Wer würde einen NATO/Russland Krieg gewinnen?

7 Antworten

Niemand.

Denn die USA haben ca. 7000 Atomwaffen und außerdem Chemiewaffen. Das NATO-Mitglied Großbritannien hat 215 Atomwaffen, das NATO-Mitglied Frankreich hat 290 Atomwaffen [Quelle: SIPRI].

Russland hat ca. 6000 Atomwaffen [Quelle: SIPRI].

Schon ein Atomkrieg zwischen den USA (ohne die übrige NATO) und Russland hätte weltweit extreme Folgen. Es gäbe in Eurasien und Nordamerika viele hunderte Millionen Tote, weltweit würde es zu einem nuklearen Winter mit radioaktivem Fallout, Missernten und Hungersnöten kommen, an den Folgen würden weitere hunderte Millionen Menschen sterben.

Auch wenn ein Krieg zwischen der NATO u. Russland nicht mit Massenvernichtungswaffen geführt werden würde, würde ein Krieg die beteiligten Länder wirtschaftlich sehr stark schwächen.

Es käme dann wie schon im 1. und 2. Weltkrieg zu einer weltweiten Wirtschaftskrise.

Diese würde auch Staaten betreffen, die sich selbst nicht am Krieg beteiligen (z. B. China falls es neutral bleibt). Denn diese Staaten sind ja auch auf den Handel mit den Kriegsgebieten angewiesen (z. B. das ein Land Rohstoffe aus einer Region erhält, was aber nicht mehr möglich ist wenn dort Krieg herrscht).

Niemand.

Wir sind gefangen in einem Kreislauf gegenseitiger wirtschaftlicher Abhängigkeit. Diese ist auch Ursache für andauernde Konflikte wie der in Syrien.

Russland ist allerhöchstens in gleichem Maße mitverantwortlich wie andere Interessensgruppen zb. Mitgliedsstaaten der Nato.

Einen solchen direkten bewaffneten Konflikt wird es niemals mehr geben, solange das System funktioniert. Und das tut es offensichtlich.  Das ist wohl das einzig Positive an der zur Zeit herrschenden Weltordnung. Weltkriege sind erstmal unmöglich.

Wenn die Finanz Elite daran Gewinn macht, also an einem großen Krieg, dann wird es ihn geben.

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@gregmax2000

Und wie sollte die Finanzelite Gewinn machen, wenn jeder mögliche Gegner ein Käufer Ihrer Waren ist?

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@palzbu

Es gibt ein, nennen wir es "globales Binnen-Wirtschaftsprodukt".

Egal wieviel Geld man druckt, dieses ändert sich nicht. Auch die Eliten müssen Werte haben, Bodenschätze, Immobilien, Land. Die ausgedachten Werte an den Börsen führen nur zu immer neuen Finanzkrisen, da es nicht genug Verlierer gibt (obwohl das schon eine Menge sind). Und diese Krisen überstehen auch die oberen Zehntausend nur durch Harte Werteinlagerung. Weil Sie diese aber haben, verdienen Sie sogar noch an den Wirtschafts- und Finanzkrisen.

Wird mehr Geld hergestellt, sinkt der Kurs der entsprechenden Währung. Das mag verzögert geschehen, aber es geschieht.

Die wichtigste Ressource, der wichtigste Bodenschatz auf unserem Planeten ist heute der "KUNDE".  Töte ich Ihn, kauft er nix.

Und auch die sog. Eliten sind darauf angewiesen, das jemand Ihr Zeug baut, für Sie aus dem Boden fördert und erntet.

Einen Weltkrieg wird es so bald nicht mehr geben.

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Deine Freude ist umsonst, denn niemand wuerde einen Krieg gewinnen. 

Diese Variante ist doch xmal durchgehechelt worden, das Ergebnis muesste doch eigentlich sittzen?

Naja, ein bewaffneter Konflikt bedeutet ja nicht, dass morgen über uns allen Atomraketen einschlagen. Die ersten Kriegswochen würden wohl konventionell geführt- keine Nation will den roten Knopf drücken.

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@gregmax2000

Schon wieder dein Wunschdenken:Wenn eine Partei mit dem Ruecken zur Wand steht, fliegen die A-Raketen, so wahr wie das Amen in der Kirche.

Hier auf GF eine aehnliche Frage. Die Antworten einhellig. Wenn wir untergehen, dann die anderen auch. Noch Fragen? Gruss, zetra. 

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Das wäre sehr überraschend - z.Z. arbeiten beide doch sehr gut zusammen.

Keiner ausser Gevatter Tod und die überlebenden leichenbestatter 

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