Warum hielt die katholische Kirche so stark am geozentrischen Weltbild fest?

9 Antworten

In der bibel steht gott schuff die erde! > erde alles zentral nun als das heliozentrische weltbild ,,entdeckt wurde'', wo nicht mehr die erde im mittelpunkt stand sondern die Sonne, sagte das dass die bibel luegt! Dies wollte die kirche natürlich nicht, da sie sonst vielleicht in frage gestellt wird > machtverlust etc.

Du musst dir das so vorstellen. Vor 500 Jahren war es stand der Wissenschaft das die Erde eine Scheibe unter einer „Käsegloke“ ist. Die Auffassung das die Erde eine Kugel ist, die sich um die Sonne dreht wurde damals von den meisten Wissenschaftlern als Unsinn aufgefasst. Trotzdem hat die Kirche sehr früh die Meinung vertreten, das sich die Erde um die Sonne dreht und deshalb unter anderem den Gregorianischen Kalender eingeführt, der auf den Berechnungen des Erdumlaufes basiert.

Wie das nun einmal so ist, die Heliozentrische Weltsicht war nun einmal neu und sehr umstritten. Zu Galileos Zeiten folgte die Kirche wieder der Mehrheitsmeinung in der Wissenschaft, und die wahr nun einmal geozentrisch.

Bei Galileo ging es übrigens nicht darum, ob sich die Erde um die Sonne dreht oder umgekehrt. Es ging darum ob die Erde eine Scheibe oder eine Kugel ist.

Die Stelle ist Josuar 10,12f „Damals, als der Herr die Amoriter den Israeliten preisgab, redete Josua mit dem Herrn; dann sagte er in Gegenwart der Israeliten: Sonne, bleib stehen über Gibeon und du, Mond, über dem Tal von Ajalon! Und die Sonne blieb stehen und der Mond stand still, bis das Volk an seinen Feinden Rache genommen hatte. Das steht im «Buch des Aufrechten». Die Sonne blieb also mitten am Himmel stehen und ihr Untergang verzögerte sich, ungefähr einen ganzen Tag lang.“

Gott segne und behüte dich.

L.G. Klaus.

Dass die Erde keine Scheibe sondern annähernd ein Kugel ist, war seit der Antike im auch im Abendland völlig klar - der Nachweis konnte jederzeit erbracht werden! Auch die Römische Kirche bestritt das nicht!

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@findesciecle
der Nachweis konnte jederzeit erbracht werden!

Wie schon Aristoteles sagte: die Kugel ist der einzige Körper, der aus jeder Perspektive einen kreisförmigen Schatten wirft. Und da der Erdschatten auf dem Mond (Mondfinsternis) immer kreisförmig ist, egal wo sich der Mond am Himmel befindet, also aus welcher Seite die Erde von der Sonne beleuchtet wird, muss die Erde eine Kugel sein.

"Jederzeit" konnte der Nachweis nur mit "schlag nach bei Aristoteles" erbracht werden, denn Mondfinsternisse kommen nicht jeden Tag vor. Immerhin noch so häufig, dass ein Menschenleben locker ausreicht, um den Schluss von Aristoteles nachzuvollziehen.

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Bei Galileo ging es übrigens nicht darum, ob sich die Erde um die Sonne dreht oder umgekehrt. Es ging darum ob die Erde eine Scheibe oder eine Kugel ist.

Ähm... wie bitte?

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Bei Galileo ging es übrigens nicht darum, ob sich die Erde um die Sonne dreht oder umgekehrt. Es ging darum ob die Erde eine Scheibe oder eine Kugel ist.

Komplette Volksverdummung.

Wie z.B. der "Reichsapfel" (die Erdkugel mit Kreuz) zeigt, wussten die Gebildeten auch im Mittelalter, dass die Erde ne Kugel war.

Bei Galileo ging es allerdings nicht um das geozentrische Weltbild von Ptolomäus (der auch wusste, dass die Erde ne Kugel war) - der Papst favorisierte ein Weltbild, in dem zwar die Sonne um die Erde kreist, aber alle anderen Planeten um die Sonne (außer dem Mond natürlich, der bei Ptolomäus zu den Planeten gezählt wurde).

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http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/josua/10/ ab Vers 12 und Habakuk 3,11

habe ich gerade gestern gelesen...

Die still stehende Sonne

Bibelstellen: Josua 10,13-14

Damals redete Josua zu dem Herrn, an dem Tag, als der Herr die Amoriter vor den Kindern Israel hingab, und sprach vor den Augen Israels: Sonne, steh still in Gibeon, und du, Mond, im Tal Ajjalon! Und die Sonne stand still, und der Mond blieb stehen, bis die Nation sich an ihren Feinden gerächt hatte. (Ist das nicht geschrieben im Buch Jaschar?) Und die Sonne blieb mitten am Himmel stehen und eilte nicht zum Untergang, ungefähr einen ganzen Tag. Und es war kein Tag wie dieser, vor ihm und nach ihm, dass der Herr auf die Stimme eines Menschen gehört hätte; denn der Herr kämpfte für Israel. (Josua 10,13-14).

Dieses Wunder, das die Bibel berichtet, wird oft angezweifelt. Allein die Tatsache, dass die Bibel sagt, dass die Sonne still stand, ruft Stirnrunzeln hervor. Denn die Sonne steht immer still und wandert nicht umher. Wir wissen doch schon lang, dass sich die Erde um die Sonne dreht!

Natürlich. Aber man muss verstehen, dass der Bericht aus der Perspektive der Erde geschrieben wurde. Dementsprechend reden wir ja auch vom Sonnenuntergang und Sonnenaufgang, obwohl es das streng genommen gar nicht gibt.

