Warum funktioniert in Deutschland die "Integration" von Migranten nicht?

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23 Antworten

Weil es nicht wirklich " verlangt " wird.

In anderen Ländern bist Du verpflichtet, Dir einen Job zu besorgen, folglich lernst Du die Sprache, weil Du ohne sie nicht die Möglichkeit hast zu überleben, kommst mit den anderen Nationalitäten in Kontakt und bist ein Teil der Gesellschaft. Eins folgt zum anderen und Du bist integriert, gewollt oder ungewollt.

Hier ist dies keine Vorraussetzung. Du kannst 20 Jahre in Deutschland leben ohne je gearbeitet zu haben, die Gesellschaft trägt Dich mit, Du brauchst die Sprache selten, weil Du unter " Deinesgleichen " bist und so entsteht die Parallelgesellschaft.

Solche Menschen wie ich, die hier geboren und aufgewachsen sind und sich wie ein Teil von Deutschland fühlen, müssen sich dann rechtfertigen, wieso ihr Kind nur die deutsche Sprache spricht, einen deutschen Namen besitzt und ob man vergessen hat wo ihre Wurzeln liegen. Es ist verdammt schwer sich dagegen durchzusetzen und glaub mir, nicht jeder ist im Stande dazu.

Das ist die Sicht einer " Integrierten " , die sich für eine Gesellschaft entscheiden musste, weil es nicht wirklich die Wahlfreiheit gibt in beiden Gesellschaften in Frieden zu leben. Und so bleibt man " unter sich " und unter das was man kennt.

LG

pasmalle 23.06.2012, 10:59

Ein guter und mutmachender Beitrag einer "Intergrierten". - Man muss ja darüber trotzdem nicht seine Wurzeln, seine Abstammung vergessen. Im Gegenteil, so erst wird aus der Integration eine Bereicherung für das Land in dem man lebt.

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Ich denke die meisten Neubürger sind hier sehr gut integriert. Leider fällt der Blick der Medien überwiegend auf sogenannte Randgruppen. Das sind meist die Menschen mit geringer Bildung und die kommen nicht freiwillig her. Die haben in ihrem Heimatland kein Einkommen! Die kommen her um zu überleben! Aus Not! Da deren Kinder mangels Bildungunterstützung durch ihr Elternhaus schon benachteiligt sind bleibt denen nur noch der "Stolz" auf etwas, was sie nicht beweisen müssen...wo sie nicht bestehen müssen...also keine Versagensängsten ausgesetzt sind.

mal ein paar Tatsachen:

Bei den Bundestagswahlen 2009 waren insgesamt 5,6 Millionen eingebürgerte Zuwanderer wahlberechtigt.

Derzeit leben etwa 6,7 Millionen Ausländer in Deutschland, das sind 8,2 Prozent der Gesamtbevölkerung, darunter 2,4 Millionen Bürger der EU. Etwa jeder fünfte in Deutschland lebende Ausländer wurde bereits hier geboren und gehört somit zur zweiten oder dritten Migrantengeneration.

Deutschland ist das bevölkerungsreichste Land der Europäischen Union. Rund 82 Millionen Menschen wohnen auf deutschem Gebiet, ein gutes Sechstel davon in Ostdeutschland, auf dem Territorium der früheren DDR. Vor allem im Norden und Osten Deutschlands leben die nationalen Minderheiten der Dänen, der Friesen, die deutschen Sinti und Roma und das sorbische Volk. Sie haben eine je eigene Kultur, Sprache, Geschichte und Identität.

Die Antwort hast Du doch schon selbst gegeben mit Deinen Beispielen von den Leuten über die Du geschrieben hast. Man kann niemanden integrieren der sich nicht integrieren lassen will.

pasmalle 23.06.2012, 09:25

Man sollte ihn bei "Verweigerung" aber auch aus dem Sozialsystem ausschließen. Das wäre die logische Konsequenz, wenn jemand nicht "Deutscher" sein will. - So ist dies nämlich in zahlreichen anderen Ländern, die andere Sozialgesetze haben. Da wird dann der "stolze Serbe, Türke, oder sonstwas" gerne zum Landsmann".

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Userrr 23.06.2012, 22:39
@pasmalle

:D.... Was für ein Unsinn... Nur weil ich mich nicht als Deutscher fühle, soll ich ausgewiesen werde? Ich empfinde eben nichts für eure Feiertage.

Die islamischen Feiertage geben mir eher eine "Identität". Die Türkei zieht mich einfach an, genauso wie die türkische Kultur/Tradition. Und stellt euch vor: Ich habe die türkische Staatsbürgerschaft !!! :D....

Mein Couseng fühlt sich hingegen als Deutscher, obwohl er sich nicht assimiliert hat. Für ihn bedeuten die christlichen/deutsche Feiertage auch nichts. Trotzdem sagt er, dass er Deutscher ist.

Und? Muss man sich assimilieren? Ich werde dem deutschen Staat trotzdem Tausende/Hunerttausende vielleicht sogar Millionen einbringen. Ich werde trotzdem keinen Unterschied zwischen Türke/Deutscher/Russe/Christ/Moslem/Jude... machen.

Was geht euch also meine Identität an?

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pasmalle 03.07.2012, 18:41
@Userrr

Du hast offensichtlich meinen Kommentar nicht verstanden. - Niemand will dich, oder deinesgleichen ausweisen. Meine Empfehlung war nur, Integrationsverweigerer "aus dem Sozialsystem" auszuschließen. - Ich denke doch nicht wie ein Unmensch.

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Deutschland fehlt es a. an Identität(da sind die deutschen nur teilweise dran Schuld. Jede Art von Identität hat man jahrzehntelang versucht ihnen auszutreiben nach dem 2.WK. Heute noch trauen sich nicht viele patriotisch zu zeigen.) b. an Fremdenfreundlichkeit auch wenn Du das Gegenteil behauptest. In die USA, Kanada, Australien immigriert wirst Du auch sofort als Amerikaner, Kanadier, Australier angenommen von der Mehrheit der Umgebung auf offizieller und menschlicher Ebene. Die Deutschen schaffen es nicht einaml die Russlanddeutschen als Deutsche zu akzeptieren. Was will man da bei Türken, Albanern und Serben erwarten? Die Menschen spüren das und bleiben lieber bei ihren Wurzeln.

P.S. Herkunftshorizont ist garnicht schlecht. Wer seine Wurzeln vergisst ist Schöpfer seiner eigenen Probleme. Das ist mit ein Fehler der deutschen Integrationspolitik, dass man versucht den Menschen diese Wurzeln auszutreiben. Um wieder auf das Beispiel USA zu kommen. Dort stört es niemanden, dass es "Little Italys" gibt und das vile sich noch nach Generationen zu ihren Vorfahren bekennen und die Iren ihren St.Patrick's Day gross feiern(aber auch gerne jeden dabei sehen).

niska 17.06.2012, 09:02

DH! Beste Antwort

Allein der Vergleich USA vs. Deutschland in der Frage hinkt so sehr, da wüsste ich gar nicht wo ich anfangen soll...

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aptem 17.06.2012, 10:00
@niska

Wenn Du auf die Fremdenfeindlichkeit in den USA abzielst so ist es jklar, dass es doch eigtl. krassere Extreme gibt in dieser Hinsischt baer im Schnitt ist man dort viel toleranter Leuten mi welcher auch immer Herkunft gegenüber. Man ist da viel schneller Amerikaner als hier Deutscher.

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Ach wie niedlich, hat man meine Antwort gelöscht. Gut, dann versuchen wir es nochmal, hoffentlich diesmal richtlinienkonform.

Deutschland ist das freundlichste Land in Bezug auf Migranten schlechthin. Niemand hat sich je über Migranten beschwert, und wir haben schon die ganze Welt hier gehabt. Griechen, Portugiesen, Spanier, Ex-Jugoslawen, Italiener, Polen, Tschechen, usw., usw.. Wer hat sich über die beschwert. Keiner. Ganz im Gegenteil. Diese Menschen haben Deutschland regelrecht bereichert und die Sichtweise der Deutschen positiv verändert. Dies geht sogar soweit, dass man Migranten dadurch ehrt, dass sie sogar Einzug in unser politisches Geschehen haben.

Was allerdings gar nicht geht, dass sind Migranten die aus einer religiösen Einstellung heraus unseren Staat und unsere Gesetze nicht aktzeptieren, und statt dessen eine Parallelgesellschaft aufbauen. Derartige Menschen haben hier einfach nichts zu suchen. Ich erinnere mich in dem Zusammenhang an die Geschehnisse in Köln. Dort ist doch tatsächlich ein Migrant hingegangen und hat das Kalifat mit eigenem Rechts- und Steuersystem ausgerufen. Sowas kann dann doch wohl nicht wahr sein. Wir haben hier unsere Gesetze, und an diese muss sich jeder halten. Wer damit nicht klar kommt, soll sich einfach in die Regionen der Welt bewegen, die seinen Vorstellungen am Nächsten sind.

