Was ist an dem Islam toll, warum ist er beliebt?

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Warum Muslim werden?

Eine Religion oder eine spirituelle Erfahrung ist ein wesentlicher Bestandteil des Lebens eines Menschen. Manche Leute mögen über diese Aussage streiten, aber wir wissen, dass es in jedem Leben eine Sehnsucht gibt, sich mit seinem Schöpfer zu verbinden. Als Kinder stellen wir die grundlegendsten Fragen. Wie sind wir hierher gekommen? Wer ist Gott? Wo ist Gott? Wohin gehen Menschen, wenn sie sterben? Was passiert mit ihnen? Warum sind wir auf dieser Erde? Warum werden wir krank?

Diese und viele weitere Fragen kommen uns zu unterschiedlichen Zeiten in unserem Leben in den Sinn. Als Erwachsene beginnen wir uns also auch mit diesen Fragen zu beschäftigen. Wir erleben unterschiedliche Dinge in unserem Leben: die Geburt unserer Kinder, den Tod unserer Lieben, der Umgang mit Stress, Depressionen, das Gute und Böse in der Welt … und viele andere Erfahrungen, die die Art und Weise prägen, wie wir über Religion und Gott denken.

Wir beginnen mit der Suche nach Religion, während wir nach einer Verbindung zu einem höheren Sinn im Leben suchen. Viele Menschen behaupten, einer Religion anzugehören oder sich zumindest auf die eine oder andere Weise spirituell zu fühlen.

Wir finden viele widersprüchliche Antworten auf unsere grundlegenden Fragen aus der Kindheit. Die wichtigste Frage, die man als Erwachsener beantworten muss, lautet: „Wo ist die Wahrheit?“ „Welche Religion vertritt die Wahrheit?“

Heute ist der Islam die am schnellsten wachsende Religion der Welt. Die Menschen akzeptieren den Islam bereitwillig und mit Aufregung und Erleichterung als ihren Glauben und ihre Verbindung zu Gott (dem Schöpfer). Hier sind einige Statistiken, die in verschiedenen Teilen der Welt über das Wachstum des Islam gemeldet werden:

  • Die New York Times berichtet: Jährlich konvertieren etwa 5.000 Briten zum Islam.
  • In Frankreich beträgt diese Zahl etwa 3.600 pro Jahr.
  • In Amerika konvertieren jährlich etwa 25.000 Amerikaner zum Islam, und die Konversionsrate der Amerikaner ist seit dem 11. September um das Vierfache gestiegen.
  • The Economist berichtet, dass die Zahl japanischer Muslime von 2010 bis 2019 um 50.000 gewachsen ist (etwa 5.000 neue Muslime japanischer Herkunft jedes Jahr).

​Je mehr Menschen den Islam verstehen, desto mehr fühlen sie sich zu ihm hingezogen und akzeptieren ihn. Es berührt ihr Leben auf persönliche Weise mit einer tiefen Wertschätzung der Lösungen, die der Islam für jedes menschliche Problem bietet.

Der beste Weg, ihre Beweggründe zu verstehen, besteht darin, sie direkt zu fragen. Nachfolgend werde ich einige ihrer Antworten auf eine Frage auflisten:

Warum haben Sie sich für den Islam entschieden?

