Warum glaubten die Menschen im Mittelalter das sie sich von der Sünde freikaufen könnten?

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22 Antworten

Damals blieb den Menschen gar nichts anderes übrig, als den Pfaffen zu glauben. Wer nicht glauben wollte, wurde als Häretiker verfolgt und die Kirche sorgte dafür, dass das einfache Volk ungebildet blieb.

Außerdem achtete sie sehr darauf, dass es die Bibel ausschließlich in Latein gab, was sowieso keiner lesen konnte und Übersetzungen waren nicht erlaubt. Uber diese Verbot setzte sich dann erst Martin Luther hinweg.

Bodesurry 08.08.2017, 21:03

Es gab schon vor Martin Luther Uebersetzungen von Bibelteilen in deutsche Sprache. Doch nicht in der  Qualität und Verbreitung der Luther-Bibel.

https://de.wikipedia.org/wiki/Bibel%C3%BCbersetzung#Althochdeutsch

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Hamburger02 08.08.2017, 21:20
@Bodesurry

Das stimmt allerdings. Die ersten Übersetzungen waren Handschriften in geringer Auflage, teils wohl auch nur Einzelexemplare, die die Kirche in ihren Klosterbibliotheken noch unter Kontrolle halten konnte.

Bei Luther kam dann der Buchdruck dazu, wodurch sie dem einfachen Volk zugänglich wurde.

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Seit den Anfängen des Christentums hatten die Menschen Mühe zu begreifen, dass die Tat einer Person, Jesus Christus Tod am Kreuz, ihnen ewige Sündenvergebung bringen sollte. 

Da auch nach der Bekehrung und Taufe kein Mensch sündenfrei war, gab es ein Problem. Müsste man nicht sicherheitshalber, wenn man eine schwere Sünde beging, zur himmlischen Vergebung nicht doch noch eine Leistung erbringen. Diese Gedankenkette blieb mit mehr oder weniger großen Veränderungen bis ins Mittelalter erhalten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ablass

Da die kirchlichen "Experten" wussten, wie viel Ablass es zur sicheren Fahrt in den Himmel brauchte, hörte man gerne auf diesen Rat. Denn die Vorstellung von Himmel und Hölle war unbestritten. 

Damals konnten die meisten Menschen weder lesen, noch sich eine Bibel leisten. Diese war meist auf Latain und dies konnten nur gebildete Menschen und Geistliche lesen. Allerdings nicht alle. Die Menschen hatten also keine andere Wahl wie auf die Worte der Gestlichen, bzw. der Kirche zu glauben. Damals war die Kirche das wichtigste im Leben eines Menschen und war eine direkte Verbindung zu Gott. Dieser blinde Glaube an die Kirche hat die Menschen dazu verleitet solche Dinge wie Ablassbrief zu kaufen.

Er durch Luther wurde dies durch seine Thesen aufgedeckt. Falls du dich näher für dieses Thema interessierst, dann kann ich dir den Film Luther sehr empfehlen.

https://www.amazon.de/Luther-Jahre-Reformation-Alfred-Molina/dp/B01MAZ33A2/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1502222007&sr=8-2&keywords=Luther

Warum Ablässe? Auslegungen. Die Kirche rang schon damals intensiv um die richtige Auslegung. Die Schlussfolgerungen wurden vermittelt. Der Ablass war demnach Stand eines Verständnisses, das eine Lehre bildete.

Es mag überraschen, aber der Ablass war nicht gleich "von Sünde freikaufen". Das war nicht der Zweck und auch nicht die Lehre dahinter. Der Ablass war Teil der Bußpraxis; seinerzeit, jedem Christ bekannt.

Warum der Missbrauch akzeptiert wurde? Weil Menschen davon ausgingen, dass der Amtsträger vor Ort ihnen immer die Wahrheit aus der Kirche erzählte. Welche Möglichkeiten hatten die Menschen, dem Erzbischof oder dem Papst zu befragen?

Ist es nützlich, von heutigen Infrastrukturen auszugehen, um die damalige Verbreitung von Literatur zu kritisieren?

