Wandern (schlechte Ausdauer und Angst vor Wandern)?

12 Antworten

Tipps, wie du es durchstehen könntest und Motivation, es zu tun, hast du hier ja bereits bekommen. Ich geh jetzt mal in die andere Richtung - und rate dir zu einer "ganz plötzlichen" Erkrankung an dem Tag ;).

Ich war und bin auch kein Wandervogel. Dank Wandertagen in Schulzeiten hab ich sogar einen regelrechten Hass gegen diese Form der Freizeitbeschäftigung entwickelt!

Das liegt vor allem daran, dass bei Schulwanderungen niemals Rücksicht auf die Schwächeren genommen wird. Die super sportlichen bzw. wandererfahrenen Leute "sprinten" vorne weg, geben das Tempo vor. Entsprechend kommen sie auch weit vor den Schwächsten der Gruppe an den Rastplätzen an. Wenn die "lahmen Enten" dann endlich auch dort ankommen, wird aber nicht etwa darauf geachtet, dass die auch ausreichend Erholungszeit bekommen. Nein, weil die Schnellen ja schon "ewig" warten, geht's dann auch ganz fix weiter! Was die Langsamen nur noch langsamer macht, weil sie ja kaum Erholung hatten...

Und genau wegen dieser Problematik würde ich jedem, der kein begeisterter Wanderer ist, davon abraten, bei sowas wie Schulwandertagen mitzumachen. Wenn, dann lieber mit Familie oder wenigen (!) verständnisvollen Freunden allein losziehen, so, dass direkt von Beginn an feststeht, dass der Langsamste das Tempo vorgibt. Dann kann das sicherlich auch Spaß machen. Aber wenn man das "Schulwandertrauma" da einmal weg hat, traut man sich selbst an diese Form irgendwann nicht mehr ran...

Würde halt direkt auffallen wenn ich nicht kommen würde....

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@Homsik

Natürlich gehst du nicht einfach nicht hin, sondern hast dann eine Entschuldigung der Eltern oder sogar ein ärztliches Attest...

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Und das mit ,,ewig warten“ und rasch weiter gehen, keine Rücksicht nehmen stimmt einfach ...... Auch wenn man mit dem ALLERLETZTEN Lehrer läuft, läuft der immer noch absolut zu schnell sodass man den Rückstand noch krampfhaft ausgleichen kann.

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@Homsik

Jups, das Gehetze wird dann während der Tour ganz hinten auch mit jeder Minute übler... Wie gesagt, du hast mein vollstes Verständnis und Mitgefühl dafür, dass dieser Wandertag auf dich wie der größte Horror überhaupt wirkt :).

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Das einzige was du jetzt noch machen kannst, ist sich gute Schuhe zu besorgen und dazu vielleicht noch einlege Sohlen. Für das nächste Mal würde Übung/Sport gut tun. Solange ihr nicht auf einen 1m breiten Pfad wandern wollt, würde ich gegen deine Ängste empfehlen, einfach auf der anderen Seite vom Abgrund zu gehen.

Das kann ich gut verstehen, weil auch ich Wandern seit jeher nicht gemocht habe.

Versuche einfach, einen gleichmäßigen Schritt zu gehen, selbst wenn das dann langsamer ist als bei den anderen.

Im Grunde sollte jede Gruppe sich an den Schwächeren - Langsamen orientieren. Sag gleich Bescheid, dass so nicht so fit bist. Das nimmt schon viel von dem Druck.

Versuch positiv zu denken und an die schönen Dinge zu denken, die die Wanderung mit sich bringt. Natur, Freunde, etc. Zudem noch eine Cola oder sonst ein Getränk mitnehmen oder Süssigkeiten (allerdings nicht zuviel), dass du magst (soll dich motivieren und positiv stimmen :))

Es gibt wohl zwei Möglichkeiten:

1) Entweder du bist ein hoffnungsloser Hypochonder bzw. machst dir zu viele Gedanken um Kleinigkeit (sieh Angst vor ausrutschen etc.).

2) Falls du wirklich nach einer halben Stunde zusammenbrichst, solltest du dich untersuchen lassen, ob du eine Krankheit wie z.B. Diabetes oder Herzinsuffizienz hast. Das wäre wichtig für dich zu wissen, um entsprechend behandelt zu werden.

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