Was bedeuten Katzen im Islam?

7 Antworten

Deine Vorbehalte gegenüber Muslimen bezüglich Katzen kannst Du getrost fallen lassen. Sie werden nicht auf dem Speisetisch landen oder sonstwie misshandelt. Insbesondere die Katze genießt ein hohes Ansehen im Islam und gilt als reinstes Tier, obwohl wir doch inzwischen wissen, dass das Unsinn ist.

Vor diesem Hintergrund kannst Du also an Muslime die gleichen Maßstäbe anlegen wie an Nicht-Muslime; haben sie Ahnung von der Katzenhaltung und können sie die Katze versorgen etc.

Dass sich Muslime melden, ist auch kein Zufall, da es Hadithe gibt, wonach Haustiere nicht gekauft oder verkauft werden dürfen; es ist hier üblich, die Tiere zu verschenken.

In schā'a llāh

Wieso siehst Du Dir die Leute nicht erst mal an, sondern vermutest einfach irgend etwas. Im Prinzip ist doch einfach nur wichtig, dass es Deinen Katzen gut geht und dass sie als Bauernhofkatzen Freigang brauchen.

Also frage sie aus, wie die Katzen gehalten werden sollen und wo sie leben und verlang vor allem auch ne Schutzgebühr. Ich würde niemals eine Katze verschenken.

Woher willst Du wissen, dass diese Leute keine Erfahrung in der Haltung von Katzen haben, wenn Du sie nicht ausfragst und auf Herz und Nieren prüfst.

Ich meine, sogar hier in Kroatien gibt es viele Leute, die wenig oder nur schlecht Deutsch sprechen und noch weniger schreiben können und trotzdem haben sie Katzen, die auch gut gehalten werden.

Oder sie kümmern sich um die Strassenkatzen, füttern und lassen sie auch ärztlich versorgen und das obwohl sie selber sehr wenig Geld zum Leben haben.

Man sollte nie vorschnell urteilen, sondern sich erst mal vergewissern und überzeugen, dass es den Katzen gut geht, wo sie hin sollen und das geht nur, wenn man sich auch mal ansieht, wo sie hinkommen sollen.

Ich verurteile sie ja garnicht zu voreilig, keine Angst so bin ich nicht! Ausgefragt habe ich sie ja, deshalb habe ich geschrieben "Aufgrund der Nichtkenntnis von artgerechter Katzenhaltung....".

Ich habe schon einiges gefragt. Der eine wollte die jüngste Katze und diese erst rauslassen, später aber doch komplett in einer Wohnung halten.

Der andere sagte, dass er sie nach nur 3 Tagen (!) zum Freigang rauslassen würde, sodass sie wiederkommen kann - dann wäre sie ja komplett weg.

Und die restlichen lebten auch in der großen Stadt hier und wollte dass ich Draußenkatzen in Einzel- und Wohnungshaltung abgebe - und das hat mir schon gereicht um Nein zu sagen. (:

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@faunachild

In dem Fall würde ich allerdings auch keine Katze weggeben. Da bin ich mit Dir der gleichen Meinung.

Gut, mach weiter so, verlange aber unbedingt eine Schutzgebühr, denn Du hast ja schliesslich auch ihr Fressen und möglicherweise auch noch nen TA bezahlt.

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Die kurze Antwort ist, sie dürfen aus religiösen Gründen keine Hunde haben.

Die etwas längere ist, dass die Katzenanbetung im Orient bspw. in Ägypten eine lange Tradition hat. Sie halten Krankheiten fern und beschützen die Ernte, weil sie Nagetiere fressen. Jedenfalls hat das zu Katzengottheiten geführt, die Vorläufer der Islam waren.

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