Wenn du fragst, ob sie Zeit zum Telefonieren hat und sie dir dann einen passenden Zeitpunkt nennt, warum gehst du dann eigentlich davon aus, dass sie dich dann anrufen muss? Wieso rufst nicht einfach du sie dann im Laufe der Woche mal an?

Und du sagst, dass sie ihre Freunde bevorzugt, weil sie sich bei denen so, wie sie ist, akzeptiert und wohl fühlt, während es in der Familie Kritik hagelt. Überrascht es dich da wirklich, dass sie kein Interesse verspürt, mit der Familie mehr Zeit als nötig zu verbringen? Hast du es schon mal damit versucht, sie auch einfach so zu akzeptieren und geschwisterlich zu lieben, wie sie ist, ohne Kritik?

Zudem würde ich dir mal dazu raten, was dich da eigentlich gerade wirklich verletzt. Wenn du sie als deine Schwester vermisst, wenn du gern ein gutes, inniges, geschwisterliches Verhältnis zu ihr hättest, dann reflektiere doch erst mal über dich selbst, was du dazu beigetragen hast, dass ihr das nicht habt. Wie gehst du mit ihr um, wenn ihr euch seht oder miteinander redet? Wie bist du dann zu ihr? Und wäre jemand, der so mit dir umgeht, wie du es mit ihr tust, jemand, mit dem du gern mehr Zeit verbringen wollen würdest?

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Es gibt eher nicht "die beste", sondern einige ganz gute und einige nicht ganz so gute. Geh mal auf Vergleichsseiten wie Check24. Dort kannst du dir die Preise und enthaltenen Leistungen anschauen und vergleichen.

Letztendlich ist es aber dennoch sinnvoll, auch neben einer Versicherung noch ein paar Rücklagen anzusparen. Zum einen, weil man eh meist in Vorleistung gehen muss und das Geld erst einige Wochen später von der Versicherung zurück bekommt. Dann, weil auch nicht immer die Versicherung wirklich alles übernimmt. Und eben auch für den Fall, dass die Versicherung einem kündigen sollte, damit man dann nicht ohne alles dasteht. Bisschen "mit Netz und doppeltem Boden" arbeiten schadet da wirklich nicht!

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Angst vor OP meiner Katze?

Hallo erstmal,

Meine Katze, w 14, 5kg, bkh, beginnende Arthrose am bein, katzenschnupfen für immer und mit einer kleinen Nase geboren hat demnächst eine OP. Undzwar ist es so: sie hat eine Entzündung am Zahnfleisch und auch Eiter. Das wurde versucht mit Medikamenten zu behandeln, aber ohne Erfolg. Außerdem wurde ein Abstrich genommen vom eiter und ins labor geschickt. Jetzt gibt's einen OP Termin, bei dem sie schläfrig wird und dann Gasnarkose bekommt. Dann wird sie geröngt um zu schauen ob sie FORL hat (eine unheilbaren Krankheit an den zähnen). Gleichzeitig werden die laborergebnisse eintreffen, die beim ermitteln der Krankheit helfen. Wenn ja, müssen die entsprechenden Zähne rausgenommen werden. Jedenfalls hab ich mega Angst vor dieser OP wegen dem Risiko. Kontext: meine damals 4 jährige katze musste zum 2ten mal operiert werden und dabei hat sich die bkh Krankheit am Herzen ausgelöst und sie ist kurz darauf verstorben, weil die ärzte die krankheit nucht bemekrt haben. Meine 1 jährige katze wurde kastriert und dabei hat sie die Krankheit auch ausgelöst, aber wir haben es bemerkt und sie bekommt lebenslänglich Tabletten. 2 unserer katzen inklusiv der über die ich rede haben diese krankheit (noch) nicht. Jedenfalls habe ich Angst, dass sie die Krankheit evtl auch hat, ist sehr typisch für die Rasse, und dass sie ausgelöst wird, oder dass sie wegen ihrem Alter einfach nicht mehr aufwacht. Sie ist nunmal schon 14 und wegen unsere Vorgeschichten beängstigt mich das sehr. Im Alter ist eine OP nunmal immer ein Risiko.

Kann mir jemand helfen wie ich weniger angst habe?

LG

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Narkosen in der Tiermedizin sind inzwischen nahezu auf dem gleichen Stand wie die in der Humanmedizin, was Überwachung, Sicherheit und Steuerbarkeit betrifft. Das Risiko ist somit genau wie in der Humanmedizin sehr stark gesunken.

