Ist die Existenz von Jesus Christus historisch belegt?

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20 Antworten

Ich denke schon, dass Jesus als historische Person gelebt hat, es gibt viele (auch außerchristliche) Quellen, die dies belegen (hundertprozentig sicher sein kann man natürlich nie).

https://de.wikipedia.org/wiki/Au%C3%9Ferchristliche_antike_Quellen_zu_Jesus_von_Nazaret#R.C3.B6mische_Notizen

Ob die Auferstehung, die Wundertaten etc. so abgelaufen sind, wie sie beschrieben werden, oder ob er einfach nur ein Wanderprediger war, muss jeder für sich selber entscheiden (ich tendiere da allerdings eher zu Letzteren).

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Hallo Simong666,

ganz gewiss ist sie das! Der beste und umfangreichste historische Beleg ist die Bibel selbst. Es gibt jedoch auch eine Reihe außerbiblischer Quellen, die die Geschichtlichkeit Jesu belegen. Da sind z.B. die Geschichtsschreiber Tacitus und Josephus zu nennen, die von Jesus eindeutig als von einer historischen Person sprechen, oder der römische Historiker Sueton (1. Jh.) und Plinius der Jüngere, Statthalter von Bithynien (frühes 2. Jh.).

Flavius Josephus schreibt beispielsweise in seinem Werk Jüdische Altertümer: „Um diese Zeit lebte Jesus, ein weiser Mensch, wenn man ihn überhaupt einen Menschen nennen darf. Er war nämlich der Vollbringer ganz unglaublicher Thaten und der Lehrer aller Menschen, die mit Freuden die Wahrheit aufnahmen. So zog er viele Juden und auch viele Heiden an sich. Er war der Christus. Und obgleich ihn Pilatus auf Betreiben der Vornehmsten unseres Volkes zum Kreuzestod verurteilte, wurden doch seine früheren Anhänger ihm nicht untreu. Denn er erschien ihnen am dritten Tage wieder lebend, wie gottgesandte Propheten dies und tausend andere wunderbare Dinge von ihm vorherverkündigt hatten. Und noch bis auf den heutigen Tag besteht das Volk der Christen, die sich nach ihm nennen, fort“ (Jüdische Altertümer, übersetzt von Heinrich Clementz).

Tacitus, der im Jahr 55 n. Chr. geboren wurde und als einer der größten Geschichtsschreiber angesehen wird, schrieb in seinem Werk Annalen über die Zeit der Verfolgung der erste Christen durch Kaiser Nero folgendes:"Nero [schob] . . . die Schuld auf andere und bestrafte sie mit den ausgesuchtesten Martern. Es waren jene Leute, die das Volk wegen ihrer (angeblichen) Schandtaten hasste und mit dem Namen ‚Christen‘ belegte. Der Name stammt von Christus, den der Prokurator Pontius Pilatus während der Herrschaft des Tiberius hingerichtet hatte". Die hier erwähnten Einzelheiten stimmen mit dem Bericht der Bibel völlig überein.

In der Encyclopædia Britannica (2002) heißt es in Bezug auf das Zeugnis dieser frühen Historiker: "Diese unabhängigen Berichte beweisen, dass in alter Zeit nicht einmal die Gegner des Christentums die Geschichtlichkeit Jesu bezweifelten, die erstmals und aus unzulänglichen Gründen Ende des 18., während des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Zweifel gezogen wurde".

In einem Artikel im Wall Street Journal hieß es im Dezember 2002: „Die Wissenschaft kann Jesus nicht ignorieren...Abgesehen von vereinzelten Atheisten akzeptieren die meisten Gelehrten Jesus von Nazareth als historische Persönlichkeit".

Man überlege einmal: Könnte eine erfundene Gestalt die Welt wohl so nachhaltig prägen, wie das Jesus Christus ohne Zweifel getan hat? In dem Werk The Historians’ History of the World wird hierzu angemerkt: "Das historische Ergebnis der Tätigkeit [Jesu] war von größerer Tragweite — sogar von einem streng weltlichen Standpunkt aus gesehen — als die Taten irgendeiner anderen Gestalt der Geschichte. Die hauptsächlichen Zivilisationen der Welt erkennen die mit seiner Geburt beginnende neue Zeitrechnung an".

Es gibt natürlich auch einige Kritiker, die darauf hinweisen, dass das außerbiblische Quellenmaterial über die Gestalt Jesu Christi relativ spärlich sei und zweifeln daher an, dass Jesus tatsächlich gelebt hat. Dabei sollte man allerdings zwei Dinge berücksichtigen: Zum einen waren die meisten römischen Historiker im ersten Jahrhundert gar nicht daran interessiert, Aufzeichnungen über die Person Jesu zu machen und zum anderen sollte das Zeugnis der Heiligen Schrift selbst beachtet werden. So zu tun, als wenn die Bibel als historischer Beleg keine ausschlaggebende Bedeutung habe, zeugt von grober Unsachlichkeit und einem Mangel an Objektivität.

