Was ist Live USB?

6 Antworten

es ist immer wieder aufregend, solche Fragen von
Linux-Spezialisten zu lesen. Was hast du denn während der Kali-Linux-Spezialausbildung gemacht?

Auch, du hast keine! Das ist wie Porsche fahren aber keinen Führerschein haben. Bei Linux ist das leider nicht strafbar.



Das ist eine Antwort, die ich erst vor 2 Tagen auf die Frage:

"Kali Linux speichert Dateien nicht nach hochfahren?"

gegeben habe.
Hier ergänze ich:
Wer zum Teufel rät Anfängern immer wieder Kali-Linux zu benutzen?
Wer zum Teufel rät Anfängern immer wieder zuerst eine Frage zu stellen, nicht aber zuerst Informationen über Kali-Linux einzuholen?

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Zu deiner Frage:

Was ist genau mit LIVE USB

 So etwas gibt es nicht in dieser Kombination.

USB ist eine Schnittstelle, die lebt nur, wenn der Controller Betriebsspannung hat, er initialisiert wurde und durch eine geeignete Software bedient wird.

Von einem Live-System spricht man, wenn eine Betriebssystem-Software nicht in einem Computer fest installiert ist. Dieses Betriebssystem "lebt" nur nach dem Booten. Nach dem Ausschalten des Computers ist es auch wieder weg.

Solche Live-Systeme kann man von CD/DVD oder USB-Stick booten.

Vorteile?
Für einen einfachen Benutzer haben sie recht wenig. Sie werden als Werkzeuge für Reparaturarbeiten und für Tests benutzt.
Kali-Linux beinhaltet Softwarewerkzeuge, die der normale Benutzer nicht benötigt.

Zum Üben, ohne am Computer etwas zu verändern, haben Live-Systeme  einen Nutzen, dafür muss man aber nicht Kali-Linux haben.

Als reguläres Betriebssystem sind sie nicht geeignet

Live USB heißt, dass du ein Betriebssystem von USB startest, ohne es auf dem Rechner zu installieren. Geht mit den meisten Linux-Systemen.

Live USB heißt, dass du den Rechner vom USB-Stick bootest, dies geht bei den meisten Linux-Distributionen "von Haus aus", Du Du kannst beim Start des PCs aus einem Menü auswählen, ob Du ein Live-System starten oder installieren willst. Nachteil eines Live-Systems ist, dass Du keine neuen Programme (dauerhaft) installieren und auch keine Daten speichern kannst.

Es gibt allerdings die Möglichkeit, einen "persistenten" USB-Stick zu erstellen,dann kannst Du darauf auch speichern.

Eine Alternative wäre eine "richtige" Installation auf einem USB-Stick.

Kali auf dem PC zu installieren, egal ob als Einzel- oder Dualbootsystem, halte ich für keine Gute Idee, dafür ist es eigentlich nicht gedacht, auch wenn das gehen würde.

Und auch als Einsteigersystem ist es eher nicht geeignet, denn eigentlich ist das nur etwas für Spezialisten. Ich würde Dir zu einer mehr einsteigerfreundlichen Distribution raten, hier mal eine Liste: http://distrowatch.com/search.php?ostype=All&category=Beginners&origin=All&basedon=All¬basedon=None&desktop=All&architecture=All&package=All&rolling=All&isosize=All&netinstall=All&status=Active

Neben den *buntus und seinen Abkömmlingen kann ich Dir  PCLinuxOS oder Handy Linux empfehlen, eventuell auch OpenSuSe. Das Schöne ist ja, dass Linux-Distributionen nichts kosten und man sie, als Live-System, ohne Installation ausprobieren kann.

Wenn du viel über Linux lernen willst, wäre arch linux eine Überlegung wert. Die Einrichtung ist zwar, gerade als Einsteiger sehr mühsam, aber wenn du die entsprechende Zeit und Geduld aufbringst, wirst du dadurch entsprechend am meisten lernen.

Jemandem, der nicht weiß, was ein Live-System ist, Arch zu empfehlen, ist aber nicht sehr nett. ;) Da wäre eine einsteigerfreundlichere Distro doch eher angebracht, Arch kann dann nach einiger Zeit folgen, sobald man mit der Einstiegsdistro gut zurecht kommt. So war das zumindest bei mir und ich bin mir recht sicher, hätte ich sofort mit Arch angefangen, wäre ich heute noch Windows-Nutzer.

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@PhotonX

Seine nächste Frage wird sein, wie man einen bootbaren USB-Stick erstellt. Ich glaub auch einsteigerfreundlichere Distros würden ihn überfordern wenns hart auf hart kommt. Und bei jemanden, der mit Kali anfangen wollte kann man davon ausgehen dass das passieren wird. Ob man da jetzt Arch, LFS, Slackware oder Mint vorschlägt ändert nich viel.

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@kepfIe

Also hältst du manche Menschen grundsätzlich dafür ungeeignet Linux zu nutzen, oder was? Jeder wusste mal nicht, wie man einen bootbaren USB-Stick erstellt, man wird ja mit dem Wissen nicht geboren. Mit ein bisschen Unterstützung kann man aber trotzdem beginnen eine der einsteigerfreundlicheren Distros zu nutzen.

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@kepfIe

Ich weiß schon wie man einen Bootbaren USB-Stick erstellt  :D ich hab nur nicht verstanden wie es mit den LIVE-USB war , da es keine Änderungen speichert etc. wollte ich sicher gehen das es "wirklich" etwas für mich ist

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@BakaBoy

Dann will ich nix gesagt haben. Hab dich wohl falsch verstanden und dann etwas überreagiert. Vergiss meinen Kommentar^^ 

Ich würde als anfang auch Mint vorschlagen, damit hab ich auch angefangen.

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@kepfIe

Danke ;D und kein problem :)


Nur so als abschluss

Sollte ich Mint als 2tes Betriebssystem haben oder als einen LIVE USB ? #


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@BakaBoy

Jede Distribution läuft als Live USB, aber Mint ist dazu gemacht, installiert zu werden. Kali als "Penetration Testing Suite" ist für Live USB gedacht, wahlweise mit Persistence.

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