Sicher bleibt das Wunder ein Wunder - etwas, was geschehen ist, was außerhalb der Naturgesetze liegt. Aber wo ist die Schwierigkeit, wenn wir an einen allmächtigen Schöpfer denken? Der, der die Naturgesetze gegeben hat, kann sie auch nach Belieben außer Kraft setzen.

Doch das tut er gewöhnlich nicht. Der Sonnenstillstand hat sich offenbar auch nicht wiederholt. Wenn also heute jemand an einem schönen Sommertag um die Verlängerung der Sonnenzeit bittet, wird er gewiss enttäuscht werden. Gott hat nicht verheißen, dass er so ein Gebet erhört.

Aber ein Gebet wird auf jeden Fall sofort erhört! Es ist der Ruf eines zerknirschten Sünders: „O Gott, sei mir, dem Sünder, gnädig!" Wer vor Gott seine Schuld bekennt, der wird das Wunder seiner Vergebung erleben. Und das ist etwas Großartiges!

Quelle Bibelstudium.de

Wichtig ist, wie der Mensch zu Gottes Wort steht und nicht wie die zwei goßen Kirchen lehren oder nicht lehren. Jeder von uns ist für sich verantwortlich wie er mit Gottes Wort umgeht, denn nur Sein Wort ist maßgebend.

2.Timotheus 3,16-17 gesehen werden: �?Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes vollkommen sei,, zu jedem guten Werk völlig zugerüstet.�?

2.Petrus 1,21. “Denn niemals wurde eine Weissagung durch den Willen eines Menschen hervorgebracht, sondern von Gott her redeten Menschen, getrieben vom Heiligen Geist.�?

Würden sich die Menschen und die großen Kirchen daran halten, dann gäbe es keine zwei Kirchen und kein zig verschiedenen Gruppierungen im Christentum

Johannes 17 17 Heilige sie durch die Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit.

Alles was hinweggetan oder hinzugetan wird, zu Seinen Wort ist Menschenwerk und wird eines Tages gerichtet

Offenbarung 22 18 Ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in diesem Buche geschrieben sind; 19 und wenn jemand von den Worten des Buches dieser Weissagung wegnimmt, so wird Gott sein Teil wegnehmen von dem Baume des Lebens und aus der heiligen Stadt, wovon in diesem Buche geschrieben ist

Darum stellt sich für mich nicht die Frage "Warum hielt die katholische Kirche so stark am geozentrischen Weltbild fest?"

Das AT bezieht sich auf das israelische Volk Gottes. Diesem Volk hatte Gott irdische Segnungen verheißen, und es hatte mit irdischen Feinden zu kämpfen. . Sie wussten nichts von der wunderbaren Stellung und den geistlichen Segnungen, die wir heute als Kinder Gottes durch den Glauben an das ganze offenbarte Wort Gottes besitzen und genießen dürfen: Christen stehen in himmlischer Stellung durch Jesus Christus - und unser Feinde sind die unsichtbaren Mächte - siehe Epheser 6

10 Noch ein letztes Wort: Werdet stark durch die Verbindung mit dem Herrn! Lasst euch stärken von seiner Kraft! 11 Legt die Waffen an, die Gott euch gibt, dann können euch die Schliche des Teufels nichts anhaben. 12 Denn wir kämpfen nicht gegen Menschen. Wir kämpfen gegen unsichtbare Mächte und Gewalten, gegen die bösen Geister,4 die diese finstere Welt beherrschen.

lg

Hallo!

Das geozentrische Weltbild stammt nicht aus der Bibel. Die Kirche bezog es, wie die meisten ihrer Lehren, aus der griechischen, heidnischen Philosophie. In diesem Fall berief sie sich auf Aristoteles. Und weil dies das Fundament der Kirche war (und noch immer ist), ist sie quasi gezwungen, daran festzuhalten und diese Ansichten zu verteidigen. Zur evangelischen Position weiß ich nicht viel, die evangelische Kirche kam ja erst recht spät auf.

Die Bibel lehrt, dass die Erde eine Kugel ist! Beispiele:

In Hiob 26,7 steht: «Er spannt den Norden aus über der Leere, hängt die Erde auf über dem Nichts.» Die Erde schwimmt also weder auf einem Urozean, wie antike Mythen lehren, noch steht sie auf einer festen Unterlage. Sondern sie schwebt frei in einem sie umgebenden Hochvakuum.

Auch über die Form der Erde äussert sich die Bibel verschiedentlich, auch wenn dieser Inhalt bei den betreffenden Aussagen nicht im Vordergrund steht. Ein Beispiel ist Jesaja 40,22: «Er ist es, der da thront über dem Rund der Erde.» Im Hebräischen steht «chug», was soviel heisst wie «Kreis» oder «Kugel».

Die sphärische Gestalt der Erde kommt in den Texten über die Wiederkunft von Jesus deutlich zum Ausdruck. Im Lukas-Evangelium heisst es: «In jener Nacht werden zwei Menschen in einem Bett schlafen; der eine wird weggenommen, der andere wird zurückbleiben. Zwei Frauen werden in der Mühle zusammen mahlen; die eine wird weggenommen, die andere wird zurückbleiben.» (Lukas 17,34-36)

Jesus erscheint also plötzlich und für alle Menschen gleichzeitig sichtbar. Von denen liegen aber manche im Bett, andere sind bei der Arbeit. Für die einen ist also Tag, für die anderen Nacht. Das setzt eine kugelförmige Erde voraus, denn es werden unterschiedliche Position auf einer rotierenden Weltkugel beschrieben.

Mehr dazu: http://www.2jesus.de/bibel-faq/erde-rund-oder-scheibe.html