Warum vertrauen Menschen immer den falschen?

8 Antworten

Hallo Justdoit,

es ist wohl nicht so, dass die Leute gezielt den Falschen etwas erzählen, sondern viele Leute erzählen einfach zu VIELEN Leuten etwas.

Ich gehöre leider auch dazu. Ein Fehler ist zuerst einmal eine Gutgläubigkeit, dass die Eingeweihten sorgfältiger mit der Information umgehen als man selber. Bescheuert, ich weiß.

Der eigentliche Grund ist aber wohl ein Bedürfnis nach Reflexion des Erzählten. Die braucht gar kein wirklicher Widerhall zu sein, sondern einfach das Bedürfnis, sich über das Erzählte selbst besser klar zu werden, indem man es plausibel ordnen und darstellen muss, eben indem man es erzählt. Denn der andere muss es ja kapieren.

Die Sachen, um die es geht, haben meist einen gewissen Gehalt, sogar Brisanz. Es beschäftigt einen. Dieses erweckt halt ein Mitteilungsbedürfnis. Die Sprache hat für fast alles alte Begriffe, kennt die Probleme schon seit langem.

Falsche Menschen sind oft eben auch gut darin, sich als vertrauenswürdig und liebenswert darzustellen. Während man ehrliche Menschen oft meidet, weil man die Wahrheit nicht hören möchte.

Das ist echt so, verstehe ich nicht.

Aber ich kann doch genauso ehrlich und vertrauenswürdig und liebenswert sein, ohne die Person dadurch zu verletzen...

Welchen würdest du den aussuchen? Ich bin mit meinen Sorgen lieber alleine statt das ich es den falschen erzähle. Ich mein, man sieht es doch auf einer gewissen Art und Weise an das sie eine falsche Person ist.

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@Justdoit952

Natürlich sind keine Freunde immer besser als falsche Freunde, denn die können einem aktiv schaden.

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Du erfährst es nur, wenn es den Falschen
anvertraut wurde. Das heißt überhaupt
jemandem, denn was geheim bleiben soll,
erzählt man niemandem.

Darum geht es ja

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@Justdoit952

Was ich meinte, war: Wenn etwas dem Richtigen anvertraut
wurde, erfährst du nichts davon und hast deshalb den
falschen Eindruck, dass Geheimnisse immer den
Falschen anvertraut werden.

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Liegt in der Natur des Menschen. Sobald man ein Geheimnis Jemandem preisgibt, ist es kein Geheimnis mehr! Desh. behält man es auch tunlichst für sich!

Kann man aber auch für sich nutzen: Immer wenn ich wollte, dass Etwas im Ort rumkommt, hab´ichs unter dem Siegel der Verschwiegenheit meiner Nachbarin erzählt, :))

A erwartet halt anscheinend nicht, dass B eine Plappertasche ist.

..so wie A.

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