Das Ganze ist ein erbärmliches Spiel gegen Italien geworden.

Wer wirklich Fürsorge empfindet, kann sich nur vor der Geduld des Landes verbeugen.

Salvini ist zwar die erklärte Zielscheibe geworden, aber es wäre aufklärend, sich die soziale Realität des Landes anzuschauen und wie mit dem Land nach wie vor umgegangen wird.

Bereits 1999 schloss Italien ein Abkommen mit Libyen ab. Kein anderes EU-Land hat länger eine unkontrollierte Immigration zu bewältigen. Genauso lange wird Italien dabei von EU-Partnern regelrecht verarscht.

Passendes Beispiel: Sea Watch 3. Zuerst hieß es, Deutschland, Finnland, Frankreich, Luxemburg, Portugal würden die Menschen an Bord aufnehmen. Klasse Meldung.

Dann kamen die Zahlen. Die Menschen an Bord würden wie folgt verteilt werden: Deutschland (10), Finnland (8), Frankreich (13), Luxemburg (4), Portugal (5). Dann hieß es, Frankreich 7 usw.

Wieviele waren an Bord? Wieviele sollen also in Italien bleiben? Und so geht das seit Jahren. Tolle Auslegung von Lastenverteilung.

Dass diese NGOs so mit Italien umgehen können, wird auch durch eine Realität der Innenpolitik des Landes unterstützt.

Ist die Regierung dort Links, torpedieren Rechte die Vorgaben der Regierung wo sie die Macht dazu haben (öffentliche Verwaltung, Richter, Staatsanwälte usw.). Ist die Regierung Rechts, gleiches Spiel durch Links.

Das ist natürlich Nährboden für die NGOs, die, inzwischen, eine beachtliche Struktur im Land aufgebaut haben und eindeutig Politik betreiben.

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Ist mein Freund/Arbeitskollege vielleicht "Banksy"?

Ich hab meinen (britischen) Freund/Arbeitskollegen im Verdacht Banksy zu sein.

Hab den Gedanken schon länger im Kopf und hab ihn darauf auch noch nicht angesprochen. Ansprechen könnte vielleicht eine Freundschaft kaputt machen.

Letztens wurde doch bei Sotheby’s das versteigerte Bild geschreddert, in dieser Zeit war er ebenfalls für ein paar Tage in London. Er sagte zwar er besucht dort seine Familie aber das kann ich natürlich nicht prüfen. Insgesamt macht er auch ziemlich viel Urlaub im Ausland und wenn ich das mit neuen Werken von Banksy auf Wikipedia vergleiche kommt das mit dem Datum auch oft hin. Nicht immer aber ich hab auch gelesen das Banksy zu einer Gruppe gehört und so würde ich es mir erklären das etwas neues entstehen kann wo er auch mal nicht dabei war bzw. soll es ja auch Werke geben die ihm zugeordnet werden aber die von einem Nachahmer stammen.

Wenn ich bei ihm zu Besuch bin gibt es außerdem eine Garage die immer abgeschlossen ist. Er hat zwar ein Auto aber das steht immer nur vor der Garage. Einmal lag bei ihm zu Hause eine leere Tüte von einem "Graffiti Shop" rum, den es hier in der Stadt gibt und manchmal hat er auch Farbreste an der Hand. Was ist wenn sich in der Garage sein Atelier befindet? Er sagt zwar von sich selbst er sei nicht "künstlerisch begabt" aber ich bin da skeptisch. In seiner Wohnung hängen Bilder die richtig gemalt wurden, sollen aber gekauft wurden sein aber keins hat eine Signatur. Die sehen zwar nicht wie die "typischen Banksy Bilder" aus aber die meisten sind Graffiti /Airbrush.

Das alles kann doch kein Zufall sein? Gibt es nicht noch was wodurch man es prüfen könnte?

Danke für eure Hilfe.

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Interview mit ihm (2003) und jetzt von TheSun wieder publiziert.

thesun.co.uk/news/9439206/banksy-glimpse-itv-interview-identity/

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Das ist nicht mehr eine Frage des Glaubens.

Bei Flut (Ebbe/Flut) läuft die Kanalisation in Miami über;

In Zentralamerika dauert die Trockenzeit vier Monate;

Die Insel Kiribati musste schon Land in Fidschi kaufen (für die Umsiedlung); Fidschi selbst musste bereits 40 Ortschaften umsiedeln.