Userrr 23.06.2012, 22:40

Gebe dir voll und ganz recht. DH! ^^

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nach dem zweiten weltkrieg hat man arbeitskräfte benötigt. man sah vor sie nach gewisser zeit wieder heim zu schicken, doch es blieben viele. es war nicht geplant und deswegen hatte man nicht unternommen um sie zu inegrieren ... allerdings war das bei den auch nicht nötig. die türken waren fleissig und ordentlich, sie hielten sich an die gesetze. allerdings blieben sie meist unter sich und bildeten eine paralelgesellschaft die sich mit der zeit immer mehr von der gesellschaft trente.

jede dolgende generation zeigt immer mehr unwillen sich in die gesellschaft zu integrieren. sie lernten nicht mehr die sprache, wurden immer radikaler was auch zwagsläufig negativ auf die bildung auswirkte. ein teufelskreislauf entstand

neu zugereiste fügten sich in die paralelgesellschaft ein und übernahmen ihre negativen eigenschaften. jetzt stellt sich die frage in wie weit der rest der gesellschaft dazu verpflichtet ist neu zugereiste mit übermäßigen aufwendungen zur integration beizutragen.

meiner meinung nach sollten einwanderer von sich aus mehr integrieren. denn sie wollen hier leben und niemand hat darum gebeten oder sie gewzungen

Man kann nicht so pauschal behaupten des die Integration in Deutschland nicht funktioniert. Ich kenne einen italienischen Jungen den ich einmal als kleinen italienischen Casanova bezeichnete, der hat mich dann gefragt warum italienischer? Ich kenne einen Rumänen der mir erzählte das sein Vater noch ein Zigeuner ist, aber er ist jetzt ein Deutscher weil er ja hier aufgewachsen ist. (beide ca 7 Jahre und die erste in Deutschland geborene Generation) Ich kenne auch Leute die mir erzählen das ihre Söhne in der Schule schlechte Noten bekommen weil sie Muslime sind aber wenn man mit den Müttern spricht können die kaum ein Wort Deutsch (nachdem sie teilweise über 30 Jahre hier leben) Aber das Beispiel Özil zeigt das es auch gut integrierte Türken in Deutschland gibt.

Man kann nicht pauschal sagen das die Integration gescheitert ist, nach meiner Erfahrung konnten sich alle recht gut integrieren die den Kontakt zur deutschen Gesellschaft suchten und alle die sich abschotteten haben damit Probleme.

LG Klaus.

Weil es kein so gutes soziales Netz gibt und weniger Leistungen für sozial Schwache.. Dort muss man arbeiten um nicht zu verhungern. Es gibt z.B. keine Krankenverischerung und weiterführende Schule kosten Geld. Ausbildungsvergütung usw. gibt es auch nicht. So integriert man sich automatisch, wenn man selber was dafür tun muß um angemessen leben zu können.

deathcore12345 17.06.2012, 22:22

Ach ja, und deswegen gibt es auch so viele Ghettos und 80% der Gefängnisinsassen sind Schwarz oder Latinos. Hört sich für mich nach gescheiterter Integration an.

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JoJoPiMa 18.06.2012, 20:20
@deathcore12345

@deathcore12345, nehme den Fragesteller zum Vorbild und reise. Und das verdammt viel. Ansonsten, rede weder über Neger (und nicht Schwarze, weil es keine schwarze Menschen gibt) noch über Latinos in USA, weil Du keine Ahnung über diese zwei Menschenbezeichnungen dort hast. Nur mal so am Rande: es existiert kein Tag, an dem ein Neger in USA nicht vorgehalten bekommt, dass er nur ein Neger ist. USA ist nicht Hollywood, sondern Hollywood soll USA sein - für's Ausland, versteht sich.

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pasmalle 23.06.2012, 10:07

Du hast den Kern des Problems getroffen Klaraaha! DH

Aber wenn wir in Deutschland bzw. Westeuropa unsere Leistungen für Integrationsverweigerer streichen würden, wäre das ja "unmenschlich" und nicht zumutbar. Ich orientiere mich zwar immer wieder an dem Zitat "Liebet eure Feinde", aber manchmal fällt es mir verdammt schwer.

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Ich bin Deutscher, aber ich halte nichts von deinen Parolen. Es zieht uns Deutsche wiedermal allesamt in den Dreck. Warum sollte ein Ausländer sagen, er fühle sich als Deutscher, obwohl er gar keiner ist und seine Wurzeln und Eltern aber aus einer anderen Heimat kommen, die man auch liebt und nicht vergessen möchte? Erkläre mir bitte den Sinn daran! Fühlst du dich in deinem Deutschenstolz so gekränkt, weil ein Außenseiter dein Land nicht schön genug findet, alles zu übernehmen oder gar für dich Fussball zu spielen? Hier in Deutschland ist gewiss nicht alles superrosig, selbst mir gefällt vieles nicht.

Typisch deutsches Geschwafel ist das! Höre lieber weniger auf deine Kneipenkumpels und Großeltern aus Nachkriegszeit, die dir diese unterbelichtete sc?")()ß"/e eintrichtern.

Für mich kann jeder so leben wie er will, seinen Glauben leben und sein Ding machen, solang er mir nicht auf die Rübe haut und friedlich ist, ist es mir scheißegal, ob hier Schwarzer, Kosovo Albaner oder Türke lebt, wer wo zur Kirche geht, wann er Weihnachten feiert oder welche Lieder er singt. Ich verstehe mich mit jedem gut. Und ich lerne gern andere Kulturen und Bräuche kennen.
Ich finde den Deutschlandstolz mancher Leute unerträglich widerwärtig und möchte damit nicht in einen Topf geschmissen werden! Nur mal zur Klarstellung für die Ausländer, dass nicht jeder Deutsche solche Vorstellungen anstrebt, wie du sie verfolgst! Es gibt auch noch ganz normale Deutsche.

Deutschland ist ja bekannt für seine kleinkarierten Leute, niemanden neben sich dulden zu können, der irgendwie besser erscheint, natürlich als erstes, wenns um die Ausländer geht. Mal ganz direkt: was stört es dich, ob Türken hier Kopftücher tragen oder Chinesen sagen, sie glauben nunmal lieber an ihren Buddhismus, als das Christentum anzunehmen? Würde es dir gefallen, wenn du gezwungen wärst, durch Krieg und Armut in ein anderes Land zu gehen und dir der Staat einbleuen würde, dass dein Christenglauben nichts wert ist und du ab sofort an den Islamismus glauben müßtest! Wie wäre das? Mehr multikulturelle Lockerheit täte Deutschland ganz gut.

Dein Beispiel mit den USA ist lasch! Amerika wird popelig hochgelobt. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, wo jeder Ausländer der hinkommt, sich als Rockstar fühlt. Und mich nervt es ehrlich gesagt auch immer, dass als Beispiel immer wieder die "bösen Serben" herhalten müssen, die sich wohl nicht integrieren lassen wollen. Solangsam reicht mir das Geschwätz.

Stimmt, es liegt nicht an der Politik, sondern an so Menschen wie dir. Ich kann mir nicht vorstellen, dass du schon soviel gereist bist, dann hättest du ein ganz anderes Bild.

Tatsache ist, dass in Deutschland die Integration recht gut funktioniert. - Das beweisen viele Ungarn, Rumänen, Polen, "Jugoslawen", Italiener, Spanier, Griechen, Portugiesen, um nur mal die Hauptgruppen zu nennen. Probleme gibt es überwiegend nur mit islamstämmigen Einwanderern. Diese verweigern sich im Gegensatz zu allen anderen Migranten mehrheitlich selbst der Integration. Und zwingen soll und kann man niemand zur Integration. - Muslime sind also selbst die Urheber ihrer Fremdheit in diesem Land.

Zudem haben die Beispiele mit Amerika und Australien auch einen geographischen und sozialen Hintergrund. - Erstens lebt man dort auf einem anderen Erdteil und kann nicht so leicht wie in Europa auf dem einfachen Landweg und der geographischen Nähe den Kontakt zur alten Heimat pflegen. Zweitens verlangen diese Länder auch die Integration, zumindest indirekt. - Man kann sich dort nicht in ein gleichgeartetes soziales Netz wie in Deutschland fallen lassen, sondern muss "mitmachen". Sonst geht man nämlich vor die Hunde. Das geht nicht, wenn man sagt, ich bin Serbe, ich bin Türke und ihr seid Deutsche und sich damit abgrenzt. - Man muss dort praktisch beweisen, dass man einer von ihnen sein will bzw. ist. - Deutschland kann davon noch lernen.

