Was ist man, wenn man nicht weiß, woran man glauben soll?

22 Antworten

Hallo MysteriousBoy,

nach meinem Verständnis wärst Du in die Kategorie "Agnostiker" einzuordnen. Da Du nicht weißt, ob Du an Gott glauben sollst oder nicht, wären die folgenden Überlegungen vielleicht ganz hilfreich.


Eigentlich machen es sich heutzutage die Menschen in der Frage nach Gott ziemlich schwer. In früherer Zeit war es im Allgemeinen nie eine Frage, ob Gott existiert oder nicht. Selbst die meisten Gelehrten glaubten an ihn. Heute ergibt sich jedoch ein ganz anderes Bild. Immer mehr Menschen zweifeln an Gott oder lehnen seine Existenz vollständig ab. Und für ein Großteil der Wissenschaftler steht außer Zweifel, dass unsere Welt auch ohne einen Schöpfer ins Dasein kommen konnte.

Was also soll man glauben?Ist man etwa rückständig oder naiv, wenn man noch an Gott glaubt? Wie kann man sich Klarheit verschaffen? Gibt es für den Glauben an Gott irgendwelche Beweise?

Hierzu ein Beispiel: Stell Dir einmal vor, der menschliche Körper wäre eine Maschine, das Werk von Ingenieuren. Man käme aus dem Staunen nicht mehr heraus und mit Sicherheit wären diese Ingenieure Kandidaten für den Nobelpreis! Wer würde nicht ihren Einfallsreichtum, ihr Können und ihre Wissen bewundern? Und wahrscheinlich würde sich jeder fragen: Wie ist es möglich, dass Menschen so etwas Kompliziertes und Hochkomplexes zustande bringen können? Wie haben sie das nur gemacht?

Wenn man nicht einmal intelligenten Wissenschaftlern wirklich zutraut, eine "Maschine Mensch" zu konstruieren und zu bauen, warum wird dann von so vielen geglaubt, dass der "Meister Zufall" so etwas mit Leichtigkeit zustande bringen konnte? Oft wird das Argument vorgebracht, es habe eben lange Zeiträume und viele "Zwischenschritte" gebraucht, damit schließlich das "Produkt Mensch" dabei herausgekommen konnte. Doch hält man einmal inne und denkt ein wenig darüber nach, dann fragt man sich, ob das, was man uns da weismachen möchte, wirklich Hand und Fuß hat.

Natürlich gibt es im naturwissenschaftlichen Bereich viele Theorien und Erklärungen, die die Entstehung des Lebens mit alle seinen Erscheinungsformen einer "natürlichen Entwicklung" zuschreiben. Dabei wird ein Schöpfer jedoch von vornherein ausgeschlossen. Doch nicht etwa, weil es erdrückende Beweise für die Evolution gäbe, sondern weil man sich ein Weltbild zurechtgelegt hat, in dem Gott keinen Platz haben darf.

Doch unser Verstand sagt uns, dass etwas, was durchdacht ist, einen Denker bedarf, was konstruiert ist, einen Konstrukteur erfordert usw. Diese Logik lässt man bei sämtlichen von Menschen entworfenen und hergestellten Dingen gelten. Doch in der Biologie weicht man von dieser Regel ab und schreibt dem "Zufall" Dinge zu, die normalerweise nur durch ein großes Maß an Intelligenz zustande kommen können.

Hierzu ein Beispiel: In den Genen ist der gesamte Bauplan eines Lebewesens festgelegt. Würde man diese hochpräzisen "Anweisungen" auf Seiten aus Papier aufschreiben, dann würden Hunderte von Seiten gefüllt werden. Wer käme wohl auf die Idee, wenn er die komplizierten Baupläne für eine Maschine oder ein Bauwerk sehen würde, diese könnten auf irgendeine Weise zufällig entstanden sein? Diese wären jedoch im Vergleich zu den "Bauplänen des Lebens" äußerst primitiv und einfach. Warum also sollte das "Einfache" einen Planer erfordern, das weitaus "Komplexere" jedoch keinen? Ist das wirklich vernünftig und logisch? Treffend sagt die Bibel dazu: "Menschen, die sich einreden: "Gott gibt es überhaupt nicht!", leben an der Wirklichkeit vorbei" (Psalm 14:1 Hoffnung für alle).

Vielleicht können Dir diese wenigen Überlegungen Dich einer Antwort auf die Frage "Gibt es einen Gott oder nicht?" etwas näher bringen.

LG Philipp

Religion

Als dem Menschen mit zunehmendem Wissen bewusst wurde,

dass sein Leben endlich ist, er also eines Tages sterben wird, fragte er sich:

Was kommt danach?

Die frühen Menschen konnten sich vieles was um sie herum
vorging nicht erklären. Also dachten sie da wären Geister die man ja nicht
sehen kann, und die sind für alles Unerklärliche verantwortlich. Da war z.B.
der Donnergott der war böse, oder der Regengott, der war gut und so weiter.
Für alles gab es Götter.

Jetzt kamen schlaue Mitmenschen, man dann auch Strolche
sagen, die erzählten sie wären von den Göttern geschickt und nannten sich
Priester. Sie hätten den „direkten Draht“ zu den Göttern und wenn die
Menschen genau das machen was die Götter befehlen, dann kommen die
Menschen in den Himmel. 

Die Priester haben sich jetzt ein schlaues Leben gemacht, sich von
ihren Mitmenschen versorgen lassen, und die „Götterboten“ gespielt.

Dies alles gibt es heute noch, heißt jetzt Religion (es gibt
sogar mehrere). Religionen sind ein riesiges Geschäft. 

Unter dem Deckmantel der Religion
kann man ganz leicht Leute manipulieren, fremde Länder ausplündern, sogar
morden lassen (Kriege führen), terrorisieren, und vieles mehr. Ein
intelligenter Mensch sollte nichts „glauben“, sondern nur akzeptieren was für
ihn beweisbar ist. Beweisbar kommt von Wissen. Wer intelligent genug  ist sollte das Religionsgeschäft durchschauen können.

Aus dem Nahen Osten kommen große Religionen weil diese sich mit
der wirtschaftlichen Macht der "Nutznieser" dieser Religionen
verbreitet hat.

Juden sind weltweit wirtschaftlich tätig und sehr mächtig.

Christen sind weltweit wirtschaftlich tätig
und sehr mächtig.

Islamisten sind auch wirtschaftlich sehr stark und verbreiten sich
immer mehr. (z.B. durch Einwanderung nach Europa)

Wenn du nichts "glaubst" sondern nur akzeptierst was du weißt, bist du in guter Gesellschaft von vielen Wissenschaftlern.

Vielleicht glaubst du einfach nur an das, was du siehst. So sind viele die sich nicht sicher sind ob es ein mächtigen gibt der über uns wacht. Du kannst auch genauso beten und nicht wissen, wen oder was du anbetest. Ob es jetzt Gott ist oder nur für dein eigenes Glück 

Jeder hat eben seinen eigenen Glauben und seine einstellung

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