Grönland (gilt als Klimaanlage der nördlichen Hemisphäre) kann ein Lied davon singen. Am 13. Juni wurden 15 Grad C gemessen. Drei x mehr als üblich für die Zeit.

...

Die Liste der Anomalien ist lang.

Mensch muss es nur sehen wollen.

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E104 heisst inzwischen SED S041 (aus 2 wurde 1). Wichtig darin, Punkt 9. Dort muss stehen, unter 9.1, von wann bis wann Person in Pt versichert war.

Es kann auch per eMail angefordert werden. Schneller soll es über die zuständige Regionalstelle gehen. Für Lissabon (gehe mal davon aus, dass Du dort warst): ISS-Lisboa-Instrumentos-Internacionais@seg-social.pt

Lediglich als Hinweis:

Bei Antragstellung in DE (ALG II - JobCenter) wurde bestimmt die DAK als Krankenkasse angegeben. Damit ist der Fall Krankenkasse erledigt.

Der Antrag auf Leistungen hat ab Zeitpunkt der Wiedereinreise zu erfolgen. Unabhängig davon, wann der Antrag gestellt wird.

Ob Reserven da sind oder nicht, das wird sowieso nachträglich geklärt (Bankguthaben pp).

Wenn die DAK die Fehlzeiten in DE nachträglich kassieren möchte, Lohnabrechnungen aus Pt vorlegen, aus denen auch die Versichertennummer in Pt hervorgeht (deine Versichertennummer). Damit ist die Sache für die Krankenkasse erledigt.

Das Formular (E104) kann später bei der KK nachgereicht werden, aber, was hat die KK damit zu tun? Denn: Meldet sich eine Person in DE ab, legt die Person die Abmeldung bei der KKasse vor. Genauso die Neuanmeldung. Damit ist die Abwesenheit bewiesen.

Es wäre eher zu prüfen, ob die Zeiten in Pt auf DE übertragen werden. Bedeutet: Ob hier Anspruch auf ALG I besteht. Dafür wird Formular E104 vorrangig benötigt. Einige Arbeitsämter in DE machen bereits elektronische Abfragen in Pt (anhand der Daten in Lohnabrechnungen).

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Trump's Methode vereinfacht: Lauthals, dies & das zu fordern, in der Hoffnung, wenigstens dies zu bekommen.

Anfänglich, vielleicht noch neu und auch beeindruckend. Mit der Zeit, nur noch überschaubar.

Bereits bei Trumps Ankunft in England war in der Heimat bekannt, dass mindestens sieben Senatoren (Reps) gegen Zölle für Importe aus Mexiko stimmen werden. Damit wäre das Thema erledigt - auch ein Präsidentialveto.

Das soll lediglich zeigen, dass nicht alles sofort so aufgenommen werden sollte wie berichtet. Gefährlicher sind die Stillen.

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Nun, das sind Menschen wie Brian Kolfage, der Initiator. Was inzwischen über ihn bekannt wurde, beantwortet eigentlich alle Fragen.

Dazu Menschen, die vormittags in die Kirche gehen, über Vergebung und Nächstenliebe palavern, und nachmittags, stehen sie mit 'ne mittelalterliche innere Haltung vor dem Knast, indem hingerichtet werden soll.

Nebenbei: Keine Privatinitiative kann eine Grenze bauen. Das ist dem Staat vorbehalten. Es können Grundstücke in innländische Grenznähe gekauft und sogar zubetoniert werden. Das aber, hat nichts mit Grenze zu tun.

Wovor haben die so extrem große Angst, dass sie eine Mauer errichten wollen bzw. müssen?

Pseudoängste. Auf die Schnelle: Zu vergleichen mit Phantomschmerzen.

Die USA pflegt Ausländer auszuweisen, die "besonders schwer" mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Das geschieht regelmässig. Die Statistiken zeigen, dass circa 95% gar nicht irregulär in die USA eingereist sind.

Sind illegale mexikanische Einwanderer eigentlich eine so unglaublich schwere Belastung für die USA, dass nun sogar eine Mauer gebaut werden muss?

Nein, sind sie nicht, wie Realitäten des Landes beweisen: Das Leben am Grenzgebiet; der Alltag im Lande; die juristische Handhabe der irregulären Einwanderung. 