Narkosen lösen auch keine Erkrankungen aus. Sie können bereits bestehende Erkrankungen "sichtbar" machen, ja. Aber die Erkrankung war eben schon vorher da.

Und genau deshalb ist es sehr sinnvoll, vor einer Narkose, gerade bei älteren und/oder rassebedingt potentiell genetisch vorbelasteten Tieren, etwas Diagnostik in diese Richtung zu betreiben. Ein Blutbild mit Organwerten sowie ein Herzultraschall vorab sind dabei sehr empfehlenswert, da sie die größten Risikobereiche für eine Narkose gut abdecken.

Und selbst, wenn dort tatsächlich ein Problem gefunden werden sollte, ist das noch nicht zwingend ein Ausschlussgrund für eine Narkose. Eben weil Narkosen da inzwischen so super individuell steuerbar sind, weil verschiedene Medikamente zur Verfügung stehen und weil so engmaschig davor, dabei und danach etliche Parameter überwacht werden können. Da kann die Narkose dann super auf das bestehende Problem angepasst werden in sehr vielen Fällen.

Wichtig ist natürlich, dass es so eine gute, moderne Narkose nicht für'n Appel und'n Ei gibt. Das, was da bei euch jetzt ansteht, liegt mit moderner Narkose, Dentalröntgen und ggf. Entfernung betroffener Zähne in einem Preisbereich zwischen ca. 800 und 1500 Euro. Plus so um die 200-300 Euro für Blutbild und Herzultraschall vorab. Günstigere Preise sind hier wirklich ein Indiz für fehlende Qualität, nicht für einen besonders netten Tierarzt!

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Du solltest weniger in Richtung Schwerbehinderung und Attest, als vielmehr in Richtung Prozess- und Organisationsoptimierung denken.

Die Gefahr mit dem Attest ist, dass du damit potentiell die Tür in Richtung einer personenbedingten Kündigung aufmachst. Personenbedingt bedeutet, dass die Person, die die Stelle innehat, sie aus persönlichen, in ihrer Person liegenden Gründen nicht mehr ausüben kann. Da kann es durchaus dazugehören, wenn jemand gesundheitlich nicht mehr in der Lage ist, die anstehenden Arbeiten in der vorgesehen Form zu erledigen! Ist also echt dünnes Eis, hier zu arg in diese Richtung zu gehen...

Was du stattdessen machen solltest: Überleg mal selbst und im Anschluss mit konkreten Vorschlägen von dir gemeinsam mit deiner Chefin, wie du vor dem Urlaub deine Arbeit besser vorbereiten, strukturieren und vielleicht auch delegieren kannst, so, dass der Berg danach nicht riesig ist!

Das könnte zum Beispiel bereits sowas sein wie mehrere Eingangskörbe auf deinem Tisch - einen für "dringend", einen für "zu bearbeiten, aber hat Zeit" und einen für "nur zur Kenntnis nehmen/ablegen". Hier können deine Chefin und ggf. andere Mitarbeitende all das, was sie in der Zeit an dich weiterleiten müssen, bereits so einsortieren, dass du diese Priorisierung nach dem Urlaub nicht mehr selbst vornehmen musst, sondern direkt mit dem "dringenden" Stapel loslegen kannst.

Ebenfalls kannst du überlegen, ob es vielleicht simple, nicht allzu zeitintensive Aufgaben bei dir gibt, die vielleicht doch jemand in Vertretung übernehmen könnte (was weiß ich - Daten eintippern hier, Infomaterial versenden dort, sowas halt, wo man kein Fach- und Spezialwissen braucht).

Und was auch noch ein denkbarer Trick wäre: in die Abwesenheitsnotiz im Outlook nicht den ersten Tag nach Urlaub als Rückkehr schreiben, sondern zwei, drei Tage später erst. So, dass du diese ersten Tage hast, um in Ruhe das Liegengebliebe aufzuarbeiten, ohne dass Externe ungeduldig werden.

Naja, und natürlich solltest du selbst deine Urlaubsabwesenheit langfristig vorplanen. So, dass du es direkt in deiner Planung berücksichtigst, Dinge rechtzeitig mit Puffer vorher zu erledigen, vorzubereiten, abzuarbeiten, damit diese dir nach dem Urlaub nicht direkt mit voller Wucht auf die Füße fallen. Also ein gutes, eigenes Zeitmanagement.