Hier sind einige Antworten, die du schätzen könntest:​

  • Innerer Frieden "Als ich den Koran las, hatte ich wirklich das Gefühl, dass dies ein Glaube ist, den ich haben sollte. Ich kann es nicht wirklich erklären, nur jemand, der zurückgekehrt ist, würde es verstehen, denn es ist ein Gefühl, ein innerer Frieden" – Canadian Sister
  • Einheit Gottes "Es ist purer Monotheismus. Es hat ein klares moralisches System. Keine Schrift drückt die Botschaft der Einheit Gottes so klar aus wie der Koran" – Yahya
  • Wissenschaft "Ich bin überzeugt, dass der Koran das Wort Gottes ist. Die im Koran erwähnten Dinge wurden in den letzten 100 Jahren von Wissenschaftlern entdeckt. Der Einzige, der diese Dinge vor 1400 Jahren hätte wissen können, war Gott." – Khadija Evans
  • Befreiend "Weil du dich verhüllst, wirst du nicht als Sexsymbol gesehen, und weil die Leute dich nicht nach deinem Aussehen beurteilen können, müssen sie dich als Mensch beurteilen. Das ist ziemlich befreiend. Wenn Sie den Islam gefunden haben, brauchen Sie nichts weiter." –Bahiya Malik (Lucy Norris)
  • Grund "Ein Geist, der Ideen aufgrund ihres sachlichen Werts akzeptiert, macht es schwierig, an eine Religion zu glauben, da die meisten Religionen eine Akzeptanz durch den Glauben erfordern. Der Islam appelliert an die Vernunft des Menschen." – Dr. Jeffery Lang
  • Befreiung "Als ich ein Diener Allahs wurde, wurde ich von allen anderen Formen der Knechtschaft befreit. Andere denken vielleicht, sie seien befreit, aber sie sind süchtig danach, Reichtum, illegalen Sex und Rauschmittel zu horten." – Yahya Donald W. Flood
  • Nichts Irrationales "Der logische und faszinierende Stil des Korans drang tief in meine Seele ein. Im Islam gibt es keine irrationalen oder unglaubwürdigen Lehren oder irgendetwas, das der modernen Wissenschaft widerspricht." – Dr. Hamid Marcus
  • Das Leben selbst "Für manche Menschen ist Religion eine Privatangelegenheit wie ein Amateurhobby. Aber als ich den Heiligen Koran las, wusste ich, dass der Islam kein Hobby, sondern das Leben selbst ist!" – Maryam Jameelah (Margaret Peggy Marcus)
  • Wahre Gleichheit "Mir wurde klar, dass der Islam nicht nur Männern und Frauen wahre Gleichheit gewährt, sondern allen Rassen und Klassen, und dass sich Einzelpersonen nur nach ihrem Grad an Frömmigkeit unterscheiden" – Karima Slack Razi
  • Nach der Recherche "Nach mehr als 30 Jahren Forschung und Lebenserfahrung bin ich zum Islam gekommen. Am meisten beeindruckte mich die Erlangung des Friedens durch die Unterwerfung unter Allah. Wann immer ich mich unruhig fühle, wende ich mich den beruhigenden Worten des Korans zu." – Süleyman Ahmad
  • Embryologie "Als ich den Koran las, weinte ich vor Freude, die Wahrheit zu finden. Zu dieser Zeit machte ich meinen Abschluss in Mikrobiologie. Die Beschreibung des embryologischen Prozesses im Koran (damals unbekannt) beeindruckte mich. Als ich sicher war, dass der Koran wirklich von Gott stammt, akzeptierte ich den Islam." – Erin Saumaya Fannoun
  • Vollständiges System "Die Lehren im Islam ähnelten den Werten, die mir beigebracht worden waren: Glaube an Gott, Respekt vor anderen, Wahrhaftigkeit, Höflichkeit, Nächstenliebe und Ehre. Im Islam sind diese in ein Gesamtsystem integriert, das leicht verständlich ist." – Greg Noakes
