Was haltet ihr von Religionen? .

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28 Antworten

Ganz einfach: Nichts.

Wenn es irgendjemand in seinem Leben irgendwie weiterhelfen sollte, an irgendeine fiktive Märchenfigur zu glauben, dann soll er das - es gibt vermutlich genug Leute, die da irgendwie Trost und Glaube rausziehen... solange dieser jemand damit nicht andere Leute belästigt, ist alles okay.

Ich sehs daher genauso wie dieser Cartoon:

http://theoatmeal.com/comics/religion

Das Problem ist allerdings, dass Religionen sich überall einmischen wollen und die Großkirchen mit ihrem Einfluss auf Ethik und Moral vieler Menschen dort mitreden wollen:

  • Wer ist schuld daran, dass wir in Deutschland immer noch keine embryonale Stammzellforschung haben, Israel aber bspw. dort Spitzenreiter ist?
  • Warum gibt es in Deutschland immer noch keine homosexuelle Eheschließung und warum werden Homosexuelle immer noch benachteiligt?
  • Wer ist schuld daran, dass Frauen in Deutschland bis 1993 für ein Recht über den eigenen Körper (Abtreibungen) kämpfen mussten, und bis heute kein vernünftiges Gesetz dafür geschaffen wurde, sondern immer noch eine Fristenregelung mit Strafbefreitheit herrscht?
  • Wer ist schuld daran, dass wir bis heute kein geltendes Antidiskriminierungsgesetz für kirchliche Arbeitgeber haben, die bspw. Atheisten oder Homosexuelle einfach entlassen dürfen?
  • Wer ist schuld daran, dass Menschen bis zur 68er-Revolution sexuell unterdrückt worden sind, Selbstbefriedigung verteufelt wurde und Sex ein riesiges Tabuthema ist und war?


Ich geb dir die Antwort: Die christlichen Großkirchen. Man kann das aber auch mit anderen Religionen spielen:

Wer ist zum Beispiel Schuld daran, dass man in Deutschland seine Söhne an ihrem Geschlechtsteil verstümmeln darf, was sogar gegen das Grundgesetz verstößt?

Das sind so die Gründe, warum ich persönlich ebenfalls von Religionen nicht viel halte - denn sie haben einen Einfluss, und das nicht nur auf Gläubige, sondern auch einen politischen Einfluss.

Ich kann daher deine Gründe zu 100% nachvollziehen :)

Lg

CalicoSkies 31.03.2015, 16:46

PS: Ich bin auch nicht viel älter als du, und in meinem Freundes- und Bekanntenkreis ist das exakt das Gleiche - fast keiner glaubt an Gott.

Wir sind da keineswegs in der Minderheit, laut Eurobarometer-Umfrage sind 52% der Deutschen Atheisten - wenn amn sich auf jüngere Menschen beschränkt, vermutlich sogar deutlich mehr.

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Abahatchi 02.04.2015, 09:37
@CalicoSkies

laut Eurobarometer-Umfrage sind 52% der Deutschen Atheisten - wenn amn sich auf jüngere Menschen beschränkt, vermutlich sogar deutlich mehr.

und dann nimm die 52 % und frage jeden einzelnen, ob er wirklich glaubt, dasz ein Mann 3 Tage im Bauch eines Fisches gelebt hat. Das Adam und Eva von einer sprechenden Schlange verführt wurden oder dasz Maria allen Ernstest von Gott trächtig gemacht wurde usw. 

Dann sagen selbst die meiszten Katholiken: nicht so, aber irgend etwas über uns wird es wohl geben, glaube ich. 

Selbst jene, bzw. die meiszten, die noch angeben einer Religion an zu gehören, glauben nicht an den gröszten Teil der Inhalte ihrer religiösen Märchenbücher.  Mich überkommt das gute Gefühl, dasz sich der Nebel der Religionen langsam immer mehr lichtet.

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Abahatchi 01.04.2015, 10:48

dass wir in Deutschland immer noch keine embryonale Stammzellforschung haben,

meinst Du jetzt allgemein oder nur auf menschliche bezogen?

Wer ist schuld daran, dass Frauen in Deutschland bis 1993

zeitlich begrenzt in Teilen auf deutschem Boden.

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CalicoSkies 01.04.2015, 19:23
@Abahatchi

meinst Du jetzt allgemein oder nur auf menschliche bezogen?

Auf menschliche.

zeitlich begrenzt in Teilen auf deutschem Boden.

Was meine Argumentation bestätigt - denn in der DDR hatte man sich stärker von der Gesinnungsdiktatur der Kirche gelöst als in der BRD.

In der DDR war es sogar fortschrittlicher als auch besser geregelt als hier...

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Klappstuhl2kDe 01.04.2015, 23:48

Deine Antwort trifft genau meine Meinung. Nur hätte ich es nicht so ausdrücken können.^^

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Ich (16, Atheist, Deutschland) sehe Religion als etwas, woran man glauben kann, aber nicht muss. Ich persönlich glaube nicht daran, da ich kein Bedürfnis nach Religion verspüre und ich der Ansicht bin, dass es bessere Erklärungen für die Entstehung des Universums gibt als einen Gott.