Und ja, ich kenne all das auch aus eigener Erfahrung. Als einzige Personalerin für 200 Mitarbeitende ohne echte Vertretung geht's da halt auch gut ab, wenn man doch mal 1-2 Wochen nicht im Büro war ;).

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Grundsätzlich gilt: ein einmal veröffentlichter Dienstplan ist für beide Seiten bindend. Einfach so aus Lust und Laune grundlos darf der Arbeitgeber daran also nichts mehr ändern.

Er kann allerdings aus guten Gründen durchaus noch Änderungen vornehmen. Zum Beispiel, weil eine akute Personalknappheit, z. B. durch Krankheit, aufgetreten ist. Hierfür muss er allerdings eine angemessene Vorankündigungsfrist einhalten. Gerichte betrachten dabei vier Tage im Voraus als angemessen.

Ebenfalls muss der Arbeitgeber bei solchen Änderungen eine Interessenabwägung durchführen - die des Betriebs vs. die der Mitarbeitenden. Er muss also auch schauen, was im Sinne des Privatlebens der Mitarbeitenden die beste Lösung ist.

Die Frage ist somit: wann wurde dir die Änderung für welchen Tag mitgeteilt und was sind deine bereits bestehenden Pläne für diese Tage?

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Vielleicht liest du den Artikel dazu auch mal und denkst ein bisschen genauer darüber nach, was dort ohne BILD-mäßige Skandalisierung wirklich dahinterstecken könne?

Es geht primär darum, dass Geschäfte, die Kleidung für Frauen anbieten, die aus religiösen Gründen weniger Haut zeigen möchten, auch zunehmend für Frauen interessant werden, die exakt das ganz ohne religiöse Motivation tun wollen. Wo genau ist da nun der große Skandal? Dass Frauen existieren, die sich nicht für den male gaze kleiden wollen? Dass Frauen bequeme, locker sitzende Kleidung bevorzugen, die dennoch kein Strickpulli im Sommer sein sollte?

Wenn man dort einen Skandal draus ableiten möchte, vielleicht eher den, dass die gängigen Bekleidungsgeschäfte vielleicht einfach nur für sehr begrenzte Körperformen und Kleidungswünsche Produkte anbieten. Dass "eng und kurz" dort so der Standard ist, dass Frauen, die was anderes möchten, einfach nicht fündig werden. Und dann könnte man die Frage stellen, wieso genau diese Anbieter so versessen darauf sind, dass Frauen im Sommer Haut zeigen. Oder?

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Was tun mit meinem Problemhund?

Kurz und knapp:

Ich habe seit 8 Jahren eine Schäferhündin, mit ca 1-2 Jahren Alter aus dem Tierschutz übernommen, sie ist jetzt also zwischen 9 und 10 und sie hat so schlimme Verlustängste, dass ich überlege, sie im schlimmsten Fall einzuschläfern.

Das klingt zwar erstmal hart, aber wenn ich sie nur 10min alleine lasse, zerbeißt sie Türen, Fenster (im Auto auch das Armaturenbrett, Lenkrad etc) und ist offensichtlich extrem gestresst. Sie kann mittlerweile unsere Fenster trotz extra Sicherungen innerhalb von 5min öffnen und läuft dann auf die Straße, um nach mir zu suchen.

Die naheliegende Lösung wäre natürlich Training, aber das habe ich schon viele Jahre versucht und manchmal hatten wir monatelang Phasen, in denen sie dann 3-4h allein geschafft hat, nur um nach einer Woche mit weniger Training den Fortschritt wieder komplett zu verlieren. Diesen Zyklus habe ich jetzt 4 oder 5 mal durch und ich kann einfach nicht mehr. Sie lernt es nicht mehr und auch wenn es natürlich meine Entscheidung war, mir einen Hund zuzulegen, fühle ich mich wie ihre Geisel. Ich kann nicht einkaufen gehen, ich kann nicht zum Arzt oder mal kurz an der Tankstelle zur Toilette gehen... Und ich habe schon tausende € in neue Türen, Fenster, Gurte, Lenkräder und Zäune investiert, sowie massenhaft Nerven dabei, sie einmal pro Woche stundenlang zu suchen.

