Von Schulpferd gebissen was tun?

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11 Antworten

Also, ich bin da ein wenig anderer Meinung als meine Vorschreiber.

Natürlich darf man Tiere nicht misshandeln und definitiv nicht auf sie einschlagen. Ich liebe Pferde und ihr Wohl liegt mir unglaublich am Herzen.

Aber wenn ein Pferd nach mir beisst, dann finde ich es nicht verwerflich, diesem Pferd einen leichten Klaps zusammen mit Schimpfen auf die Schnute zu geben. Pferde sind auch untereinander nicht zimperlich - da passiert es innerhalb einer Weidegruppe ohne Weiteres schon mal, dass sie einander beißen und sich gegenseitig treten, wenn bestimmte Auseinandersetzungen und Machtverhältnisse geklärt werden sollen.

Ich rede nicht von wildem Schlagen - sondern wirklich nur von einem energischen Stimmeinsatz in Verbindung mit einem wirklich leichten (!!!) Klaps. Es geht hier NICHT darum, dass ich dem Pferd einen Schmerz zufüge! Es geht ehr darum, dass das Pferd begreift, warum ich sauer bin. Welches Verhalten seinerseits nicht in Ordnung war. Und es weiß dann, dass ich ihm an der Stelle eine deutliche Grenze setze und es sich nicht alles bei mir herausnehmen darf. 

Sorry, aber das mit dem netten Erklären klappt bei einem Pferd in der Regel nicht. Es muss genau verstehen, warum und weshalb der Mensch gerade sauer ist und dann wissen, dass dieser ihm eine Grenze setzt. Das Ganze muss eine kurze Sequenz sein. Danach geht man wieder zur Tagesordnung über und handelt ganz normal weiter. Schnappt es erneut oder versucht zu schnappen, reicht dann meist schon, dass man noch mal energisch schimpft. Da reicht in der Regel ein bestimmtes "Lass das sein!

Manche Pferde testen ihre Reiter regelrecht aus. Gerade Reitschulpferde sind meist ziemlich gewitzt und wissen sehr gut, wie sie sich manch einen vom Hals halten. Unsicherheiten im Umgang werden dann gnadenlos ausgenutzt. 

Das erste Pony meiner Kinder war ein ehemaliges Reitschulpony, welches wir nach 6 Jahren (!!!) Reitschulbetrieb gekauft haben. Die Gute ist mit allen Wassern gewaschen gewesen. Erst als sie begriffen hat, dass sich ihr Leben wirklich geändert hat, sich ihre Bezugspersonen nicht mehr änderten und sie liebten, egal wie kratzbürstig sie auch war, änderte sich ihr Verhalten. Nächstes Jahr  wird die Gute 30 und ist das loyalste und liebste Pony, welches man sich vorstellen kann. Aber sie ist nun auch schon 18 Jahre kein Reitschulpony mehr.

Beisst ein Pferd nach seinem Reiter, so kann das die unterschiedlichsten Ursachen haben und da kann definitiv auch deutlich mehr hinterstecken wie der Versuch, sich den Schulreiter vom Hals zu halten.

Natürlich kann das Pferd Schmerzen haben. Gerade in der Sattellage, wenn das Reitschulpferd, wie so viele andere Reitschulpferde auch, einen schlecht sitzenden Sattel hat, kann es richtig weh tun, wenn man diesen Teil mit dem Striegel oder der Bürste berührt. Vielleicht haben auch einfach schon viel zu viele viel zu schwere Reiter im Rücken rumgeplumst. Vielleicht fehlt Korrekturberitt und eine vernünftige Bemuskelung. Vielleicht hat es einen Rückenschaden - einen Senkrücken, Kissing Spines oder ähnliches. Was es gesundheitlich sein kann, das kann hier keiner sagen. Möglichkeiten gibt es genug.

Gebissen zu werden ist sicherlich nicht schön. Aber Du schreibst von einem leichten blauen Fleck. Deshalb werte ich das jetzt mal als nicht ganz so dramatisch. Beim nächsten Mal erhebe Deine Stimme und sei energisch. Frag beim Besitzer/ Reitlehrer ob Du dem Pferd überhaupt auf das Maul klapsen dürftest und versichere Dich bei ihm, ob gesundheitlich etwas vorliegt, weshalb das Pferd so reagiert. 