Diesbezüglich, wird ein Projekt mal wieder nicht verstanden und diesbezüglich zeichnen sich mal wieder die Befürworter aus.

Die Mauer soll unerwähnte Zwecke erfüllen:

  1. Bei Katrina II, der kommen wird, soll die mexikanische Armee nicht wieder zuerst vor Ort sein und bereits Hilfe leisten, während in Washington noch diskutiert wird, ob der Präsident tatsächlich schwimmen kann.
  2. Es soll eine Gegenreaktion Mexikos auslösen, damit knapp mehr als 6 Mio US-Arbeitsplätze, die von Mexiko abhängen, abgebaut werden.
  3. Es soll Mexiko endlich motivieren, andere Märkte zu beliefern.
  4. Damit nie wieder illegale Einwanderer für 4 Dollar/Stunde am Bau arbeiten. Wie im Falle des Trump-Towers.
  5. Damit US-Drogenbanden sich nicht mehr so einfach in Mexiko niederlassen können.
  6. Damit US-Kriminelle nicht mehr so einfach in Mexiko untertauchen können.
  7. Damit US-Agitatoren nicht mehr so einfach nach Mexiko einreisen.
  8. Damit nie wieder US-Bürger die Produktion von so etwas wie Meth nach Mexiko verlegen, wo die Freiheit herrscht, die USA behauptet zu praktizieren.

Die Liste könnte noch vier/fünf Punkte enthalten. Nur, das kannst doch gar nicht mehr öffentlich sagen.

Es könnte ausrutschen, von wem der Anbau von Schlafmohn in Mexiko absolut legal gefördert/subventioniert wurde, nach dem 2. Weltkrieg. Ja, die Geister die ich rief. Die Mauer soll eher symbolisch auch diese Frucht der ausländischen US-Innenpolitik fern halten.

Ich dachte bislang immer, dass sie als billige und willige Arbeitskräfte, z.B. als Erntehelfer, Bauarbeiter u.a., durchaus willkommen sind, auch wenn das niemand öffentlich zugeben will, stimmt das nicht?

Stimmt schon.

Die Mauer ist eine Wahlkampffalle. Von wem erstmalig gestellt, hier unwichtig. Bush sr. und Reagan fielen nicht darauf herein. Mr. Pepsodent Clinton lebte so richtig darin auf; Hetzte vom Feinsten. Mr. Obama war auch nicht schlecht. Nicht so gut wie Clinton, aber auch nicht schlecht.

Mr. Trump aber, der wollte von sich aus in die ihm gestellte Mauerfalle, die, schon deshalb, keine Falle mehr war.

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Seit 2010 wurden circa 40 Armensiedlungen entspannt: Dauerbesetzte, befestigte Polizeirevier errichtet, Kanalisation gebaut, Müllabfuhr, Gesundheitsdienst, Schulwesen usw. - und die Häuser wurden legalisiert.

Die Drogenbanden zogen sich zurück.

Seit dem zieht es Einheimische (Mittelstand) und Ausländer (Spanier, Italiener, Argentinier ...) in die Armensiedlungen - noch überwiegend in die, die südlich liegen. Die Kaufpreise sind niedrig - wenn auch inzwischen am steigen -, beste Sicht und circa 15 Minuten zum Strand.

Das tat auch Schill, der zuvor im Viertel Copacabana wohnte.

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Weil sie eigene Texte nicht verstehen. Also erschaffen sie Interpretationen. Aus "Abschluss des Prophentenwesens" (Siegel), wird "geistig grösser", "wertvoller", "mächtiger" usw.

Näher betrachtet, erweisen sich die Umdeutungen als Kompensation für Egodefizite.

Natürlich kommen die Impulse dazu nicht von Muslimen hier. Das aber, ändert nichts am Fakt, dass sie die Texte nicht verstehen und alles ungelesen übernehmen.

Aber, das ist noch das geringste Übel. Irgendwo in der Welt kann dir passieren, als Besucher, dass einige junge Menschen dich springend und lachend begleiten (Kinder von Fundamentalisten) und immer wieder, mit Stolz auf was auch immer, spottend wiederholen: "Wir haben Jesu getötet". Auch sie haben nicht verstanden. Nicht verstanden, dass ihre Glaubensströmung, ohne Jesu, bereits in der Bedeutungslosigkeit archiviert worden wäre.