Ich gönne aber jedem seine Religion. Wenn jemand etwas braucht oder es ihm Freude bereitet und er dabei niemanden Schaden zufügt, dann soll man es ihm lassen. Egal, ob es sich um ein Hobby handelt oder eben um eine Religion.

Wer aber mit Widerspruch von mir rechnen muss, das sind Fundamentalisten und Fanatiker gleich welcher Religion, die menschenfeindlichen Schwachsinn reden. Da bin ich ziemlich intolerant.

habFrage 09.01.2017, 01:33

Der Hauptzweck der Religion ist bestimmt nicht die Entstehung der Welt oder des Menschen zu erklären... Wer nicht an Gott glaubt nur weil die Geschichte von Adam und Eva und der Entstehung der Welt nicht sehr plausibel ist hat die wesentlichen Aussagen der Bibel nicht verstanden...

Aber ansonsten gebe ich dir Recht

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Ich bin 15 und der Meinung, dass Religionen totaler Schwachsinn sind.

Da bin ich ganz anderer Ansicht,

Es sind nur von Menschen erfundene und unsinnige Regeln, die letztendlich nichts bringen.

Mag ja sein, aber was ist dann mit weltlichen Gesetzen? Die sind auch von Menschen gemacht, enthalten wesentlich mehr Paragraphen und Lücken. Abgesehen davon entsprechen sie den meisten der christlichen und jüdischen Gebote. Beim Islam kenne ich mich nicht gut genug aus, um dahingehend eine Einschätzung geben zu können.

Ich glaube weder an irgendeine Religion, noch an Jesus/Mohammed/... oder sogar Gott.

Nun, das ist Deine Entscheidung und insofern finde ich es in Ordnung. Ich sehe das, wie schon angedeutet, ganz anders und habe durchaus meine eigenen Gründe dafür - und nicht unbedingt weil meine Freunde so denken.

Viele meiner Freunde sind ähnlicher Meinung (abgesehen davon, dass die meisten an Gott glauben), weshalb mich mal interessiert, ob das nur in meiner Generation/Gegend so ist.

Viele aus meiner damaligen Schulklasse sind ebenfalls atheistisch. Mit einigen davon habe ich auch guten Kontakt. Wenn meine Religion meinen Freundeskreis bestimmen würde, würde schließlich auch irgendetwas falsch laufen. Meine Halbschwester hingegen, die ein paar Jahre jünger als ich ist, konnte sich ebenso frei wie ich entscheiden, ob sie an Gott glaubt oder nicht. In dieser Hinsicht finde ich die Freiheit, die uns unsere Eltern gaben in der Tat respektabel und ein gutes Beispiel.

Schreibt also bitte euer Alter und Herkunft dazu.

39 Jahre, männlich, mütterlicherseits brandenburgisch mindestens in 5. Generation, väterlicherseits vorpommerisch mindestens in sechster Generation.

Klappstuhl2kDe 31.03.2015, 12:14

Mir ging es darum, dass immer gesagt wird, dass die Bibel Gottes Worte usw. sind, was meiner Meinung nach nicht der Fall ist. Das mit den Freunden - Mir ist die Religion meiner Freubde auch egal. Ich habe meine Freunde mal nach ihrer Meinung zum Thema gefragt, nachdem ich mich mit ihnen angefreundet habe.;)

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JTKirk2000 31.03.2015, 13:40
@Klappstuhl2kDe

Mir ging es darum, dass immer gesagt wird, dass die Bibel Gottes Worte usw. sind, was meiner Meinung nach nicht der Fall ist.

Nun, das hättest Du auch gleich in der Frage schreiben können. Zumindest in der Fragebeschreibung.

Ich sehe das so, dass die Bibel zwar nicht das von Gott geschriebene Wort enthält, durchaus aber dass die Bibel das enthält, was Gott den Menschen durch Inspiration vermittelt hat. Beim Neuen Testament, insbesondere bei den vier Evangelien der Apostel sehe ich das sogar so, dass die enthaltenen Passagen zwar über mehrere Jahrzehnte nur mündlich überliefert wurden, dennoch aber die Quelle direkt den Jüngern Christi gegenwärtig war, also nicht nur durch geistige Inspiration.

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CalicoSkies 31.03.2015, 16:37
@JTKirk2000

Was ich persönlich ziemlich interessant finde, denn als Mormone glaubst du ja daran, dass die Kupfertafeln (die außer den "Zeugen" und Joseph Smith nie jemals jemand gesehen hat!) von Engeln geschrieben wurden und Gottes Wort enthalten?

Im Endeffekt ist der Glaube, dass Kupfertafeln von Engeln in Amerika heruntergesandt werden, und ein Joseph Smith sie "einfach so" gefunden hat, und sie komischerweise einfach verschwunden sind (bzw. "der Engel hat sie wieder abgeholt") doch noch übertriebener als an den Glauben einer verbalinspirierten Bibel, meiner Meinung nach...

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JTKirk2000 31.03.2015, 19:32
@CalicoSkies

Was ich persönlich ziemlich interessant finde, denn als Mormone glaubst du ja daran, dass die Kupfertafeln (die außer den "Zeugen" und Joseph Smith nie jemals jemand gesehen hat!) von Engeln geschrieben wurden und Gottes Wort enthalten?