Was ich schon versucht habe:

- Training mit immer länger werdenden Zeitintervallen

- Chilisoße an den Fenstergriffen

- anketten (sie schlüpft bis jetzt aus jedem Halsband weil ihr Kopf kleiner ist als ihr Hals)

- Kamera mit Sprachfunktion, um zu beruhigen

- vor dem alleine lassen viel Spielen und auspowern

Meine Optionen:

- Tierheim: ich mache mir Sorgen, dass ein so altes Tier mit einem so einschneidenden Problem keinen Menschen mehr findet. Außerdem hängt sie sehr an mir und ich will ihr das nicht antun. Ich kenne privat auch niemanden, der sie nehmen würde.

- Zwinger: wäre halt wieder extrem teuer und ich denke, sie könnte da vermutlich auch ausbrechen, ist aber gerade die realistischste Option. Sie soll da auch nicht jeden Tag rein, sondern eben nur ein- bis zweimal die Woche, wenn wir mal einkaufen oder sonstwas tun müssen.

- warten, dass sie endlich stirbt: ich möchte sie eigentlich nicht einschläfern lassen, es ist ja nicht ihre Schuld, dass sie so verkorkst ist. Die Option wäre also, dass ich einfach noch 3-5 Jahre die Zähne zusammenbeiße und mir danach nie wieder einen Hund zulege.

Gibt es irgendwelche offensichtlichen Ideen, die ich übersehen habe?

Wäre Tierheim/Vermittlung oder Zwinger eurer Meinung nach grausamer?

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Wie wäre es denn stattdessen mit einem Netzwerk aus bezahlten und befreundeten Menschen, die den Hund immer dann zu sich nehmen, wenn du Dinge erledigen musst, bei denen der Hund nicht dabei sein kann? Eine Hundebetreuung für 2-3 Stunden für Einkäufe und Co. dürfte doch deutlich kostengünstiger kommen als ständige Reparaturen an Auto und Wohnung...

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Sie schreibt ja "ergänzend". So wie ich das verstehe, geht es nicht darum, dir die Hormontherapie zu versagen, sondern sie eben um eine psychologische Begutachtung zu ergänzen. Und das ist in so einem großen Prozess wie einer Transition einfach nur sinnvoll und richtig.

Ich mein, da kommt ja noch einiges auf dich zu - Reaktionen im direkten sozialen Umfeld, Reaktionen im gesamtgesellschaftlichen Kontext, eventuelle medikamentöse Nebenwirkungen, die auch auf die Psyche gehen und der tatsächlich extrem sinnvolle Nikotinentzug, der auch nicht ganz ohne sein kann (warum der sinnvoll bis notwendig ist, findest du heraus, wenn du mal nach den potentiellen Gefahren bei Pille plus Rauchen googlest...). Und oben drauf offenbar noch eine nicht ganz so lang zurückliegende Burnout-Thematik, die ja auch Ursachen und Auswirkungen im psychischen Bereich hat...

Dass diese Ärztin da empfiehlt, dass du nicht nur eine einmalige Begutachtung machst, sondern noch mal geschaut wird, ob du in diesem Prozess von einer weiteren psychologischen Betreuung profitieren könntest bzw. diese diesen Prozess sicherer für dich macht, ist doch nachvollziehbar, oder?

Du kannst aber natürlich morgen auch einfach noch mal telefonisch oder per Mail bei ihr nachfragen, wie ihr Schreiben gemeint war - und auf Basis der Reaktion dann entscheiden, ob du dir eine andere Ärztin zur Begleitung deiner Transition suchst.

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In den bevorstehenden Sommerferien werden oft Menschen im Servicebereich überall dort gesucht, wo andere Menschen gern diese Zeit verbringen, z. B. in Freibädern. Karten verkaufen, Gastro, Reinigung - da gibt's oft einiges, wo gerade Schüler:innen ohne Ausbildung und Vorkenntnisse ganz gut unterkommen und sich für diese Zeit ein bisschen was dazuverdienen können.

Ansonsten findest du Nebenjobs am ehesten, in dem du einfach mal in Geschäfte, Restaraunts, Cafés, Eisdielen und Co. gehst und dort einfach nachfragst. Am besten mit einem kleinen Lebenslauf mit deinen Kontaktdaten und ein paar Infos zu dir ausgedruckt im Gepäck, den du da lassen kannst, wenn die richtige Ansprechperson gerade nicht da ist.