Anders gesagt: Ignoranz ist nach wie vor global. Auch im XXI Jh.

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"Obwohl in der Türkei nur die Hälfte der Frauen Kopftücher anziehen."

Passt.

Zwei Frauen, 1 x Kopftuch. Macht 50%. Alles korrekt. Mathematisch gesehen.

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Was vornehmlich USA störte, war die verstaatlichung der Rohstoffgewinnung mit einhergehende Präferenzen Venezuelas bei Handelsbeziehungen.

Bis auf Chevron, verliessen die US-Ölunternehmen das Land, weil sie mit dem Verstaatlichungsvertrag nicht einverstanden waren, und zogen es vor, vom Ausland aus zu klagen. Wegen Ausfall von Einnahmen... Interessanterweise behauptet Chevron nach wie vor, das Unternehmen könne ganz gut mit der Verstaatlichung leben.

Spanien, Frankreich und England haben dort Förderkonzessionen und fördern. Die spanische Repsol erhielt kürzlich Konzessionen für Gas.

Das Verhalten der USA seitdem (seit Chávez), erlaubt keine andere Auslegung als die, dass Venezuela's Souveränität über die Reichtümer im Lande nicht sein darf.

USA soll Hauptabnehmer des Öles bleiben. Verkäufe an China, Russland und Indien sollen gar nicht oder minimal sein. Nebenbei, darf auch dieses Land nicht sozialistisch sein.

Der Unterschied zwischen Chávez und Maduro ist, dass Chávez ein Mann des Militärs und des Geheimdienstes war. Er wusste wo er anklopfen musste, um gewissen Einwohnern Venezuelas sagen zu lassen, dass ihre Einstellungen ihm bekannt seien.

Um Wege für Sanktionen frei zu machen, erklärte Obama 2015 Venezuela zu Bedrohung für die USA. 2016 ging Obama weiter und erklärte das Land zu Bedrohung für die innere Sicherheit der USA.

Dann folgte die Serie Maßnahmen, die inzwischen vertraut ist und traurige Berühmtheit erlangt hat (die Chronologie wurde nicht berücksichtigt):

Unmittelbar vor und nach Obamas 1. Dekret, stornierte das Ausland Bestellungen Venezuelas: Schiffe, Eisen, Maschinen usw. Nach dem 2. Dekret, auch Medikamente usw. Mal fernab von der Presse; mal offen.

Maduro wurde zum Diktator erklärt. Es ist wahrscheinlich das erste Mal in der Geschichte, dass ein Diktator eine Opposition zulässt usw., aber wer soll schon die Klassifizierung verstehen, berücksichtigend, dass "wir" sehr gut mit mehr als 40 Diktaturen in der Welt zusammen arbeiten.

Maduro wurde vorgeworfen, Menschenrechte zu verletzen. Wenn Demonstranten in USA oder Europa genauso bewaffnet wären wie in Venezuela, würde ich gerne die Reaktion sehen. Die "armen Demonstranten" haben Hilfslieferungen angezündet - leider waren Kameras anwesend; versuchten, Öltanks in die Luft zu sprengen; staatliche Einrichtungen wurden mit Militärgerätschaft angegriffen usw.

Die Sanktionen gegen Personen durften nicht fehlen. Zuerst, sieben hochrangige Militärs. Weitere folgten.

Die übliche Keule kam wieder zum Einsatz: Die Regierung Venezuelas sei im Drogenhandel verwickelt. Diesmal traf es ausgerechnet den Geheimdienstchef Venezuelas in Spanien. Welch ein Zufall.

Vor Jahren, war es Kuba. Trotz Embargo, soll Kuba als die Top-Route in die USA gedient haben. Davor, waren es die Asiaten, die das Land mit Opium überschwemmten...

Die Säule der Opposition gegen die Regierung bilden Kaufleute & Anhang. Ihnen wurden Zusagen gemacht, den vorigen Zustand herzustellen, also vor Chávez.

Vor Chávez dürften sie Preise nach Belieben bestimmen. Wodurch sie sehr schnell, sehr viel Reichtum ansammelten, während die Bevölkerung sich verschulden musste.