Nunuhueper 20.06.2012, 20:40

Richtig, der Widerstand von integrationsunwilligen Bürgern wird ständig kulturell gerechtfertigt und auch juristisch wird ihnen nachgegeben. Dabei ist das "einigende Band" der Begriff "Deutscher", nicht "Serbe".

Damit gibt der Fragesteller zu, dass sein Schwager seine Integration ablehnt.

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Userrr 23.06.2012, 22:46
@Nunuhueper

1.Informiert euch mal bitte, ab wann man Harz IV bekommt.

2.Warum werden hier die Moslem wieder als "böse" abgestempelt. Ich kenne polnische Nazinalsozialisten in Deutschland, mit einem deutschen Pass. Habe die sich integriert?

3.Es gibt sehr wohl Muslime, die sich integrieren. Das ist auch die Mehrheit, aber ein Moslem, der sich integriert, wird kein Gehör bei den Medien finden. Ein Moslem, der integrationswillig ist, wird Gehör bei den Medien finden. Wenn ihr euch immernoch bei solchen Sachen auf die Medien stützt, dann seid ihr einfach nur vollgepumpt mit Propoganda.

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Weil man hier zugelassen hat, dass sich Parallelgesellschaften bilden, in welchen es manchmal orthodoxer zugeht als in den Heimatländern, indem man zulässt, das ein Schwach-kopf mit Namen Erdogan hier nach Deutschland kommt und die Leute gegen ihre neue Heimat aufwiegelt und Integration ein Menschenrechtsverstoß nennt, sich hemmungslos in innere Angelegenheiten mischt und mit militätischen Ehren berüßt wird dabei noch, anstatt ihn rauszuwerfen. Mach das mal in Amiland oder Australien. Sekunden später sitzt auch der tollste Regierungschef ins einem Flugzeug auf dem Weg nach Hause, auf nimmer wiedersehen. Nicht so hier, hier lässt man sowas zu.

Weil die Bundesregierung(en) jahrelang darauf verzichtet haben, insbesondere in den Zeiten des Wirtschaftswunders mit Vollbeschäftigung(->Leiharbeiter) und der darauffolgenden Generation, eine vernünftige Integrationspolitik auf die Beine zu stellen. Aber davon abgesehen gibt es das Problem fehlenden, guten Integrationspolitik auch heute noch. Dazu kommen noch viele weitere Gründe, die das hier sprengen würden.

Nunuhueper 18.06.2012, 22:52

Die "Leiharbeiter" wurden nach Ablauf ihres Arbeitsvertrags nicht wieder nach Hause geschickt wenn sie es nicht freiwillig taten, sondern der Familiennachzug wurde gefördert. An dauerhafte Bleibe und Integration dachte damals kein Politiker.

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Unglaublich, ich fasse es nicht.

Du verwechselst Assimilation mit Integration, was eigentlich schon sehr dreißt ist.

Userr hat die Integration bereits perfekt beschrieben, wo ist es denn schon vorgekommen, dass Menschen einfach so ihre Wurzeln vergessen haben?

Ich bin Türke und werde mich niemals als Deutscher bezeichnen, das ist nicht so, weil ich euch nicht respektiere, der Grund ist einfach, dass ich kein Deutscher bin und auch nicht sein möchte! Ich lebe hier, ich habe mich perfekt integriert und respektiere eure Kultur, aber kein Ausländer lässt sich assimilieren.

Du würdest den Menschen praktisch ihre Identität nehmen, wenn du das von ihnen erwarten würdest und in dem Moment, wo du sowas von ihnen erwartest, da begehst du eigentlich ein Verbrechen an der Menscheit.

Man hat es damals schon mit den Aboriginies versucht und die Folgen solltest du einfach mal googeln.

Ich würde lieber sterben als meine Wurzeln aufzugeben, dann damit würde ich meine Identität verlieren, ich werde immer ein Türke sein, komme was wolle und Assimilation ist ein Spiel mit dem Feuer, das sollte man wissen, wenn man sich in Geschichte halbwegs auskennt.

Fakt: Die Ausländer sind stolz auf ihr jeweiliges Land, sie müssen sich integrieren (Sprache lernen, Kultur respektieren und die jeweiligen Menschen respektieren), aber deswegen müssen sie sich nicht als Deutsche bezeichnen, das wird kein vernünftiger Mensch machen und die Sichtweise der Assimilation gleicht schon der von Adolf Hitler.

Wir leben in diesem Land, aber deswegen sind wir euch nicht unsere Nationalität schuldig, wir zahlen auch Steuern und tragen unseren Teil bei, das solltet ihr respektieren und nicht sowas absurdes von "Ausländern" erwarten.

deathcore12345 17.06.2012, 22:30

Der Vergleich mit den Aboriginies ist aber etwas weit hergeholt ;)

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GloriousLight 18.06.2012, 15:15
@deathcore12345

Nicht wirklich.

Selbst wenn, dann solltest du auch einen Grund dafür geben, wieso das weit hergeholt sein soll.

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Nunuhueper 18.06.2012, 22:40
@GloriousLight

Meine hugenottischen Vorfahren sind im 18. Jahrhundert aus Frankreich nach Preußen/Deutschland eingewandert und haben sich spätestens in der dritten Generation assimiliert. Ein Fehler nach Meinung des "großartigen Lichts"? ?

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pasmalle 23.06.2012, 09:40
@Nunuhueper

Auch für dich du "glorreiches Licht":

Wer in diesem Land Assimilation, als natürliche Folge der Integration und zwischenmenschlicher Beziehungen (Heirat, Kinder....) auschließt, der verweigert sich diesem Lande, dessen Nutznießer er ist und sollte keinen Anteil an dieser Gesellschaft haben. Seltsam, dass keine Migrantengruppe mit dem Schreckbegriff der Türken "Assimilation" Probleme

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pasmalle 23.06.2012, 11:02
@Nunuhueper

Entschuldigung, mein Kommentar war nicht vollständig.

Auch für dich du "glorreiches Licht":

Wer in diesem Land Assimilation, als natürliche Folge der Integration und zwischenmenschlicher Beziehungen (Heirat, Kinder....) ausschließt, der verweigert sich diesem Lande, dessen Nutznießer er ist und sollte keinen Anteil an dieser Gesellschaft haben. Seltsam, dass keine Migrantengruppe mit dem Schreckbegriff der Türken "Assimilation" Probleme hat, außer den Türken selbst. Ob sie am Ende nur den Begriff nicht verstehen?

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In Amerika klappt die Integration auch nicht. Die ersten Einwanderer( Europäer) haben die Ureinwohner alle getötet, aufeinmal waren sie dann Amerikaner, dann haben sie die Schwarzen versklavt und die sind bis heute nicht richtig integriert.

Nun es gibt kein richtiges muss,würde Deutschland das als Bedinung machen Aufenthaltsrecht wäre das vieleicht anders.

Wie viele Türken die Jahre hier leben sprechen kein Deutsch oder wollen es gar nicht?

Weil es von Verwaltungsleuten verordnet wurde und das Volk nicht befragt wurde. Der Staat bestimmt zuviel.

Da kommen die Moslems aus ihren Kulturkreis, mit hoher Arbeitslosigkeit und niedrigen Löhnen, wo sie mehr schlecht als recht lebten, weil ihre Religion ihren Aufstieg bremst, in unseren fortschrittlichen Kulturkreis, um ein besseres Leben zu Haben und nun möchten sie, in unserem Land, wieder das Leben haben, vor dem sie weglaufen sind und uns ihre Religion aufzwingen. Das verstehe nun mal einer.

deathcore12345 17.06.2012, 22:24

Also mich hat noch nie einer versucht zu bekehren... Das Problem liegt nicht im Islam, das Problem liegt allgemein in den monotheistischen Religionen, und dazu gehört auch das niederträchtige Christentum.

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JoJoPiMa 18.06.2012, 20:23
@deathcore12345

@deathcore12345, auch der Islam ist eine monotheistische Religion. Verdammt, Du liest hier und dort irgend was und meinst dann, Fremdwörter wären gleich Wissen oder Weisheit.

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GloriousLight 19.06.2012, 14:56
@JoJoPiMa

JoJo, du hast ihn wohl missverstanden...

Er sagt, dass es nicht nur der Islam ist, die monotheistischen Religionen allgemein (also Islam mit eingeschlossen) würden Probleme bereiten.