  • Habe die fehlenden Teile gefunden "Ich erfuhr, dass Muslime an alle früheren Propheten glaubten, an die wundersame Geburt von Jesus (Friede sei mit ihm), dass es keinen Bedarf für einen Mittler gibt, dass Jesus (Friede sei mit ihm) ein Prophet ist und dass es einen anderen Propheten Mohammed (Friede sei mit ihm) gab. Ich stellte fest, dass ich alle fehlenden Teile entdeckt hatte, nach denen ich gesucht hatte." – Aminah Vanderdrift
  • Ganz bestimmt "Der Islam ist sehr praktisch und bietet Anleitungen zu allen Aspekten, einschließlich Gebeten, Ernährung, Sauberkeit, Manieren und Respekt gegenüber den Eltern. Richtig und falsch sind im Islam eindeutig. Es werden Grenzen gesetzt, das konnte ich [in meiner vorherigen Religion] nie finden. Ich danke Gott täglich für das Geschenk des Islam." – Zahrah-Riddle
  • Sinnvoll "Ich stellte fest, dass ich dem, was ich im Koran las, zustimmte, anstatt dagegen zu argumentieren. Als ich es zu Ende gelesen hatte, war ich überzeugt, dass ich etwas Wichtiges und Sinnvolles gefunden hatte." – Bushra Finch
  • Bete den Schöpfer an "Im Islam verehren wir den Schöpfer. Andere verehren Steine oder Menschen als Inkarnationen Gottes. Du solltest den Einen verehren, der alles erschaffen hat. Das Lesen des Korans wird Ihre Reise auf der Suche nach der Wahrheit über das Leben verkürzen." – Abd-ul Waahid Paterson
  • Habe meinen Weg gefunden "Im Moment meiner Bekehrung sangen keine Engel Hymnen und kein Lichtstrahl traf mich, aber ich war von einem enormen Gefühl des Friedens und der Hoffnung erfüllt. Endlich habe ich meinen Weg gefunden." – Nuh Brecheen
  • Appelliert an den Wahrheitssucher "Der Islam ist rational, natürlich und spricht den Wahrheitssucher an. Der Glaube an einen Gott befreit uns vom Aberglauben. Es führt natürlich zur Gleichheit, denn alle wurden von demselben Gott geschaffen und sind Diener desselben Herrn." – Muhammed Aman Hobohm
  • Lebendiges Prinzip "Der Koran hat mich auf eine Weise berührt, wie es nichts anderes jemals getan hat. Als ich die Übersetzung von Yusuf Ali las, musste ich nur weinen. Der Islam ist zu einem lebendigen Prinzip in meinem Leben geworden. Ich bin dieses Jahr ein besserer Muslim als letztes Jahr." – Joanne Richards
  • Keine freie Fahrt "Im Islam gibt es keinen Trittbrettfahrer. Jeder ist für sein Handeln verantwortlich. Der Islam hat die Antwort auf Rassismus, Feminismus, Abtreibung, hohe Mordraten und Drogenhandel. Es zeigt den Menschen, wie sie ihr Leben richtig leben können." – Shaheed (Damian Williams)
  • Jesus im Islam "Im Islam habe ich den wahren Jesus gefunden. Als Anführer der Gläubigen und als Prophet, den man als Vorbild liebt. Es war der Islam, der mich dazu brachte, ihn zu lieben." – Abdul Azim (Greogor Shepard)
  • Kein Hokuspokus "Im Koran gibt es keinen Hokuspokus, keinen Spuk, keine Mystik, sondern nur ein schlichtes, einfaches Verständnis der „Wahrheit“. Als ich den Ruf zum Gebet hörte, spürte ich eine Nähe zu Gott, die mein Herz und meine Seele durchdrang." – Abdussalam Sipes (Clinton Sipes) Die ganze Geschichte von Clinton Sipes (Abdussalam Sipes)
  • Nichts zu bieten "Für Muslime ist es am schwierigsten, zu einem anderen Glauben zu konvertieren, weil es ihnen nichts zu bieten gibt! Im Islam gibt es eine Beziehung zu Allah, Vergebung der Sünden, Erlösung und das Versprechen des ewigen Lebens." – Khadijah „Sue“ Watson

