Wandern (schlechte Ausdauer und Angst vor Wandern)?

12 Antworten

Ich verrate dir was. Oftmals ist es nur der "Kopf", der dir erzählt, dass du das "nicht schaffst". Der "Kopf" erzählt dir dann so ein Mist wie "ausrutschen" oder "Höhenangst".

So schnell bricht man nicht zusammen. Leider schreibst du nicht, wie schnell ihr eigentlich wandert und wie viele Höhenmeter das sind.

Tipps: Schleppe nicht viel Gepäck mit dir herum, nur so viel wie du brauchst. Keine Getränke mit Zucker, sondern Wasser, gerade bei dem Wetter.

Kopfbedeckung! die gegen die Sonne schützt.

So, jetzt der Megatipp: Such dir jemanden, mit dem du dich angeregt unterhalten kannst. Wenn du dich unterhältst, dann erzähltl dir dein Kopf auch nicht mehr, dass du es nicht schaffst. Schau, dass du dich die ganze Zeit unterhältst.

Zweiter guter Tipp. Gucke, dass du möglichst immer im selben Rhythmus gehst. Das hilft. Guck, dass du nie stehen bleibst, sonder immer weitergehst. Schau, dass du dabei auch immer fließend atmest.

Ach, ein schneller Puls geht in Ordnung. Der geht auch wieder runter.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ich unterhalte mich und dann geht es halt noch bisschen also bergauf schaffe ich noch ganz wenig mehr aber irgendwie macht mir alles so verdammt weh so dass mich nichts mehr, gar nichts unterhalten kann sondern ich nur dran denke zu laufen und wenn jemand redet bin ich imler so in Atem dass ich immer nur mit kurzen Worten antworten kann

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Hallo! So schnell kannst du nichts ändern. Aber vorher mit der Person sprechen die verantwortlich die Wanderung leitet.

Du wirst das auch schaffen aber Angst ist ein schlechter Ratgeber

Und sorge vor. 2 x die Woche langsam etwas laufen und das Problem ist schnell weg.

Viel Erfolg

Tipps, wie du es durchstehen könntest und Motivation, es zu tun, hast du hier ja bereits bekommen. Ich geh jetzt mal in die andere Richtung - und rate dir zu einer "ganz plötzlichen" Erkrankung an dem Tag ;).

Ich war und bin auch kein Wandervogel. Dank Wandertagen in Schulzeiten hab ich sogar einen regelrechten Hass gegen diese Form der Freizeitbeschäftigung entwickelt!

Das liegt vor allem daran, dass bei Schulwanderungen niemals Rücksicht auf die Schwächeren genommen wird. Die super sportlichen bzw. wandererfahrenen Leute "sprinten" vorne weg, geben das Tempo vor. Entsprechend kommen sie auch weit vor den Schwächsten der Gruppe an den Rastplätzen an. Wenn die "lahmen Enten" dann endlich auch dort ankommen, wird aber nicht etwa darauf geachtet, dass die auch ausreichend Erholungszeit bekommen. Nein, weil die Schnellen ja schon "ewig" warten, geht's dann auch ganz fix weiter! Was die Langsamen nur noch langsamer macht, weil sie ja kaum Erholung hatten...

Und genau wegen dieser Problematik würde ich jedem, der kein begeisterter Wanderer ist, davon abraten, bei sowas wie Schulwandertagen mitzumachen. Wenn, dann lieber mit Familie oder wenigen (!) verständnisvollen Freunden allein losziehen, so, dass direkt von Beginn an feststeht, dass der Langsamste das Tempo vorgibt. Dann kann das sicherlich auch Spaß machen. Aber wenn man das "Schulwandertrauma" da einmal weg hat, traut man sich selbst an diese Form irgendwann nicht mehr ran...

Würde halt direkt auffallen wenn ich nicht kommen würde....

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@Homsik

Natürlich gehst du nicht einfach nicht hin, sondern hast dann eine Entschuldigung der Eltern oder sogar ein ärztliches Attest...