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JoJoPiMa 19.06.2012, 23:23
@GloriousLight

@GloriousLight, möglich ist es. Ich lese da, dass das Problem nicht im Islam liegt, sondern allgemein in den monoth. Religionen. Für mich, widerspricht sich das. Aber, egal. Danke für den Hinweis. Gemeint ist wohl, dass nicht nur der Islam daran schuld ist.

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Tobias87 18.06.2012, 12:38

"die Moslems aus ihren Kulturkreis"

Welcher? Der, in dem Indien und Indonesien liegen, oder der, in dem Marokko liegt, oder der, in dem Albanien liegt?

"weil ihre Religion ihren Aufstieg bremst"

Das hat man im Mittelalter wunderbar gesehen, dass der Islam dazu führt, dass in Regionen, in denen er vorherrscht, christlichen Regionen stets unterlegen sind. Merke: Man kann eine Veränderung nicht mit einer Konstanten erklären.

"nun möchten sie, in unserem Land, wieder das Leben haben, vor dem sie weglaufen sind und uns ihre Religion aufzwingen"

Wer ist "sie"? Der Dönerverkäufer, bei dem ich manchmal essen gehe, tut das niht, meine muslimische Tante auch nicht.

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Du redest hier nicht von Integration, sondern von Assimilation, was ich aufs schärfste kritisiere. Jeder Ausländer sollte sich integrieren. Sprich: Sprache lernen, andere Kulturen akzeptieren, andere Tradtionen akzeptieren, versuche die best mögliche Schulleistung zu erzielen...

Das machen auch viele oder versuchen es zumindest. Was du allerdings sagst ist Assimilation. Das braucht keiner, das will keiner und das muss keiner. Warum erwartet ein Deutscher von mir, dass ich als Türke mich assimiliere und sage "Ich fühle mich als Deutscher!" ?

Ich bin Türke. Fühle mich der türkischen Tradition und Kultur stark verbunden und werde auch bis zu meinem Tod Türke bleiben. Ich integriere mich aber. Lerne die Sprache, akzeptiere eure Kultur/Tradition, ERWARTE allerdings auch, dass ihr das gleich mit meiner Tradition/Kultur macht.

1988Ritter 18.06.2012, 14:40

Was für ein Blödsinn. Die Türken und Muslime tun gerade so als wären sie die ersten Einwanderer in Deutschland. Kein Hahn hat gekräht wegen Griechen, Ex-Jugoslawen, Spanier, Portugiesen, Polen, Tschenchen oder wer da sonst noch kam. Alleinig der Islam macht hier Theater. Was redest Du von Akzteptanz ? Ich muss mich in meiner Heimat von Zugewanderten als Ungläubiger und Schweinefresser beschimpfen lassen, und wenn es ganz gut läuft, dann nennen mich Deine Staatsgenossen liebevoll Kartoffel. Deine Argumentation ist die reinste Schönfärbeirei. Seit der Islam meint, er hätte hier eine gewisse Prozentzahl an der Einwohnerzahl erreicht, haben wir hier nur noch Forderungen und Forderungen. Wenn der Deutsche dann sagt, anstatt nur zu fordern, bring doch erstmal Leistung, ist er entweder ein Rechtsredikaler oder ein Assemelierer. Deine Argumnete sind genaz einfach nur Rechtfertigungsparolen. Würde es so sein wie Du es behauptest, dann würde man den Islam gar nicht wahrnehmen. Statt dessen ist der Islam in ganz Europa mittlerweile Thema Nummer eins. Und auch der Islam ist es, der Menschen wie Marie le Pen den Einzug ins Parlament gestattet. Ideologien von denen sich ganz Europa nach dem zweiten Weltkrieg verabschiedet haben erleben dank dem Islam ihre Neugeburt.

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GloriousLight 18.06.2012, 15:39
@1988Ritter

"Ich muss mich in meiner Heimat von Zugewanderten als Ungläubiger und Schweinefresser beschimpfen lassen, und wenn es ganz gut läuft, dann nennen mich Deine Staatsgenossen liebevoll Kartoffel."

Und wieso verallgemeinerst du das jetzt? Der Schlauste bist du bestimmt nicht, wenn du hier jeden Muslim in eine Ecke stellst.Abgesehen davon erwartet der Fragesteller hier Assimilation, das ist keine Forderung von "uns", wir lassen uns hier einfach nicht assimilieren und fertig! Warum sollen wir denn unsere Religion aufgeben, nur weil wir in einem anderen Land leben? Na das Vergnügen wünsche ich dir auch mal, viel Nationalstolz und eine gewisse Verbundenheit zu Deutschland besitzt du bestimmt nicht, wenn du das einfach so hinnehmen würdest.Die meisten haben sich bereits integriert, mach die Augen auf und komm aus Kreuzberg raus, wo bitte schön lebst du, wenn du solche Probleme hast...

"Statt dessen ist der Islam in ganz Europa mittlerweile Thema Nummer eins."

Naja, ihr macht es eigentlich zum Thema Nummer 1, wir leben unsere Religion so oder so aus und dabei interessiert uns dieser ganze Aufruhr auch herzlich wenig.Aber hey, so können sich die meisten hier ja perfekt entfalten und den Fremdenhass ausleben.

Weißt du was dein Problem ist? Ich habe mir mal deine Antwort durchgelesen und da stellt man eins von Beginn an fest (und diesen Vergleich jetzt kannst du nicht abstreiten, die Parallelen lassen sich nicht leugnen).

Nazi-Deutschland (so wird das alte De allgemein bezeichnet) hat damals die Juden für ihre Propaganda missbraucht, sie wurden als Unterschicht abgestempelt und auf schrecklichste Art und Weise gequält.

Jetzt ersetzt du die Juden einfach durch die Muslime und benutzt sie als Propaganda, aber leugnest gleichzeitig, dass du keine rechten Gedanken hast, wie lächerlich.

DIE MEISTEN von uns haben sich integriert, was auch jeder Mensch mit einem klaren Verstand feststellen kann, du verwechselst Integration mit Assimilation, wenn du von den Menschen erwartest, dass sie ihre Religion aufgeben sollen, weil sie in einem anderen Land leben.

Die Erde gehört nicht nur den Deutschen, wir halten uns an eure Gesetze, zahlen Steuern und akzeptieren eure Kultur, mehr kann man von den Menschen nicht erwarten.

Eins muss ich wirklich zugeben, Deutschland ist eigentlich das einzige Land, dass aus all dem ein so großes Theater macht, die Amerikaner u.s.w sind da viel lockerer, was ich durch eigene Erfahrungen feststellen durfte.Bei denen läuft´s, weil sie die Menschen nicht wie Fremde behandeln, weil sie eine andere Nationalität/andere Religion haben.

Aber hey, im Endeffekt haben Menschen wie du es doch schon geschafft, die Muslime die hier studiert haben, die gehen jetzt in ihre Heimat zurück und dienen dort als hochqualifizierte Arbeitskraft, weil sie einfach keine Lust mehr auf dieses Theater hier haben.

Eigentlich macht ihr allein dadurch schon riesen Verluste, aber was soll´s, ist euer Problem.

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MonicaLang 18.06.2012, 16:11
@GloriousLight

Ein Beispiel: Ein Türke wird in Deutschland geboren, geht hier zur Schule, bekommt einen Deutschen Pass, lernt seine Arbeit und fliegt vielleicht einmal im Jahr in die Türkei um seine Verwandten zu besuchen. Wenn man ihn jetzt fragen würde, ob er Deutscher sei, so ist die Antwort in den meisten Fällen "Nein". Ist das nicht absurd? Er wird hier geboren und wächst auf und sagt trotzdem er sei Türke. Darüber kann ich nur Lachen. Meine Eltern sind Portugiesen aber ich bin hier Geboren und aufgewachsen. Wenn mich jemand fragt ob ich Deutsche bin lautet meine Antwort "Ja", denn das bin ich auch. Zwar mit portugiesischen wurzeln aber das ändert nichts daran das ich hier geboren wurde.

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1988Ritter 18.06.2012, 17:20
@GloriousLight

Jaul, jaul, jaul....ähh...ein Nazi. Sonst ist ist Dir dazu nichts eingefallen. Und um eine negative Meinung zum Islam zum bekommen, benötige ich keine Anschrift in Kreuzberg. hier im Ruhrgebiet und im Rheinland sind ausreichend Beispiele vorhanden.

Und die Amerikaner sind viel lockerer. Ja , die habens auch noch nicht geschnallt. Es sind ja auch gerade mal 1,7% der Bevölkerung Moslems.

Schau doch einfach mal in die Länder die mit Deutschland vergleichbar sind. Holland, Wilders Rechtsnationalen in der Regierung. Belgien, flämische Rechtsradikale in der Regierung, Frankreich, Front National in der Regierung. Alles Errungschaften des Islam. Denn das ist das Thema dieser rechtsradikalen Vereinigungen. England, Schweden, Dänemark, in bestimmten Stadteilen besteht Bürgerkriegsgefahr, da dort die Moslems der Meinung sind, man könne einfach die Mädchen von der Strasse kidnappen und zur Prostitution zwingen.