LG und möge Allah SWA dich leiten, Mayu :)

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Bin selber als Muslimin geboren ^^ & bete seit März 2023
wir wissen, dass es in jedem Leben eine Sehnsucht gibt, sich mit seinem Schöpfer zu verbinden

Mit seinen beiden Schöpfern (=Eltern) ist man ja in der Regel eh verbunden, da braucht es keine Sehnsucht und schon gar keinen Glauben für. ;)

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Komisch: All die von Dir hier ins Feld geführten Gründe sind für MICH Gründe, den Islahm NICHT anzunehmen;)

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Das hängt ganz davon ab wen du fragst. Es gibt wie auch in anderen Religionen im Islam verschiedene Strömungen. Ich kann so Gott will für mich antworten warum ich an den Koran glaube obwohl ich am Anfang ein Gegner des Korans war:

Der Koran vereint alle Gläubigen zu einer Gemeinschaft unabhängig ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe, Sprache oder des Geschlechts (2:62 und 5:69).

Der Koran legt ein Gottesbild an den Tag, wo ich davon überzeugt bin dass dies die beste Beschreibung einen Allmächtigen Gottes ist.

Der Koran beantwortet kritische Fragen wie: "Woher komme ich?", "Wohin gehe ich?", "Warum bin ich hier?" usw und lenkt die Aufmerksamkeit auf strikten Monotheismus was meines Erachtens nach der einzige Weg ist um Frieden auf der Welt zu stiften.

Der Koran steht für Religionsfreiheit (2:256), gegen psychischen Druck um Menschen zum Glauben zu zwingen (10:99), gegen Angriffskriege (60:8-9), für den Austausch zwischen und miteinander einander (42:38) und spricht auch den individuellen Menschen an stets gute Werke zu vollbringen.

Der Koran hat ein astronomisches Modell welches mit der modernen Wissenschaft im Einklang steht: Das Universum hatte einen Anfang (21:30), es dehnt sich stets aus (51:47) und wird eines Tages enden.

Der Koran ist mathematisch codiert. Beispielsweise kommt das Wort "Tag" 365 mal vor, das Wort "Monat" kommt 12 mal vor, das Wort "Mond" kommt 27 mal vor.

Der Koran gibt uns eine Anleitung für alle Lebensbereiche und ist nicht nur ein Buch welches im Schrank stehen sollte. Das erste Gebot "Lies" ist hierbei ein Stichwort (96:1).

51:47 Und den Himmel haben Wir mit Kraft aufgebaut, und Wir weiten (ihn) wahrlich (noch) aus.

Wer ist hier "Wir"? Der Himmel ist nicht das All. Der Koran beschreibt doch die Erde als Scheibe.
Es ist allgemein eine äußerst beliebte Methode, mit Weglassen von unerwünschter Wahrheit zu arbeiten.
Zu prüfen was fehlt, ist daher immer erste Aufgabe der Wahrheitsprüfung.
Wichtig ist, wie das Wort in die Tat umgesetzt wird.

Gibt es im Koran die Bitte an Allah: Allah sei mir armen Sünder gnädig?

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@Aurofons

1) Wenn Gott im Koran die Pluralform verwendet, dann immer dann weil die Engel am Prozess durch Gottes Auftrag teilnehmen. Das siehst du auch in den Versen wo der Prophet Mohammed die Offenbarung erhält. Da Gabriel am Prozess beteiligt ist, spricht Gott von der "Wir" Form. Du siehst das auch in Sure 15, Vers 9 wo Gott davon spricht dass er die Ermahnung (den Koran) bewahrt. Dort wird auch die "Wir" Form gebraucht, weil die Engel von Gott beauftragt worden sind an einem Prozess teilzunehmen.

2) Das arabische Wort "ssemae" wird im Koran für das Universum verwendet. Das Wort السَّمَاءَ wird unteranderem in Sure 41:11 verwendet, noch bevor die Erde erschaffen worden ist. Also kann السَّمَاءَ nicht per se der Himmel sein von dem du sprichst. Es hat nichts mit der Erde zu tun. Der nächste Begriff ist "le musiun", das ist die aktive Form von "expandieren" oder eben "erweitern". Das ist nicht nur wissenschaftlich korrekt, es ist extrem präzise. Erst im 20. Jahrhundert wurde das expandieren des Universums durch Edwin Hubble und anderen wie Vesto M. Slipher bestätigt. Und in der Tat breitet sich das Universum kontinuierlich aus.

3) Der Koran erwähnt dass die Erde ellipsenförmig ist (79:30). Das Arabische Wort "dahaha" bedeutet "Ei". In der Tat ist die Erde eiförmig, beziehungsweise eine Ellipse. Sie ist überhaupt nicht rund, das ist wissenschaftlich inkorrekt. Das Beispiel mit dem Ei wird von vielen auch heute noch verwendet um die Erde zu beschreiben: Ein Ei hat eine Eierschale, die Erde besitzt diese Hülle ebenfalls. Ein Ei hat in der Mitte das Eigelb, die Erde besitzt in der Mitte den Erdkern und beides ist eben eine Ellipse.

Am besten liest du nochmal die Verse durch. Du hast viele Fehler in deinem Verständnis.

Verbleib im Frieden.

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Das war jetzt vermutlich ein Scherz, deine Auflistung die so gar nicht stimmt.

