Ja.

Der Apostel Paulus hat das offensichtlich sehr entspannt gesehen, sogar wenn einer der Ehepartner Heide/Heidin war.

Nur müssen sich beide Partner darüber im Klaren sein, wie das gemeinsame Leben dann aussehen soll, ob und wie religöse Feste begangen werden, wie man den Sonntag verbringt und wie dem gläubigen Partner Zeit für das Gebet eingeräumt wird. Und natürlich, wie Kinder erzogen werden.

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Die Wahrscheinlichkeit ist m. E. besonders dann gegeben, wenn der Islam bei den Jugendlichen auf ein Vakuum trifft. Die Teens mögen Essen, Trinken, Kleidung, Wohnung, Handy und sonst was alles haben, es fehlt an Glauben, Überzeugungen, Idealen. Das wird so oft nicht vermittelt. Nicht von Eltern, nicht in der Schule, oft nicht mal im Religionsunterricht, wenn es denn einen gibt.

Und dann begegnen die jungen Leute Muslimen. Die treten auf, sind erkennbar. Sie sind selbstbewusst. Sie wissen, wie Beten geht.

Das fasziniert.

Die Lehre ist einfach. Es gibt nur einen Gott. Und Mohammed ist sein Prophet.

Und es gilt die alte Müllerregel: Wer zuerst kommt, der mahlt zuerst.

Es ist normalerweise nicht so, dass die Jugendlichen bewusst einen Bedarf entdecken und sich dann auf dem Markt der Möglichkeiten nach dem umschauen, was am ehesten ihren Bedürfnissen entspricht. Nein, am Anfang steht die Begegnung.

Es könnte auch eine andere Begegnung sein, mit Vertretern einer politischen Ideologie, einer Sekte, einer Rockerbande. Oder einer anderen Religionsgemeinschaft.

Wobei das Christentum ein Defizit hat. Mit dem jahrhundertealten Volkskirchentum, in das man "hineingeboren" wurde, haben die Christen verlernt, ihren Glauben zu vermitteln. Und dann wurde Glauben zusätzlich als Privatsache ins stille Kämmerlein verbannt und kam im sichtbaren Leben nicht mehr vor. Hinzu kommt ein Ballast komplexer theologischer Dogmen, den die Christen seit dem dritten und vierten jahrhundert mit sich rumschleppen...

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  1. Viele Geschichten aus der Urgeschichte der Menschheit sind mythische Stmmessagen, bei denen Völker einerseits charakterisiert werden, die Keniter (Nochkommen Kains) beispielsweise als unerbittliche Vertreter der Blutrache, andererseits wird durch die gemeinsame Abstamung von Adam und Eva eine Menschheitsfamilie dargestellt. Daneben werden Grunderfahrungen des Menschen (Grausamkeit, Mord) ethisch eingeordnet. Das sind alles keine Schilderungen historischer Begebenheiten, sondern mythisch-religiöse Einordnungen.
  2. Was mit der "Sünde gegen den Heiligen Geist" gemeint ist, ist theologisch umstritten. Mach dir keine Sorgen darüber und grübel nicht darüber nach. Vertraue einfach auf die liebende Barmherzigkeit Gottes!
  3. Auch die Flucht nach Ägypten ist keine historische Begebenheit, sondern eine erzählerische Anbindung der Geschichte Jesu in die Heilsgeschichte Israels (Auszug aus Ägypten). Sie stellt einen Prolog zum eigentlichen Evangelium dar, das mit der Taufe Jesu am jordan beginnt.
  4. "Dreieinigkeit" ist keine Analogie zu Körper, Seele und Geist. Es ist eine heute nicht mehr richtig verständliche Begrifflichkeit für einen unbegreiflichen und nicht beschreibbaren Gott (Vater), der in seiner Schöpfung und in den Menschen wirksam ist (Heiliger Geist) und sich in Jesus von Nazaret offenbart (Sohn).
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Daran besteht gar kein Zweifel!

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In sochen Fällen hilft en nicht, "Lass das!" zu piepsen oder sich beim Lehrer zu beschweren. Da muss - ZACK! - die Antwort sitzen, und zwar so, dass er sich dran erinnert. Je früher der Typ seine Lektion lernt, desto besser.

In die Klüten treten ist dabei garnicht so einfach. Ich hätte ihm wahrscheinlich so eine geballert, dass er für einen Kürbis hätte Modell stehen können.

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Du darfst ihn nicht nur tragen, sondern auch benutzen, z. B. für das Herzensgebet! ;-)

Tips zum Herzensgebet hier: https://www.gutefrage.net/frage/ich-moechte-gott-naeher-kommen-aber-ich-weiss-nicht-wie#answer-543166601

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Man kann einfach nicht alles zum Pflichfach machen.

Aber die Islam ist im Religions- und Ethikunterricht schon Thema, manchmal auch in Sozialkunde und verwandten Fächern, je nach Bundesland.

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Wer in Deutschland von Zensur redet, der weiß nicht, was Zensur ist.

Wer, bitteschön, sollte denn bei uns zensieren?

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Das Christentum ist keine Vebotsreligion. Auch das Tragen eines Kreuzes ist nicht verboten. Du fügst damit ja niemandem Schaden zu.

Es kann lediglich sein, dass du gefragt wirst, ob du orthodox bist. Darauf solltest du dann eine Antwort parat haben.

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Ist das für eine Konfirmationskarte?

Zum normalen Kennenlernen wäre mir das zu viel Bombast. Da schalte lieber einen Gang runter.

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Macht euch alle mal Gedanken darüber, was ihr von einem Urlaub erwartet.

