Welche Ausbildung / Studium wenn man zu nichts zu gebrauchen ist?

8 Antworten

Wieso ist ein Abi mit 3,0 nichts? Es ist keine Glanzleistung, aber es ist ein Schulabschluss, mit dem sich zahlreiche Fächer studieren lassen. Und wenn dich wissenschaftliches Arbeiten nicht reizt, spricht rein gar nichts dagegen, sich mit einem Abi eine Ausbildung zu suchen.

Alle anderen Hürden stellst du dir letztlich selbst. Wenn du nicht weißt, was dich interessiert und was du kannst, wie sollen wir das wissen? Wenn du dich natürlich nur auf das konzentrierst, was du nicht willst und nicht kannst...

Generell klingt es aber so, als ob professionelle Hilfe keine dumme Idee wäre. Allein die sich aufstauende Aggression bei Tätigkeiten, die nicht deinen Vorstellungen entsprechen, empfinde ich als problematisch, gerade wenn wie bei einem Praktikum eh immer ein Ende absehbar ist. Spätestens bei den Suizidgedanken schrillen sämtliche Alarmglocken.

Dass man nach dem Abi so ein bisschen in der Luft hängt, ist nicht ungewöhnlich. Bei mir war es damals nicht anders, habe dann erst einmal Zivildienst gemacht und habe die Zeit ganz gut genutzt, um einen Plan für mich zu entwickeln. Vielleicht kommt für dich sowas ja auch erst einmal in Frage...? Ein FSJ, einige Zeit im Ausland, vielleicht erstmal ein Praktikum oder einfach etwas jobben und das Leben auf sich wirken lassen. Hast du denn irgendwelche Hobbys, etwas was du gerne machst oder worin du gut bist?

Es ist absolut keine Schande auch nach dem Abitur eine handwerkliche Ausbildung zu machen. Ich kenne viele junge Leute, die sich durchs Gymnasium gezwängt haben, mit dem Studium anfingen und erst nach 2 Jahren gemerkt haben, dass sie eigentlich etwas handwerkliches machen wollten. Einer der intelligentesten Menschen, die ich im Gymnasium kennengelernt habe, hat mit 23 mit einer Schreinerlehre angefangen und ist endlich glücklich.

Was tun wenn nur noch kleine Auswahl an Ausbildungen?

Hallo, Ich bin 25(!) und habe mit 21 Abitur abgeschlossen und danach normal gearbeitet. Ich habe mich nun für verschiedene Berufe beworben. Teils im kaufmännischen Bereich, im sozialen Bereich und im technischen Bereich und das mit der Polizei klappt leider nicht, da ich in der akte eine Behandlung von Depressionen drin habe. Schade, aber Polizei, Zoll usw kann ich mir lebenslang abschminken. Demzufolge muss ich was anderes machen. Jetzt ist es Februar und die meisten Betriebe haben ihre Stellen vergeben. Ich hätte nur noch die Chance bei zwei betrieben. Alles andere sind absagen. Aber bei diesen betrieben wäre es eben Zerspanungsmechaniker. Im Prinzip finde ich den Beruf total langweilig. Habe dort schon Praktikas gemacht. Mich interessiert es auch nicht wirklich. Aber ist es nicht besser, die Ausbildung anzunehmen, statt nichts zu haben und bis übernächsten September wieder zu warten? Hmmmm

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Handelsfachwirt Weiterbuldung - Berufserfahrung

Hallo zusammen

ich habe eine dreijährige kaufmännische Ausbildung hinter mir (Kaufmann im Einzelhandel). Ich würde mich gerne weiterbilden, die Weiterbildung zum Handelsfachwirt reizt mich sehr.

Allerdings wird eine einjährige Berufserfahrung vorausgesetzt.

Nun zu meiner Frage, muss diese einjährige Berufserfahrung im kaufmännischen Bereich stattfinden oder ist es auch möglich wenn man 1 Jahr in einer anderen Branche arbeitet?

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Hallo!

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Ich meine, man hat ja während der Ausbildung noch Unterricht, ist dieses Unterricht mit Oberstufenmathe zu vergleichen? Leichter, schwerer? Was genau wird da durchgenommen? Und kann man es mit Mathe im Wirtschaftsstudium vergleichen? (Hab nach 2 Semestern abgebrochen) Ist doch bestimmt leichter, weil es ja weniger wissenschaftlich ist. Oder rede ich mir bloß was gut? Muss man für eine kaufmännische Ausbildung begabt in Mathe sein?

LG

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Technisch nicht arg begabt aber kein Bürotyp?

Hallo,

Ich sollte mich bald um eine Ausbildung kümmern, aber bin technisch jetzt nicht so begabt. Ich habe schon Praktikas gemacht als Industriekaufmann und eines als Zerspanungsmechaniker. Durch das kaufmännische bk fiel mir zwar das kaufmännische zeugs etwas leichter, aber ich wurde aggressiv, den ganzen Tag im Büro zu sein. Dann noch die komische Luft usw. Und ich bin eben oft leider bisschen launisch oder will meine Ruhe vor Menschen haben. Das passt eben nicht so zum kaufmännischen.

Und beim Praktika als Zerspanungsmechaniker gefiel mir eben die "Freiheit" in der Halle. Man muss sich persönlich nicht verbiegen, um Kunden etc zu gefallen. Da stört es auch nicht, wenn man breiten Dialekt spricht. Und allgemein die Leute dort sind bisschen sympathischer und nicht so "knapp gebunden".

Das mit dem Dialekt war auch im Praktikum bisschen ein Problem. Ein Kollege sagte dort, dass ich wie ein Bauer spreche. Ich spreche eben breit schwäbisch und hochdeutsch hört sich bei mir eben nicht besser an und wenn ich es spreche, komme ich mir nicht mehr authentisch vor.

Hmmmmmmm was soll ich machen?

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