Der Handel war so ein Missbrauch. Die Zeit, als es auftauchte (Renaissance), erwies sich als günstig, um damit Handel zu treiben. Die Kirche reagierte seinerzeit ziemlich früh darauf und erklärte es für illegal, denn, für den Ablass wurden lediglich fromme Werke und Almosen verlangt.

Wahrscheinlich missbrauchte Papst Leo X es. Obwohl er keine Festbeträge auferlegte, sondern um Spenden bat. Es war die aggressive Vorgehensweise von Johann Tetzel in der Sache, die Luther zum bekannten Text veranlasste.

Es ist falsch, zu suggerieren, die Kirche sei seinerzeit eine allgegenwärtige, allsehende, allmächtige Einrichtung gewesen und deshalb, für alle Missachtungen der Lehre direkt verantwortlich.

Der Staat verfügt heute über unzählige Möglichkeiten und die Polizei schafft es trotzdem nicht, vor der Staftat vor Ort zu sein.

Bonifatius der IX, Clemens der IV, Johannes der XXII, Martin der V, Sixtus der IV - sie alle bekämpften nachweislich eine falsche Auslegung und den Missbrauch des Ablasses durch Amtsträger der Kirche.

Wenn dich Einzelheiten interessieren, dann über die Texte bezüglich den Kampf der Päpste gegen den Missbrauch. Die erwähnten Missbräuche darin offenbaren auch die Gründe für die Akzeptanz.

Wahrscheinlich beziehst du dich auf das Bild der Hölle lt. Kath. Kirche heute. "Die Kirche rang schon damals intensiv um die richtige Auslegung" - genauso ist es heute.

Die Menschen waren damals doch fast alle Analphabeten!

Außerdem wurden die Messen auf Latein abgehalten, da konnte ihnen der größte Unfug eingeredet werden!

LG

mulano 08.08.2017, 20:36

Den Gedanken hatte ich auch schon, aber danke gute Antwort.

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mulano 08.08.2017, 20:43

Ich weiss ja nicht ob ich mit meiner Vermutung richtig liege, vllt gibt es noch andere Gründe die ich nicht beachtet habe?

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OhNobody 09.08.2017, 12:40
@mulano

Der wirkliche Hintergrund für mich ist dieses böse Wesen im Universum, das mit allen Mitteln zu verhindern versucht, dass die Wahrheit aus Gottes Wort bei den Menschen ankommt.

Erst hat Satan versucht, die Ankunft von Jesus (1. Jh.) zu verhindern. Später hat er die Bibelübersetzer verheizen lassen. Als er das Übersetzen nicht verhindern konnte, hat er für soviel Ablenkung gesorgt, dass immer weniger Menschen Interesse an der Bibel haben.

Und er hat Irrlehren in die Bibel eingeschleust, weswegen sich bis heute Christen streiten. So sind sie abgelenkt und erkennen nicht die tiefen Wahrheiten des Wortes Gottes.

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Religion = Opium fürs Volk. Kirche = Steht über allem. Die haben solche Aussagen damals überhaupt nicht angezweifelt (von Individuuen vielleicht mal abgesehen), Gott und die Kirche waren das Höchste, klar dass du dir da nicht groß Gedanken machst

Bodesurry 08.08.2017, 21:05

Karl Marx wollte dann den Kommunismus als Opium anbieten, war aber wesentlich weniger erfolgreich als das Christentum. 

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Damals war die Weltanschauung der Menschen allgemein noch nicht ganz fortgeschritten.
Außerdem hatte die katholische Kirche im Mittelalter viel mehr Macht als heute.
Wenn der Bischof gesagt hat, dass man sich die Reinheit kaufen kann, dann war das im Prinzip ein Fakt und jeder hat es akzeptiert.
Liebe Grüße
Apfelfilet

Weil  man damit Geld verdienen konnten. Die meisten Menschen  waren arm und  konnten nicht lesen , sie mussten den Höheren Gelehrten vertrauen und diese missbrauchten  das .  

lieben Gruß 

Die Kirche hat ursprünglich den Volksglauben vom Fegefeuer bekämpft, ihn dann aber genauso wie bei der Christianisierung einige der heidnischen Feste integriert.

