Vorstellungsgespräch: Anzughose mit weissem Hemd und ohne Krawatte okay?

9 Antworten

Hallo!

Das Sakko würde ich schon tragen - das macht die Kombination stilvoller, rundet sie ab, wirkt einfach besser und kompletter. Auch im IT-Bereich muss man nicht extrem locker bis nachlässig erscheinen; besser over- als underdressed, sage ich immer: Es ist einfach nur unangenehm und völlig vermeidbar, wenn eine solche Chance auf einen Job wegen nicht angepasster Kleidung, also einer an sich total banalen Sache, scheitert.

Viel Erfolg!

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Danke für eure Antworten. Die Meinungen gehen ziemlich auseinander... Nun bin ich noch verunsicherter als vorher.

Es ist bereits das zweite Gespräch bei der Firma. Und anscheinend sind sie an mir interessiert. Zusätzlich erhalte ich die Möglichkeit für eine Stunde in die Abteilung zu schauen.

Die Dame vom HR hatte einen schönen Pullover und der Abteilungsleiter ein weisses Hemd an. Da bin ich mir mit gut 20 Jahren schon etwas zu overdressed vorgekommen. Richtig wohl habe ich mich auch im Anzug nicht gefühlt.

Wie wäre es denn, wenn ich ein weisses Hemd mit einer schönen, dunkelblauen Chino-Stoffhose anziehe? Hemd in die Hose und dazu noch schöne schwarze Halbschuhe.

Und ja, ich habe auch das Gefühl, dass ich mir zu fest Gedanken mache. Aber mir ist die Stelle zum einen wichtig und zum anderen sind die Meinungen sehr unterschiedlich. Die einen sagen, dass man sich dem Dresscode der Firma anpassen soll beim zweiten Gespräch und die anderen sagen, dass man den Stil behalten soll, die Kleidung aber wechseln soll.

Was meint ihr zu der Chino-Hose?

Aufjeden. Auf keinen Fall eine Kravatte. Arbeite selbst in dieser Branche und Kravatte ist echt overdressed. Die meisten arbeiten hier mit einem Hoodie und Jeans oder im Sommer mit Tshirt. Aber beim Vorstellungsgespräch darf es schon ein Hemd sein. Deshalb gute Wahl.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Wenn wir (öffentlicher Dienst) Vorstellungsgespräche haben, dann zählt erstmal das Papier. Die Spanne reicht da vom einfachen Arbeiter über Erzieher bis zum Büroangestellten. Bei Beamten oder Ingenieuren, Technikern usw. wird es oft im Bewerberfeld steif.
Bei dem Vorstellungsgespräch selbst, zählt wie sich der Bewerber verkauft, denn darum geht es in dem persönlichen Gespräch ja nun auch mal. Bei uns ist das alles andere als persönlich, da kann schon mal ein Gremium mit 7 Personen dem Bewerber gegenüber sitzen :-)

Ich habe schon so oft Überraschungen erlebt, dass der "heimliche" Favorit (laut Papier) enttäuscht hat und jemand anderes durch sein Auftreten überzeugen konnte. Dabei hat es nie eine Rolle gespielt ob die Person da nun im Anzug oder Hosenanzug sitzt, oder in Alltagskleidung mit Jeans, Pulli usw.

Es mag sicherlich Ausnahmen geben, wie z.B. Banken, Versicherungen wo auch das äußerliche Erscheinungsbild wichtig ist aber letztendlich zählt doch als erstes die Person und der Charakter.
Denn auch der tollste Bewerber mit Super Zeugnissen usw. kann der größte Mist sein, wenn er ein Querulant ist oder nach seinen eigenen Aussagen, nicht in das Team passt. Oft outen sich die Bewerber auch in den pers. Gesprächen, weil im Dialog Mängel offenkundig werden.

Danke für eure Antworten. Die Meinungen gehen ziemlich auseinander... Nun bin ich noch verunsicherter als vorher.

Es ist bereits das zweite Gespräch bei der Firma. Und anscheinend sind sie an mir interessiert. Zusätzlich erhalte ich die Möglichkeit für eine Stunde in die Abteilung zu schauen.

Die Dame vom HR hatte einen schönen Pullover und der Abteilungsleiter ein weisses Hemd an. Da bin ich mir mit gut 20 Jahren schon etwas zu overdressed vorgekommen. Richtig wohl habe ich mich auch im Anzug nicht gefühlt.

Wie wäre es denn, wenn ich ein weisses Hemd mit einer schönen, dunkelblauen Chino-Stoffhose anziehe? Hemd in die Hose und dazu noch schöne schwarze Halbschuhe.

Und ja, ich habe auch das Gefühl, dass ich mir zu fest Gedanken mache. Aber mir ist die Stelle zum einen wichtig und zum anderen sind die Meinungen sehr unterschiedlich. Die einen sagen, dass man sich dem Dresscode der Firma anpassen soll beim zweiten Gespräch und die anderen sagen, dass man den Stil behalten soll, die Kleidung aber wechseln soll.

Was meint ihr zu der Chino-Hose?

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@Meilehans

Wie die Leute in der Firma rumlaufen und wie man zu Vorstellungsgesprächen erscheint, sind zwei paar Schuhe.

Es gibt ungeschriebene Gesetze, an die man sich halten sollte und dazu gehört, grundsätzlich im Anzug zu erscheinen und nicht in einer Freizeithose.Eine Krawatte ist nicht zwingend, wenn es beim zweiten Gespräch nicht ganz so förmlich sein soll, ein Anzug aber schon.

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@dandy100

Okay. Dann zieh ich den Anzug an. Danke dir!

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@Meilehans

Personaler sehen sowas gerne - ich bin übrigens einer ;-)

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@Meilehans

Im Grunde kannst Du im Schlafanzug da hin gehen! Es zählt dein Wissen und Können und wie gut Du dich Charakterlich verkaufst. Weißes Hemd und eine Jeans und wenn es Dir zu kalt ist, ein Sakko drüber, fertig. Du kannst da noch so schick hin hin gehen, wenn Du nicht überzeugst, weil Du den Mund nicht auf bekommst, dann war es das.

Wir hatten vor kurzem ein 15 jähriges Mädel vor uns sitzen. Spitzennoten alles toll aber die hat sich schon im Bewerbungsgespräch schon nervlich runter gemacht, das war nix. Danke versuch es bitte nächstes Jahr nochmal ...

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"Würde das Sakko gerne weglassen."

Ausgeschlossen! So geht man nirgenwo hin und zu einem Vorstellungsgespräch schon gar nicht.

Anzug, helles, unifarbenes! Hemd und Krawatte

ungefähr so:

https://www.otto.de/p/bruno-banani-anzug-set-4-tlg-mit-krawatte-und-einstecktuch-460482414/#variationId=460491701

Okay. Und ist es in Ordnung, den gleichen Anzug wie beim ersten Gespräch zu tragen? (schwarz) Lediglich das Hemd würde ich wie gesagt in ein weisses tauschen. Krawatte ist für diese Position zu schick.

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