Was tun, wenn man ein Thema einfach ums verrecken nicht versteht?

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5 Antworten

Du studierst doch BWL im 3. Semester , zumindest wenn ich paar deiner vorherigen Fragen ansehe.

Nun ja du musst die 7 Prüfungen nicht alle dieses Semester ablegen. Paar kannst du auch ins nächste schieben und dafür mehr Zeit für dein Sorgenkind Nr 1 freiräumen. Entweder nicht anmelden, oder fristgerecht abmelden oder hingehen und absichtlich durchfallen.

Es haben ja nicht alle Fächer 90% Durchfallquote. Ich war an der TUM im Ingenieurwesen und das härteste waren 60% wobei die meisten Durchfaller einfach selbst schuld waren weil sie 3 Tage vorher angefangen haben zu lernen.

Hast du nur 2 oder 3 Versuche? Und führt das nichtbestehen zur Exmatrikulation? Gibt ja genug Fächer wo man unendlich oft durchfallen kann.

Zudem du musst ja nicht alles wissen und können, musst ja nur bestehen d.h. die unrühmliche 4.0 würde zur Not auch reichen. Ich würd's verstehen wenn du eine sehr gute Note abstauben willst aber knapp bestehen sollte doch drin sein?

Und wird da echt unmögliches verlangt? Lies das Skript, mach nochmal die Übungen, fange mit Altklausuren an, hast ja noch 5 wochen.

Und wenn du es echt nicht raffst dann würde ich deine Eignung für das Studienfach in Frage stellen. Vielleicht dann in ein Fach mit geringeren Anforderungen wechseln? Bist ja erst 23. Deine eigene Aussage:

Egal wie oft ich mir Bücher durchlese es bleibt mir unverständlich und 
dann gibt es zu allem wieder gefühlt hundert verschiedene Methoden eine
Methode auszuführen und endlos viele Variationen in der Aufgabenstellung
sodass ich mich jedes mal wieder so fühle, als hätte ich eine neue
Aufgabe vor mir.

So viele sind es sicher nicht, meist werden eine Handvoll angewandt und immer auf ähnlich geartete Probleme losgelassen. Wenn du ein Buch nicht verstehst, es gibt genug andere die man sich besorgen kann.

Es scheint zu dem so zu sein, das deine Einstellung und Lebensweise in nicht unerheblichem Maße zu deiner jetzigen Situation im Studium beigetragen haben.

Ich vermute du hast für das Fach im ganzen Semester fast nichts gemacht und kriegst jetzt die große Panik wie du den ganzen Stoff in den letzten paar Wochen in den Kopf pressen sollst. Da hilft nur von Semesterbeginn an regelmäßig mehrere Stunden für das Fach zu investieren, neben der Anwesenheit im Hörsaal versteht sich.

Wo gibt's denn so was geiles? So oft schreiben wie man will? Ich habe nur einen Drittversuch im ganzen Studium über alle Fächer. Das heißt der Zweitversuch ist wirklich wichtig. Weil man ein Fach ned versteht muss man ja nicht gleich keine Eignung haben, jeder mag etwas weniger. Und ja ich hätte vielleicht früher anfangen sollen, aber die Angst davor hatte mich einfach total gelähmt und jetzt bekomm ich schnell Panik wenn ich nur daran denke. Es ist echt schwer unter diesen Bedingungen zu fokussieren. Schieben ist kritisch, weil ich schon ein Fach schiebe, eigentlich hätte ich sogar 8 gehabt. Und wer weiß was da wieder ist. Ich wünschte echt ich hätte wo anders studiert, die Professoren wollen es einem da einfach echt schwerer machen als es sein müsste. Naja , die Hälfte der Fächer hat schon 50% oder mehr, es liegt halt einfach leider mehr an den Dozenten würde ich meinen. Klausuren gibt's da nicht und dazu kommt noch, dass dieses Fach neu ausgelegt wurde und es noch niemand zuvor so geschrieben hat. Hab 3 Bücher angeschaut und ich packe es ned noch mehr zu suchen bei 500 Seiten jeweils, ich hab ja die Bücher für 7 Fächer insgesamt. Man lässt sich immer von den anderen Ablenken, ja das ist blöd. Wenn die Hälfte auch erst jetzt anfängt, aber das hilft mir natürlich jetzt auch nicht mehr. Mit 4 bin ich ja zufrieden, aber ich habe zusätzlich noch unglaublich große Prüfungsangst, der berüchtigte Black out oder Schockstarre sind bei mir keine Seltenheit. Ich vertrage den Druck nicht gut. lg

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Hi Sweetmelon,

da gibt es kein Zaubermittel. So wie ich das lese, hast Du selbst ganz gut im Blick, wie die Situation gerade ist, was dorthin geführt hat und welche Wege (mit welchen Hürden) dort wieder heraus führen. Die Entscheidung, welchen Weg Du gehst, können wir leider nicht abnehmen. Wichtig ist nur, dass Du Dich langsam für einen Weg entscheidest und den dann trägst. Niemand kann Dir hier vorhersagen, wie das ausgeht...

Viele liebe Grüße!

Um welches Fach/Thema geht es denn?

Frag einen von den 10% die es geschafft haben, vielleicht hat gerade dieser einen verständlicheren Weg für dich, der es dir leichter macht. 

Die haben aber alle mit 1/6 der Gesamtpunktezahl bestanden 😫, und ich müsste glaube ich diesmal mehr wissen um die Nervosität noch zu kompensieren.

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@sweetmelonxx3

Prüfungsängste sind ein anderes Thema, erstmal brauchst du jemanden, der es dir verständlich erklärt. Bei mir wollte Algebra nicht in den Kopf, bis es jemanden gab, der es mir verständlich beigebracht hat. Was die Ängste betrifft, so hilft autogenes Training.

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Lerngruppen? Höhere Semester um Nachhilfe bitten? Einen Dozenten um Nachhilfe bitten? Praktisch üben?

Gruß S.

Ja mir gibt schon ein Student Nachhilfe, aber der weiß auch wie "speziell" der Professor und seine Aufgaben sind und der suggeriert eigentlich auch dass es bei dem ein Glücksspiel ist und das halten meine Nerven ned aus. Die Klausur besteht gefühlt aus 100 % Transferfragen und ich verstehe kaum die Fragestellung. Meine Komillitonen ging es es auch so sonst sonstwäre die Quote nicht so hoch gewesen.

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@sweetmelonxx3

Du studierst nicht zufällig Tiermedizin in Hannover?

;-)

Dann bleibt dir nur die Möglichkeit, etwas für deine Nerven zu tun. Vielleicht gibt es etwas Pflanzliches, was da hilft.

Gruß S.

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