Als es darum ging, Jakob Fugger finanzielle Sicherheiten für die Kredite, die geistliche Würdenträger von ihm bekommen hatten, zu leisten, kam der Gedanke des Ablasses von Sündenstrafen gerade recht. Da hatte man auch nichts dagegen, wenn - wiederum entgegen der kirchlichen Lehre - die Vorstellung entstand, damit seien schon die Sünden selbst abgebüßt. Hauptsache, es kam Geld in die Kasse.

Die Kirche stellte seinerzeit eine (hohe) Autorität dar. Was sie sagte war de facto Gesetz. Der kleine Bauer ohne Grundbesitz, der vom Lehnsherren abhängig war und weder lesen noch schreiben konnte, hat mangels anderer Bildungsmöglich-keiten das geglaubt, was ihm vom Klerus erzählt wurde.

mulano 08.08.2017, 20:45

Auch heute noch glauben Menschen an die Dogmen der Kirche, mit dem Unterschied das man sich heutzutage informieren könnte. Es kann auch fast jeder lesen und schreiben.

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derhandkuss 08.08.2017, 20:49
@mulano

Also habe ich heute die Möglichkeit, mich auch anderwertig zu informieren (über Internet, Sat-TV etc) und anderes zu glauben ....

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OhNobody 09.08.2017, 12:30
@mulano

Damals schlug das Herz der Menschen für die Bibel. Sie hatten aber keine Bibel.

Heute ist es kein Problem, eine Bibel zu besitzen. Aber heute schlägt nur bei relativ wenigen das Herz für die Bibel.

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Sternfunzel 09.08.2017, 12:42
@OhNobody

ich finde die Bibel großartig.. sie ist hmm voller Geschichten , die  Autoren damals,  waren grandios , ich glaube ein Buch wie die Bibel ist voller Geheimnisse Antworten auf die Vergangenheit , Gegenwart und Zukunft .  Es ist einfach  nicht , wie in einem Roman, den man in drei Tagen gelesen hat  und wieder vergißt.  Irgendwie ist die Bibel sehr prägend , weil man sich rein versetzt in die damaligen Zeiten . 

@Nobody ich würde sogar sagen. Die Bibel ist in sich eine Erfüllung .

lieben Gruß

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mulano 08.08.2017, 21:00

Man kann sich auch im Internet imformieren, sollte diese Infos aber immer mit dem was in der Bibel steht abgleichen und nichts ungeprüft glauben. Auch nicht alles was in der Bibel steht stimmt automatisch. Die Grundaussagen stimmen.

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Sternfunzel 09.08.2017, 12:44
@mulano

wenn Du  Dich täglich auch mit der Bibel beschäftigst , kannst Du in der Bibel   prüfen - 

Auch nicht alles was in der Bibel steht stimmt automatisch. 

Kommt drauf an mit welchem Verständnis Du das Buch liest . 

Viele Geschichten sind geistig zu sehen .. und  nicht  bildlich.

lieben Gruß

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Deshalb wollte die damalige katholische Kirche verhindern, dass die Bibel in die "Sprache des Volkes" übersetzt und vom Volk gelesen bzw. vorgelesen und gehört und ausgelegt werden kann.

Aus biblischer Sicht sind Ablassbriefe falsch und deshalb kann ich als gläubiger Christ solche Dinge nur ablehnen.

Sündenvergebung kann man nicht erkaufen - weder durch Geld für Ablassbriefe noch durch Bußwerke.

Gott vergibt uns unsere Schuld, wenn wir Ihn ernsthaft im Gebet darum bitten: "Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit" (1. Johannes 1,9).

Natürlich sollen Christen auch "Buße" tun - das hat aber gar nichts mit Bußwerken zu tun. Ganz im Gegenteil bedeutet Buße eine "Änderung der Gesinnung", dass man also versucht, begangene Sünden zu unterlassen und nicht mehr zu begehen.