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@atifturco19
Der Koran vereint alle Gläubigen zu einer Gemeinschaft unabhängig ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe, Sprache oder des Geschlechts.

Welche Religion nicht? Zudem verfolgt der Islam, Andersdenkende, Andersgläubige, Ungläubige, Homosexualität, u.a. 

Der Koran legt ein Gottesbild an den Tag, wo ich davon überzeugt bin dass dies die beste Beschreibung einen Allmächtigen Gottes ist.

Welche Religion nicht? (Der Koran inspiriert sich nach dem alten Testament und dem Christentum)

Der Koran steht für Religionsfreiheit (2:256), gegen psychischen Druck um Menschen zum Glauben zu zwingen (10:99), gegen Angriffskriege (60:8-9), für den Austausch zwischen und miteinander einander (42:38) und spricht auch den individuellen Menschen an stets gute Werke zu vollbringen.

Religionsfreiheit: andersgläubige kommen in die Hölle

gegen psychischen Druck: viele Zwänge und Pflichten, bis hin zum Kopftuch und sonst droht Allahs-Strafe.

Der Koran hat ein astronomisches Modell: absoluter Quatsch, Mondteilung, Erde Flach, Sonne dreht um die Erde.

Der Koran ist mathematisch codiert. Beispielsweise kommt das Wort "Tag" 365 mal vor, das Wort "Monat" kommt 12 mal vor, das Wort "Mond" kommt 27 mal vor:  

tiefster Aberglaube!

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@najadann

1) Der "Islam" kann nicht verfolgen, da der "Islam" ein Begriff ist und sogar vor dem Koran herrschte, wusstest du das? Der "Islam" beschreibt laut Koran ist eine universelle Ergebung zu Gott allein (3:83). Haben dich beispielsweise jemals Berge oder Tiere in irgendeiner einer Art und Weise angegriffen und diskriminiert? Wenn nein, dann weißt du schon mal dass der Islam nicht mit Mohammed angefangen hat, sondern schon von allen anderen Propheten praktiziert worden ist (21:25). Im Koran geht es um strikten Monotheismus. Das gab es schon vor Mohammed. Du wirst im Koran keine einzige weltliche Strafe finden für reinen Unglauben. Das was du finden wirst sind Verse die über Verteidigungskriege sprechen. Selbst Sure 9 welcher gerne von Islamgegnern zitiert wird, wird bewusst oder unbewusst aus dem Kontext gerissen. Man beginnt immer ab (9:5), obwohl die ersten 4 Verse ganz klar darüber sprechen, dass die Polytheisten einen Friedensvertrag gebrochen haben. Deshalb sind die Verse (10:99 und 2:256), welche ich angeführt habe völlig legitim und erzeugen keinen Widerspruch. Es gibt im übrigen auch keine einzige weltliche Strafe im Koran für Homosexualität. Wenn du die Geschichte von Lot ablehnen willst, dann tue das. Aber hier so zu tun als würde der Koran das aktive bestrafen dieser Menschen befürworten ist Schwachsinn. Da hätte ich gerne deine Beweise.

2) Ja, der Koran behauptet auch nicht dass er mit etwas Neuem gekommen ist. Alle Botschaften von Gott, welche vor dem Koran gesendet wurden, beinhalteten die gleiche Botschaft des Monotheismus. Deshalb hat jeder Prophet (Nabi) das Kitāb (Buch) bekommen. Der Koran ist nicht das erste Buch, jedoch das letzte offenbarte Wort Gottes (3:81 und 33:40).

3) Du glaubst doch gar nicht an das Jenseits? Warum stört es dich dann dass dieses Buch davon spricht, das Ableugner in die Hölle kommen? Im übrigen bedeutet das Wort "Kafir" nicht per se Ungläubiger. Das Arabische Wort "Kafir" kommt von der Wurzel كفر und bedeutet unteranderem "bedecken". Die Wurzel kommt auch im Kontext von 5:90 vor, weil alkoholische Getränke eben die Sinne bedecken. Es ist also eine aktive Ableugnung der Wahrheit die ein Mensch sieht welche der Koran kritisiert. Jemand der überhaupt keine Ahnung von der Wahrheit hat, der hat nicht die Verantwortung zu übernehmen. Siehe (2:42, 3:75, 3:78, 3:135). Zumal dich die Hölle nicht interessieren sollte, wenn du ansonsten im irdischen Leben in Ruhe gelassen werden sollst. Bitte deine Beweise senden aus dem Koran dass ein Gläubiger dich nur aufgrund deiner Haltung bestrafen darf. Und bitte nicht mit Sure 8 oder 9 kommen, da ich diese schon widerlegt habe.