Wie schaffst Du es, so viele Fehlinformationen in einen Satz zu bringen?

Der Überlieferung nach waren es zum Teil Goldplatten und zum Teil Messingplatten. Nicht Engel, sondern Menschen haben sie beschrieben, um genau zu sein Lehi, Nephi und deren Nachfahren. Nephi war ein Sohn Lehis, aber Nephi hatte auch noch andere Brüder, die nicht würdig waren, diese Platten zu erhalten.

und ein Joseph Smith sie "einfach so" gefunden hat, und sie komischerweise einfach verschwunden sind (bzw. "der Engel hat sie wieder abgeholt")

Er hat sie nicht einfach so gefunden, sondern er wurde geführt. In diesem Fall von einem Engel.

Ebenfalls interessant ist, dass manche dieser Zeugen später die Kirche verlassen hatten. Was sie aber dennoch weiter bekräftigten war ihre Haltung gegenüber ihrem Zeugnis, die Tafeln selbst gesehen zu haben. Wenn jemand die Seiten wechselt, aber nicht wagt, etwas zu widerlegen, was er zuvor behauptet hat, dann ist das für mich ein sicheres Zeichen, dass die betreffende Aussage der Wahrheit entspricht.

doch noch übertriebener als an den Glauben einer verbalinspirierten Bibel, meiner Meinung nach...

Deiner Meinung nach. Wenn Du das Buch Mormon und die Bibel aber kennen würdest, und nicht nur von Vorurteilen wüsstest, wäre es nur logisch, dass Du diese Meinung ändern würdest oder schon eine andere Meinung hättest.

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Waldfrosch4 02.04.2015, 19:15
@CalicoSkies

zudem soll  dieser Joseph  Smith ,auch noch mit der Familie Busch verwandt sein ,was ich besonders merkwürdig finde...gelesen habe ich das in der Weltwoche vor einigen Jahren .

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JTKirk2000 02.04.2015, 20:39
@Waldfrosch4

zudem soll  dieser Joseph  Smith ,auch noch mit der Familie Busch verwandt sein ,was ich besonders merkwürdig finde...gelesen habe ich das in der Weltwoche vor einigen Jahren .

Joseph Smith soll eine ganze Menge (getan haben). Es kommt immer nur auf die Quelle an. Ich weiß davon nichts und kann daher auch nicht schreiben, was ich davon halten soll. Ich weiß nur mit Sicherheit, dass Joseph Smith nie in einem politischen öffentlichen Amt war und wohl auch keine Ambitionen in dieser Richtung hatte.

Wenn ein Verwandtschaftszusammenhang zwischen der Familie Busch und Joseph Smith laut dieser Zeitung bestanden haben soll, stellt sich mir die Frage, was der Sinn dieser Äußerung war.

Glaubt man beispielsweise an die Genesis, ist ohnehin jeder mit jedem verwandt, wenn man bis Adam und Eva zurückgeht.

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Religionen können sehr hilfreich für das Leben der Menschen sein. Dabei ist es natürlich wichtig, sich ernsthaft mit den Lehren, Zielen und Inhalten der jeweiligen Religionen auseinander zu setzen. Eine Religion, die mich in bestimmte Grenzen zwingt, die ich eigentlich nicht will oder die mir vorschreibt, wie ich mein Leben gestalten soll und mir mit Konsequenzen droht, wenn ich nicht danach handle, sollten ersnthaft hinterfragt werden, welche Interessen für wen entstehen. Wenn die Religion aber in der Lage ist, mir Fragen, die mich bewegen, zu beantworten und eine Richtschnur für mein Leben ist, dann halte ich Religionen für sehr sinnvoll und hilfreich.


Die Religionen, die wir hier auf der Erde antreffen, sind von Menschen nach ihren Vorstellungen gemacht und der Mensch neigt auch dazu sich ein Bildnis von Gott nach seinen Vorstellungen zu machen. Auch Jesus hat nie was davon gelehrt, dass Religionen wie z.B. die kath. Kirche gegründet werden sollten, wo es eine Menge Irrlehren gibt und vieles verdreht wurde von dem, was JESUS ursprünglich lehrte.

Wir sollten nicht den Fehler machen, wenn wir z.B. diese Irrlehren in der kath. Kirche immer mehr erkennen, dann "das Kinde mit dem Bade auszugießen", d.h. alles zu verwerfen und JESUS mit beiseite tun, weil wir das weltliche Treiben in den Religionen mit Ihm in Verbindung bringen. Das habe ich als Jugendlicher gemacht und erst viele Jahre später erkannt, dass das ein Fehler war.

Ich bin als Jugendlicher aus der kath. Kirche ausgetreten und habe mich dann intensiv östlichen Philosophien zugewandt. Als ich bei der Nirvana-Philosophie angekommen war und auch Jesus, so wie es in östlichen Philosophien meist gelehrt wird, als einen Meister unter vielen ansah, hatte ich eines Tages ein Gespräch mit meiner Mutter und ein Satz von ihr fuhr mir stark rein. Sie sagte: "Ja weißt Du denn nicht, dass Jesus Gott selbst ist?" Ich hatte das natürlich beiseite gewischt und als Unsinn abgetan. Aber etwas ganz tiefes hatte dieser Satz in mir angerührt.

