Warum wird das Grundgesetz nicht Verfassung genannt?

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8 Antworten

Das Grundgesetz regelt die Rechte der Bürger, die Verfassung Befasst sich u.A. mit staatlichen Organen usw.

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Kommentar von NicolasChamfort
16.02.2012, 07:49

Du kennst das Grundgesetz offensichtlich überhaupt nicht. Genau die Regeln, die Du für die Verfassung nennst, sind dort auch enthalten. Im Übrigen wäre eine Verfassung für Deutschland ein wichtiger demokratischer Akt gewesen, un den sich seinerzeit die Politiker gedrückt haben und sie tun es heute noch.

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Es ist de facto das die DDR der BRD beigetreten ist und dies keine Wiedervereinigung war. Auch die Ostgebiete fehlen für eine Wiedervereinigung. Das ist noch alles keine Grundlage für Art 146 des Grundgesetzes. Eine Verfassung geht vom Volke aus und ein Parlament oder was auch immer kann diesbezüglich das Volk nicht vertreten. Das Ausland lacht über die „Deutschen“ da Sie sich so verarschen lassen. Wer regiert in Deutschland?

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Kommentar von PatrickLassan
13.05.2012, 17:57

Es ist de facto das die DDR der BRD beigetreten ist und dies keine Wiedervereinigung war.

Der erste Teil stimmt, der zweite nicht.

Auch die Ostgebiete fehlen für eine Wiedervereinigung.

Weil die Bundesrepublik darauf verzichtet hat, so etwas kann ein Staat nämlich. Bedanken können wir uns für den Verlust dieser Gebiet beim Gröfaz.

Das ist noch alles keine Grundlage für Art 146 des Grundgesetzes

Art. 146 regelt die Möglichkeit, der Bundesrepublik eine neue Verfassung zu geben. Was Du jetzt genau mit diesem Satz ausdrücken willst, erschließt sich mir nicht.

Eine Verfassung geht vom Volke aus und ein Parlament oder was auch immer kann diesbezüglich das Volk nicht vertreten.

Bisher ging keine einzige deutsche Verfassung vom Volk aus.

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Auf eine Anfrage an das Bundesministerium der Justiz in Berlin erhilt ich die Antwort das die Präambel eines Gesetzes ohne gesetzliche Gültigkeit ist. Was sehr seltsam ist da dort der Geltungsbereich dieses Gesetzes beschrieben ist.

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Kommentar von PatrickLassan
16.02.2012, 09:07

Und was hat das jetzt genau mit der Frage zu tun?

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Zum einen hatte das damalige Grundgesetz nur vorläufigen Charakter, zum anderen hatte es nicht die Entstehungsgeschichte einer klassischen Verfassung. Der klassische Ablauf wäre gewesen, dass das gesamte Volk eine verfassunggebende Versammlung gewählt hätte und diese Versammlung die Verfassung entworfen hätte. Der parlamentarische Rat von 1948/1949 erfüllte diese Voraussetzung nicht. Eine Wahl durch das gesamte Volk in den Grenzen von 1937 wäre damals auch gar nicht möglich gewesen.

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Kommentar von Schumi2000
29.08.2012, 21:42

Ich glaube auch kaum,das die Siegermächte dies zugelassen hätten.

Nur eines ist auch sicher,der Parlamentarische Rat wurde nicht vom Volk vorher gewählt...oder bin ich da jetzt falsch Informiert??? Meine mich erinnern zu können,das mal gelesen zu haben. Der Parlamentarische Rat soll von den Siegermächten eingesetzt worden sein.

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Bei all dem, was dazu bisher geschrieben wurde, ist eines ganz falsch. Der Zeitpunkt, diesem Land endlich eine Verfassung zu geben, war die Deutsche Einheit. Die sog.früheren deutschen Ostgebiete haben damit überhaupt nichts zu tun. Die Grenze zu Polen ist international anerkannt. Und wer sie in Frage stellt, gehört zu den Ewiggestrigen, die aus der Geschichte offensichtlich nichts gelernt haben.

