Was ist besser bzw macht mehr Spaß: Taekwondo oder Karate?

11 Antworten

Ich habe 7 Jahre Taekwondo und 3 Jahre Karate gemacht und jetzt seit 4 Jahren Panantukan. Grundsätzlich kann man sagen, dass man eine Kampfsportart, ein Selbstverteidigungssystem oder eine Kampfkunst nicht mit gut oder schlecht betiteln kann. Wenn du dich nur zwischen Karate und Taekwondo entscheiden kannst und möchtest würde ich dir raten dich erst einmal mit den jeweiligen Trainern zu unterhalten und daraus zu schließen, was für dich das beste ist. Grundsätzlich lässt sich aber nicht sagen ob Taekwondo oder Karate besser für den "Straßenkampf" geeignet ist @Nothin Es kommt immer darauf an wie praxisorientiert du trainierst, also realistische Situationen wie Befreiungstechniken oder schnelle Abwehr und Angriffstechniken übst oder du nur theoretische Formen (Taegeuk, Kata) durchläufst und deine Prüfungen absolvierst. Also zusammengefasst gesagt, frage die Trainer was du bei ihrer Trainingseinheiten zu erwarten hast und entscheide dich danach :)

Ein besser oder schlechter gibt es nicht. Jede dieser beiden Sportarten kann dir Spaß machen. Nimm einfach bei den beiden Stilrichtungen jeweils ein Probetraining und schau was der am besten liegt, wo du dich am wohlsten fühlst und dafür entscheide dich.

Woher ich das weiß:Hobby – Braungurt in 2 Stilrichtungen

Was ist besser bzw macht mehr Spaß: Taekwondo oder Karate?

Es gibt keinen "besten Stil" für alle Menschen, einfach weil jeder einen unterschiedlichen Charakter hat und andere Aspekte für wichtig hält.

Praktisch jeder findet das "besser", was seinen eigenen Ansprüchen entgegen kommt. Daher gibt es keine ultimative Antwort, auf solch eine Frage.

Was Dir persönlich mehr Spaß macht, musst du für Dich selbst herausfinden, dass kann dir niemand anderes sagen - weder hier, noch sonstwo.

Welche Disziplin nun Deinen eigenen Bedürfnissen am meisten entspricht, also für Dich am besten ist, kann dir hier ebenfalls niemand sagen.

Im Ernstfall entscheidet letztlich nicht der Stil, sondern vor allem die mentale Stärke und Anpassungsfähigkeit an die Situation, ob man der Gefahr heil entkommt.

Ist man geistig der Situation nicht gewachsen, wird man verlieren - egal wie viele Jahre man bereits trainiert hat und welchen Stil man übt.

Mein Ratschlag

Mache dir bewusst, was du von deinem "Wunschstil" erhoffst. Kontaktiere dann die Vereine in deiner Umgebung und vereinbare dort ein Probetraining.

So kannst du selbst am besten nachvollziehen, ob Karate, Taekwondo, oder möglicherweise ein ganz anderer Stil deinen persönlichen Vorstellungen entspricht und ob du dich in diesem Verein wohlfühlst.

Ich selbst trainiere beispielsweise die japanische Kampfkunst Aikido, die sich nicht nur technisch sehr stark von beiden Stilen unterscheidet:

https://www.gutefrage.net/frage/welche-kampfsportart-gefaellt-euch-und-warum-welche-macht-ihr?foundIn=list-answers-by-user#answer-202694589

Ich bin mit Aikido glücklich, jemand anderes mit Shorinji Kempo, Hapkido, einem Karate-Stil, Judo, Kendo,...oder sonst einem Stil.

Wichtig ist, dass du Freude am Training hast, denn nur dann bleibt man lange genug motiviert, bis sich Verständnis und Fortschritte einstellen.

Ich wünsche dir daher viel Freude bei deinem Training.

Woher ich das weiß:Hobby – Seit etwa 30 Jahren Training des Aikido

Das wirst du dann wissen, wenn du beides ausprobiert hast.

Allerdings liegt "mehr Spaß" nicht am Kampfsport oder der Kampfkunst, sondern daran, wie in einer Übungsgruppe die Stimmung ist, wie die Leute sind.

Fühlt man sich bei den Leuten wohl, dann macht das Training Spaß, kommt man mit den anderen nicht klar, ist das tollste Training nervtötend und ätzend.

Deshalb gilt: An den Probetrainings teilnehmen und dann dort, wo es einem am meisten gefällt, mitmachen. Egal, wie das heißt, was die da machen.

ich war bei beiden und fand beides recht gut...

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@KimieRaili

Wenn beides gleich gut ist, dann schau, was du besser erreichen kannst. Wie die Duschen sind. Ob es eine Cafeteria gibt. Es gibt doch genug Kriterien, die für eine Entscheidung hilfreich sind.

Nur - was es nicht gibt, ist eine "bessere" oder "schlechtere" Kampfkunst.

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Taekwando = extreme Beweglichkeit in den Beinen, super coole Kicks. Jedoch im Straßenkampf eher nicht so nützlich.

Karate = nicht so coole Kicks, dafür aber macht man mit den Armen mehr. Besser im Straßenkampf

Warum nicht nützlich in Straßenkampf?

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@DaniGGa3

Hast du schon mal einen Taekwondo Wettkampf angesehen? Die kicken da nur mit ihren Beinen, da gibt es keine Fäuste bzw Blocks.

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Gegenfrage: Hast du schonmal traditionelles Taekwondo gesehen und nicht diese Wettkampfkacke

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Das olympische Taekwondo ist mehr auf Wettbewerbe ausgerichtet. Die Kampfkunst hingegen ist mehr auf Selbstverteidigung und Charakterentwicklung spezialisiert.

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