Erst viele Jahre später bekam ich dann Gewissheit, dass es tatsächlich so ist und mir wurde klar, das ich mit dem Austritt aus der katholischen Kirche als Jugendlicher eigentlich das "Kinde mit dem Bade ausgegossen" hatte wie man so sagt, also Jesus mit der kath. Kirche gleichgesetzt und alles verworfen, aber ER kann nichts dafür, was Menschen aus Seiner Lehre gemacht haben.

Vielleicht muss man aber einfach manchmal einen großen Umweg machen, um am Ende mit einigen Erfahrungen reicher, wieder am Ausgangspunkt anzukommen und evtl. Jesus Christus unabhängig von weltlichen Kirchen, und anderen menschengemachten Vereinigungen zu sehen, so wie es auch mein Lebensweg durch östliche Philosophien war.

Man sollte Gott nicht in seine begrenzten menschlichen Vorstellungen zwängen, denn dann macht man sich ein verzerrtes Bild von Gott. Das ist genau das, was Menschen immer wieder tun, dass sie Gott mit ihren Maßstäben und Wertevorstellungen beurteilen. Wenn wir da lesen, dass wir kein Bildnis von Gott machen sollen, soll dies einfach ein Hinweis sein, Gott nicht unseren Maßstäben und Vorstellungen anzupassen, sondern umgekehrt, dass wir uns bemühen Sein Wesen und Seine Schöpfungsordnung immer mehr zu verstehen, damit wir immer mehr im Einklang mit dieser handeln können und letztendlich Sein Teilgeist in uns, Sein Lebensfunken in uns in unser ganzes Wesen überfließen kann, weil wir uns dann das persönliche Prinzip Seines Lebensgeistfunkens zu eigen gemacht haben und das Wesen des Gottgeistfunkens zu unserem Wesen geworden ist, wodurch wir die Gotteskindschaft erlangen.

So lebe ich mein Leben in Liebe zu JESUS unabhängig aller Religionen und lehne für mich auch jegliche religiösen Rituale ab, von denen JESUS sowieso nie was gelehrt hat. Z.B. das Hostienritual: ER meinte da schlicht und einfach, dass wir Sein Fleisch essen sollen, also Seine Lehre aufnehmen und Sein Blut trinken, also Seine Liebe und dann in der Liebetat danach zu leben. Und was haben Menschen dann, Paulus angefangen, daraus gemacht und dann die kath. Kirche weitergeführt, so dass heute manche Menschen buchstäblich daran glauben, in der Hostie sei JESUS leibhaftig? Das ist eine grobe Verfälschung von dem, was ER ursprünglich lehrte, und bei weitem nicht die einzige.

Ich (15, w) glaube auf alle Fälle an meine Religion nur muss man in manchen Fällen Glaube und Kirche auseinanderhalten. Natürlich ist die Kirche für einen Glaubenden extrem wichtig, weil er dort die Gemeinschaft hat. Aber ich finde es nicht gut wie die Kirche z. B. zur Homosexualität steht. Trotzdem kann man glauben.

Religion ist für mich so eine Art Erklärung für alles. Wenn ich ehrlich bin, weiss ich aber selbst noch nicht genau was ich denken soll. Ich bin ein 14 jähriges Mädchen und bekenne mich zum Islam, jedoch zweifle ich leider oft an den Gedanken, dass es einen Gott da draußen gibt. Ich hoffe, dass ich mir in einpaar Jahren Gewissheit verschaffen kann und mir zu 100% sicher sein kann, zu was ich stehe. Es gibt manchmal Momente, an denen für mich ganz klar bewiesen wird, dass es einen Gott gibt, aber dann kommen wieder andere Dinge, die mich traurigerweise daran zweifeln lassen. Ach, ich verstehe es selbst nicht, ich denke oft an dieses Thema aber ich finde nie eine Antwort dazu..

blackaddicted 31.03.2015, 00:49

Bin auch ein 14 jähriges Mädchen und bin momentan Muslimin.. Aber für mich sind auch viele fragen einfach ungeklärt.. Naja ich hoffe auch das sich in paar jahren viel beantworten lässt

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Mrfragenkind 31.03.2015, 01:31

Betet zu Allah das er euch rechtleitet und euch all eure Fragen beantwortet

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Abahatchi 01.04.2015, 12:21

"Ich hoffe, dass ich mir in einpaar Jahren Gewissheit verschaffen kann und mir zu 100% sicher sein kann, zu was ich stehe."

Also, ich kann mit meiner Ungewissheit sehr gut leben. Bevor ich nun meine ganzes Leben in Grübelei darüber aus dem Gleichgewicht bringe, denke ich lieber darüber nach, wie ich anderen Menschen helfen kann usw. Würdest Du nur Gutes tuen, wenn Du wüsztest, ein Gott stünde hinter Dir oder würdest Du Menschen auch Gutes tun, wenn es keinen Gott gäbe?

