Was nützen IQ-Tests?

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Hallo Alan270404,

mit Schubladendenken bzw. reinstecken, hat ein IQ-Test überhaupt nichts zu tun. Im Gegenteil. Häufig ist es so, dass gerade Hochintelligente sowieso auffallen. Das liegt aber daran, dass sie anders Denken, wie Normalbegabte. - Das hat jetzt überhaupt nichts mit Noten zu tun, diese sind kein Indikator dafür, dass jemand mit guten Noten auch einen IQ-Test bestehen würde.

Du musst dir das so vorstellen:
- In der Schule wird linear unterrichtet. - Sprich: der Lehrer erklärt Schritt für Schritt, wie die Schüler zu der Lösung gelangen bzw. gelangen sollen.
- Hochbegabte sind aber Querdenken, die wissen häufig die Lösung, können aber den vorgegebenen Weg nicht nachvollziehen.

Dies kann dann zu schlechten Noten führen.

Es kann aber auch sein, dass sie sich mit den, für sie zu leichten Aufgaben langweilen, auch weil sie ständig auf andere warten müssen. - Dies kann dann dazu führen, dass sie aus Frust den Unterricht stören. - Verhindern kann man das durch Förderung mit schwereren Zusatzaufgaben, z.B.: aus einer höheren Klassenstufe. Dafür braucht man aber ein IQ-Testergebnis.

Ein IQ-Test ist mehr als eine Zahl. Auch Hochbegabte sind ganz normale Menschen, mit Stärken und Schwächen. In den Tests wird festgestellt, in welchen Bereichen die Begabungen liegen, damit gezielt gefördert werden kann. Dies kann auch für einen spätere Berufswahl wichtig sein.

Noch detaillierter erfährst du dies hier:

https://www.hochbegabtenhilfe.de/grundlagen-der-intelligenztests/

Ich hoffe diese hilft dir weiter.

Gruß

Angelique1

Intelligenz heute anders als früherIQ-Test nach zehn Jahren überholt

https://www.n-tv.de/wissen/IQ-Test-nach-zehn-Jahren-ueberholt-article9803436.html

Intelligenz ist die Fähigkeit mittels Wissen unbekannte Probleme zu lösen.Das lösen bekannter Probleme ist Wissen.

War es vor Jahrhunderten wichtig zu wissen wie man ein Feuer entfacht,so muss man heute im in den Industriegesellschaft zu bestehen anderes Wissen intelligent verknüpfen können.

Solche Test sind dafür eine gewisse Richtschnur,wie sich die Testpersonen in einer Stresssituation verhalten und daher durchaus berechtigt.

Am heimischen Schreibtisch mit einer Tasse frisch aufgebrühten Kaffee ein Problem andenken oder in einer Prüfungssituation wo es um alles geht,das sind zwei Paar Schuhe.

Seit es den IQ Test gibt, wird immer wieder über dessen Sinn und Unsinn diskutiert. Ist es sinnvoll, Menschen mit Hilfe des IQ Tests zu vergleichen und zu kategorisieren? Ist es richtig, den Menschen anhand seiner Intelligenz zu bemessen? Zumal die Intelligenz nach wie vor nicht eindeutig definiert werden kann. Was also wird beim IQ Test bewertet? Insbesondere die Fähigkeit, logisch und schnell zu denken, aber leider nicht viel mehr. Besondere Begabungen werden nicht berücksichtigt, natürlich auch nicht soziale Kompetenzen, Empathiefähigkeit, Motivation oder Einfühlungsvermögen. Was also nützt der IQ Test?
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/wie-sinnvoll-ist-der-iq-test-ia.html

Der IQ-Test

Völlig überschätzt oder echt wichtig?

Neben Reichtum und Schönheit ist wohl keine Eigenschaft so hoch angesehen wie die Intelligenz. Jene geistige Flexibilität, mit Wissen schnell und zielorientiert umgehen zu können. Können Intelligenztests diese Fähigkeit messen?

https://www.br.de/themen/wissen/intelligenz-iq-test-intelligenztest-hochbegabt-100.html

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Es kommt darauf an, was man als Ergebnis will. Ist das Kind unterfordert? Überfordert?

Ich war schulisch immer auffällig (ich habe starke ADHS-Symptomatik), jedoch hatte ich auch ungewöhnliche Fähigkeiten. Das führte dazu das ich immer mal wieder getestet wurde (die Ergebnisse erfuhr ich nie).

Das wäre möglich, sonst könnte man niemanden einschätzen und das würde eine Massenhysterie auslösen (natürlich wollen wir das nicht, deshalb stigmatisieren wir).

Diese Tests sind Messinstrument, für unbeantwortete Fragen. Als Beispiel:

Fall 1 spricht nicht und wenn doch, dann versteht man kein Wort. Er kann nicht lesen und sich nicht mit seiner Umwelt verstehen. Der IST-2000-R (Intelligenztest) wird angefordert. Proband erzielt 149 IQ-Punkte mit durchschnittlicher sprachlicher Intelligenz, aber wieso, spricht er nicht? Es werden weitere Tests durchgeführt, die Eltern befragt. Es stellt sich heraus Proband ist entwicklungsverzögert. Es wird Autismus vermutete, nach periodischer Testung wird frühkindlicher Autismus (Kanner-Autismus) diagnostiziert und darin eine schwere Legasthenie. Er bekommt logopädische Therapie und spricht mehr.

Fall 2 liegt seit drei Monaten im Komma. Zwei Wochen später erwacht sie aus dem Komma. Es braucht Zeit, bis Sie sich wieder an alles gewöhnt, alles verarbeiten kann. Sie macht Tests am Computer. Ihr Zustand hat sich gebessert, ihre Kognition ist funktionstüchtig.

Intelligenztests sind für mich so relativ, wie für Einstein die menschliche Dummheit war.

IQ-Tests im Internet sind absolut schwachsinnig. Es gibt außerhalb (also in der realen Welt) ein paar wirklich gute Tests, die aber nur Sinn machen, wenn auch entsprechende Konsequenzen folgen. Einfach nur ein Test, um dann das Ergebnis zu wissen und damit nichts zu machen, ist genauso sinnbefreit.

Sagen wir so generell sind sie umstritten. Wie saht man so schon. Intelligenz ist was ein IQ-Test misst.

Allerdings geben wiederholte Tests schon Hinweise auf Fähigkeiten.

Mensa nimmt den Test als Auswahlkriterum.

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