Oder nehmen wir doch mal das liberalste Land der Welt, die Schweiz. Minarettverbot, Kopftuchverbot, am liebsten überhaupt keine Moslems mehr.

Aber Du bist ja der Meinung wir sollten uns hier ausschließlich über den türkischen Hochschulabsolventen unterhalten. Wieviele tausende Moslems der Sorte die keiner haben möchte sollen wir uns für den einen Hochschulabsolventen denn gefallen lassen ???

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GloriousLight 18.06.2012, 20:27
@MonicaLang

Wenn du darüber nur lachen kannst, dann finde ich das sehr traurig.

Es kann nicht sein, dass man Ausländern hier die deutsche Nationalität aufzwingen muss, um sie zu akzeptieren.Abgesehen davon wird man selbst dann nicht akzeptiert.

Ich sage es noch einmal, nur weil man in einem anderen Land lebt, schuldet man diesen Menschen nicht die Nationalität, das ist Assimilation und ein Verbrechen an der Menscheit!

Ich bin kein Deutscher, ich lebe in diesem Land und respektiere und schätze die Menschen und die Kultur hier, aber deswegen gebe ich meine Identität nicht auf!

Meine Familie hat Jahrhunderte in der Türkei gelebt, sie waren alle Türken, jetzt soll ich mich als Deutscher bezeichnen?Eher würde ich sterben, ganz ehrlich.

Wenn du das ins Lächerliche ziehst, dann beharrst du bloß auf deiner Meinung und möchtest sie anderen aufzwingen, das nenne ich lächerlich.

Vielleicht siehst du dich als Deutsche, die meisten Ausländer tun dies nicht und haben sich trotzdem perfekt integriert, du (keiner) hat das Recht dies ins Lächerliche zu ziehen, wenn du anderen deine Ideologie aufzwingen möchtest, dann bist du nicht besser als irgendein Diktator oder sonst wer.

Wenn man also den Ausländern hier ihre Nationalität nehmen und dafür die deutsche Nationalität aufzwingen möchte, dann hat sich Deutschland kein bisschen weiterentwickelt und die Menschen haben nichts aus ihren Fehlern gelernt!

Wenn ihr die Menschen wegen einer anderen Nationalität nicht akzeptiert, dann seid ihr ganz einfach Rassisten und dies kann man nicht schönreden.Abgesehen davon braucht ihr euch bei solchen Zielen auch nicht wundern, wenn manche sich nicht vernünftig integrieren, fasst euch doch erstmal an die eigene Nasse, es ist leicht, wenn man die Schuld den Ausländern (tut mir leid, ich meinte Muslimen) zuschiebt.

Ich finde es wirklich beschämend, dass Ritters falsches Gedankengut und seine falschen Vorstellungen von Integration hier soviel Zustimmung finden, ich hätte mehr von den deutschen Usern erwartet, sehr schade.

Wir sprechen hier von Assimilation, Leute, das ist ein Verbechen an der Menscheit und wenn er damit soviel Zustimmung findet, dann ist das sehr beschämend und traurig zugleich.

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GloriousLight 18.06.2012, 20:38
@1988Ritter

Bei dir ist Hopfen und Malz verloren, Ritter, du lebst in einer Welt voller Vorurteile, wo du die Fertigkeiten und die Qualität eines Menschen durch seine Religion beurteilst.

Glaub mir, du führst ein sehr trauriges Leben, wenn du so denkst.

Einerseits will man, dass sich die Muslime hier integrieren und dann bekriegt man sie mit solchen Vorurteilen, aber natürlich sind daran ja auch die Muslime schuld, wieso leugnen sie ihre Nationalität denn nicht, wieso geben sie ihre größte Hoffnung, ihren Sinn im Leben (für die meisten die Religion) denn nicht auf, wieso lassen sie sich denn nicht so unterdrücken, wie man es mit den Schwarzen in Amerika getan hat?

Es ist leicht, wenn man 4,5 % der Bevölkerung die Schuld für alles gibt, Ritter.

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MonicaLang 18.06.2012, 20:57
@GloriousLight

aber deswegen gebe ich meine Identität nicht auf!

Wenn man doch in Deutschland geboren ist, einen Deutschen Pass besitzt, in Deutschland Arbeitet und lebt, dann ist man auch ein Deutscher.

Meine Familie hat Jahrhunderte in der Türkei gelebt, sie waren alle Türken, jetzt soll ich mich als Deutscher bezeichnen?Eher würde ich sterben, ganz ehrlich.

Und wo bist du Geboren? Und aufgewachsen? Welchen Pass besitzt du?

Wenn du das ins Lächerliche ziehst, dann beharrst du bloß auf deiner Meinung und möchtest sie anderen aufzwingen

Ja ich finde es Lächerlich und kann darüber nur Lachen!!! Was aber nicht gleich heißt das ich anderen meine Meinung aufzwingen möchte.

wenn du anderen deine Ideologie aufzwingen möchtest, dann bist du nicht besser als irgendein Diktator oder sonst wer.

Du hast wirklich nicht mehr alle Latten am Zaun.

Wenn man also den Ausländern hier ihre Nationalität nehmen und dafür die deutsche Nationalität aufzwingen möchte, dann hat sich Deutschland kein bisschen weiterentwickelt

Wer spricht denn von aufzwingen? Ich spreche über die Menschen die einen Deutschen Pass besitzen.

Wenn ihr die Menschen wegen einer anderen Nationalität nicht akzeptiert, dann seid ihr ganz einfach Rassisten und dies kann man nicht schönreden.

Lieber Gott, schenke mir die Gelassenheit eines Stuhls....

Ich finde es wirklich beschämend, dass Ritters falsches Gedankengut und seine falschen Vorstellungen von Integration hier soviel Zustimmung finden, ich hätte mehr von den deutschen Usern erwartet, sehr schade.

Na wer versucht jetzt wem hier seine Meinung aufzudrücken?

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GloriousLight 18.06.2012, 21:55
@MonicaLang

"Wenn man doch in Deutschland geboren ist, einen Deutschen Pass besitzt, in Deutschland Arbeitet und lebt, dann ist man auch ein Deutscher."

Gehen wir mal davon aus, dass diese Menschen sich nicht wie Deutsche fühlen und sich Türken, Russen oder Polen nennen, was dann? Kannst du es nicht akzeptieren, dass manche sich trotz allem nicht Deutsch fühlen und sich trotzdem integrieren? Nicht jeder denkt wie du, akzeptiere und respektiere das einfach mal.

"Und wo bist du Geboren? Und aufgewachsen? Welchen Pass besitzt du?"

Ich bin hier aufgewachsen, mindestens 50% meiner Freunde sind Deutsche, aber ich fühle mich dem Land meiner Vorfahren mehr verbunden, ich liebe ihre Kultur mehr, ich liebe die Menschen und die Lebensweise dort mehr und deswegen bin ich kein Deutscher. Selbstverständlich finde ich Deutschland deswegen nicht gleich hässlich, ich schätze dieses Land sehr und es bietet mit sehr gute Möglichkeiten und es ist ein wirklich schönes Land, aber ich bin und möchte kein Deutscher sein.Wieso stellt das denn ein Problem dar?

"Ja ich finde es Lächerlich und kann darüber nur Lachen!!! Was aber nicht gleich heißt das ich anderen meine Meinung aufzwingen möchte."

Anscheind stellen Ausländer für dich schon ein Problem dar, wenn sie sich nicht Deutsch fühlen.Ich weiß, das du von dem deutschen Pass sprichst, aber das ist eigentlich subtiler als du denkst, nicht jeder fühlt sich Deutsch, weil er einen Deutschen Pass hat.Wir sprechen hier immer noch von Integration und zur Integration gehört es wie gesagt nicht, das man anderen seine Identität schuldet.Ich bin kein Deutscher und bin trotzdem besser integriert als so mancher Deutscher mit einem Migrationshintergrund.

Wenn man Menschen also erst für voll nimmt, wenn sie die deutsche Staatsangehörigkeit haben, dann ist das einfach nur lächerlich.

"Du hast wirklich nicht mehr alle Latten am Zaun."

Danke, kann ich bei deiner aufdringlichen und zugleich doch sehr unterhaltsamen Art doch gerne zurück geben :)

"Wer spricht denn von aufzwingen? Ich spreche über die Menschen die einen Deutschen Pass besitzen."

Hmm...Hattest wohl einen Jack Daniels zu viel? Hast du dir eigentlich die Frage und die Kommentare dazu durchgelesen?