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ellirona 03.04.2015, 17:58

Deine Frage hat mich wirklich zum Grübeln gebracht und ich bedanke mich hiermit für deine Antwort. Ich bin mir jedoch sehr sicher, dass ich auch ohne einen Gott gute Dinge getan hätte, denn ich wurde stets so erzogen zu spenden und gute Dinge für andere zu tun. Mein Gewissen würde mich umbringen, ich kann nicht einfach wegschauen, wenn irgendwas passiert und Menschen Hilfe benötigen. Was ich mir aber Dank deiner Antwort vornehmen werde ist, in nächster Zeit einfach ohne den Gedanken "Gott sieht alles" Dinge zu tun. Ich denke mir immer "wer Gutes tut, wird Gutes widerfahren" aber jetzt versuche ich es einfach ohne Hintergedanken zu tun. Danke.

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Hei, klappstuhl2kDe, es gibt Wissenschaftler und Gelehrte, die nicht der Meinung sind, Religion sei Schwachsinn. Du solltest dich davor hüten, anderer Menschen Ansicht von vornherein als Schwachsinn zu bezeichnen. Das ist - gelinde gesagt - ungezogen. Darüber hinaus gibt es Dinge zwischen Himmel und Erde, die auch du dir nicht träumen lässt und die trotzdem existieren. An nichts Jenseitiges zu glauben heißt ja, anzunehmen, dass das ganze Universum von allein entstanden ist. Und das zu glauben, halte ich zwar nicht für schwachsinnig, aber doch für seltsam; das Sprichwort jedenfalls lautet: Von nichts kommt nichts. Und so. Grüße!

Klappstuhl2kDe 31.03.2015, 12:19

War vielleicht wirklich ein wenig unfreundlich ausgedrückt, ist aber meine Meinung.

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Von Religionen halte ich auch nicht viel. Allerdings ist es schwer, diesen Begriff zu definieren. Aber wenn Du Dir darunter ein System von Regeln vorstellst mittels deren Einhaltung man sich etwas bei Gott verdienen könnte, dann teile ich Deine Meinung. Diese Art der Gesetzesfrömmigkeit wird übrigens auch im Neuen Testament abgelehnt.

Das bedeutet nicht, dass es keine Regeln von Gott gäbe. Aber genausowenig, wie ich vom Bundesverkehrsminister belohnt werde, wenn ich mich an die Straßenverkehrsordnung halte, kann ich von Gott erwarten, dass er die Einhaltung seiner Regeln belohnt. So aber funktionieren Religionen. (Manche Sekten und Ausprägungen insb. des Katholizismus sind leider in der Tat christliche Religionen geworden, weil sie die Gnade in Jesus durch Regeln und Rituale ersetzten)

Und damit komme ich zu Jesus, an den ich als Retter und Herrn glaube (ihm in dieser Eigenschaft vertraue). Beim Christsein geht es um eine Beziehung zu Gott und seinen Christus, die auf angenommener Gnade basiert. Und das ist nach oben gegebener Definition keine Religion.

Gott, Jesus, Bibel, Gemeinde: Ja, Religion: Nein.

Männlich, 37, S-H. In dieser Region wird man als bekennender Christ in der Schule und woanders von Atheisten oder Antitheisten eher ausgegrenzt.

hallo Klappstuhl2kDe,

wenn man den manipulativen müll, der von der priesterschaft der jeweiligen epochen zum manipulieren der menschen verändert wurde, wieder ins rechte licht rückt, können religionen durchaus ans ziel führen - und einen teil von gottes facetten vermitteln.

es gehören aber nicht nur "religionen" dazu, sondern auch entsprechendes wissen - nicht das was einem heute in der schule vermittelt wird.

stell dir vor, du hast vor langer zeit ein instrument gespielt und hast es auf die seite gelegt. es ist verstaubt, verstimmt, und man bekommt keinen ordentlichen ton mehr hervor.

genauso ist es mit menschen. um wieder einen sauberen ton spielen zu können sollte man vorher den staub der vergangenheit wegwischen, und gefühlvoll und behutsam das instrument stimmen.

wir alle sind instrumente im orchester von gottes schöpfung, und je mehr mitspielen, desto schöner wird das stück - harmonisch.

koaha e

Ich glaube selbst auch nicht an Gott. Für mich macht das alles einfach keinen Sinn. Ich bin 15, mädchen und aus der Schweiz. Bei mir in der Klasse habe ich auch viele die nicht wirklich gläubig sind. Ich glaube schon dass das an der Generation liegt. Ich denke mal, dass wir heutzutage einfach mehr "wissen" was logisch ist und so. Also ich meine man hat natürlich mehr Grundwissen, z.b dachte man früher Wetter und schlimme Dinge geschehen wegen Gott, aber heute wissen wir nunmal dass das nicht so ist.

Waldfrosch4 02.04.2015, 19:11

Eher habt ihr wohl noch niemals etwas von der Offenbarung Gottes in der Welt gehört .Euer Eltern wissen nichts davon und eure Religonslehrer sind meist Esoteriker ...also eine logische Folge .

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Religion an sich ist mir so ziemlich egal. ich selber bin nicht sehr gläubig. Jeder soll aber das glauben was er will und kann auch eine Meinung dazu haben soll sie anderen aber nicht aufzwingen wollen selbst wenn er sie Ansicht des anderen nicht nachvollziehen kann.