Dass es allerdings eine Hölle gibt, die in verschiedenen Bibelstellen beschrieben wird, belegt der Artikel aus dem Bibellexikon von Bibelkommentare: https://www.bibelkommentare.de/index.php?page=dict&article_id=1493

Warum glauben Menschen, wenn sie in einem muffigen Holzkasten sitzen und und mit einem Mann in Frauenkleidern reden den sie mit ihrem Steuergeld bezahlen, daß ihnen vergeben wird? Oder wenn Sie durch irgend ein sonst zugemauertes Tor gehen? Oder wenn sie "aufrichtig bereuen"?

Warum glauben Menschen überhaupt, daß es sowas wie "Sünde" gibt?

Mal ne gute Frage, ich versteh den ganzen Unsinn auch nicht!

Es soll noch heute Menschen geben, die glauben, dass ein wirrer Prophet auf einem Esel durch die Lüfte flog und die Botschaft Gabriels empfing...

Wie wir sehen, hat sich die Naivität und Primitivität vieler Menschen bis heute kaum verändert.

mulano 08.08.2017, 21:48

Ehrlich gesagt kenne ich keinen Prophet der auf einem Esel durch die Lüfte flog. Flog Mohammed, in meinen Augen kein Prophet, durch die Lüfte?

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Die Kirche ist mit dieser unbiblischen Lehre reich geworden. Wer wollte schon in der Hölle schmoren? Also rasch das Vermögen an die Kirche vermacht.

Wer konnte vor Luthers Übersetzung und vor Guttenberg eine Bibel lesen und die Lügen aufdecken? Warum wohl wurden viele Bibelübersetzer auf dem Scheiterhaufen verbrannt?

Die Kirche wollte verhindern, dass ihre Lügen auffliegen.

Die Kirche hatte damals eine große Macht. Und die Leute waren noch sehr gläubig und so etwas wie Bildung war noch eher selten.

das logische denkvermögen war noch nicht entwickelt

Das glauben sie doch heute auch noch: sie gehen beichten, hinaus aus der Kirche - und "sündigen" wieder munter weiter.

mulano 09.08.2017, 20:34

Nur die katholischen Christen gehen zur Beichte. Beichten kostet außerdem nichts, ist aber wahrscheinlich in etwa so hilfreich wie Ablassbriefe zu kaufen, besser gesagt man muss dran glauben.

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Hallo Mulano,

welchem Denksystem folgt die Kirche nach?

Wenn wir früher in meiner Kindheit in den 70er/Anfang 80er Jahre mal in die Kirche gingen, wurde in der Römisch-Katholischen Kirche (ich kürze sie gerne mit RKK ab) noch in Latein gebrabbelt. Ich verstand also kein Wort, und das was der da oben - damals wurde noch von der Kanzel aus "gepredigt" - redete, war mir nicht nur fremd.

Nun, in der Bibel wird berichtet, dass es im Himmel vor Schöpfung der Erde eine rebellion gegeben hat. Luzifer, der oberste der Engel, das höchste der geschaffenen Wesen, beklagte sich und lehnte sich gegen Gott auf.

In dem Buch "Der große Kampf" von Ellen Gould White lesen wir des weiteren, dass Luzifer behauptete, Gott sei ungerecht, ein Tyrann. Ja, die Geschöpfe würden Gott nur dienen, weil sie Gott besänftigen müssten. Sie seine nicht frei! Und er, Luzifer - Lucifer bedeutet Lichtträger - wüsste, wie man es besser macht, nämlich indem jedes Geschöpf wirkliche Freiheit bekäme.

Doch was steckte wirklich hinter dem Denken dieses Lucifer? Waren seine Absichten wirklich so lauter, wie er sie darstellte?

