Welpe zurückgeben?

18 Antworten

Nun ja, so ist das mit einem Welpen nun mal. Ich muss auch zugeben, dass ich meinen letzten Welpen deutlich anstrengender erlebt habe, als die Welpen davor, als ich selbe noch jünger war.

Abgeben würde ich den Hund nur, wenn ich vorhätte, mir niemals wieder einen Hund anzuschaffen ;-) Ansonsten Arschbacken zusammenkneifen, sich deutlich machen, dass man keinen fertig erzogenen Hund hat, sondern ein zu erziehendes Wesen. Kinder würde man ja auch nicht zurückgeben, nur weil sie in der Anfangszeit anstrengend sind :-)

Ich würde - wenn keine Hundeschule in der Nähe ist, vielleicht ein paar Bücher über Welpenerziehung lesen.

Und dir eben bewusst machen, dass es an dir liegt, wie schnell der Hund sich so verhält, wie du es möchtest. Mit der Überforderung und dem vermutlich daraus resultierenden Gefühl der Ungeduld geht's deutlich schwieriger, als wenn du dir bewusst machst, wer hier dein Leben teilt und dass du dafür verantwortlich bist. Nimm das alles nicht so schwer, sondern wie der Welpe sich jetzt verhält, ist normal und da muss man halt durch.

Hi,

Vielleicht hat dich der Welpenblues erwischt, das passiert wenn eigene märchenhafte Vorstellungen auf die Realität treffen.

Und tut mir leid aber ich bin eher dafür den A... zusammen zu reissen und die Realität anzunehmen anstatt bei jeder Kleinigkeit die Flinte ins Korn zu werfen,das ist leider im Moment ein Trend in der Gesellschaft und ich finde das man den Mal durchbrechen sollte. Es ist nämlich nicht okay sich Lebewesen zu holen und sofort wieder abzugeben nur weil es unangenehm wird.

Ich will aber nicht nur meckern, sondern auch ein paar Tipps geben,

Zunächst streiche aus dein Kopf das typische Bild vom Gassi gehen, das ist als wenn du ein Säugling das laufen beibringen willst, das ist noch viel zu früh. Begnüge dich damit immer wieder die gleiche Stelle aufzusuchen und da zu verweilen ohne rumzulaufen. Mit derZeit wirst du auch erkennen wann der kleine muss, im Moment kann er das auch noch nicht halten, das ist rein physiologisch bedingt. Das heißt du gehst so oft wie es geht zu der gleichen Stelle mit ihm zum Lösen, zb wenn er geschlafen hat und aufwacht dann schnappst du ihn sofort und gehst los. Das passiert im Takt von ca 2 std-4 Std.

Und lass die Übung am Bett sein, das ist falsch was du da machst, so lernt er das er es machen soll um lecker zu bekommen. Besser ist es den Versuch sanft zu blocken zb hand davor halten so daß er gar nicht erst hoch kommt. Denn so wie du es jetzt machst kann man allenfalls sagen das du nicht dazulernen kannst wenn doch siehst das das nicht funktioniert.

Und schau morgen Mal nach vernünftigen Hundeschulen in der Ecke und geh zb zum Welpenkurs damit du lernen kannst mit dein Welpen auszukommen und vor allem was für ihn nun wichtig ist zu lernen. Wenn das nicht einrichten kannst so ist es tatsächlich besser ihn zurückzugeben, denn Einsatz und Bereitschaft zum lernen ist eine wichtige Vorraussetzung für die erfolgreiche Hundehaltung,

Hey,
ich kenne doch natürlich nicht aber das könnte der Welpenblues sein.
Das ist ganz normal und nicht schön:/. Hatte ich auch bei meinem ersten Welpen.
Jahrelang informiert.. jahre lang gefreut gedacht man ist auf alles vorbereitet und dann war plötzlich alles anders.(Wir hatten übrigens die gleichen Probleme wie du was die stubenteinheit angeht.. das ging aber alles mit der Zeit)
Ich fühlte mich total überfordert und hatte riesige Angst alles falsch zu machen. Wollte den kleinen auch am liebsten (ihm zuliebe) zurück geben.
Als dann jedoch die erste Woche überstanden war und ein wenig Routine einkehrte verschwand der Welpenblues und ich war einfach nur noch glücklich.
Was ich mit meinem Roman sagen will ist :
gib nicht so schnell auf

Der Anfang ist manchmal sehr schwer und eigentlich sollte das bald besser werden.