Religionen sind tatsächlich in gwisser Weise hausgemacht von Menschen. Entsprechend kann man sie dann auch kritisieren, auch wenn man nicht immer alles diffamieren sollte. Manchmal sind die Motive einzelner Menschen durchaus akzeptabel und nachvollziehbar. Das kann man dann zumindest so stehen lassen, und muss solche Menschen nicht als schwachsinnig oder ähnliches bezeichnen. Etwas anderes ist die Frage nach Gott! Religion muss nicht zwangsläufig etwas mit dem Gott zu tun haben, der in der Bibel offenbart ist durch sein Wort. Man kann auch an seine Religion glauben! Aber an Gott und Jesus Christus zu glauben, ist nicht zwangsläufig dasselbe. 

http://daily-message.de/archiv/archiv3848.php


Raubkatze45 31.03.2015, 10:25

Wenn ich an Jesus Christus glaube, bin ich Christ und gehöre damit dem Christentum an. Bisher dachte ich, dass das Christentum eine Weltreligion sei.

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joergbauer 31.03.2015, 10:49
@Raubkatze45

Es gibt eine christliche Religion, ebenso wie es damals Pharisäer und Jünger Jesu gab! Die einen sprachen nicht unbedingt für die anderen. Sie haben sich sogar bekriegt und verfolgt. Ebenso wie das heute noch der Fall ist. Die Bibel differenziert das ebenso - Menschen die einen Schein der Frömmigkeit haben und solche, die von neuem geboren sind. Eine religiöse Sicht des Christentums ist nicht dasselbe wie eine gläubige Nachfolge Jesu Christi durch den Heiligen Geist. Darum hat Religion und Evangelium vielleicht theoretisch manches gemeinsam, aber können doch weit voneinander entfernt sein in ihrem Wahrheitsgehalt. Jesus hat keine Kirche und keine Religion gegründet. Warum gibt es wohl so viele Religionen? Und jeder proklamiert die Wahrheit für sich! Es gibt aber nur eine Wahrheit und einen Weg in den Himmel . Und das ist Jesus Christus selbst (Johannes 14,6). Nicht der Glaube an eine Religion führt mich zu Gott, sondern der Glaube an das Evangelium von Jesus Christus. Darum ist eine Religionszugehörigkeit (auch wenn sie sich theoretisch auf Inhalte der Bibel stützt) nicht automatisch dasselbe wie Glaube an Gottes Sohn.

Matthäus 7, 21-23:

"Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen böse Geister ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Wunder getan? Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie gekannt; weicht von mir, ihr Übeltäter"!

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LibertyFire 31.03.2015, 14:34

So, dann erklär mir mal, woher ein Atheist, Agnostiker, Moslem, Jude, Buddhist oder Hindu wissen soll, dass das Christentum die einig richtige Religion ist. Es ist nicht überzeugender als andere Weltanschauungen - sonst gäbe es nämlich keine anderen. Außerdem droht der Koran Muslimen, die zum Christentum konvertieren, mit der Hölle. Und da das Christentum ebenfalls auf blinden Glauben beruht, bleiben sie sicherheitshalber bei ihrer Religion. Wenn Gott wirklich will (sofern es ihn gibt), dass alle Menschen Christen sind, dann muss er schon empirische Beweise liefern. Sonst steht Glaube gegen Glaube gegen Glaube usw.    

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Raubkatze45 01.04.2015, 15:06
@LibertyFire

jörgbauer, es geht nicht um Menschen innerhalb einer Religion, die beim Gericht nicht vor Gott bestehen können, sondern um die Wahrheit der Lehre. Und die hat Jesus Christus sehr wohl an eine Kirche gebunden oder wie darf man das Wort verstehen "....... will ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen". Jesus Christus will also durch von ihm beauftragte Menschen innnerhalb einer von ihm gewollten Kirche wirken. Eine Kirche der Sünder, aber heilig, weil sie von Christus in den Glaubenswahrheiten gehalten wird.

Eine Wahrheit kann es nur geben. Ja, eben. Es gibt nur deshalb unzählige, weil sie sich abgespalten haben und ihre eigenen Glaubensgemeinschaften gegründet haben. Warum? Weil sie alle meinen, in rechter Weise Christus nachzufolgen und die reine Lehre zu verkünden. Jeder legt nur diese Lehre anders aus und beansprucht für sich den Hl. Geist.  Deshalb hat die von Christus ursprüngliche Kirche ein Lehramt und nur dies nennt man in Glaubensaussagen unfehlbar.

Die zitierte Stelle aus dem Matthäus-Evangelium gilt für alle Menschen, die im Namen Christi aufgetreten sind und nicht danach gelebt haben bzw. Ihn verleugnet haben. Dies kann  selbstverständlich innerhalb von Religionen/Konfessionen sein und kommt leider oft vor.