Und du kannst natürlich deine Eltern und andere erwachsene Familienmitglieder bitten, dass sie sich mal bei ihrer Arbeit und in ihrem Freundeskreis umhören, ob dort vielleicht jemand jemanden kennt, der vielleicht einen passenden (Ferien-)Job für dich haben könnte. Das ist auch ein klassischer Weg, in diesem Alter an solche Jobs zu kommen!

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Mit 10 Wochen sollte diese Katze noch bei Mama und Geschwistern sein. Mit 12-14 Wochen kann dann allmählich der Umzug stattfinden - aber nicht allein, sondern mit einem gleichaltrigen anderen Kitten. Die einfachste Lösung dabei: einfach direkt zwei Geschwisterchen aus einem Wurf nehmen, die kennen sich bereits und können sich sofort super aneinander orientieren!

Und im weiteren Verlauf ist so eine andere Katze auch enorm hilfreich, damit die Zwerge ihre Energie miteinander abbauen können.

Etwas weniger chaotisch-wild werden Katzen dann meist so mit 2-3 Jahren. Das ist das Alter, indem sie nicht nur körperlich, sondern auch psychisch allmählich echt erwachsen und ausgereift sind.

Das heißt aber keineswegs, dass sie dann zu Stofftieren mutieren! Unsere Katzen sind Spitzenprädatoren im Wohnzimmerformat. Das bedeutet, das Bedürfnis, jeden Tag mehrfach zu jagen, ist und bleibt fest in ihnen verankert. Und genau deshalb gehören tägliche Spiel- und Beschäftigungsangebote zu den zwingend notwendigen Aufgaben als Katzenhalter!

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Natürlich spielt Sport auch in der Kita eine Rolle! Und klar, dort geht's (zum Glück) nicht um objektiv vergleich- und messbare Leistungen wie Zeiten oder Weiten. Aber dennoch ist das, was dort passiert, gezielt, geplant und somit vorbereitet, durch die pädagogischen Fachkräfte. Spiele raussuchen, Geräte bereitstellen, Sicherheit prüfen, anleiten/erklären, die Kinder dabei beobachten, Hilfestellung leisten, sich vorher Gedanken machen, welche Beobachtungen dabei eventuell pädagogisch relevant sein könnten - all das gehört zu so einer Vorbereitung und Durchführung eines solchen Angebots dazu! Und genau das ist deine Aufgabe, dir darüber für eine solche Einheit Gedanken zu machen.

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"Durchgreifen" und "Grenzen setzen" funktioniert bei Katzen echt nur sehr begrenzt. Insbesondere dann, wenn es einem wichtig ist, dass die gute Bindung zwischen Mensch und Katze bestehen bleibt und man für sie kein bedrohlicher, unberechenbarer Stressor wird...

Somit geht's eher darum, das Bedürfnis, was das Tier einem mitteilen möchte, zu verstehen und dafür eine Option zu finden, die für Mensch und Tier gleichermaßen funktioniert. In diesem Fall ist tatsächlich sehr wahrscheinlich der von "Strahlkraft" bereits vorgeschlagene Futterautomat die beste Lösung.

Die sind übrigens insgesamt eine echt tolle Hilfe in der Katzenhaltung! Denn eigentlich sollten Katzen viele kleine Portionen über den Tag verteilt, am besten mehr als fünf, fressen, nicht nur 2-3 große. Und genau da ist so ein Automat (am besten mit Kühlakkus oder sogar aktiver Kühlung für Nassfutter jetzt im Sommer) eine enorme Hilfe im normalen, beschäftigten Alltag, den wir alle so leben :).

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Plötzlich trächtige Katze?

Hallo,

Ich habe vor einigen Wochen 2 Katzen aus einem Animal Hoarding Haushalt geholt, Das Veterinäramt kennt den Fall, es wurde vor einiger Zeit schon knapp 40/50 Katzen aus diesem Haushalt rausgeholt. Die Besitzerin hatte dennoch noch weitere Katzen da sie nicht alle abgenommen haben und auch manche Freigänger waren die sie daher nicht einfangen konnten. Die Besitzerin ist nun dabei ihre restlichen Katzen selber abzugeben und ich habe 2 von ihr abgenommen (eine Scottish Fold mix und eine BKH mix, beide 8 monate alt) Man kann sich natürlich vorstellen das die Besitzerin weder die Katzen geimpft noch kastrieren lassen hat, bei der Scottish Fold Mix ist mir recht schnell nachdem wir sie abgeholt haben aufgefallen das sie einen etwas dicken Bauch hat, wir haben mal abgewartet, hätte ja auch nur ein Blähbauch durch die Futter umstellung sein können, der Bauch wurde mit der Zeit aber immer größer, mittlerweile spürt und sieht man Tritte im Bauch also dementsprechend ist sie trächtig. Ich habe absolut keinen Platz noch 4 oder sogar mehr Katzen zu behalten, es soll nur bei diesen 2 bleiben. An der Situation kann man jetzt aber natürlich nichts mehr ändern und wir haben beschlossen dass wir die Katze nicht wieder zurückgeben zur alten Besitzerin sondern sie bleibt hier, wird auch hier ihre Kitten bekommen und alles weitere. Sie bekommt energiereiches Futter so viel sie will und die Wurfbox bereite ich auch schon vor, sollte ich sonst noch etwas beachten oder ändern?