Anscheinend ist man für dich erst integriert, wenn man sich Deutsch nennt, darauf verzichten ein paar Millionen Ausländer und ich doch lieber.Ich bin lieber ein Ausländer als ein Özil mit einem Deutschen Pass, der wahrscheinlich nicht einmal Integration schreiben kann, wobei der Vergleich zugleich doch eher für die Assimilation und gegen die Integration spricht.Zum Glück ist der Großteil der deutschen Bevölkerung nicht auf solche Bagatellen fixiert und akzeptiert den Menschen und nicht seine Nationalität.Ich weiß ja nicht wie du so tickst (naja, eigentlich schon...), aber ich akzeptiere in meinem Land den Menschen, dazu muss er nicht unbedingt den türkischen Pass haben bzw sich türkisch fühlen.Wenn er die Sprache (oder wenigstens der Sprache Englisch mächtig ist) beherrscht und die Kultur und Menschen respektiert, dann ist diese Person für mich perfekt integriert, ich assimiliere keine Menschen.

"Na wer versucht jetzt wem hier seine Meinung aufzudrücken?"

Hmm, wie oft darf ich raten?Okay, okay, warte...Bist du es? Oder doch Ritter?Nein, ich tippe auf dich.

Ich akzeptiere keine Assimilation und Assimilation ist und bleibt ein falsches Gedankengut, wenn du dies nicht erkennen kannst, dann bist du als Diskussionspartner sowieso nicht sonderlich geeignet.

Ritters Sichtweise ist wie erwähnt auch von Vorurteilen gespickt, wenn man die Stellen mit den Muslimen beachtet, wenn du das befürwortest, dann brauchen wir nicht mehr zu diskutieren.

"Lieber Gott, schenke mir die Gelassenheit eines Stuhls...."

Beachte doch bitte, das er die Intelligenz eines Stuhls nicht mit einbezieht, könnte gravierende Folgen verursachen.

"Na wer versucht jetzt wem hier seine Meinung aufzudrücken?"

Kompliziert, wirklich kompliziert...Warte...Wie oft darf ich denn raten?Ist es Ritter?Bist du es?Ach, das war eine Fang-Frage! Das seid doch ihr beide =)

Ich befürworte keine Assimilation und Assimilation gehört zu einem falschen Gedankengut.

Wenn du dieses Gedankengut in dir trägst, dann brauchen wir nicht mehr miteinander zu diskutieren.

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1988Ritter 18.06.2012, 22:08
@GloriousLight

@GloriousLight

Was sollen jetzt diese unterschwelligen Beleidigungen. Auch das ist eine Art der Diskreminierung, die allerdings von Dir aus geht.

Fakt ist:

  • Deutschland hat keinerlei Einreisbeschränkungen für Moslems
  • Deutschland hat keine Ausgrenzung für Moslems an unserem Sozialsystem
  • Deutschland hat ein Gleichstellungsgesetz, und jeder kann hier arbeiten
  • Deutschland versorgt Neuankömmlinge mit Wohnung und Geld
  • Deutschland kümmert sich um die Schulausbildung
  • Deutschland hat die Religionsfreiheit
  • Deutschland hat zugelassen das hier über 2.000 Moscheen einrichten lassen

Und das alles für die "nur" 4,5%. Und was ist....hat sich der Islam mal bedankt ? Nö. Es wird nochmehr gefordert und noch mehr gefordert und noch mehr gefordert. Was haben die anderen den alle so gefordert ? Sie haben alle ohne großen Ärger und Geplärre ihr Ding gemacht. Fallen die irgendjemanden auf die Nerven ? Drängen die sich ständig in den Fordergrund ? Ich habe jetzt keine Lust auch noch auf die Statistiken der Kriminalität und der Sozialmißbräuche einzugehen, aber es wäre sehr positiv wenn sich der Islam mal seinen eigenen Problemen stellt. Nehmen wir dabei nurmal Essen-Altenessen. 5.000 Libanesen, 98% HartzIV-Empfänger und aufgrund des mangelnden Verständniss fürs deutsche Gesetz müssen die Steuerzahler auch noch eine Taskforce bezahlen. War da mal ein Iman und hat die zusammengefaltet ? Nö, sollen sich doch die Ungläubigen drum kümmern. Und wenn dann die Ungläubigen den Kaffee aufhaben, dann sind sie Rechtsradikale, Nazis oder Islamhater, oder alles zusammen. Das ist einfach nur billig. Der Islam straft sich in unserem Alltagsleben selbst lügen. Wenn Du was für den Islam tun möchtest, dann mach den PC aus und geh raus, sprech mal mit Deinen Glaubensgenossen.

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MonicaLang 18.06.2012, 22:25
@GloriousLight

"Na wer versucht jetzt wem hier seine Meinung aufzudrücken?" Hmm, wie oft darf ich raten?Okay, okay, warte...Bist du es? Oder doch Ritter?Nein, ich tippe auf dich.

"Na wer versucht jetzt wem hier seine Meinung aufzudrücken?" Kompliziert, wirklich kompliziert...Warte...Wie oft darf ich denn raten?Ist es Ritter?Bist du es?Ach, das war eine Fang-Frage! Das seid doch ihr beide =)

Ich denke du hattest hier wohl einen Jack Daniels zu viel :-)

.Ich bin lieber ein Ausländer als ein Özil mit einem Deutschen Pass, der wahrscheinlich nicht einmal Integration schreiben kann

0.0 Der arme Özil! Dabei spielt er doch gerade so gut für uns.

Zum Glück ist der Großteil der deutschen Bevölkerung nicht auf solche Bagatellen fixiert und akzeptiert den Menschen und nicht seine Nationalität.

Und wo genau habe ich geschrieben das ich sie nicht akzeptiere? Ich habe einfach eine andere Meinung. Das scheint ja ein sehr großes Problem für dich zu sein.

Wenn man Menschen also erst für voll nimmt, wenn sie die deutsche Staatsangehörigkeit haben, dann ist das einfach nur lächerlich.

Auch das habe ich nie gesagt. Ich habe lediglich geschrieben das ich es lächerlich finde, wenn jemand der hier geboren und aufgewachsen ist, sich trotzdem als Türke, Araber oder Heinzelmännchen betitelt. Ich schmunzle einfach darüber und das du dich so über mich ärgerst, bringt mich noch mehr zum schmunzeln :-P

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Nunuhueper 18.06.2012, 22:30
@GloriousLight

Wenn eine Integration so heftig abgelehnt wird, wie es das " großartige Licht" tut, warum geht man dann nicht wieder in seine Heimat? Die Ablehnung oder Einbeziehung in die Gesellschaft ist keine einseitige Handlung.

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GloriousLight 18.06.2012, 23:04
@1988Ritter

"Was sollen jetzt diese unterschwelligen Beleidigungen. Auch das ist eine Art der Diskreminierung, die allerdings von Dir aus geht."

Wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus.

Du hast doch gesagt, dass nur die muslimischen Bürger Probleme bereiten, da soll ich jemandem diskriminieren? Abgesehen davon wurde ich als "ohne Latten am Zaun" abgestempelt, nicht umgekehrt xD. Abgesehen davon heißt es "diskriminiert, pefekte Integration ;D

"Fakt ist:

Deutschland hat keinerlei Einreisbeschränkungen für Moslems
Deutschland hat keine Ausgrenzung für Moslems an unserem Sozialsystem
Deutschland hat ein Gleichstellungsgesetz, und jeder kann hier arbeiten
Deutschland versorgt Neuankömmlinge mit Wohnung und Geld
Deutschland kümmert sich um die Schulausbildung
Deutschland hat die Religionsfreiheit
Deutschland hat zugelassen das hier über 2.000 Moscheen einrichten lassen"

In keinem meiner Kommentare habe ich diese Fakten geleugnet!

"Und das alles für die "nur" 4,5%. Und was ist....hat sich der Islam mal bedankt ? Nö."

Naja, wäre doch auch etwas schwierig, wie denn auch? Falls du die Muslime meinst, ich bin dafür dankbar und viele meiner muslimischen Freunde sehen das nicht anders.Ich bin ein Muslim und dankbar dafür!

Ich fordere im Grunde nur eins: Respekt und Akzeptanz in der Gesellschaft, ich biete dafür meinen Respekt und meine Akzeptanz!