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joergbauer 02.04.2015, 21:40
@Raubkatze45

Es gibt nur eine wahre und echte Kirche bzw. Gemeinde - das ist die himmlische Gemeinde. Da wo alle echten und von neuem geborenen Gläubigen einmal sein werden. Das ist damit gemeint. Du willst doch nicht behaupten, daß eine irdische Institution glaubensmäßig das Sagen haben kann? Vor allem nicht wenn man sieht was die RKK schon alles verbrochen hat und auch wie die evang. Kirche heutzutage das Evangelium verwässert. Der Fels auf dem die wahre Gemeinde gründet ist allein Jesus Christus - das ist damit gemeint.

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Also für mich sehr wichtig! Und ich bin eigentlich mit keiner befreundet der an kein Gott glaubt. Aber nicht weil ich was gegen solche Leute habe ( jeder hat seine eigene Meinung, man muss tolerieren und akzeptieren für ein friedliches Miteinander ) sondern, weil ich eben nicht so viel draußen rum gehe, meistens in Moschee bin und bedeckt bin so wie die meisten meiner Freundinen. Wir sind muslime und Leben auch so gut wie können danach ( versuchen es ) ich bin 16 komme aus Hamburg. Aber das hat nichts mit der Gegend oder dem alter zu tun! Jeder muss selbst gucken und entscheiden, entweder glaubt er oder eben nicht.

Klappstuhl2kDe 31.03.2015, 12:10

Ja aber es ist doch wohl zu erkennen, dass die meisten 70 Jährigen gläubiger sind, als 20 Jährige. Das hat mich halt einfach mal genauer interessiert.

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Matzko 01.04.2015, 13:18
@Klappstuhl2kDe

Nein, das stimmt so nicht! In den Gottesdiensten meiner Gemeinde sind mehr Jugendliche als ältere Leute!

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yagmur11 31.03.2015, 20:14

Ja kann sein, dass es so ist obwohl ich das aus Gegend-Erfahrung her nicht ganz zustimmen kann. :)

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Fantho 02.04.2015, 20:49

Hallo yagmur11,

was verleitet Dich dazu, an den islamischen Gott zu glauben, und nicht an den christlichen Gott, nicht an den jüdischen Gott, nicht an die hinduistischen Götter etc. pp? Ist es nicht doch vielmehr so, dass Du deshalb an den islamischen Gott glaubst, weil Du nun einmal in diese islamische Kultur hineingeboren wurdest? MeinstDu nicht, dass Du, wärest Du in eine christliche Kultur geboren, dann an den christlichen Gott glauben tätest?

Was ich damit sagen will, ist, hast Du Dich schon mit den anderen Religionen auseinander gesetzt und glaubst deshalb aus eigener Überzeugung an den islamischen Gott, weil Du von den anderen Religionen nicht überzeugt bist,oder glaubst Du deshalb, weil Dein Umfeld, Deine Familie es Dir nun mal vorleben und Dich darin erzogen haben und Du überzeugt bist, dass Dein Umfeld und Deine Familie es schon richtig machen?

Gruß Fantho

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yagmur11 05.04.2015, 01:29

Hi fantho interessante Frage :) am Anfang war es so, ich geb zu früher hab ich überlegt was wenn das nicht stimmt und ich das ja nur wegen Familie und so dran glaube,ich hatte Zweifel und Angst das ich auf dem falschen Weg bin, doch Gott gab mir verstand ich habe gebetet mich informiert und den Weg gefunden, also Aufjedenfall, die Frage hatte ich mir selbst früher schon gestellt gehabt. Und es ist nicht so bei mir, ich finde es intressant auch über andere Religionen was zu erfahren. Ich habe mich auch am Christentum informiert aber es passt nicht ganz alles zusammen finde ich, ich bin voll und ganz vom Islam überzeugt und danke Allah dafür, dass er mich zum Islam geführt hat. Dies ist der wahre Weg, meiner Meinung nach. Und ich bin Jz einfach nur ehrlich zu dir und sag es, aber ich hab natürlich nichts gegen andere Religionen. Auch aus Erfahrung her habe ich gemerkt, dass ich fast keinen Christen kenne der auch richtig nach dem Christentum lebt, natürlich gibt es auch viele Muslime die nicht danach Leben, aber ich kenne auch wirklich viele Muslime die nach dem Islam versuchen zu leben so gut sie können. Und wenn die Christen wirklich von ihrem Weg so überzeugt sind, ich frage mich wieso dann nie einer mit mir darüber offen spricht und versucht mich zu überzeugen, wieso sie nicht über den ︝tot und Religionen reden möge, wo sie doch so überzeugt davon sind, dass es der richtige Weg ist, wieso reden sie nicht drüber? Wovor haben sie Angst? Der tot wird doch jedem von und treffen! Gott hat jedem ein Verstand gegeben und wer aufrichtig nach der Wahrheit auch sucht Gott bittet das er ihm den wahren Weg führt, der wird es auch finden. Es gibt nur leider heutzutage viele die nicht mal suchen und es sich leicht machen. Die nur an den Spaß denken, ja natürlich darf man Spaß haben doch, dafür würden wir nicht erschaffen. Das erste was zu unserem Propheten gesandt wurde war lies! Es tut mir leid, dass ich dir erst jetzt antworte, nur ich hatte keine Lust so viel zu schreiben und finde es nicht grade leicht, es hier so zu erklären.

