Warum werden Verbrenner Autos bald verboten?

12 Antworten

Es ist eine nicht mehr der Realität entsprechende Tatsache, das E-Autos immer teurer sind als Verbrenner. Denn seit 2021 gibt es Fahrzeuge wie der Dacia Spring Electric, welcher neu bereits ab 9.500€ zu haben ist und ein außerordentlich gutes Auto für den Preis ist welches in einer markenoffenen Gesellschaft sämtliche Kleinwagen mit Verbrennungsmotor bis 20.000€ vom Markt fegen würde, da E-Autos im Unterhalt deutlich günstiger sind als Verbrenner und auch seltener zur Wartung und Reparatur müssen:

https://m.youtube.com/watch?v=LtM44pvPlZs

Ein Verbrenner-Verbot ist jedoch eher unnötig, da die meisten großen Hersteller bereits angekündigt haben die Entwicklung neuer Verbrenner auslaufen zu lassen und die Batterie-Technologie sich rasant weiterentwickelt hat in den letzten 10 Jahren:

2011 war es für ein E-Auto schon eine Sensation wenn es maximal 200km weit gekommen ist und in 5h aufgeladen war.

Heute haben Topmodelle eine Reichweite von 500-600km und manche wie der Mercedes EQS und der Tesla Model S Plaid+ kratzen schon an den 800km Reichweite und die meisten E-Autos sind in 30 Minuten so gut wie voll.

Ende des Jahres bringt Varta neue Lithium-Ionen Akkus raus welche innerhalb von 6 Minuten geladen werden können und nicht mehr so stark an Leistung verlieren bei niedrigen Temperaturen und es ist davon auszugehen, das die nächste Generation E-Autos (um 2025 herum) in der breiten Masse locker 400-600km schaffen wird und es erste Modelle geben wird die 1.000km und mehr schaffen werden.

Das zauberwort hier heißt Graphen und Neutrinotechnologie bei diesen Einsatz braucht man keine Akkus mehr. Man kann heute schon aus etwa 1qm 6,6 KW generieren -> bitte Googeln und Vorreiter ist hier der Herr Schubart. Diese Technologie hat es aber sehr schwehr sich zu etablieren weil wenn sie eingesetzt wird kein Strom aus den Netz mehr benötigt wird nirgens ....

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Die Entwicklung schreitet immer weiter voran. Den heutigen Stand der E-Autos kann und darf man nicht als Maßstab für die Situation 2035 nehmen.

Verbrenner haben im Vergleich zum Elektromotor einen verdammt miserablen Wirkungsgrad, auch deswegen sind die auf Dauer nicht tragbar.

Die Infrastruktur, was Lade- oder sonstige "Betankungsmöglichkeit" von E-Autos angeht, wird sich in den nächsten Jahren weiterentwickeln, auch in dem Punkt darf man nicht mit den heutigen Gegebenheiten kalkulieren.

Verbrennerfans wollen solche Betrachtungen nicht machen, sondern reden die Elektromobilität lieber schlecht.

Dir ist offenbar nicht bekannt, dass bei der Herstellung eines E-Autos mehr CO2 Ausstoß entsteht, als dies der Fall bei der Herstellung eines Verbrennungsmotors ist.

Folge da bitte nicht all diesen Propagandareden, die das E-Auto als der Weisheit letzter Schluss verkünden. Besser, wenn du dich mal it einem fachkundigen Entwicklunsgingeieru unterhält, der wird dir die Nachteile eines E-Autos sehr deutlich erklären können.

Die Zukunft ist Wasserstoff, so man klimaneutral fahren möchte. Das E-Auto ist eine Zwischenlösung, mehr nicht.

Zudem ist unser Stromnetz noch gar nicht soweit ausgelegt, dass es den Bedarf an Stromkapazität liefern könnte, die erforderlich ist. Wenn dann die E-Autofahrer nach der Arbeit alle ihre Fahrzeuge an die Ladestationen hängen, dann wird unser Stromnetz streiken, weil nicht genug Strom vorhanden ist.

Oder was machst du mit so einer Kiste, wenn mal der Strom ausfällt. Z. B. bei Naturkatastrophen ?

Aus Umweltgründen ist das E-Auto kein Vorteil.

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@Ontario
Dir ist offenbar nicht bekannt, dass bei der Herstellung eines E-Autos mehr CO2 Ausstoß entsteht, als dies der Fall bei der Herstellung eines Verbrennungsmotors ist.

Das ist mir sehr wohl bekannt. Die Akkus verschlechtern die Bilanz, allerdings nicht über das ganz Fahrzeugleben gerechnet.

Ansonsten gebe ich Dir Recht, E-Autos mit Wasserstoff als Kraftstoff sehe ich auch als die bessere Lösung an.

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@Ontario

die frage ist auch falsch gestellt; "verbrenner" gegen elektro ist gar nicht das problem, sondern die emissionen und die herkunft der energie.

dass emissionen in groß- und megastädten (kalkutta) nicht mehr gehen, dürfte jedem klar sein. das problem haben wir zwar nicht mal ernsthaft in stuttgart, aber es ist eins, und die umweltauflagen bei autos sind nicht ungefähr in californien durchgesetzt worden. LA bei smog ist schon eine nummer.

dass solarenergie die ganze zeit kostenfrei auf unseren planeten strahlt ist eine ressource, wenn die menschheit diese nicht nutzt, ist sie dumm. und falls sich mal herausstellen sollte, dass man das öl für was anderes braucht, es aber leider keins mehr gibt, machen wir alle eine lange nase.

