Was denkt ihr über die Rassen?

11 Antworten

ich bin als HUndebesitzerin - 40 cm hoher Spitzmix - immer recht froh, wenn mir diese Hunde nicht begegnen. Vor allem, wenn ich den Eindruck habe, dass der Mensch den jeweiligen Hund nicht Griff hat. Angst habe ich keine vor denen, da ich weiß, wie ich mich zu verhalten habe.

Ansonsten haben wir zwei Riesenhunde in der Gegend. Der eine Hund, dt. Dogge ist eigentlich sehr nett, aber unerzogen. Und da meine Hündin als Frl. Rottenmeier sich berufen fühlt, Hunde mit schlechten Manieren zu maßregeln, halte ich sie an der Leine, wenn wir uns sehen und hoffe, dass die Dogge sein Frauchen nicht umreißt.

Und der Rottweiler ist so ungezogen, dass sein Mensch, ein Mann, sie kaum gehalten bekommt, wenn sie los will. Und die geht auf andere Hunde durchaus feindselig los.

Danke nein.

Wir haben allerdings eine sehr freundliche große Schweizerin in der GEgend, die aus der Entfernung aussieht wie die Rottweilerin. Ich gucke dann schon immer genau hin, ob das Sina (die Schweizerin) oder Bella, die Rottweilerein, ist. Wenn ich dann die große weiße "Schürze" vor der Brust sehe, bin ich erleichtert und lasse meine Spitzin los, damit die ihre Freundin begrüßen kann.

Es kommt auf die Erziehung und nicht auf die Rasse an.

0

Hi,

Für mich persönlich sind alle 3 nix 😅 ich bin eher praktisch veranlagt und finde den Aufwand einfach wahnsinnig hoch. Fängt schon da an das die nicht ins Auto passen, geht weiter das man die nicht überall mitnehmen kann und man die nicht alleine tragen kann (zumindest nicht oft). Alltagstauglich sind die nicht.

Für Familien mit Kindern in meinen Augen völlig ungeeignet weil ich davon ausgehe das die meisten Kinder auch mal mit den Familienhund Gassi gehen wollen, was mit denen nicht geht aus vielerlei Gründen. Hinzu kommt die Selbstständigkeit und die Wachsamkeit dieser Rassen die zu Gefahr werden kann wenn die Kinder des Hauses mal spontan besuch reinlassen. Der Hund unterscheidet da nicht großartig ob ein vermummter Einbrecher oder ein fremdes Kind auf einmal im Flur steht.

Weiter geht es mit den Kosten, die wiegen viel, müssen also auch viel fressen, brauchen höhere Dosen an Medikamente etc was man schon merkt wenn man qualitativ hochwertiges Futter kauft oder beim Tierarzt der Hund geimpft wird zb. Durch die unnatürliche schwere Zucht dieser Hunde kann man im Grunde zu 100% von ausgehen das man in ein paar Jahren röntgen und behandeln muss gegen verschiedene Erkrankungen des Bewegungsaparates.

Ist halt ein teures Hobby mit viel Aufwand für ein paar cm/Kilo Hund mehr. Es kann halt einfacher gehen, gerade wenn man eine Familie hat um die man sich auch kümmern muss , denn die hält man nicht mal eben nur nebenbei.

Nicht mein Beuteschema... Zu groß und schwer für "normalen" Hundesport. Am ehesten ist noch der Rotti zu gebrauchen, aber auch da muss man schon schauen, wie erfolgreich man später mal in seiner Sparte sein will. Meine Hunderassen sind die alle nicht.

Familienhund ist keine Rasseeigenschaft. Ein gut sozialisierter und beschäftigter Hund ist ein angenehmerer Hausgenosse, als ein Tier, das nur Spazieren geht und sonst nichts macht. Sieh dir an, wozu diese Rassen gezüchtet wurden und überlege, ob du eine gleichwertige Arbeit finden kannst. Mit der DNA zu arbeiten ist einfacher, als dagegen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Seit 20 Jahren im Bereich Rettungshunde tätig und Tierhalter

Ich sehe keinen Vorteil darin wenn ein Hund der mehr als 50 Kilo wiegt in einer Familie lebt in der eventuell Kinder unter 12 Jahren sind. Die Kinder der Familie werden nie auch nur bis zum nächsten Baum mit dem Hund Gassi gehen können. Das sind auch alles keine Rassen die gern Tricks lernen oder die man Samstagmorgen in der Hundeschule über die Agilityhürden hüpfen lassen kann.