4) Ja, die Regeln gelten auch für Gläubige. Zumal das Kopftuch im Koran nicht vor kommt. Alle Regeln im Koran gelten ja nicht für dich, weil du ja anscheinend nicht daran glaubst. Gott sagt dass dies eine Führung ist für die Gläubigen. Für dich ist es doch nur arabische Literatur. Kannst es ja ignorieren.

5) (54:1) spricht nicht von einer Mondteilung, sondern von "şakkal". Dasselbe Wort kommt in (80:26) vor und hat die Bedeutung von (pass along the way, cross, open a way/passage/vent/channel, cut/split/divided/clave/ripped/tore) und kommt von der Wurzel شقق. In dem Kontext bedeutet es das umpflügen oder ausgraben um verschiedene Pflanzen zu ziehen. Ich lehne die traditionelle Mondspaltung ab. Das mit der flachen Erde habe ich in der obigen Antwort schon erläutert. Ich gehe jetzt nicht jeden einzelnen Punkt durch.

6) Das ist kein Aberglaube, sondern ein physischer Fakt. Alle Begriffe die ich aufgeführt habe kommen in der Singular Form und ohne Suffix im Koran in exact dieser Anzahl vor. Die Tatsache dass alle Wortzählungen ein bestimmtes Muster und Methode folgen zeigt, dass dies keine selektive und subjektive Herangehensweise ist. Zumal ich all diese Zählungen selbst mit dem Computer durchgezählt habe. Sie sind korrekt. Ich habe auch die Verslisten. Belege mir bitte dass diese Zahlen falsch sind.

Leider hast auch du viele falsche Verständnisse.

Verbleib im Frieden.

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M.E. nichts - Toll ist er allenfalls für betuchte Männer - da sie 4 Frauen haben dürfen und dann natürlich noch Sex mit Sklavinnen!

Das ist aber eine verdammt beschränkte Zielgruppe - alle anderen, die den Islam noch toll finden, halte ich für "toll" im ursprünglichen Sinne des Wortes, nämlich: "ver-rückt" i.S.v irre-geleitet.

 Toll ist er allenfalls für betuchte Männer - da sie 4 Frauen haben dürfen

In Deutschland müssen sie noch nicht einmal dazu genügend Geld haben. Die erste Ehe läuft normal. Die drei anderen Ehen laufen als alleinerziehende Mutter mit Kind(ern). Das könnten natürlich auch andere Religionen so machen, aber nur muslimische Frauen machen das mit.

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NICHTS, ich finde auch keinen Zugang,

ABER: Diejenigen, die ihn toll finden, finden ihn aus einem - oder mehreren - der folgenden Gründe toll:

  • Er nimmt Dir so gut wie jegliche Selbstverantwortung - somit so gut wie jede "Schuld", WENN Du alles STRENG so tust, wie es von Gelehrten und Hadithen vorgeschrieben ist.
  • Er nimmt Dir damit auch die Verpflichtung des Selber-Nachdenkens, Hinterfragens und Kritisieren - Tätigkeiten, die im Islam keinen hohen Stellenwert (manchmal auch gar keinen) haben
  • Es bedarf deshalb keiner besonderen Bildung, den Islam zu praktizieren - Man muss noch nicht einmal lesen können: Es reicht, sich von "Gelehrten" und "Geschwistern sagen zu lassen, was der Islam von einem verlangt.
  • Er hat für jede Lust und Laune irgendeine ANGEBLICHE göttliche Regel parat, die man so auslegen kann, dass man das, was man gerade tut, auch darf!

Zusammengefasst also eine verdammt einfache Religion - geistig betrachtet! - In der Praxis wird sie nur dadurch kompliziert, dass die Regeln so viele und die Suren und Hadithe teils widersprüchlich sind.