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Das Leben ist schwer. Viele Menschen brauchen auf ihrem Lebensweg, zumindest wenn sie alt geworden sind, eine Art ideelle Krücke, nämlich ihre Religion. Krücken können vielen kranken Menschen helfen, doch noch laufen zu können und ein einigermaßen erträgliches Leben zu führen. Für einen gesunden 100m-Sprinter wären Krücken natürlich nichts als ein Hindernis. So ist es auch im Leben. Wer psychisch so gesund ist, so dass eine Religion für ihn nur ein Hindernis ist, den beglückwünsche ich zu seinem Lebensglück und seiner geistigen Gesundheit. Wer aber meint dass eine Religion für ihn hilfreich ist, dem gönne ich seine Religion. 

Solange er nicht meint, seine von ihm bevorzugte Religion müsse die Politik beeinflussen, soll doch jeder so leben und glauben dürfen, wie er mag. Ich selbst bin männlich, 57 und agnostischer Wotanist.

Religion ist die bzw. eine fassbar gewordene Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens jedes einzelnen Menschen und der Ursache unserer Existenz-unseres geistigen Woher und Wohin und unseres Andersein und Bewußtsein gegenüber den Tieren.

Ich antworte dir im Stil deiner mit der Jugend verständlichen, aber eben auch gleichzeitig jugendlich überheblichen Meinung in der Frage:

Im Gegensatz zu dir halte ich von meiner christlichen Religion sehr viel. Der Glaube an Gott als weisen Schöpfer unseres Lebens und das Vertrauen in meinen Retter - Jesus Christus ist für mich das Fundament den Alltag in dieser oft nicht schönen und doch so wunderbaren Welt zu bewältigen. Der Glaube gibt mir Halt, Trost und Perspektive für mein Leben in guten und erst recht in schlechten Lebensphasen. Nur der Glaube liefert mir auch eine brauchbare Erklärung meines Daseins und allen Lebens um mich herum.

G. homme

zocker12389 02.04.2015, 19:27

Klasse Antwort

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tu dir den gefallen und verwechsele nicht glauben mit religion.

ein jedes kommt zumiest ohne das andere und selten gemeinsam daher.


religionen sind von menschen gemacht um andere menschen zu kontrolieren.

glaube ist etwas ganz persönliches, bei dem sich nur jeder alleine für sich auf den weg machen kann.

Religiöse Konzepte sind lebendiger Ausdruck , ist Ergebnis der Suche  des Menschen nach Gott .

Das ist zugegebener massen nicht immer logisch und auch nicht immer besonders liebevoll.

Wer Religion als schwachsinnig betitelt der hat sich wohl noch nicht mit den Existentiellen Fragen des lebens befasst .Und scheint stetig an der geistigen oberfläche sich zu bewegen . Das woher wohin wozu ,wird früher oder später die allermeisten Menschen bewegen .

Jesus Christus kommt  selbst auf den Menschen zu  ,er steigt zu uns herab ,damit wir ein Bild von Gott bekommen ,eines das er uns selbst gibt ,nicht eines das wir uns selbst machen .

Dazu entäußert er sich und gibt für dich sein Leben hin ,auf das du leben kannst .Dies alles erfolgt in einer konkreten Zeitlinie ,denn Abraham wird auf 1800 vor Christus datiert von Historikern .

Darüber einmal richtig und gründlich nachzudenken lohnt sich ,damit der Mensch nicht zuletzt auf der Schutthalde der Menschheit landet .

Das wichtigste Thema im leben ! 

Na, da liegst du ja voll im Trend der Zeit - wie man auch an den "sinnigen" Antworten feststellen kann. Dass du mit 15 Jahren schon den Überblick hast, was schwachsinnig ist, ist - so wie bei all deinen Altersgenossen - außergewöhnlich. Herzlichen Glückwunsch!

Ich bin jedenfalls froh und dankbar, dass ich sowohl heute als auch mit 15 Jahren auf diesen "Schwachsinn" gesetzt und danach mein Leben eingerichtet habe. Damit ist Glaube keine Sache der Generation und ich befinde mich  in guter Gesellschaft von Milliarden und Abermilliarden von Menschen durch die Jahrhunderte, die alle deiner Meinung nach auf erfundene Regeln hereingefallen sind und dafür sogar vielfach ihr Leben gegeben haben.

In meinem Umfeld habe ich bisher keinen gefunden, der auf deine Weise "vernünftig" ist, wie es gerne hier vermittelt wird. Wir haben alle unseren klaren Verstand und glauben nicht ins Blaue hinein, egal, ob jung oder alt.

Klappstuhl2kDe 31.03.2015, 12:08

Es ist ganz einfach meine Meinung. Es stört mich auch keineswegs, wenn andere anders denken.

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Abahatchi 01.04.2015, 11:02

Dass du mit 15 Jahren schon den Überblick hast, was schwachsinnig ist, ist - so wie bei all deinen Altersgenossen - außergewöhnlich.

Ich kenne sogar Neunjährige, die Osterhasen und Heinzelmännchen als Schwachsinn erkannt haben. Sind diese Kinder etwa noch auszergewöhnlicher als auszergewöhnlich?

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