Reagiert es nur auf den Striegel im Rückenbereich und an anderen stellen des Körpers nicht, kannst Du schon davon ausgehen, dass es Rückenschmerzen hat. Reagiert es am ganzen Körper mit Abwehr, dann tippe ich ehr auf ein unerzogenes Pferd, welches auf Deiner Nase herumtanzt.

Generell sollte ein Reitschulpferd jedoch so sein, dass seine Reiter nicht Gefahr geraten verletzt zu werden. Gerade wenn es sich, wie bei Dir, um Anfänger handelt, die noch unsicher sind und wenig erfahren im Umgang mit sperrigen Charakteren. Deine Einstellung dem reiten-lernen gegenüber scheint echt gut zu sein, deswegen gehe ich davon aus, dass Du ein Pferd mit Schmerzen gar nicht reiten wollen würdest.

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Kommentar von VanyVeggie
05.08.2016, 10:34

Normal stimme ich dir immer zu. Aber zum Thema Klaps: Mag sein das Pferde untereinander nicht zimperlich sind. Aber wir sind keine Pferde. Kaninchen z.B sind untereinander auch nicht zimperlich. Sollte man ihnen dann deswegen auch einen Klaps geben, wenn sie mal zwicken? 

Ich hab die Erfahrung gemacht, dass es vollkommen ausreicht, wenn man mit der Hand eine ruckartige Bewegung macht oder nach der Unterlippe greift. Denn oftmals meint ein Pferd das nur spielerisch oder ist neugierig und nicht böse. 

Hier speziell sehe ich ein Pferd was Schmerzen hat und fände es schon wirklich grenzwertig es dafür zu bestrafen und danach. Das hat dann nix mehr mit Tierliebe zu tun. 

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Hallo, 

das klingt für mich so als ob das Pferd Schmerzen hätte. Das sollte sich eigentlich mal ein Tierarzt und ein Osteopath ansehen. Leider macht man sich in Reitschulbetrieben jedoch nicht die Mühe. 

Schulpferde haben´s eben nicht leicht. Es sitzen ja ständig Reitanfänger auf ihnen, wodurch der Rücken ziemlich belastet wird. Die Pferde werden mit der Zeit auch total verritten. Ein seriöser Betrieb lässt seine Tiere regelmäßig untersuchen, die Ausrüstung anpassen und die Pferde in Korrektur reiten. Machen aber wenig Reitschulen. 

Du solltest das Pferd keinesfalls schlagen! Überhaupt nie ein Tier, dazu noch ein Fremdes, schlagen o.Ä ausser es ist Notwehr. Da wirst du durch oder dir eine andere Reitschule suchen müssen. Der Reitlehrerin hast du ja bereits gesagt, dass es Probleme mit dem Pferd gibt. Mehr kannst du nicht tun. 

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

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Kommentar von emilyyyheart
05.08.2016, 07:37

isch habe  heute nochmal eine Stunde wenn sie wieder nach mir schnappt was soll ich dann tun?

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Kommentar von stracciatella33
05.08.2016, 11:25

Wenn ein Pferd genau dann schnappt, wenn der Reiter unterm Hals durchgeht, was hat das mit Schmerzen zu tun? ;)

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Ich tippe ganz schwer darauf, dass das Pferd Schmerzen hat. Entweder bei der Ausrüstung, da sollte dann der Sattler alles genau überprüfen, oder das Pferd hat Schmerzen schlicht und ergreifend, weil´s verritten ist und die Muskulatur nicht richtig ausgebildet wurde (kann aber auch sein, dass das Rückgrad, die Halswirbel etc bereits Schaden genommen haben).

Leider ist es auf solchen Ausbildungsbetrieben so, dass da nicht korrekt nachgearbeitet wird, heißt: Kein Bereiter, der ein Gefühl für die Tiere hat und regelmäßig Korrektur reitet was die Schüler "verbockt" haben, kein Zahnarzt (auch das sollte regelmäßig kontrolliert werden), keine vernünftige Hufbearbeitung (da kommen dann die sog. Akkordschmiede alle 6 Wochen die innerhalb eines Tages eine gewisse Anzahl an Pferden "durcharbeiten).