Und dann redet darüber, jeder über sich selbst und seine persönlichen Wünsche.

ich selbst wäre wohl auf der Linie deiner Mutter. Wenn ich irgendwohin fahre, dann möchte ich erleben, was da zu erleben ist und nicht die Zeit im Quartier vertrödeln. Da wäre keine Ruine, keine Höhle und keine Felsschlucht vor mir sicher. ;-)

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Nein

Ich spüre in sozialen Netzwerken häufig eine große Aversion gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Und ich vermute, dass der Auslöser dafür banal ist: Monat für Monat werden Rundfunkgebühren vom Konto abgebucht, und nicht zu knapp. Da kriegt mancheiner Puls und fragt sich, wieso er denn zum Bezahlen einer Leistung gezwungen wird, die er überhaupt nicht bestellt hat.

Einer Leistung, die er vielleicht auch garnicht nutzt. Denn schließlich gibt es private Sender, Streaming-Dienste und überall, wo er das Internet öffnet, schwappen ihm Nachrichten entgegen, ob bei Yahoo, Skype, etsy, upday oder wo auch immer. Eine wahre Nachrichtenflut, man kann sich garnicht mehr retten! Wozu da noch bezahlen?

Dabei wird meist vergessen, woher die Meldungen kommen. Nämlich von kommerziellen Medienanbietern wie Zeitungsverlagen, die mit kleinen würzigen Häppchen kunden für ihre Portale anlocken wollen. Dazwischen die Köder der übrigen Werbetreibenden, die mit ihren Annoncen und Spots das alles finanzieren.

Vergessen wird auch, was dabei nicht geliefert wird: differenzierter, tiefgehender Journalismus, eigene investigative Recherche. Oft bleibt es bei Schlagzeilen und einem Teaser.

Und es wird vergessen, wozu öffentlich-rechtlicher Rundfunk ursprünglich geschaffen wurde. Nämlich als Alternative zu regierungsbestimmten Staatsmedien, dem Reichssender während der Nazi-Diktatur oder heute beispielsweise dem russischen propagandasender Russia Today. Ironie der Ahnungslosen, wenn heute gerade Anstalten des ÖRR als Regierungssender diffamiert werden.

Worüber Kritiker des ÖRR auch zu wenig nachdenken, sind die Alternativen. Ein undurchschaubarer Filz aus tatsächlich regierungfinanzierten Stiftungen und "Instituten" wie in Orbans Ungarn? Die Meinungsmache von Medienmogulen wie einst Belusconi und seinem Privatsender Intermilano? Rein auf Quote ausgerichtete Werbesender wie RTL? - Alles nicht so pralle, finde ich.

Angesichts dieser sehr fragwürdigen Alternativen zum ÖRR zahle ich gern Rundfunkgebühren und bekomme dafür eine reiche Palette an verschiedenen regionalen und überregionalen Sendern mit einem dichten und internationalen Korrespondentennetz, jede Menge Podcasts und anspruchsvollen Journalismus mit einer durch Rundfunkräte überwachten Überparteilichkeit.

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Nein.

Es ist ein verbreiteter Irrglaube, hinter allem, was geschieht, eine Absicht zu vermuten. Also hier, dass eine höhere Macht verhindert hat, dass Trump nicht getötet wurde.

Die einfache Antwort wäre, dass der Attentäter schlecht gezielt hat bzw. dass ihm aus der Entfernung kein gezielter Schuss möglich war. Es war also Zufall, dass Trump nicht ernsthaft oder tödlich verletzt wurde.

Zufälle beweisen garnichts.

Da gibt es nichts religiös zu überhöhen.

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Andere Antwort

Natürlich ist das Christenum eine der großen Weltreligionen. Was auch sonst?

Es sind in der Regel Zeugen Jehovas, die behaupten, sie würden keiner Religion angehören. Okay, die Wachtturm-Gesellschaft ist ein Medienunternehmen, in sofern haben sie recht.

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"Elite" ist ein sehr unscharfer Begriff.

Natürlich gibt es gut ausgebildete Menschen, die es auf Grund ihrer Fähigkeiten und Verbindungen in Schlüsselpositionen der Politik, Wirtschaft und Bildungseinrichtungen (Universitäten) gebracht haben.

Aber sie bilden keine verschworene Gemeinschaft, sondern sie konkurrieren. Banken und Konzerne liegen im Wettbewerb miteinander. Elon Musk gönnt Bill Gates das Schwarze unterm Nagel nicht. Universitäten wetteifern um die besten Wissenschaftler und werben sie sich gegenseitig ab. Parteien buhlen um die Gunst der Wähler. Sogar im viel geschmähten öffentlich-rechtlichen Rundfunk gibt es die Konkurrenz verschiedener Sender.

Wettbewerb und Konkurrenz sind die Motoren sowohl der Demokratie wie auch der Marktwirtschaft.

Abgesehen von einer nicht einmal zehn Jahre dauernden Episode im 18. Jhdt. gab und gibt es in der Realität keine Illuminaten. Das ist reine Romanphantasie von Dan Brown, aber so gut geschrieben, dass die Leute das für real bzw. ähnliches für möglich halten. Dem liegen aber keine Erkenntnisse zu Grunde, sondern eine Grundangst, in Misstrauen sogar gegenüber dem eigenen Kreuz auf dem Stimmzettel bei der Wahl.

Wenn man die Leute fragt, welche Hinweise sie denn für ihre Verschwörungstheorien haben, beginnt das "Taubenschach": "Ja, die machen das alles so geheim, das merkt niemand. Und wer behauptet, dass es so was nicht gäbe, der ist selber einer von denen, die Medien sind alle unterwandert usw..." Der Bezug zur Realität als einer Sache, die man nachprüfen kann, wird dabei komplett aufgegeben.

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