Was kann ich machen, damit die Familie meiner Marokkanischen Freundin mich akzeptiert?

16 Antworten

Du kannst gar nichts machen, außer Euren Fall klar darzulegen.


Ihr seid im Recht, Punkt. In Echt wie auch islamisch gesehen. Wenn die Familie nicht selbst ihre eigene Kleingeistigkeit und den gepflegten Rassismus erkennt, kann es hier keine gütliche Lösung für alle Seiten geben.

Worte wie "Ehre" und "Stolz" solltest du übrigens vermeiden, um des Vaters Idiotie zu beschreiben. Die sind hier nicht anwendbar.

Tut mir leid, aber sie beschreibt Ihren Vater selber so seine Kultur ist Ihm sehr wichtig und was andere Leute über Ihn und seiner Familie denken.
Wir sind zwar Islamisch in recht aber das muss man Ihm erstmal klar machen. Ich kann zwar nichts machen aber irgendwie muss ich sie auch unterstützen oder nicht ?

Und danke für deinen Rat :)

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@daHotQariZma

Daß sie ihn selbst so beschreibt, ist irrelevant, der Vater hat keine Ehre, sondern (eingebildeten) Status. Am besten lebt er hier dann auch noch auf Stütze.

Schon mal mit einem muslimischen Kleriker gesprochen? Hat der Vater nicht eine "Hausmoschee", wo vielleicht interveniert werden kann? Der Koran ist unmißverständlich darin, daß Nationalität (besser: Stammeszugehörigkeit) oder Volkszugehörigkeit völlig unwichtig sind, nur die Ausbreitung des Islam zählt.

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@Agentpony

Er geht in keiner Moschee wie ich weiß. Wie ich weiß möchte er einfach seiner Kultur Folgen, er sucht den Mann aus und es darf nur ein Marokkaner sein.

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@daHotQariZma

Ja, nur ist seine Kultur nicht notwendigerweise die Kultur deiner (angenommenerweise) deutschen Freundin´, noch die Kultur seiner Religion, noch die Kultur des Landes, in dem er seit Jahren lebt. Dann darf er halt nicht hier leben.

Wie woanders geschrieben, klar lässt sich das alles einfach sagen. Aber Abnabelungen auch von verroteten Ideologien war noch nie leicht.

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@Agentpony

Ja so denke ich auch warum lebt er hier wenn er so eine Denkweise hat. 

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Es ist eine schwierige Situation, aber ich fürchte auch, es ist ihr Kampf, nicht Deiner. Du kannst ihr nur zur Seite stehen.

Sie muß versuchen, ihrem Vater klar zu machen, dass auch Traditionen nicht ewig halten können. Zeiten ändern sich und es sind Menschen hierher gekommen, um hier besser zu leben und zu arbeiten. Vielleicht ist es an der Zeit, so würde ich argumentieren, darüber nachzudenken, ob es auch Lebensweisen gibt, die zumindest teilweise besser sind.

Wenn man fern der Heimat ist, dann ist es immer schwer, mit Traditionen zu brechen. Aber einer muß damit anfangen. Sie muß ihm klar machen, dass sie ihre Wurzeln schätzt, aber hier zu Hause ist und es ihr Herzenswunsch ist, dass ihr Vater das akzeptiert.

Viel Glück

Sie haben es sehr gut Argumentiert und stimme Ihnen voll und ganz zu das Problem ist leider sie hat wirklich große Angst und einer Ihrer größten Ängste ist das sonst ihre Familie leidet weil der Vater sich an allen die Hände schmutzig macht wie sie meinte :/ ich stehe Ihr natürlich zur Seite aber ich muss noch was anderen machen :/

Und danke :)

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Warum sollte der Vater Dich nicht akzeptieren ?

Du bist doch Muslim.....oder spielen das rassische Dinge eine Rolle ?

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Zudem, Du schreibst, sie selbst wisse es am besten....

Das ist islamisch nicht korrekt !

Auszug: Eine Frau ist nicht in der Lage, den bestgeeignetsten Ehemann für sich auszusuchen....

das steht dort bei Punkt 3.) 

( aus: http://islamfatwa.de/soziale-angelegenheiten/87-verlobung-a-ehe/verlobung-a-eheschliessung/1479-bedingungen-fuer-die-gueltigkeit-einer-heirat )

Aber vielleicht gilt diese Fatwa für euch gar nicht ?... ich kann da nicht unterscheiden, welche Fatawi für wen gelten.... 

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....wie und weshalb ihr überhaupt "befreundet" seid... mag noch zusätzliche Schwierigkeiten bereiten (können...)

Was Du tun könntest ?

--> Geht gemeinsam zu einem Imam/Hoca... schildert eure Situation... und bittet diesen... mit dem Vater zu sprechen....

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Natürlich habt ihr in einem europäischen Land die Möglichkeit in dem Alter standesamtlich und somit vor dem Staat gültig zu heiraten.....

Ob das dann "glücklich" wird, wenn die Familie sich distanziert, und die Familie der Frau unter dem Unmut des Vaters leiden muss.... ist eine kaum zu beantwortende Frage....

... manchmal ändern sich Eltern/Väter... ( auch muslimische)... wenn sie vor Tatsachen stehen... erst recht, wenn Enkel kommen.... manchmal eben auch leider nicht... und es ist schlimm, bleibt schlimm... und wird evtl. sogar noch schlimmer....

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Eins noch:

Evtl. könnten ja mal deine Eltern mit ihren Eltern reden ?

Dem Islam beitreten

Hey erstmal an alle Leser.

Ich bin in wenigen Monaten volljährig und habe schon immer die Möglichkeit gehabt mir meine Religion selbst auszuwählen.. Doch bis jetzt habe ich keine Glaubensrichtung als für mich geeignet oder überzeugend empfunden.. Seit einigen Wochen jedoch verbringe ich viel Zeit mit einer Freundin, die ich vorher nicht so oft um mich hatte.. Jedenfalls ist sie Moslem und trägt Kopftuch. Sie hat eine so .. unbeschreibliche Persönlichkeit und brachte mich näher an den Islam. Ich wurde nicht gezwungen und damit ihr das nicht falsch versteht, ich habe selbst mehr erfahren wollen.. Vor einigen Tagen war ich dann mit ihr auf einer Veranstaltung im Tempodrom, zum Andenken an den Geburtstag des Propheten Mohammed. Und es war unbeschreiblich schön! Nun habe ich mich nach Tagelangem Nachdenken entschieden dem Islam beizutreten.. Mein Problem ist aber .. Meine Eltern sind plötzlich dagegen! Sie sagen dann bist du lieber ohne Glaube! Ich kann das nicht verstehen, der Islam wurde mir so wunderschön näher gebracht und entsprach voll und ganz meinen Erwartungen an eine Religion! Ich werde bald 18 und möchte es trotzdem tun.. egal was meine Eltern sagen. Aber die Angst, dass sie mich dann verstoßen?! Ich mein ich liebe meine Eltern aber der Islam ist schon beinahe ein Teil meines Lebens!>.< Meine Mutter gehört zum Atheismus und mein Vater beschäftigt sich mit vielen Religionen aufeinmal.. Kann mir jemand einen guten Rat geben ?

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