Als Reitschülerin kannst du wenig bis gar nix machen, ausser nicht mehr hingehen. Das muss der Stallbetreiber bzw. der Besitzer einsehen, dass das so nicht in Ordnung ist und etwas geändert werden muss.

Mach dem Pferd bitte keinen Vorwurf, es sieht nicht mehr richtig ist also dem Menschen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert, dazu kommen evtl. noch Schmerzen. Ja, da würd ich auch beißen wenn ich Angst hätte.

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Hallo liebe emilyyyheart,

zuersteinmal muss ich mich erst einmal wundern und finde es schon ziemlich erschreckend, wenn ich höre das die Reitlehrerin meint das würde sie schon kennen..... also besteht das Problem schon länger. Schon allein die Gewissheit das dieses Pferd in einem Schulbetrieb eingesetzt wird zeigt, dass es hier mit Pferdeverstand und Pferdeliebe nicht weit her ist, dem Pferd gegenüber und auch dir als Reitschülerin.

Grundsätzlich gilt, dass ein Pferd nicht einfach nur so schnappt oder beist und schon gar nicht des öfteren.

Wie schon eine Vorschreiberin oder auch mehrere sagen, dass das Pferd eventuell Schmerzen hat und deshalb schnappt sollte beachtet, geachtet und nebst einer Untersuchung durch Tierarzt, Osteopath, Chiropraktiker oder auch Pferdepsychologe abgeklärt werden.

Es kann auch durchaus sein das das Pferd einfach nur pissig ist, da zu viele verschiedene und noch dazu Reitanfänger an ihr rum fummeln und einfach aus Unwissenheit, wie man mit Pferden korrekt umgeht, viele Dinge falsch machen und das Pferd einem dann früher oder später dies einem Krumm nimmt und deshalb so reagiert. Das ist ein ganz normales Verhalten. Versuche Du dich einmal in dessen Pferd hineinzuversetzen. Stell Dir vor Du würdest von Hand zu Hand gereicht werden und müsstest dich immer wieder auf eine neue Familie einstellen.

Auch dein Satz das Du schon zu lange voltigierst, finde ich abstrus. Denn, meine Meinung ist erst einmal folgende.

Bevor man überhaupt auf einen Pferderücken sollte, wäre es notwendig das Reitschüler die Pferdesprache lernen und wie man korrekt mit Pferden umgeht. Denn, da liegt das übel. Die meisten Reitschüler wollen so schnell wie möglich auf den Pferderücken und drauf los jockeln. Wie sich das Pferd dabei aber fühlt ist meist egal, da es ja in 90% aller Reitschulbetriebe nicht ums Pferdewohl geht, sondern um die Kohle, die mit diesen armen Geschöpfen verdient werden will. Der Großteil der Pferde leiden unter den Bedingungen und dem Umgang extrem.

Noch eines im Bezug auf das Voltigieren:

Richtig gutes und perfektes Timing und Gleichgewicht beim voltigieren hat man erst nach ca. einem halben - dreiviertel Jahr und dann ist man immer noch Anfänger. Richtig reiten und den Umgang mit Pferden wirst Du nie zu 100% gelernt haben auch wenn Du schon 15 Jahre auf dem Pferd sitzt und reitest, denn man lernt nie aus. Je mehr und je intensiver man sich mit dem Pferd beschäftigt, desto mehr Wissen wirst Du erlangen. Und da gehört nicht nur dazu, wie man auf dem Pferd sitzen bleibt, später vielleicht auch mal als Olympiareiterin Erfolge feiern kann, NEIN..... Es gehört viel mehr dazu.

Sieh zu dass Du am besten solche Reitschulbetriebe nicht unterstützt. Such Dir erfahrene und liebevolle Pferdebesitzer/Pferdetrainer und investiere wirklich etwas an Zeit und auch Geld und lerne den Umgang mit den Pferden von der Pike auf. Lerne so, dass es dem Pferd eine Freude ist und der Reiter und das Pferd später ein Team sind um nicht der Boss der über dem Pferd tront, zu sein.

Bitte schau dir die Reitweise von HJN Reiten, von Claus Ferdinand Hempfling oder Bettina Bunne an. Von diesen Pferdemenschen kannst Du wirklich was lernen. Denn dort steht die Pferdeseele im Vordergrund und nicht das Sportgerät.