Ich finde nichts tolles am Islam. Ein ähnliche Antwort, warum ich den Islam ablehne, habe ich schon häufiger hier gegeben.

Auch das ausüben eines friedlichen (und fundamentalistischen) Islams, in dem alle Vorschriften und Dogmen der Religion peinlich genau eingehalten werden, halte ich letzten Endes für eine Flucht in eine religiöse Scheinwelt, für deren Wahrheit es nicht die Spur eines für einen Nicht-Muslim akzeptablen Beweises gibt.

Ich würde mit Sicherheit nicht auf die Idee kommen, den Islam anzunehmen.

Das Problem für mich ist insbesondere der Koran und sein Weltbild.

Da die meisten Muslime immer noch glauben, dass der Koran eine Kopie des Korans im Himmel darstellt, an dem nicht ein Wörtchen verändert worden ist, und daher Wort für Wort von ihrem Gott stammt, kann man natürlich jede Sure, jeden Vers mit dem Hinweis auf die Weisheit dieses Gottes zurechtbiegen. Das ist zwar nicht seriös, aber leider möglich.

Dazu kommt noch, dass der Koran so dehnbar geschrieben ist, dass man alles mögliche herauslesen kann. Im Zweifel wird dann ein noch fragwürdigerer Hadith herbeigezaubert oder auf das arabische Original verwiesen, das ja "Ungläubige" i. d. R. nicht verstehen.

Insgesamt führt das alles zu dem Kuriosum, dass Muslime glauben, ihr Buch strotze nur so vor Weisheiten oder Wahrheiten.

Sicher gibt es auch einen fortschrittlichen reformierten Islam, den ich akzeptieren kann. Leider noch sehr selten.

Die Ozonschicht. „Als Entdecker der Ozonschicht gelten die französischen Physiker Charles Fabry und Henri Buisson. Sie wiesen 1913 durch UV-spektroskopische Messungen Ozon in höheren Atmosphärenschichten nach.",

Doch diese erwähnung kamm im Quran schon vor 1400 Jahren Allah (Gott) sagte im Koran:,,Und wir machten den Himmel zu einen Wohlgeschützen dach, denoch kehren sie sich von Seinem Zeichen ab." 21:32.

Sag doch jetzt das es keinen Gott gäbe…

Ich Moslem! Bezeuge das es keinen Gott außer Allah gibt und das Prophet Muhammad Sav sein Gesandter ist.

Und ich bleibe nach wie vor bei meiner Meinung, weil das für mich sich richtig anfühlt.

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@Kemalist1881
,,Und wir machten den Himmel zu einen Wohlgeschützen dach, denoch kehren sie sich von Seinem Zeichen ab."

Und mit Dach ist natürlich die Ozonschicht gemeint, /ein echter Witzbold.

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@najadann

Lies dir die Sure „Der Eisen“ durch.

“Und wir haben das Eisen herabkommen lassen. In ihm ist starke Gewalt und Nutzen für die Menschen...” (Quran 57:25)

Im koran steht ja nicht umsonst.

„Denn es sind nicht die augen die blind sind sondern die herzen in ihren Brüsten.“ (Quran 22:46)
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@Kemalist1881
Und ich bleibe nach wie vor bei meiner Meinung, weil das für mich sich richtig anfühlt.

Meinethalben kannst Du gerne bei Deiner Meinung bleiben und bezeugen, was Du auch immer willst. Nur beeindrucken kannst Du mich damit nicht. Ebenso wenig wie Dein zweifelhaftes Buch.

Ein einziger Muslim kann in 5 Minuten mehr unbwiesene Behauptungen aufstellen, als ein seriöser Wissenschaftler in 50 Jahren widerlegen kann.

Der Phantasie sind im Islam keine Grenzen gesetzt. Nur ist das eben reine Phantasie.

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@Kemalist1881

Witzbold, von einem Himmelsdach dürften bereits die Pfahlbauer geredet haben.

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@najadann

Und dein Dach wird dir Inshallah einstürzen.

Wenn du überhaupt bald eins Hast.

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@Kemalist1881

Kindliches Vorstellungsvermögen, oder den Schulunterricht verpennt?

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