Warum lässt sich der Wasserhahn an der Leitung nicht mehr aufdrehen?

wasserhahn - (Technik, Haus, Wohnung)

8 Antworten

An dem Hahn kann´s nicht liegen, denn anhand des rechten Fotos kann ich erkennen, dass der Hahn ganz aufgedreht ist.

Die - ich nenne sie mal - "Ventilachse", also der Metallstab, auf den das Handrad (das Ding zum drehen) drauf geschraubt ist, ragt weit aus dem Ventilgehäuse heraus. Wenn das Ventil (der Hahn) geschlossen wäre, würde die Ventilachse nur wenige Millimeter aus dem Ventilgehäuse heraus ragen.

Viele Leute wissen nicht, dass ein Drehhahn, wenn man ihn bis zum Anschlag aufdreht, später nur mit hohem Kraftaufwand wieder zuzudrehen ist. Man soll einen Hahn, der dauerhaft geöffnet bleiben soll, nach dem aufdrehen wieder um eine viertel Umdrehung zudrehen, damit genau das nicht passiert.

Wenn du das Rad nun bewegen willst, solltest du es mit voller Kraft rechts herum (also Richtung "Zu") drehen. Nimm gleich einen Eimer mit, den du unter den Hahn stellen kannst. Denn Hähne, die sehr selten auf und zu gedreht werden haben es so an sich, dass sie eine Weile an der Drehachse tropfen, wenn man sie betätigt.

Das aufgedreht ist, lässt sich anhand des Fotos nicht sagen, da es Oberteile mit verschieden langen Spindeln gibt und auch welche, deren Spindel sich beim auf- und zudrehen nicht in der Länge verändern.

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@porki678

Ja genau "Spindel" heißt es und nicht "Drehachse". Davon abgesehen: Ich weiß, dass es solche Ventile gibt, bei denen die Spindel nicht heraus kommt, wenn man sie auf dreht.

Und doch, das lässt sich anhand des Fotos sagen. Die Spindel würde nicht so weit heraus ragen, wenn sie beim Aufdrehen nicht mit heraus gedreht werden würde. Kein Hersteller ist so doof, eine Spindel zu verwenden, die länger als nötig ist.

Wenn du meinst, dass es Ventile (wie auf dem Foto des Fragestellers) gibt, bei denen in zugedrehtem Zustand die Spindel so weit heraus schaut, dann nenne mir den Hersteller und das Modell. :)

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wozu sollte der Vorbesitzer diese eine Leitung abgedreht haben, alle anderen nicht? Normal müsste der Vorbesitzer dazu etwas gesagt haben oder einen Zettel am Ventil befestigt haben auf dem steht, zugedreht.

Wo ist denn der Hauptwasserhahn? Normal vor und nach der Wasseruhr.
Wenn du einen Installateur rufst wird der die Hauptleitung zu drehen, Die Leitung nach dem vermutlich zugedrehten Ventil leer laufen lassen, dann das Ventiloberteil mit passendem Maulschlüssel abmontieren, dann sieht man ob es zu oder aufgedreht war ;-) Nun neue Ventildichtung und wieder alles rückgängig, bzw den genaueren Fehlerort suchen, wenn das Ventil offen war.

Als Mieter die Finger davon lassen, ist dann Sache des Vermieters.

Es kann helfen die Stopfbuchse ein wenig zu lockern, dazu die schmale Sechskantmutter an der Spindel 1/4 Umdrehung lockern. Dann die Spindel evt. wie beschrieben mit einer Zange in kurzen Rucken abwechselnd rechts und links herum versuchen zu drehen. Sollte das gelingen und es tropft, die Stopfbuchse wieder handfest anziehen.

Ansonsten den Klempner bestellen, der das Ventiloberteil austauscht. (Rohrdurchmesser angeben). Dazu muss die Leitung druckfrei sein.

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