verbrennungsmotoren wiederum sind gerade deswegen noch immer interessant, weil diese technologie vom sprit unabhängiger ist.

ein verbrennungsmotor fährt mit
benzin, diesel, erdgas, propan, holzgas, wasserstoff, rapsöl, schweröl, alkohol und diversen anderem zeugs. das konzept ist also recht vielseitig.

wir fragen hier auch nicht nach dem wirkungsgrad, dass der mies ist, ist unwidersprochen. der wirkungsgrad von brennstoffzellen, der wirkungsgrad von synt sprit mag schlecht sein, aber der wirkungsgrad des autos mit dem bertha benz von mannheim nach pforzheim gefahren ist, war auch mies.
das lässt sich bei jeder technologie verbessern, übrigens auch beim verbrennungsmotor. wie hie rjemand schreibt "nach 100 jahren ist da schluss mit der optimierung" täuscht sich gewaltig.

aber die gesamtbelastung der umwelt durch batterieproduktion (und deren immer noch sehr kurze haltbarkeit) kann man beim besten willen nicht wegdiskutieren. und dass wir von chinesischen batterien und den dortigen gepflogenheiten, rohstoffe in afrika zu kaufen abhängig werden, dürfte auch in zukunft noch viel diskussionsstoff liefern. russisches gas war ja auch bis vor 4 wochen noch eine supersache.

unabhängig bleiben, nicht ideologisch handeln, d a s war das erfolgsrezept der welt bisher, und das wird sich nicht ändern. planwirtschaft hat noch immer schlechtere ergebnisse geliefert, staatspleiten inbegriffen. muss nicht sein.

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Weil sich Verbrenner überholt haben. Die sind nach ca. 100 Jahren ausoptimiert. Umweltschonender geht nicht mehr und das reicht nicht. E-Autos sind auch noch nicht optimal, aber da ist noch viel Luft nach oben, um sie umweltschonender zu machen und das passiert ja auch gerade.

Und der Preis sinkt für gewöhnlich mit der Nachfrage.

Denk an Computer. Mein erster Rechner samt Drucker hat mich einst 3 Monatsgehälter gekostet. Bei meinem ersten Notebook war ich stolz, einen Akku zu haben, der 30 Min. überdauerte. Heute ist jedes Smartphone leistungsstärker und viel billiger.

Und der Preis sinkt für gewöhnlich mit der Nachfrage.

Auch wenn der Rest der Antwort stimmt, ist das eine Formulierung die falscher nicht sein könnte, einem aber immer wieder begegnet.

Für sinkende Preise sorgen Skalierungseffekte.

Aber eben nur, wenn die nicht durch rare Ressourcen oder künstliche Angebotsverknappung verhindert werden (siehe Wohnungsmarkt).

Eine höhere Nachfrage zu einem in gleichem Maß angebotenen Produkt verteuert sogar den Preis, etwas, das wir in Zukunft zb. bei der Ressource Kupfer erleben werden.

Trotzdem hast du mit deiner Prognose natürlich Recht, die Karren werden immer günstiger werden.

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Hallo keine Sorge,das mit den E Autos ist bald vorbei verbrenner wird es immer geben nur in anderer Form Wasserstoff u.fossillien als Verbrenner,das dauert noch lg

Woher ich das weiß:Recherche

Oh man, oh man. Brennstoffzelle lohnt sich nicht weil man einen schlechteren Wirkungsgrad als E-Auto hat.

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Weil es immer noch genug Menschen gibt, die unnütz hin und her fahren. Sei es mit dem Motorrad am Wochenende, mit dem Motorroller wochentags, oder für ständige Treffen mit Bekannten und Ausflüge, oft einkaufen etc pp.... Oldtimerfahrten, Bikertreffen, es gibt so viele Gründe für unnütze Klimabelastung. All das zwingt den Gesetzgeber zum Handeln.

Was mich jedoch selbst verwundert ist, wieso immer so getan wird als wäre NUR das Auto an der schlechten Luft und Klimabilanz schuld.

Man denke nur an die vielen Kamine in der kalten Jahreszeit oder die noch immer hoch im Kurs stehenden Flüge, Schifffahrten, LKW-Transporte, Kohlekraftwerke oder Dieselzüge der DB! Die dürfen natürlich weiter rumstinken..... Und mir stinkts zum Himmel, dass das irgendwie immer außen vor bleibt, wo es doch in jeder Sonntagsrede Fokus ist.

-> Alles will man ändern. Aber im Endeffekt trifft es nicht die dröhnenden Motorräder, stinkenden Dieselzüge oder alltäglichen Flugzeuge sondern den auf das Auto angewiesenen Pendler, der die horrenden Spritpreise berappen muss ANSTATT dass man wirkliche Alternativen wie einen funktionierenden ÖPNV auf dem Land oder Wasserstoff-PKW nachhaltig fördert......

Anstatt saubere Fahrzeuge mit OPF und DPF als Abgasfilterung sowie Wasserstoff zu fördern frage ich mich wieso man plötzlich das Autofahren an sich gänzlich unattraktiv machen möchte, während man im Winter die kaminverrußte Luft in Wohngebieten ertragen muss. Und diese Emissionen sind weitaus bedenklicher für die Gesundheit als sehr gut gefilterte und saubere Abgase dank Ottopartikelfilter bzw. Dieselpartikelfilter und bereits seit längerem bestehende hohe gesetzlich vorgeschriebene Kraftstoffqualität. Zumal dann noch Möbel, Müll und "haste nicht gesehen" verbrannt wird. Eine toxische systematische Vergiftung des Volkes, dank Kamin.

LG,

Turbo24

Woher ich das weiß:Recherche

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