Werde ich nasser, wenn ich im Regen laufe oder wenn ich im Regen gehe?

15 Antworten

Nass ist nass. Für mich spielt es überhaupt keine Rolle, ob ich gehe oder laufe. Du wirst es nicht glauben, aber ich geniesse den Regen richtig. Und wenn ich durchnässt bin, gehts eben unter die Dusche und in trockene Klamotten (vorausgesetzt, ich habe die verkehrte Bekleidung an), wo ist da das Problem? Ich kann mich immer amüsieren, wenn ich die Leute beobachte, wie sie krampfhaft versuchen, möglichst nicht nass zu werden. Um auf Deine Frage genauer einzugehen: Ich denke, es kommt darauf an, was für ein Regen es ist. Bei einem Wolkenbruch ist es egal, ob Du gehst oder läufst. Bei Nieselregen sieht es anders aus. Je kürzer Du Dich im Regen aufhalten musst, desto größer ist die Chance, einigermaßen trocken davon zu kommen.

Hallo gri1su: Mir geht es nur um die (wissenschaftliche) Betrachtung des Problems.

Ich habe keine Probleme damit, im Regen klatschnass zu werden.

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Also folgendes Gedankenexperiment:
Voraussetzung:
1. Der Regen ist von konstanter Stärke.
2. Ich vernachlässige die Körperneigung, die bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten auch unterschiedlich ist.
3. Ich vernachlässige den Schweiß, der beim Rennen zu weiterer Nässe führt ;-)
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Nun kann man sich leicht denken, dass man, wenn man steht, am meisten (unendlich viel) Regen abbekommt, bis man am Ziel ist (weil man ja nicht ankommt).
Rennt man aber "unendlich" schnell, sammelt man so zu sagen alle Tropfen auf, die zu einem bestimmten Zeitpunkt im Weg sind. Das wäre das Minimum, das man an Regen abbekommt.
Jede Annahme, die zwischen den beiden Extremen liegt wird im Ergebniss der Nässe auch dazwischen liegen.
Also, meiner Meinung nach: Je schneller, desto weniger nass.
Gruß wiele

Schade, wiele, dass ich nur einen Daumen für Dich habe.... Gäbe Dir gern noch ein, zwei Zehen dazu.....

@Ulf: Übrigens fände ich die Fragestellung interessanter, wenn es um eine bestimmte im Regen verbrachte Zeit ginge, d.h. ohne dass man durch Laufen früher ankäme als durch Gehen. Also: nach, sagen wir, zehn Minuten, in beiden Fällen: regensicherer Unterschlupf, vorher Dauerregen.

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@soust

Danke für Deine Zehen, soust ;-)
Deine Frage nach der gleichen Zeit im Regen bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten finde ich auch sehr interessant.
Dazu folgende Überlegung aus dem "Bauch":
Ich gehe wieder von idealen Voraussetzungen aus: Konstante Regenstärke, kein Wind, kein Spritzwasser vom Boden...
Dazu nehme ich den Körper im Regen mal als Quader an, also eine interessierende Fläche ist parallel und eine senkrecht zur Regenrichtung.
Dann müsste das, was auf die obere Fläche (senkrecht zur Regenrichtung) fällt, unabhängig von der Geschwindigkeit sein, denn überall ist die "Regentropfendichte" gleich groß.
Anders ist es bei der vorderen Fläche (parallel zur Regenrichtung): Die "sammelt" mehr Regentropfen auf, wenn sie schneller ist.
Also müsste bei gleicher Zeit gelten: Je langsamer, desto trockener. Oder umgekehrt: Je schneller, desto nasser.
Beim Rennen eines Menschen müsste man noch die Körperneigung beim Rennen berücksichtigen - dazu bin ich jetzt zu müde - gähn ;-)
Gruß wiele

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So, ich habe es mal ausgerechnet. Der Körper der durch den Regen läuft wird durch einen oder mehrere Quader angenähert und der Regen soll senkrecht fallen. Dann gilt, dass die Regenmenge die beim Quader ankommt proportional zu L(h+d*w/v) ist, wobei L die zurückzulegende Strecke, h die Grösse, d die Tiefe (also Abstand Bauch, Rücken) und v die Geschwindigkeit der Person ist. w ist die Fallgeschwindigkeit des Regens.

