Warum denken Berliner - Berlin ist die beste Stadt?

13 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo!

Ich denke mal, dass das ein Selbstwertgefühl ist und ein völlig übersteigertes Selbstbild. Und ich denke, dass das am ehesten Zugezogene betrifft ------> der "echte Berliner", für den Berlin Alltagsroutine und nix Besonderes darstellt, hat so etwas gar nicht nötig; der junge STudent oder Hipster bildet sich eher was auf seine Niederkunft in Berlin ein und prahlt damit oder klopft sich deswegen permanent auf die Schulter, ich sehe da sogar ein Bild vor meinem geistigen Auge.

Aber das ist fast normal. In meinem Umfeld kaufte sich erst jemand ein kleines Häuschen und feiert sich seitdem selbst, so gut und so penetrant er kann, nach dem Motto, alle anderen sind mies, weil sie kein eigenes Häuschen haben und in Wohnungen leben und er hätte etwas bewerkstelligt, das vor ihm noch nie einer gepackt hätte.

Das ist die Anfangs-Euphorie, das geht auch rum, sobald dem Zugezogenen auch die durchaus vorhandenen negativen Seiten Berlins auffallen.

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung

Es ist halt die Heimatstadt

  • Viele Dortmunder finden Dortmund am besten
  • Viele Hamburger finden Hamburg am besten

Völlig normal, schönen Tag

Meinst du Berliner oder Zugezogene?

Die Zugezogenen kennen berlin gar nicht, sonder versuchen es mit allen Mitteln kaputtzumachen und das gelingt großflächig auch gut.

Woher kommen die Vorurteile über Berlin/Berliner?

Der durchschnittliche Berliner lebt in einem Plattenbau oder einer heruntergekommenen Altstadtbude. Wenn er abends kein RTL schaut, geht er mit seinem Hartz 4 in die Kneipe und trinkt Berliner Weiße.

Dabei ist der Berliner schroff, arrogant und dumm. Er kennt einen Wortschaft von 500 Wörtern, wobei die Wörter "icke" und "wa" schon die Hälfte der gesprochenen Wörter ausmachen. Sollte ein Berliner überhaupt was arbeiten, dann entweder als Flaschensammler oder Dealer am Alexanderplatz. Ab und zu gibt es auch lustige Demos, die etwas Abwechslung in den öden Alltag bringen und endlich wieder paar hundert Autos am 1. Mai angezunden werden.

Hobbys, sofern der Berliner welche hat: Saufen, Bullen verkloppen, Ausländer klatschen, Hauptsache Streß und Frustration rauslassen, die der Berliner in der 30m² großen Plattenbauwohnung mit Ausblick auf eine stillgelegte Fabrikhalle und der schräg gegenüberliegenden Mülldeponie zwangsläufig entwickeln muß.


Das sind in etwa (etwas überspitzt) die Vorurteile, die bei nicht wenigen Leute v.a. in Westdeutschland herrschen, aber eben wahrlich wenig mit der Realität zu tun haben.

Woher kommen diese Vorstellungen? Warum ist ausgerechnet Berlin als "Assistadt" verschrien? Da Berlin lange Zeit nach dem 2.WK eine "Exklave" war, hatten da manche dann irgendwelche Vorstellungen darauf projeziert?

Aber es muß ja einen Grund haben, daß es die Berliner so unschmeichelhaft erwischt hat, und nicht z.B. München, Lübeck oder Saarbrücken. Kommt das noch aus Zeiten der Weimarer Republik? Hat es damit zu tun, daß es die Hauptstadt ist und manche indirekt den Hauptstädtern unterstellen, daß sie es nicht nötig hätten, zu arbeiten?

Warum mir dir Frage kommt: Ich kenne schon bestimmt zehn Berliner persönlich und hatte heute eine Berlinerin kennengelernt ;)

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