Alles andere oder zumindest ein sehr großer Teil davon hat nichts mit Pferdeverstand und schon gar nicht mit Pferdeliebe zu tun, auch wenn es doch viele denken, dass ist zumindest meine Meinung. Viele Pferdemenschen, die es nicht besser wissen, was sie mit diesem wundervollen und sensiblen Tier machen, sollten beginnen sich wirklich kundig zu machen, was zum Beispiel ein Gebiss im Maul eines Pferdes für Schmerzen bedeutet..... und das ist nur die Spitze des Eisberg's.

Ich weis das mein Statement sehr kritisch und auch evt. angreifend geschrieben ist, aber ich bin eine von denen die mit genau diesen zerbrochenen und mißhandelten Pferdeseelen arbeitet und sie nach Jahren qualvoller Behandlung wieder in ein adequates Pferdeleben zurück holt. Und es bricht mir manches Mal fast mein Herz, diese armen Geschöpfe sehen zu müssen. Also bitte, nicht böse sein über meine Art zu schreiben.

Ich möchte einfach nur die Reiterwelt ein wenig mehr an das Verständnis des Pferdes bringen, um dieses vielfache Leid dieser unsagbar schönen und sensiblen Geschöpfe, zu heilen.

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Kommentar von steffi1974
05.08.2016, 19:54

Ach so, eines habe ich noch vergessen. Gewalt, körperliche wie auch seelische Gewalt hat in einem korrekten Pferde und Reitschülerinen Verhältnis nichts zu suchen. Mit Gewalt wirst Du nie volles Vertrauen zu einem Pferd aufbauen können.

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Meine Stute ist teilweise auch ein kleines Zicklein. An der Brust oder am Bauch geputzt zu werden passt ihr manchmal gar nicht. Wenn sie dann schnappt, gibt es einen kleinen Klaps aufs Maul, so, dass es ihr nicht wehtut, sie aber merkt, dass sie das nicht tun darf. Verbunden mit einem energischen "Lass das". Und dann ist Ruhe. Das hat nichts mit (sinnlosem) Schlagen zu tun und macht auch kein Pferd kopfscheu.

Wichtig ist, dass man prompt und bestimmt reagiert, danach aber sofort wieder "zur Tagesordnung übergeht" und normal weiter putzt. ;)

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Vielleicht ist sie kitzlig. Dann hilft es meist schon, den Striegel oder die Bürste fester auf das Fell zu drücken. Und bei notorischen Beissern hilft ein lautes Nein, wenn der Kopf nur herum kommt, eventuell mit erhobener Hand, oder mit Greifen in die Nüstern.

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Ein Pferd hat immer eine stärkere Seite und eine schwächere. Meist kann man das an der Mähne erkennen. Manchmal mögen die Pferde es nicht, wenn man auf ihrer schwächeren Seite steht.
Anderer Tipp: Vielleicht hat das Pferd eine leichte Kolik, dann mögen Sie es überhaupt nicht, wenn man sie im Bauchbereich anfasst und putzt. Beobachte Sie mal genau: Äppelt sie ordentlich? Schaut sie ständig Ihren Bauch an? Reagiert sie empfindlich am Bauchbereich?
Drittens: Ich habe mich dazu entschlossen, mich nie wieder auf ein Schulpferd zusetzten. Oft sind es psychische Belastungen, weshalb Pferde aggressiv reagieren. Von Natur aus reagiert ein Pferd dann aggressiv und heftig, wenn es einer Situation, die es als unangenehm oder bedrohlich empfindet, entfliehen will aber nicht kann. Das Leben als Schulpferd ist nicht das gelbe vom Ei. Wie ich es kenne, stehen die Tierchen oft den ganzen Tag in Ihrer Box und kommen nur selten auf die Weide. Dann werden Sie von Menschen aus der Box dreimal täglich gezogen, die sich an Ihnen ausprobieren, um reiten zu lernen. Habe es häufig erlebt, dass ein Schulpferd aggressiv und heftig reagiert. Ich lerne lieber auf Privat-Pferden oder auf meinem eigenen, das Reiten. Vielleicht ist das besagte Schulpferd körperlich krank und möchte in Ruhe gelassen werden. Habe es in einer Herde beobachten können,dass ein krankes Pferd gegenüber anderen Pferden aggressiv reagiert.  Es möchte, dass andere Pferde ihm nicht zu nahe komme.