Man sieht nun, dass wenn die Person stehen bleibt, die aufgenommene Regenmenge gegen unendlich geht (was ja klar ist, da es der Person ständig auf den Kopf regnet, sie aber dem Ziel nicht näher kommt). Auf der anderen Seite; lässt man v gegen unendlich gehen, geht der hintere Term gegen Null - also trägt nur noch die Regenmenge zur Gesamtregenmenge bei, die man von Vorne aufnimmt weil man in den Regen hinein läuft.

Man beeinflusst also mit der Geschwindigkeit die Regenmenge die von oben auf einem herab fällt - die Regenmenge die von vorne an den Körper trifft ist unabhängig von der Geschwindigkeit.

lg Wanja

Hallo Wanja.

Wenn Du v auf Null setzt, spielt die Regenmenge von vorne keine Rolle, daher ist Dein letzter Teilsatz per se nicht korrekt.

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@UlfDunkel

Man steht dann aber auch unendlich lange im Regen, da man nie zum Ziel kommt - die angegebene Formel funktioniert nicht für v=0 und der von dir genannte Fall macht auch nicht wirklich Sinn. Die von mir gemachten Aussagen sind also korrekt, wenn man die sinnlosen Fälle wie v=0 oder v < 0 weglässt.

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Eigentlich ist das doch ganz logisch:

Wenn ich gehe bin ich zwar länger dem Regen ausgesetzt, aber er kommt nur von einer Seite! ;)

Laufe ich durch den Regen, ist das unangenehme zwar schnelledr überstanden, aber zum Regen kommt auch noch das Spritzen der Nässe des Bodens etc. pp

Übrigens kam genau dieses Ergebnis bei der Sendung mit Wiegald Boning raus - da haben sie das mal ausgetestet.... :))

hallo kolibri. Regen nur von einer Seite? Dann solltest Du mal zu mir kommen, da gibt es Rundumduschen satt grins LG

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@gri1su

Nee, danke - da ist mir ne normale Dusche oder Regen doch noch lieber als ein Wasserwerfer! ;))

Ich hoffe, Du genießt Deinen Urlaub wenigstens ein bißchen???

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@Kolibri

na ja, geht so. Ich meld mich demnächst mal

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klasse kolibri- hätte ich Deine Erklärung in Ruhe gelesen, hätte ich meine Recherche gespart *gg ;-)

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@Heeeschen

@Heeeschen: Zumindest kamen wir beide zum gleichen Ergebnis - WIE ist doch egal! ;))

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es ist aber bestimmt nicht so daß es auf das gleiche hinausläuft. Bei sehr langsamen gehen bin ich mir 100% sicher daß man nasser wird als wenn man etwas schneller läuft. Hinzukommt daß ein Regenschauer nicht konstant verläuft, wie vielleicht in einem Laborexperiment. Das heißt wenn es anfängt zu regnen und man dann schnell zum nächsten Unterschlupf rennt, wird man sicher weniger naß als jemand der so langsam läuft daß er den sich immer stärker werdenen Regen vollmitbekommt, während der andere schon angekommen ist noch bevor es stark regnen kann.

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@Mismid

bin zwar kein Wissenschaftler aber vom Gefühl her stimme ich Dir zu

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Beim Laufen werde ich nasser. Zum auf mich herabströmenden Regen kommt noch das von mir aufgewirbelte Spritzwasser von unten. Natürlich ist es wichtig welche Strecke ich im Regen zurück legen muß. Nur mal über die Straße komme ich beim Laufen trockener weg.

Das erscheint mir auch logisch, Theorie.

Trotzdem, wird sich nicht viel nehmen.

Im Regen bin ich nass, auch, wenn ich stehen bleibe.

LG

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@Linda1

Das ist bissel wie:

mit Kunstdünger sind die Studien besser.

LG

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