Ich möchte einfach nur mein Leben leben dürfen, meine Religion praktizieren und meinen Gott anbeten, wenn dies kein Problem darstellt, dann ist doch alles in Ordnung! Im Gegenzug respektiere ich doch auch die deutsche Kultur, ich mag dieses Land und lebe gerne hier, wenn ich dies nicht tun würde, dann hätte ich hier auch nichts verloren! Ich kann es einfach nur nicht verstehen, dass man laut Fragesteller Deutsch sein muss, um als Teil der Gesellschaft akzeptiert zu werden.Ich negativisiere das Deutsch sein nicht, ich verbinde einen Großteil meiner Identität bloß mit meiner Nationalität und somit geht mir die Engstrinigkeit des Fragestellers auf den Keks.

"5.000 Libanesen, 98% HartzIV-Empfänger und aufgrund des mangelnden Verständniss fürs deutsche Gesetz müssen die Steuerzahler auch noch eine Taskforce bezahlen."

Und genau das meine ich, wieso müssen integrierte Muslime mit solchen Menschen in eine Schublade gesteckt werden? Meine Familie besteht zum Großteil aus Akademikern, aber ich muss mit sowas verglichen werden, das ist doch einfach nur schwachsinnig und trägt auch nichts zur Integration bei.

Wie fühlst du dich denn, wenn jemand jeden Deutschen als Rassist betitelt? Das ist auch völlig schwachsinnig und stört die meisten auch.Dieses Ganze "Wir stecken 95% mal in die Schublade" Denken ist einfach nur dumm, das sollte ein erwachsener Mann auch wissen.

"Nö, sollen sich doch die Ungläubigen drum kümmern. Und wenn dann die Ungläubigen den Kaffee aufhaben, dann sind sie Rechtsradikale, Nazis oder Islamhater, oder alles zusammen. Das ist einfach nur billig. Der Islam straft sich in unserem Alltagsleben selbst lügen. Wenn Du was für den Islam tun möchtest, dann mach den PC aus und geh raus, sprech mal mit Deinen Glaubensgenossen."

Wieder diese Vorurteile...Immer dieses "Die Muslime hassen uns" Gesülze, ganz einfach, wenn ich dich oder die Deutschen hassen würde, dann würde ich hier nicht leben und mein Freundeskreis wäre auch nicht voll von Deutschen! Du gibst den Menschen doch gar keine Chance auf eine Freundschaft, wenn du ihnen mit sowas entgegen kommst, wie kann da denn sowas wie eine Freundschaft zwischen dir und einem Muslim entstehen? Lass mich raten, du hast nicht einmal einen muslimischen Freund...Tut mir leid, aber anscheinend hegst du uns gegenüber Vorurteile und nicht umgekehrt.

"Wenn Du was für den Islam tun möchtest, dann mach den PC aus und geh raus, sprech mal mit Deinen Glaubensgenossen. "

Worüber? Ich habe in meinem Umfeld niemanden, der die Deutschen so bezeichnet wie du es dir vorstellst, "ich schwöre Moruk".

Wenn jemand sich so respektlos verhält, dann gebe ich ihm nicht einmal die Hand, egal ob Muslim oder nicht.

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GloriousLight 18.06.2012, 23:15
@MonicaLang

Mich ärgern? Da musst du etwas falsch verstanden haben, ich genieße solche Diskussionen eigentlich.

Naja, dann haben wir wenigstens beide etwas zum schmunzen, ist doch gut.

Es gibt jedoch auch Dinge, die ich ernst nehme und dazu zählen Integration und Assimilation (zum 10.000x).Der Großteil ging sowieso an den Fragesteller selbst, der in diesem Moment wohl gespannt mitliest (macht´s Spaß? ;D)

Jedenfalls bist du dabei ein indirektes Sprachrrohr und eine Diskussionspartnerin zugleich.Ich vertrete dabei die Meinung, dass man sich integrieren kann ohne das man sich Deutsch nennt, was ich in meinem letzten Kommentar für Ritter genauer geschildert habe.

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1988Ritter 18.06.2012, 23:35
@GloriousLight

Vielleicht solltest Du mal Urlaub im Ruhrgebiet oder im Rheinland machen.

Fakt ist, Deutsche haben nichts gegen Ausländer. Deutsche haben sogar Politiker mit Mirgantenhintergrund. Gibt es das in der Türkei auch ?

Kommen wir mal zurück auf Deinen Urlaub. Wie wär es mit Köln. Da gibt es ganz sympathische Stadtteile, in denen sich nicht mal mehr die Polizei mit einem normalen Streifenwagen reintraut. Wie gesagt Essen, auch sehr nett, Duisburg natürlich nicht zu vergessen, und die meisten Türken in NRW wohnen übrigens in Düsseldorf. Auch dort gibt es spassige Ecken. Gerade für einen akademischen Abkömmling wäre das sicherlich alles sehr lehrreich. Menschen wie Du machen einen gewaltigen Fehler. Sie leben im wohlbehüteten Mittelstand und ignorieren das Tagesgeschehen im Bürgertum. Ich habe es schon öfters gesagt, die Moslems die hier wohnen möchten die meisten Herkunftsstaaten doch gar nicht mehr zurück.

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GloriousLight 19.06.2012, 14:54
@1988Ritter

"Vielleicht solltest Du mal Urlaub im Ruhrgebiet oder im Rheinland machen."

Mache ich gerade sogar, ich lebe im Ruhrgebiet...

"Fakt ist, Deutsche haben nichts gegen Ausländer. Deutsche haben sogar Politiker mit Mirgantenhintergrund. Gibt es das in der Türkei auch ?"

Und an dieser Stelle musste ich kurz stoppen, da stimmt etwas nicht."Die Deutschen"? Ist das nicht sehr oberflächlich? Kennst du denn jeden Deutschen, dass du sowas wie "Deutsche haben nichts gegen Ausländer" behaupten kannst? Ich habe durchaus auch ganz andere Deutsche kennengelernt, du besitzt ein sehr ausgeprägtes Schubladendenken, was ich nicht befürworten kann.

Du unterteilst quasi zwischen "Schuldig" und "Unschuldig, die Unschuld in Person" und zur Aussortierung benutzt du die jeweilige Nationalität oder Religion.

Beantworte mir die Frage bitte mal:Findest du diese Unterteilungen von dir wirklich richtig?

"Gerade für einen akademischen Abkömmling wäre das sicherlich alles sehr lehrreich."

Du, ich war schon in Köln und Duisburg, ich habe selten diese sogenannten negatitiven Erfahrungen gemacht.Du musst ja extrem anziehend sein, wenn du bisher überall in NRW solche Probleme hattest.Meiner Meinung nach übertreibst du maßlos, aber belassen wir es dabei.

Ps:Wie viele deutsche Politiker leben denn in der Türkei? Wie viele Deutsche leben denn allgemein in der Türkei? Da ist im grunde nicht vergleichbar, da hier ein paar Millionen Türken leben und dort nicht einmal eine Million.

Ansonsten kann ich dir jedoch sagen, dass sehr viele Deutsche aus Deutschland an den Talentwettbewerben teilnehmen und deswegen nicht benachteiligt werden, es gibt extra Einkaufsgebiete nur für Deutsche und in Mannschaften wie Besiktas u.s.w. spielen auch genug Deutsche, du kannst der Türkei nicht vorwerfen, dass sie die Deutschen dort schlecht behandelt.

Wenn wir die Ausländer schlecht behandeln würden, dann würden dort sicherlich nicht zahlreiche Russen,Deutsche, Engländer/what ever Urlaub machen, ich habe auch von amerikanischen und japanischen Touristen immer ein positives Feedback bekommen.

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GloriousLight 19.06.2012, 15:10
@Nunuhueper

Lieber "Schaut, nun hüpfe ich", ich meine Nunuhueper,

Du erwartest sicherlich sehnsüchtig eine Stellungnahme meinerseits zu deinem Kommentar, ist ja auch verständlich, ich ziehe Leute wie dich anscheinend an, aber ich kann nicht mit jedem hier diskutieren.Wenn du trotz allem darauf bestehst, dann schicke mir eine Freundschaftsanfrage und wir diskutieren, aber nicht unter diesem Kommentar.

Wie du sehen kannst habe ich mich perfekt integriert, ich spreche eure Sprache und respektiere eure Kultur.Zur Integration gehört es nicht, dass man sich Deutsch nennt, wenn du das trotzdem so siehst, dann schlage ich dir einen Wiederholungskurs in Geschichte vor, vielleicht schlägst du ja auch mal die Definition von Integration nach?

Abgesehen davon mache ich das nach meinem Studium vielleicht sogar, gar keine so schlechte Idee.

Ich lehne die Integration keineswegs ab, aber ich würde dich in meinem Land nicht als Integrationsproblem abstempeln, weil du nicht Türkisch sein möchtest.Es hat nichts mit Ablehnung zu tun, wenn man nicht Deutsch sein möchte, du kannst den Menschen nichts aufzwingen oder sie als Integrationsproblem einstufen, weil sie sich nicht Deutsch nennen.Wenn du also mit diesem Ziel die Menschen zwangsassimilieren willst, dann kriegst du bloß ihren Hass und ihre Ablehnung zu spüren, viel Spaß.