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Kommentar von nigela
16.02.2012, 07:35

Wer denkt denn nur an Polen, da ist ja auch noch Elsass, Lothringen, Sudetenland u. Preußen....

Selbst Regierungsmitglieder haben die Wiedervereinigung der deutschen Ostgebiete und die Herstellung der Oder-Neiße-Grenze gefordert. Das wäre dann auch eine Wíedervereinigung gewesen, nicht nur ein Zusammenschluß von BRD und DDR.

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Das Grundgesetz bei uns sollte nur vorläufig sein, man hatte beschlossen nach einer deutschen Wiedervereinigung eine große einheitliche Verfassung einzuführen, vorher sollte es noch nicht alles fest sein, erst später, wenn es ein vereintes Deutschland gäbe, dann sollte man eine Verfassung einführen. Nach dem Beitritt der DDR sollte das geschehen. Es ist aber nicht passiert, wohl weil man meinte, das Grundgesetz habe sich bewährt, andere wiederum meinen, dass es noch gar keine Deutsche Einheit gegeben hat, weil Deutsche Ostgebiete noch nicht unter Deutscher Verwaltung stehen. Aber wie dem auch sei, über eine Verfassung muss außerdem das ganze Volk abstimmen. Das Grundgesetz ist eig etwas vorläufiges für mich. und Wir haben in der BRD ein Grundgesetz und keine Verfassung, das ist beides auch nicht das gleiche und allen, die mir widersprechen sei gesagt, dass sie den Artikel 146 GG mal gründlich lesen sollten.

Unsere Verfassung sind streng genommen nur die Artikel 1 bis 20 des GGs, denn sie sind unabänderlich, was ein wichtiges Charaktermerkmal einer Verfassung ist (Auch wenn das von LAIEN geschriebene Wikipedia da eine ander Meinung vertritt und das Grundgesetz generell mit einer Verfassung gleich setzt). Außerdem haben wir 16 eigenständige Verfassungen in Deutschland. Das Grundgesetz kann also nicht pauschal als Verfassung betitelt werden.

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Kommentar von Support20
16.02.2012, 08:57

Liebe/r ddeerr,

bitte achte in Zukunft darauf die Quelle anzugeben, wenn Du zitierst. Die Beachtung der Urheberrechte ist uns wichtig! Bitte schau diesbezüglich noch einmal in unsere Richtlinien unter http://www.gutefrage.net/policy. Die Beiträge werden sonst gelöscht.

Vielen Dank für Dein Verständnis.

Herzliche Grüße

Klara vom gutefrage.net-Support

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Weil es ein GG für die BRD ist,von den Alliierten gemacht und nicht vom Volk..Außerdem müßten dann die unter Polens Verwaltung gestellten Gebiete mit dem Rest Deutschland wieder vereint werden,und das paßt einigen nicht....

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Kommentar von earnest
16.02.2012, 07:24

Der erste Satz ist Blödsinn. Der letzte auch.
Es ist so, wie es ddeerr (ab)schreibt.

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Weil eine Verfassung vom Volk "abgesegent" das wurde jedoch bewußt vermieden. Das Grundgesetzt wurde von den Alliierten diktiert. Wir sind kein sourveräner Staat, daher haben wir keinen Verfassung. ... am GG wird gestrichen und hinzugefügt, ohne daß das Volk davon erfährt, bzw. es eine Mitbestimmungsfunktion hat.

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Kommentar von PatrickLassan
16.02.2012, 09:20

Wir sind kein souveräner Staat, daher haben wir keine Verfassung.

Deutschland ist ein souveräner Staat, und die Verfassung nennt sich Grundgesetz (ebenso wie die Verfassung von Finnland übrigens).

am GG wird gestrichen und hinzugefügt, ohne daß das Volk davon erfährt, bzw. es eine Mitbestimmungsfunktion hat.

Das Grundgesetz kann nur mit 2/3 -Mehrheit vom Bundestag geändert werden. Die Mitbestimmungsfunktion wird durch die Wahlen ausgeübt.

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Kommentar von earnest
16.02.2012, 09:23

Blödsinn.

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