Die Kaufleute waren es auch, die in urbane Zentren des Landes eine Krise auslösten, indem sie keine Waren mehr auslieferten, obwohl die Lager voll waren. Der Fall der Firma Herrera S.A. wurde nur deshalb bekannt, weil es mehr als 1.000 Tonnen Artikel zurück hielt, die in den Medien als Mangelware verbreitet wurden und die Regierung die Lager in Begleitung von Journalisten öffnen ließ.

Dann wurden Absprachen abgefangen, mit dem Ziel, die Preise in eine unerträgliche Höhe zu treiben.

Staatskonten des Landes wurden eingefroren.

Hin und wieder Manipulation der Stromversorgung.

Obwohl nie Gefahr für die zivile Luftfahrt bestand und nach wie vor nicht besteht, avancierte das Ausland mit der Einstellung. Isolierung.

Zwischendurch übte USA auf Indien Druck aus, Erdöl aus Venezuela nicht zu kaufen und saktionierte 34 Tanker der staatlichen Ölgesellschaft Venezuelas. 

Trotz neue Sanktionen der USA gegen Kuba, schickte Venezuela noch kürzlich 1 Million Barrel nach Kuba. Geht gar nicht.

Umschlaghäfen für Öl aus dem Land untersagten die Benutzung - auf Druck der USA.

Gelder und Güter der venezuelanischen staatlichen Ölgesellschaft in USA wurden eingefroren. Im Grunde, kassierte die US-Regierung so die Citgo, ein Erdölunternehmen Venezuelas in USA, das zig Tankstellen in USA unterhält und Trumps Wahlkampf finanziell unterstützte.

Russland und China unterstützten Venezuela mit Geld. Als Pfand diente Rohöl und die Hälfte von Citgo. Logisch, dass Russland und China die Zusagen gesichert wissen möchten.

Die ausländische Innenpolitik Venezuelas wird inzwischen in Brasilien und Kolumbien gemacht. Dort sitzen auch die Richtigen - die perfekte Symphonie aus Religion (Evangelikale) und Militär.

Das alles wird wie folgt verpackt: Venezuelas Regierung ist korrupt, eine Diktatur und verletzt die Menschenrechte.

Diese Sorge um Korruption ist genauso glaubwürdig, wie die plötzliche US-Bereitschaft, die Korruption in Moçambique strafrechtlich zu verfolgen - seit dem neue Erdöl- und Gasvorkommen zur Förderung vergeben werden sollen.

Warum die Abneigung Venezuelas gegen USA?

In Wahrheit, hat das Land den Pakt Punto Fijo nicht vergessen. Von USA für das Land ausgearbeitet (Ende der 50er): Zwei Parteien (+ und -); weitere Parteien ausgeschlossen. In Wirklichkeit, entstand ein ausbeuterisches System hinter der Fassade Demokratie, das ab den 60er circa 50% der Bevölkerung vom Wahlrecht ausschloss und bestimmte, mit wem Venezuela diplomatische Beziehungen unterhalten durfte.

Bis Chávez, litten 21% der Bevölkerung an Unternährung. Kindersterblichkeit lag bei 25/1000. Lediglich circa 70% der Kinder hatten keine Möglichkeit, über die Grundschule hinaus zu lernen. Höhere Schulen waren der Elite vorbehalten. Nur circa 387.000 Alten hatten eine Pension. Das im reichsten Land Lateinamerikas, denn Brasilien hat schon längst seine Reichtümer verpfändet.

So ein Venezuela wollen Capriles und López wieder - z.Zt. noch unter dem Namen "Demokratische Opposition".

Guaidó ist nur das Gesicht dazu. Alles braucht ein Gesicht. Jetzt haben sie sich an López erinnert (er sass nicht im Gefängnis; Hausarrest; Guaidó hat ihn nicht befreit). Merkwürdig ist es schon, dass Capriles so ruhig ist.

Entscheide Du.

Ja, es mag auffallen, dass die Sigel/Sigle USA sehr oft vorkommt. Aber, Fakten sind Fakten.

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Weil sie sich als Nachahmer der salaf sehen, würden sie gerne Salafiyyun oder Salafi genannt werden.