Ich ziehe also das Fazit, das du sehr radikale Ansichten hast, wenn es um die Integration geht.

Hast du jetzt auch die Aufmerksamkeit gekriegt, die du wolltest, "nun hüpfe ich"?

Falls du unter diesem Kommentar weiter diskutieren möchtest, dann werde ich dich ignorieren, schicke mir bei weiterem Bedarf eine "Freundschafts"anfrage und wir diskutieren.

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Nunuhueper 20.06.2012, 20:07
@GloriousLight

Ein "Schubladendenken" sollte auch das "großartige Licht" vermeiden, es wendet nämlich auch die Verallgemeinerung an...

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GloriousLight 20.06.2012, 22:05
@Nunuhueper

Stellen wir etwas fest, schaut, nun hüpfe ich.

In der Türkei bin ich Türke und hier soll ich mich als Deutscher bezeichnen, ich finde das heuchlerisch und nicht ehrlich.

Ich fühle mich zu beiden Ländern stark verbunden, ich bin jedoch Türke, das war ich schon immer und werde auch immer einer bleiben.

Bisher hatte kein Deutscher ein Problem damit, es hat wie gesagt nichts mit Integration zu tun, ob man sich nun Deutscher nennt oder nicht, ist eigentlich nicht wichtig.

Man (eher ein paar User hier) will die Ausländer assimilieren und wenn sie das nicht wollen, dann ist das ihre Sache.Sie sollen bloß Deutsch lernen und die Kultur akzeptieren.

Vielleicht haben deine Großeltern dies gemacht, aber ich möchte das nunmal nicht und viele andere auch nicht.

Ich fühle mich wie ein Türke und nicht wie ein Deutscher, dieses Gefühl kann und werde ich nicht leugnen und deswegen bin ich noch lange nicht ein Integrationsproblem.

Ich finde auch, dass man die Integration in den Schmutz zieht, wenn man ihn als integriert bezeichnet und andere (perfekt Deutsch sprechende Menschen) nicht.Dieser Mesut Özil kann nicht einmal vernünftig Deutsch und soll besser integriert sein?

Warum? Weil er den Deutschen Pass besitzt?

Dadurch wird erst recht deutlich, dass es hier um Assimilation geht und nicht Integration, man will andere Nationalitäten indirekt unterdrücken und das ist falsch.

Ich lebe in diesem Land und bin glücklich, ich mag den Großteil der Menschen hier, es ist schön, aber ich schulde niemandem meine Nationalität.

Ich habe meine Schuld beglichen, ich habe eure Sprache gelernt und respektiere eure Kultur, aber hinzu kommt noch, das ich nach meinem Abitur noch studieren werde und somit bin ich eine Bereicherung oder eine "gute Investition".

Viele "Ausländer" geben sich Mühe, das sehe ich selbst, denn in meinen Kursen sind sehr viele Abiturienten auch Türken oder Russen, da finde ich solche Bemerkungen einfach nur sehr oberflächlich und dies wird von den Ausländern auch negativ aufgenommen.

Ich fühle mich diesem Land (wie schon erwähnt) verbunden, wenn jemand es in den Dreck ziehen würde, dann würde ich es natürlich verteidigen, aber ich fühle mich auch der Türkei sehr verbunden und deswegen sollte es jedem selbst überlassen sein, ob er sich Deutscher nennt oder so, das ist die persönliche Entscheidung jedes Menschen und sollte von den Deutschen nicht gleich negativ gewertet werden.

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Nunuhueper 20.06.2012, 20:26

Assimilation ist vom Fragesteller nicht gemeint, sie bedeutet etwas anderes, ist aber auch nichts Negatives. Als Beispiel kann man die indigene Bevölkerung in Südamerika nennen, die sich im Laufe der Jahrhunderte nach der Kolonisation durch die Portugiesen und Spanier assimilierten. Zur Integration gehören immer zwei Seiten, diejenigen, die bislang die Ausgeschlossen in ihre Gemeinschaft aufnehmen und diejenigen, die sich darum bemühen. Kulturelle Differenzen, die unüberbrückbar sind, verhindern allerdings eine Integration, es werden Parallelgesellschaften entstehen.

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pasmalle 23.06.2012, 09:35

@Userrr

Wer in diesem Land Assimilation, als natürliche Folge der Integration und zwischenmenschlicher Beziehungen (Heirat, Kinder....) auschließt, der verweigert sich diesem Lande, dessen Nutznießer er ist und sollte keinen Anteil an dieser Gesellschaft haben. Seltsam, dass keine Migrantengruppe mit dem Schreckbegriff der Türken "Assimilation" Probleme hat, außer den Türken selbst. Ob sie am Ende nur den Begriff nicht verstehen?

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Userrr 23.06.2012, 15:25
@pasmalle

... Kannst du Assimilation und Integration nicht unterscheiden? Warum soll ich die deutsche Kultur/die deutschen Traditionen übernehmen? Ich behalte natürlich meine eigenen.

Integrieren tu ich mich aber. Ich lerne die Sprache, bemühe mich momentan, meinen Abi bestmöglich zu beenden, akzeptiere die deutsche Sprache/Tradition/Kultur und habe auch Kontakt mit anderen Volksgruppen -unteranderem Deutsche-.

"Seltsam, dass keine Migrantengruppe mit dem Schreckbegriff der Türken "Assimilation" Problem hat, außer den Türken selbst. Ob sie am Ende nur den Begriff nicht verstehen?"

Woher willst du das wissen? Ich kenne viele Ausländer, die ihre eigene Kultur/Tradition beibehalten wollen. Und das sind nicht nur Türken, sondern auch Russen/Polen/Italiener... Warum verallgemeinerst du das also?


Seit 2004 wandern die Türken aus Deutschland ab. Das sind keine Leute aus der unteren Schicht, sondern hochqualifizierte Arbeitskräfte, die wieder in die Türkei fliegen. Dadurch entgeht Deutschland Millionen.

=> Macht weiter so Leute. :D

PS: Ich frage also: Warum soll ich mich assimilieren? Das hat doch keinerlei Vor-/Nachteile für die Deutsche Bevölkerung. Achja... @1988Ritter deine Kommentare passen hier nicht rein. Das mit "Türke" war ein einfaches Beispiel. Wenn du nicht in der Lage bist, die Kernaussage aus einem einfachen Text rauszulesen, würde ich an deiner Stelle keine Kommentare mehr schreiben.^^

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pasmalle 02.07.2012, 17:13
@Userrr

Du bist mit deinem Kommentar schon wieder selbst der beste Beweis des Nichtverstehenkönnens, oder -wollens. Ich weise deshalb nocheinmal auf meine Aussage hin:

.....Assimilation, als natürliche Folge der Integration und zwischenmenschlicher Beziehungen (Heirat, Kinder....) auschließt,....

Damit wird nicht verlangt, dass ein "Ausländer" seine Kultur, seine Tradition aufgeben soll. In der vorbehaltlosen Verbindung von Menschen und Kulturen werden jedoch Kultur und Tradition beider Teile miteinander "verschmelzen" und so zur Bereicherung.

Als Beispiel: Er Deutscher, Sie Italienerin. - Beim Speiseplan heißt dies - 1 x Rostbraten, 1 x Pizza con Funghi. Ich hoffe, dieses praktische Beispiel hilft dir weiter.

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Userrr 05.07.2012, 17:48
@pasmalle

:D... Statt andere gleich blöd anzumachen, würde ich versuchen eine gewisse Neutralität beizubehalten.^^

Hier geht es nicht um das, was du eben geschildert hast. Das passt nicht direkt zum Thema. Wenn hier die Fragestellung -mehr oder weniger- "Assimilieren muss man sich" ist und du mit sowas kommst, dann ist das leicht misverständlich. Wir reden hier außerdem nicht über die "Verschmelzung von Kulturen" (was keineswegs mit assimilation etwas zu tun hat), sondern darum ob sich z.B. ein Türke assimilieren muss oder nicht.

"Du bist mit deinem Kommentar schon wieder selbst der beste Beweis des Nichtverstehenkönnens, oder -wollens."

Gleichfalls.^^

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Von Rot-Grün so gewollt...Rot-Grün braucht in Zukunft Wählerstimmen..von Neudeutschen mit Migrationshintergrund.

aptem 17.06.2012, 06:14

Die Frage zu lesen hilft eigtl. normalerweise wenn man sie beantworten will.

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aptem 17.06.2012, 06:15

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das thema ist viel zu kompliziert um es hier zu diskutieren.

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