Die Kitten bleiben natürlich die ersten Wochen bei der Mutter, behalten kann ich sie auf Dauer aber natürlich nicht, wie mache ich das am besten? Ich würde sie ungerne alle ins Tierheim bringen (was ich im Notfall aber natürlich machen müsste) Ich würde aber lieber für die kleinen ein schönes Zuhause finden, wo finde ich das am besten also wie gehe ich da jetzt vor? Verkaufsplattformen (ebay kleinanzeigen natürlich nicht)? Flyer aushängen? Habt ihr irgendwelche Tipps? Ich möchte natürlich kein großes Geld haben, vielleicht 150€ als Schutzgebühr mit Schutzvertrag als Sicherheit, mehr aber auf jeden fall nicht.

Freue mich über Tipps und Antworten.

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Heute noch zum Tierarzt und schauen, wie weit die Trächtigkeit ist und ob noch eine Kastration "mit Inhalt" vertretbar wäre! Neben allem anderen sind Scottish Fold eben auch noch eine massive Qualzucht, die sehr früh in ihrem Leben oft starke Schmerzen aufgrund der Fehlbildungen an allen (!) Knorpeln im Körper bekommen. Hier ist es definitiv nicht falsch, weiteres Elend dieser Art durch so einen Abbruch einer Trächtigkeit zu vermeiden...

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"Das" ist ein Frettchen. Und Frettchen sind in der Haltung verdammt aufwendig, weil sie intelligent, wendig, geschickt, enorm neugierig und bewegungsfreudig sind. Was niedlich und positiv klingt, bedeutet in der Realität, dass man sehr viel Platz, Zeit, Geld, Energie und Kreativität investieren muss, damit diese Tiere glücklich und gesund leben UND die eigene Wohnung diese Haltung übersteht, ohne zum Schlachtfeld zu werden. Und das nicht nur zu Beginn, sondern immer, dauerhaft, solang diese Tiere leben.

Ebenfalls bringen sie so einiges an Gerüchen mit sich, was ziemlich leicht unangenehm werden kann, wenn man Hygiene, Fütterung und Haltung nicht wirklich penibel optimiert betreibt.

Es sind also keine einfachen, "lieben" Haustiere, die friedlich bei einem im Bett schlafen und sich auch sonst nett und ruhig verhalten. Es sind hochgradig anspruchsvolle kleine Räuber, deren Haltung eine Menge Einsatz erfordert. Und somit sind es definitiv keine Haustiere für jemanden, der nicht mal bereit ist, "ferret" in den Google-Übersetzer einzugeben, um herauszufinden, um welche Tierart es sich handeln könnte...

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Die Rasse spielt bei Katzen hinsichtlich des Charakters eine absolut untergeordnete Rolle. Im Gegensatz zu Hunden und Pferden wurden Katzen nie gezielt für bestimmte Aufgaben gezüchtet. Die Zucht bei Katzen bezieht sich primär auf Optik. Der Charakter ist und bleibt dabei trotzdem hochgradig individuell.

Somit ist für euren Plan die beste Idee wirklich die, mal ins örtliche Tierheim zu gehen und dort gemeinsam mit eurer Mutter nach dem passenden Individuum für sie zu schauen. Umso mehr dann, wenn es wirklich nur eine werden soll, denn weder Tierheime noch seriöse Züchter geben Kitten und junge Katzen in Einzelhaltung ab. Da würde ohnehin nur eine ältere Katze, die bereits jahrelang allein gelebt hat und deshalb wirklich andere Katzen in ihrem Revier nicht mehr akzeptiert, in Frage kommen. Und damit landet man automatisch im Tierschutzbereich.

