Unterschiede zwischen Historischer Jesus und Christus des Glaubens?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Na, dann lies dich mal hier schlau: http://www.lerntippsammlung.de/Christologie.html

Man unterscheidet in der Theologie den historischen und den sog. kerygmatischen Christus.

Der historische Jesus - wenn er denn überhaupt jemals gelebt hat - ist im Prinzip der Jesus, über den man einen Lebenslauf schreiben kann; Eltern, geboren dann und dann dort, erlernter und ausgeübter Beruf, Freunde, Anhänger, existenzielle Krisen und Tod. Darüber geben die Evangelien Auskunft aber auch andere christliche Quellen, nur wenige bis gar keine außerchristlichen Quellen.

Der kerygmatische Christus wiederum ist ein Glaubenskonstrukt. Seine Lehre wird durch Exegese (Auslegung, Interpretation) aus den Evangelien begründet. Dadurch werden die Evangelien zu Glaubensschriften.

In Kurzform:

Historischer Jesus = der irdisch historische Mensch Jesus

Kerygmatischer Christus = der durch die Evangelien verkündete Christus (Messias)

Ergänzung:

Jesus Christus der Heiligen Schriften = Irdischer und Auferstandener Jesus Christus

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Ein solcher Unterschied wurde mal im 19. Jahrhundert postuliert. Demnach würde es gewissermaßen zwei Jesusse geben: einen, wie er wirklich war und einen, was man aus ihm gemacht hat. Einem solchen "Dualismus" widerspricht schon der Apostel Paulus. Offenbar gab es schon bald nach dem Tod Jesu eine Tendenz. Es ist also nichts Neues. Neu wäre nur, einen solchen Unterschied für richtig und für gegeben zu halten.

Diesen Unterschied für richtig und gegeben zu halten, ist nicht neu, sondern normal. Das ist keinesfalls nur eine Vorstellung des 19. Jh gewesen, sondern seit der Einführung der historisch-kritischen Methode die Regel. Nur Fundamentalisten und Kreationisten oder ganz naive Christen sehen das anders.

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@Dummie42

Das Christentum basiert auf der historischen Behauptung, dass Gott auf einzigartige Weise in der Person Jesu von Nazareth in Zeit und Raum gekommen ist. Das ist keine Aussage von Fundamentalisten oder Kreatonisten (es sei denn, die Weltkirchen werden als solche bezeichnet),  sondern reale Aussage des christlichen Glaubens, wie er seit Jahrhunderten verkündet wird.

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@Dummie42

Das ist keinesfalls nur eine Vorstellung des 19. Jh gewesen, sondern seit der Einführung der historisch-kritischen Methode

... die im 19. Jh. eingeführt wurde. Also ist es nicht eine Vorstellung des 19. Jhs., sondern eine, die aus dem 19. Jh, stammt. Danke für diesen Erkenntisfortschritt.

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Zwischen Jesus und Christus zu unterscheiden, ist laut Bibel Kennzeichen eines antichrisltichen Irrlehrers.

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dann gib bei Google mal ein "Historischer Jesus und Christus". Direkt im ersten Suchergebnis steht:

Dieser Artikel behandelt die historische Person Jesus von Nazaret. Den urchristlichen Glauben an ihn behandelt der Artikel Jesus Christus.



Da kannst Du also anhand er 2 Wikipediartikel Dir schon mal was erarbeiten.

Die Evangelien wurden von Menschen aufgeschrieben und geben mehr oder weniger das wieder, was JESUS CHRISTUS ursprünglich lehrte.

Hier als Beispiel aufgezeigt, wie es kommt, dass heute Menschen, die die Bibel lesen, mit so vielen Fehlauffassungen herumlaufen:

Da haben z.B. 2 Racheevangelisten für die Irrlehre vom jüngsten Tag gesorgt, die die eigentlichen Autoren sind des Matthäus- und Lukasevangeliums, der I´Rabbas schrieb statt des Matthäus, der Theophilus statt des Lukas so manches wider Jesu Liebe und Weisheit auf.

Das meiste und Schaudererregendste kam durch die Kirchenversammlung zu Nicäa um 425 n. Ch. sowohl von Seiten der griechischen, wie auch der römischen Oberbischöfe. Diese haben mit viel Mühe zum Teil aus dem heidnischen Tartarus und zum Teil aus dem alten jüdischen Scheol zum Thema ‚Jüngstes Gericht, ‚Fegefeuer‘ und ‚Hölle‘ einiges beigesteuert in den lebhaftesten Ausschmückungen und dabei aus Jesu eine Person zurechtgeschustert entsprechend dem Äakus, Minus und Rhadamantus, welche das jenseitige Richteramt über die Seelen der Verstorbeben führten. Danach wurde ein abartiges Bild eines strafenden, verdammenden, unbarmherzigen, auf ewig verfluchenden Gottes geschaffen, der mit dem wahren Gott der Liebe und Barmherzigkeit nichts mehr gemeinsam hat. Jesus kam nicht, um das was verloren war, noch mehr verloren zu machen, sondern es in aller Liebe aufzusuchen und wieder ans Licht zu bringen, damit es nicht verloren gehe. Er kam vor allem der Kranken und nicht der Gesunden wegen.

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Ich freue mich über jede ernstgemeinte Antwort und bitte euch, keine Streitgespräche darüber zu führen, ob die Zeugen Jehovas oder irgendwelche andere Religionen recht haben ;)

Freundliche Grüsse und vielen Dank

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