Außerdem muss man bei Hunden die man aufgrund der Körperkraft nicht halten kann überlegen was man macht bis der Hund Leinenführig ist aber schon 30 Kilo wiegt.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Ich lebe seit mehreren Jahren mit Hunden zusammen.

Bin Hürden springen und so würde ich eh nicht machen 😅

0
@zLoveZeyrox

Was planst du mit dem Hund und wie alt sind die Kinder in der Familie? Was gefällt dir an den Rassen die du aufgezählt hast?

0
@Flauschy

Das war eine Frage 😅 Habe noch keine Kinder .Meinte halt nur ein Hund der gut zur Familie passt nicht so aufgedreht /Power wie ein aussie .Halt der Rottweiler kommt mir in den Sinn das Aussehen .Das er auch ruhig hohe Reizschwelle .

0
@zLoveZeyrox

Ein guter Familienhund mit einer hohen Reizschwelle ist ein Golden oder Labrador Retriever.

0
@Flauschy

Oh, Retriever sind hochspezialisierte Jagdhunde. Mit Sicherheit nicht einfacher als ein Molosser.

0
@FlunkyGraphics

Eine Showlinie passt auch in eine Familie wenn man sich ein bisschen mit Dummysuche beschäftigt, einen Field Trial oder einen dual purpose Retriever würde ich einer Familie nicht empfehlen.

Hochspezialisierte Jagdhunde sind z.B. Deutsch Drahthaar oder ein Jagdterrier. Und die gehören nur in Jägerhand.

Bei den großen Molossern muss man einfach das Gewicht bedenken und dass man den Wach- und Schutztrieb in vernünftige Bahnen lenken muss. Ein Retriever wird nicht den Freund des Kindes stellen sobald es das Grundstück betritt.

0
@Flauschy

Die dicken Retriever aus der Showlinie finde ich auch nicht besser als Molosser. Aber es gibt ja auch eine ganz normale Standardzucht. Also eben schlanke Retriever, die Bock auf Arbeit haben, aber auch in einer aktiven Familie klarkommen würden.

0
@Flauschy

Offiziell gibt es keine einheitlichen Bezeichnungen. Man schaut sich die Zucht an, fragt den Züchter, wofür seine Hunde gemacht sind und überlegt sich dann, ob es Sinn macht.
Es gibt nicht nur Show-, Arbeits- und D-P-Linie. Es gibt eben Retriever, jede Zucht hat ein unterschiedliches Zuchtziel.

1

Hi

Das sind alles Rassen, deren Charakter nicht unbedingt als Familienhunde geeignet sind; aber trotzdem...

Der Dane Corso ist zwar wie viele seiner Verwandten als Kampfhund verschrien. Aber damit tut man ihm Unrecht! Zwar wurden seine Vorfahren oft als Kampfhunde missbraucht und auch der Cane Corso kann bei entsprechend falscher Erziehung zu einer Waffe werden. Doch mit einer guten Sozialisation und der richtigen Ausbildung wird er ein echter Familienhund und sogar zum Kinderkumpel!

Eine Freundin von meiner Familie hatte mal drei Rottweiler und meinte die können richtige Biester werden, wenn man sie nicht trainiert...

Du siehst also, wenn du einen "eher gefählichen" Hund genau richtig erziehst, kann auch er ein guter Familienhund werden!

Ich würde einer Familie mit Kindern unter 12 Jahren trotzdem einen anderen Hund empfehlen, es sein denn sie haben schon Erfahrung mit ähnlichen Hunden...

Ich hoffe das hilft etwas:)

LG und schönen Tag dir

Wolfwalker

Woher ich das weiß:Hobby – Ich habe selber einen Hund