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Kommentar von Yulia123456
05.08.2016, 09:41

auch Rückenprobleme können die Ursache sein, taste das Pferd entlang der Wirbelsäule ab und schaue, ob es empfindlich reagiert. Ohren anlegen oder den Mund zusammen kneift. Einfach unentspannt ist. Hat das Pferd vielleicht schon weisse Punkte oder Flecken in der Sattellage? Dann hat es deutlichen Satteldruck und der Sattel müsste angepasst werden. Schaue dir das Pferd genauer an und achte darauf, in welchen Situation, es am liebsten "fliehen" möchte. Überleg dir, ob du weiter in diesem Schulbetrieb bleiben möchtest. Ein Besitzer oder eine Reitschule sollte ständig auf das Wohl der Pferde schauen und solche Anzeichen sind klar zu deuten: Das Tier fühlt sich mehr als unwohl und hat Schmerzen. Damit verbunden, es möchte nicht arbeiten: Es ist schwer zu treiben geht nur schwer in den trap. Da stimmt was nicht.

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Ja schlag das Pferd. NICHT. Wie kommt man auf so eine dumme Idee?

Du weißt nicht, was das Pferd so erlebt hat in seinem Leben, von wem es wie misshandelt wurde. Wenn es etwas nicht mag, dann muss man es langsam probieren. Ganz offensichtlich eignet sich das Pferd nicht für den Schulbetrieb oder eben nicht mehr. Was ist das für ein merkwürdiger Hof, auf dem du da bist?

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Kommentar von MissNyen
05.08.2016, 07:26

Meine Meinung. Wenn ich mir das durchlese steigt mir die Gänsehaut (und der Zorn)auf. Scheint einer dieser Höfe zu sein, wo die Pferde bis zum letzten Atemzug ausgenutzt werden. Armes Tier. @Fragestellerin: Am besten den Hof wechseln und zwar zu so einem, wo das Wohl der Tiere an ERSTER Stelle steht und nicht das Geld, das noch mit ihnen zu verdienen ist. Ja, das dauert vielleicht ein wenig und ist vielleicht nicht ganz so bequem zu erreichen - aber immerhin unterstützt du dann nicht diese Art von Schulbetrieben. Und da das arme Tier ja anscheinend nicht mehr so gut sieht, wundert es mich nicht, wenn es gewisse Dinge nicht mehr mag weil es die Situation auch nicht mehr so gut einschätzen kann usw. Außerdem sind Tiere keine Roboter und dürfen auch mal rumzicken.

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Kommentar von beglo1705
05.08.2016, 09:38

Das ist kein merkwürdiger Hof, das ist leider in 90% der Reitställe die Realität.

Hauptsache, der Rubel rollt und das Tier ist es nicht wert einen Euro zu viel auszugeben. Wer krank ist und nicht mehr "funktioniert", wird ausgetauscht.

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Vielleicht hat das pferd schmerzen oder einfach nur schlechte erfahrung. Oder sie ist kitzlig vll. Hört sich das jetzt komisch an aber mein pony ist (leider)ziemlich kitzlig und schnappt deshalb auch mal nach mir

Lg

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Du hast ja gesagt das es ein bisschen blind sei vielleicht hat sie dich nicht gesehen und vlt hat sie sich dadurch erschrocken

Beim striegeln glaube ich das ihr etwas weh tut

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Wenn das Pferd so auf das Striegeln reagiert, sollte man mal gucken ob es an bestimmten Stellen Verletzungen hat oder an bestimmten Stellen schmerzempfindlich ist und wenn das so ist, eine verantwortliche Person holen.

Ich denke z.b. an Sattel- oder Gurtdruck. Ebenso "schrubt" man nicht über Knochen.

Vielleicht muß man einfach etwas sanfter sein und keine hektischen Bewegungen machen!

Beißen sollte das Pferd nicht. Es sollte dann vielleicht auch gemaßregelt werden (wenn es keine Verletzungen oder Schmerzen gibt).

Was, glaubt ihr, passiert wenn ein Pferd ein anderes beißt? Ein rangniedrigeres Pferd wird wohl gehen und die Anderen würden es "austragen".

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