Besuch am besten eine gute Welpenschule (hat mir sehr geholfen) dort kannst du dich mit deinen Problemen an den Trainer wenden und es fühlt sich alles schon nicht mehr ganz so hoffnungslos an.
Denn die kleinen lernen schnell auch wenn es vielleicht am Anfang nicht danach aussieht ^^

Wie gesagt kenne ich dich aber nicht also solltest du dich dauerhaft überfordert fühlen gib den Hund am besten ab.
lg Monika

Hach ja, der Welpenblues...der kann einen ganz schön kalt erwischen. Gib nicht so schnell auf, der Kleine ist doch erst ein paar Tage bei dir. Erziehung und Bindungsaufbau braucht eben seine Zeit.

Mein Tipp: Alle Erwartungen, Vorstellungen und "Alles läuft blöd"-Gedanken über Bord werfen und nochmal ganz unverfänglich an die Sache rangehen.

Zur Stubenreinheit: Viele Erstwelpenbesitzer haben das gleiche Problem wie du. Draußen macht der Hund alles außer "machen" und sobald man wieder drin ist, hat er plötzlich ein ganz dringendes Bedürfnis.

Wichtig zu wissen ist, dass der Welpe dich damit nicht ärgern möchte. Es gibt verschiedene Gründe, warum es draußen nicht geht. Entweder ist es draußen zu spannend und der Welpe "vergisst" einfach, dass er eigentlich ganz dringend muss oder er ist etwas unsicher und traut sich erst im Schutz der Höhle (Wohnung) zu machen.

Bei ersterem solltest du immer an die gleiche Stelle gehen und so lange dort stehen bleiben, bis der Welpe gemacht hat. Und wenn das Stunden dauert, dann nimm dir halt was zum lesen mit oder daddel auf deinem Handy rum. Hauptsache du verpasst den Moment der "Erlösung" nicht: dann herrscht Party. Es spricht auch nichts dagegen, ihn mit Futter dafür zu belohnen.

Wenn der Welpe unsicher ist, such dir eine ruhige, geschützte Stelle und verfahre genau wie oben. Wenn er pinkelt, spülst du es mit etwas Wasser weg, damit der Geruch den Welpen nicht verrät (das würde sonst die Mutter durch scharren oder auflecken machen).

Und das wichtigste: gaaanz viel Geduld. Es kann durchaus bis zum 6. Lebensmonat dauern, bis der Kleine die vollständige Kontrolle über Blase und Darm hat. Bei anderen dauert es nur wenige Wochen. Bleib dran und lass ihm die Zeit, die er braucht.

Zur Sache mit dem Bett: Ich würde es tatsächlich einfach ignorieren, wenn er versucht, hochzuklettern (bzw. wenn er groß genug ist, um hochzuspringen, einfach konsequent wieder runtersetzen). Nicht schimpfen, nicht loben. Was sich nicht lohnt, wird irgendwann automatisch eingestellt.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Selbst Hundebesitzer und ehrenamtlicher Verhaltensberater

Revic vielen dank für die bisher hilfreichste antwort ist es irgendwie möglich dich zu kontaktieren?

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@Fragemeister15

Kein Ding. Wie das hier mit dem kontaktieren funktioniert, weiß ich nicht. Zur Not schreib deine Fragen einfach hier unter die Antwort.

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Also soll ich einfach mit ihm an einer stelle bleiben oder soll ich wenn es nach 30min oder so nichts wird mit ihm weiter gehen damit er sich nicht langweilt

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@Fragemeister15

Unbedingt stehenbleiben. Er soll sich ja langweilen, damit er sich daran erinnert, dass er eigentlich mal muss. 30 Minuten sind pillepalle. Bei manchen dauert es so lange, dass man meinen könnte, die Blase platzt gleich. Aber wenn du das konsequent durchziehst und immer an dieselbe Stelle gehst, geht das ganze immer schneller.

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@Fragemeister15

Wann gehst du denn pinkeln? Wenn dir langweilig ist, oder wenn du gerade etwas spannendes erlebst? Na?

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Hey, also ich kann dir mal sagen wie‘s bei mir war: Ich hatte genau das gleiche Problem und dachte auch dass ich mit dem Kauf meines Hundes wohl doch einen Fehler gemacht habe. Aber! Das ist ganz normal am Anfang, da muss jeder durch, der sich einen Welpen zulegt. Du musst euch möglichst bald in der Hundeschule anmelden. Die geben dir Tipps und er wird ganz schnell stubenrein! Hab etwas Geduld. Viel Glück!!

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