Bei jungen Katzen hingegen solltet ihr bedenken, dass diese eine Lebenserwartung von locker 15-20 Jahren haben. Sprich, hier ist es enorm wahrscheinlich, dass eure Mutter sich nicht bis ans Lebensende dieser Katzen allein um sie kümmern können wird. Diese Tiere müssten also irgendwann sehr wahrscheinlich bei einem von euch einziehen - einhergehend mit der vollen Verantwortung für diese Tiere, auch und gerade finanziell und dort vor allem hinsichtlich der Tierarztkosten! Und da reden wir nicht über 50 Euro hier und 100 Euro da. Ich sag's mal so: ich empfinde inzwischen Rechnungen beim Tierarzt unter 300 Euro als "Ach, das war aber eine günstige Kleinigkeit!". Und vierstellige Rechnungen hat man bereits bei sowas simplem wie einer Zahnbehandlung, die für locker 80% der Katzen irgendwann fällig wird, weil eben die allermeisten Katzen im Laufe ihres Lebens Zahnprobleme entwickeln...

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Für eine gute und günstige Katzenernährung würde ich folgende Tipps geben:

  • Bestell online! Fressnapf, Bitiba, Zooplus, Zooroyal und wie sie alle heißen - am besten mit Apps und abonnierten Newslettern, denn die haben ständig irgendwelche Rabattcoupons und Sonderangebote.
  • Bestell große Gebinde! Keine Tütchen, keine Schälchen, keine kleinen Dosen, sondern 400- oder auch 800g-Dosen.
  • Damit die Katzen das auch fressen, sollten die Dosen natürlich nicht lang geöffnet im Kühlschrank stehen. Hierfür: portionsweise einfrieren! Tagesportion, die dann über Nacht im Kühlschrank für den nächsten Tag auftaut. So bleibt das Futter frisch, wird akzeptiert und du kannst dennoch von den günstigen Pro-Kilo-Preisen bei diesen großen Gebinden profitieren.
  • Kauf gutes Futter, ohne Getreide, ohne pflanzliche Nebenerzeugnisse! Das spart einfach langfristig Tierarztkosten, die deutlich höher ausfallen als der etwas höhere Preis für dieses viel besser Futter...

Feringa, MACs, Mjamjam - das wären zum Beispiel drei Hersteller, die es in 800g-Dosen gibt und die von der Zusammensetzung her absolut fein sind. Bei 200g Nassfutter pro Tag pro Katze landest du dort bei unter 30 Euro Futterkosten pro Katze pro Monat. Das ist wirklich enorm günstig und dennoch gesund und gut! Umso mehr, wenn du dann auch noch so viele kleine Mahlzeiten wie möglich über den Tag verteilt fütterst, nicht nur 2-3 große.

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Innerhalb der Probezeit kann der Arbeitgeber dir ohne Angabe von Gründen kündigen, das Kündigungsschutzgesetz greift in den ersten sechs Monaten eines Arbeitsverhältnisses noch nicht.

Aber mal aus Arbeitgeberperspektive logisch gedacht: wenn du dort eine Person hättest, die den Job, für den du sie eingestellt hast, richtig gut macht - wäre es dann sinnvoll, wegen drei krankheitsbedingten Fehltagen diese Person zu kündigen und den ganzen Aufwand für die Stellenbesetzung noch mal anzugehen? Eben.

Wie sähe es hingegen aus, wenn die Person einen eher schlechten Job macht, nicht so motiviert wirkt, sich vielleicht auch nicht gut ins Team einfindet? Würdest du als Arbeitgeber diese Person weiter und dauerhaft beschäftigen? Bräuchte es dann echt drei Fehltage, um die Entscheidung zu treffen, würden die da echt noch eine relevante Rolle spielen? Eben.

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Andere Antwort

Unser Strafrecht in Deutschland sieht bereits vor, dass die individuelle Lebenssituation des Täters bei der Strafzumessung berücksichtigt wird, neben sowas wie dem Motiv und dem Kontext der Tat. Die Tat wird natürlich auch beim besten Menschen der Welt bestraft, aber eben potentiell weniger stark als beim schlechtesten Menschen der Welt. Auch deshalb, weil beim besten Menschen der Welt meist die Wahrscheinlichkeit, dass es noch mal zu so einer Tat kommt, meist erheblich geringer als beim schlechtesten Menschen der Welt ist.

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