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Und das mit ,,ewig warten“ und rasch weiter gehen, keine Rücksicht nehmen stimmt einfach ...... Auch wenn man mit dem ALLERLETZTEN Lehrer läuft, läuft der immer noch absolut zu schnell sodass man den Rückstand noch krampfhaft ausgleichen kann.

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@Homsik

Jups, das Gehetze wird dann während der Tour ganz hinten auch mit jeder Minute übler... Wie gesagt, du hast mein vollstes Verständnis und Mitgefühl dafür, dass dieser Wandertag auf dich wie der größte Horror überhaupt wirkt :).

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Du wirst nicht zusammenklappen!

Der Mensch ist nämlich von Natur aus ein Wanderer, so wie ein Delfin von Natur aus ein Schwimmer ist. Der Mensch ist durch die Evolution dazu ausgerichtet, Savannen und Wälder zu durchstreifen und nicht vor den PC oder Fernsehen zu hocken. Das Einzige, was dir offensichtlich fehlt, ist Training.

In den paar Tagen kannst du dir natürlich nichts mehr antrainieren. Aber mache es dir für die Zukunft zur Gewohnheit, alle Entfernungen bis zwei Kilometer zügig zu Fuß zurückzulegen und alles bis zehn Kilometer mit dem Rad. Das wäre ein guter anfang.

Für Donnerstag:

Da du, wie ich annehme, keine Wanderschuhe besitzt, ziehe die Schuhe an, die du beim Sportunterricht draußen trägst. Da ist die Wahrscheinlichkeit, Blasen zu bekommen, am geringsten. Trage Socken aus einem Woll-Mischgewebe. Keine Baumwollsocken, die scheuern, wenn sie nass werden, die Haut kaputt.

Versuche, in einen guten Atemrhythmus zu kommen. Der kann, je nach Steigung, verschieden sein. Also: drei Schritte einatmen, drei Schritte ausatmen. Oder vier, je nachdem.

Wenn du ausrutscht: macht nichts. Wenn du hinfällst, steh wieder auf und geh weiter.

Höhenangst? Egal, ihr werdet keine schwankende Seilbrücke überqueren müssen. Unter dir ist immer fester Boden.

Schnitze dir notfalls einen Wanderstab, das kann auch halt bieten. Auch psychisch. Ein gutes Taschenmesser hast du ja hoffentlich. (Ein Mensch ohne Taschenmesser ist ein Krüppel!)

Beobachte alles: die Beschaffenheit des Bodens, Steine, Pflanzen, Tiere (achte auf die Tierstimmen), Trittsiegel, Losung (Tierkot), die Landschaftsform (wo sind Berge, wo Gewässer und warum). Woher kommt der Wind? Wohin ziehen die Wolken? In die gleiche Richtung wie der Bodenwind weht oder ist der Höhenwind anders? Welche Form haben sie, und wie verändert sich die Bewölkung im Laufe des Tages? An welchen Gebäuden kommt ihr vorbei? Warum wurden sie gerade dorthin gebaut? Findest du sie schön, hässlich oder langweilig? Und warum?

Vor lauter Beobachten wirst du deine Füße vergessen. Wenn du nichts zum Beobachten findest, - tut mir leid, dann bist du doof!

Wenn du kräftemäßig einen Durchhänger hast, dann iss ein paar Rosinen oder etwas Studentenfutter. Notfalls kann auch eine Tablette Traubenzucker einen Energieschub liefern. Aber mapfe nicht die ganze Zeit, sonst zieht der Magen zu viel Energie ab und du bist ständig im Siestamodus.

So, damit solltest du die Tour nicht nur überstehen, sondern auch genießen können. Viel Spaß!

Das kann ich gut verstehen, weil auch ich Wandern seit jeher nicht gemocht habe.

Versuche einfach, einen gleichmäßigen Schritt zu gehen, selbst wenn das dann langsamer ist als bei den anderen.

Im Grunde sollte jede Gruppe sich an den Schwächeren - Langsamen orientieren. Sag gleich Bescheid, dass so nicht so fit bist. Das nimmt schon viel von dem Druck.

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