In Hesekiel 28,13-16 wird von Satanas, wie er danach bezeichnet wird, folgendes berichtet:

13Du bist im Lustgarten Gottes und mit allerlei Edelsteinen geschmückt: mit Sarder, Topas, Demant, Türkis, Onyx, Jaspis, Saphir, Amethyst, Smaragd und Gold. Am Tage, da du geschaffen wurdest, mußten da bereitet sein bei dir deine Pauken und Pfeifen. 14Du bist wie ein Cherub, der sich weit ausbreitet und decket; und ich habe dich auf den heiligen Berg Gottes gesetzt, daß du unter den feurigen Steinen wandelst. 15Du warst ohne Tadel in deinem Tun von dem Tage an, da du geschaffen wurdest, bis sich deine Missetat gefunden hat. 16Denn du bist inwendig voll Frevels geworden vor deiner großen Hantierung und hast dich versündigt. Darum will ich dich entheiligen von dem Berge Gottes und will dich ausgebreiteten Cherub aus den feurigen Steinen
verstoßen.

Wollen wir gerne mit jemandem zusammensein, der uns ständig verleumdet, schlecht von uns redet, ja sogar andere Wesen auf seine Seite zieht?

Gott hat ihn also aus dem Himmel hinausstoßen müssen. Seither versucht dieser Satanas - Satanas bedeutet Verleumder - Gottes Charakter auf dieser Erde falsch darzustellen, unter anderem indem er solche falschen Denkweisen der Menschen ausreifen läßt.

Was hat das alles mit dem Ablasshandel zu tun?

Nun, in der Geschichte dieser Erde sehen wir, dass dieser Satanas - auch Diabolos = Durcheinanderbringer genannt - genau solche Methoden anwendet, um Wesen auf seine Seite zu ziehen, die er Gott unterstellt: Machtgier, Erpressung, Verleumdung, Unterdrückung, Betrug, Bestechung,
Falschheit/Verheimlichung. Genau diese Eigenschaften zeigen sich auch in den Machenschaften der RKK.

"Glaubten" die Menschen im Mittelalter wirklich an den Ablass, oder "mussten" sie "glauben", mangels Alternativen?

Hierbei stellt sicha uch die Frage: Was ist wahrer Glaube? Ist Glaube einfach ein "Für-wahr-halten-ohne-weiteres-Nachdenken"?

Gern schreibe ich Dir mehr dazu, möchtest Du?

Herzliche Grüße, Moritz

die Menschen im Mittelalter waren sehr gottesfürchtig,hatten Todesangst vor dem Fegefeuer und der Hölle, aber total ungebildet und glaubten ALLES was ihnen die Kirchenfürsten erzählten.

Heute würde man sagen Massengehirnwäsche,

vergleichbar mit der rekrutierung von Islamterroristen.

Da findet dauernd eine Gehirnwäsche statt.

Man kann sich von keiner Sünde freikaufen. Das Einzige was man kann ist die Sünde zu bereuen und Allah um Vergebung bitten und gute Taten zu verrichten sei es: Die Armen und Waisen zu speisen oder andere

mulano 08.08.2017, 20:42

Du hast offensichtlich die Frage nicht verstanden. Es geht darum das die Menschen frührer geglaubt haben man könnte sich von seinen Sünden freikaufen und es geht ums Christentum oder gab es das im Islam früher auch?

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Gruenkohl28 08.08.2017, 21:41
@mulano

Naja den Islam gab es im Mittelalter schon - nur halt nicht in Mitteleuropa. Weder Muslime noch katholische Christen haben im Mittelalter geglaubt, dass sie sich von Sünden freikaufen können. Ablässe erwerben konnte man im mittelalterlichen Christentum nur, um zeitliche Sündenstrafen (Bußleistungen) erlassen zu bekommen, nicht zur Vergebung der Sünden. Da es im Islam meines Wissens keine zeitlichen Sündenstrafen gibt - gibt es auch nichts loszukaufen.


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LeuteDesHauses 08.08.2017, 22:29
@mulano

Man muss im Islam Zakat bezahlen und damals hat man Khums (Fünftelabgabe) und Zakat (Armensteuer) an den Propheten Mohammed (s) bezahlt. 


Allah der Erhabene spricht im Koran zum Propheten Mohammed: Nimm von ihrem Besitz ein Almosen, mit dem du sie rein machst und läuterst, und bete für sie, denn dein Gebet ist für sie eine Beruhigung! Allah ist Allhörend und Allwissend. (9:103)

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