Dagegen spricht, dass Sprachen nunmal Fakt sind, denn Menschen erfinden Worte, um etwas mitzuteilen. Weder Salafiyyun noch Salafi wären mit Deutsch vereinbar. Ob es denen nun gefällt oder nicht. Damit müssen auch die Sunniten leben, die da behaupten, Salafist sei ein erfundenes Wort und dazu auch noch falsch.

Die Bezeichnung Salafist ist schon deshalb nicht falsch, weil es Extremismus kennzeichen soll. Pendant zu Salafit. Wie Islamit und Islamist.

Dass Salafisten nicht gerne als Extremisten bezeichnet werden, das ist nachvollziehbar. 

Dann sind da noch bestimmte Sunniten.

Diese behaupten heute, Salafisten würden gar nicht existieren. Ein Grund für diesen Affront sind auch sunnitische Bemühungen, als einzig wahre Glaubensströmung zu gelten.

Als Argument, sagen sie, lapidar, es kann keine Salafisten geben, weil 1. und 2. Generation nicht mehr existieren.

Nun, dann dürften auch keine Mohammedaner existieren. Eine weitere Bezeichnung, die bestimmte Sunniten in Deutschland von sich abweisen, aber mit der Muslime im Ausland keinerlei Probleme haben, weil sie sich als Glaubensjünger Mohammeds sehen. Was auch richtig ist. Wäre interessant zu wissen, als was Sunniten in DE sich sehen, die keine Mohammedaner sein wollen. Fakt ist, es existieren Mohammedaner.

Außerdem, behaupten Salafisten nicht, sie würden der 1. und 2. Generation angehören (auch Vorgänder, Vorfahren und Altvorderen genannt).

Ein weiteres Argument von Sunniten lautet, die, die hier als Salafisten bezeichnet werden, basieren sich auf Gelehrten, die weder der 1. noch der 2. Generation angehört hätten (Ibn Taymiyyah, Shaykh Ibn Uthaymeen, Shaykh Bin Bazz, Shaykh Al Albani). Die genannten Gelehrten seien allesamt der Hanbali-Schule zuzurechnen. Eine Schule, die bis zum 7. Jh. keine Rolle gespielt hätte.

Das ist kein Argument. Salafisten greifen die Pflicht der Nachahmung auf, nehmen sich vor, den Glaube so zu leben wie der Prophet und zwei Folgegenerationen es lebten (salaf), aber grundsätzlich radikal - und hier liegt die Berechtigung der Bezeichnung.

Zum Vergleich: Malik, unstrittig eine Persönlichkeit in der Gruppe 1. und 2. Generation, wurde gebeten, allen Muslimen damals, seine Ausarbeitung (Muwatta) bekannt zu machen. Damit sich alle danach richten.

Malik empfahl dem Herrscher davon abzusehen. Seine Argumente: Erkenntnis verbreitet sich; Menschen haben unterschiedliche Kenntnisse; Menschen leben unterschiedliche Realitäten, die allesamt sowieso mit der Lehre des Islames konform sind.

Diese Anerkennung und Billigung von Diversität, die nunmal auch im Islam Realität ist, die Toleranz ihr gegenüber - auch das sollte den Geist eines Salafiten ausmachen. Nicht so bei Salafisten. Schon deshalb sind sie sehr wohl als Salafisten zu bezeichnen.

Die literarische Akrobatik, die immer wieder auftaucht, um über dies und das zu täuschen, die ist inzwischen nichts weiter als vollendete Lächerlichkeit geworden.

Angeblich, existiert auch Mekka nicht. Makka ja. Nun, Makka ist der Archäologie völlig unbekannt. Mekka existiert definitiv.

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Hat Jesus den is prophezeit?

Nein.

Die Ankündigung stammte vom Jünger Samuel P. Huntington.

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Lateinamerika erlebt eine sukzessive Implantierung von extrem rechte Regierungen. Lenin Moreno ist Teil davon.

In Wahrheit, wurde Assange Opfer der Fehde zwischen Lenin Moreno und Rafael Correa.

Jetzt folgen Erklärungen, Rechtfertigungen bla bla. Alles unwichtig und unglaubwürdig. Genauso die Aussage, Lenin Moreno hätte zuvor die schriftliche Zusage von England eingeholt, dass Assange nicht an Staaten ausgeliefert wird, in denen die Todesstrafe praktiziert wird. Nicht das Papier wert. England kann an Schweden ausliefern und Schweden an USA, zum Beispiel.

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