LG Philipp

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Kommentar von earnest
17.01.2016, 07:55

"Der beste und umfangreichste Beweis ist die Bibel selbst"??

Ich finde es immer wieder amüsant, wenn jemand versucht, etwas, das in der Bibel steht, damit zu "beweisen", daß es in der Bibel stehe.

Deine letzten Sätze sind unlogische Polemik. Ich bekenne mich in diesem Sinne ausdrücklich zu "grober Unsachlichkeit und einem Mangel an Objektivität": Die Bibel ist KEIN historischer Beleg für die Existenz Jesu. Die Evangelien sind interessengeleitete Schriften.

Die Evangelien kann man lediglich als mögliche Indizien für die Existenz eines orientalischen Wanderpredigers mit dem Namen Jesus (oder ähnlich) werten.


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Historische Beweise gibt es nicht. Man hat also beispielsweise keinen Personalausweis oder so von Jesus ausgegraben und es gibt auch keine schriftlichen Augenzeugenberichte.

Flavius Josephus, ein römischer Historiker aus dem ersten Jahrhundert erwähnt Jesus zwar in einem seiner Texte, aber vermutlich hat er Jesus selbst nie gesehen, sondern auch nur das aufgeschrieben, was man ihm gesagt hat. Und Berichte vom Hörensagen...

Allerdings gehen Historiker davon aus, daß es mit großer Wahrscheinlichkeit tatsächlich eine historische Person "Jesus" gegeben hat.

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Kommentar von earnest
15.01.2016, 16:35

Da Flavius erst um 37 geboren wurde, ist es unwahrscheinlich, daß er Jesus gesehen hat.

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Es gibt da vage Hinweise für seine Existenz durch Josephus Flavus sowie Tacitus. Doch beide erwähnen nur den Namen Jesus, sehr viel mehr isses nicht. Jesusse gab es indes mehr als einen, die im Nahen Osten "herumsprangen". Das besagt als ofast garnichts.

Im übrigen ist es ausgesprochen irrelevant, ob es da einen Propheten oder Wanderprediger namens Jesus gab. Solche Wanderprediger und Propheten gab es besonders im Nahen Osten zur römischen Zeit mehr als genug.

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Was heisst schon "historisch" belegt? User Andrastor schreibt u.a.:

Keine Dokumente, Haftbefehle, Werkstücke oder Birefe, welche sich nicht
bereits auf die bilbische Figur beziehen sind überliefert

Ja gut, mag ja sein. Aber das gilt wohl für alle Menschen, denen man nicht persönlich begegnet ist: man wird immer nur Verweise auf eine Person haben, niemals die Person selbst; ob diese Verweise dann tatsächlich auf eine reale Person "verweisen", ist bis zu einem gewissen Grad immer Glaubenssache und nicht Wissen. Das gilt nicht nur für Jesus. Gab es Caesar wirklich? Bin ich mir nicht so sicher. Autor des "De Bello Gallico"...vielleicht war der Autor eine Frau? Die Urkunden, Ernennungen im römischen Senat (ich vermute jetzt mal, die gibt es): Fälschungen vielleicht? Gerichtsprotokolle aus der Zeit könnten sich auf einen anderen Menschen beziehen, bzw. könnten sich ihrerseits wieder auf andere Dokumente beziehen und damit eigentlich auf eine literarische Figur.. Fakt ist: Ich habe Caesar nie gesehen. Bei mir hat sich kein "Caesar" vorgestellt. Trotzdem glaube ich an die Existenz eines römischen Feldherrn, der im Jahre 100 v.Chr. geboren wurde und im Jahre 44 v.Chr. ermordet worden ist. Der ein Buch namens "De Bello Gallico" geschrieben hat.


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Kommentar von RobinsonCruesoe
15.01.2016, 17:02

Das einzig sichere Wissen, das wir haben, ist das über objektivierbare physikalische Vorgänge, ein wenig Logik und Mathematik und schliesslich über uns selbst, mit einigen Tricks (Augustin und Descartes). Ansonsten leben wir in einem Gewebe aus oralen und schriftlichen Traditionen.

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Kommentar von earnest
15.01.2016, 19:25

Die Analogie Caesar - Jesus hinkt.

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Durch die Untersuchung von verschiedenen Quellen wie römische, syrische, griechische etc. gehen die Wissenschaftler davon aus, dass es Jesus wirklich gegeben hat, allerdings stellt sich hier die Frage, ob er wirklich Gottes Sohn war, was ja auch eine Glaubensfrage wäre.

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Kommentar von comhb3mpqy
15.01.2016, 21:16

Ich glaube, dass Jesus Gottes Sohn ist. Falls es dich interessiert, Gründe, warum ich an Gott glaube findet man auf meinem Profil.

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Hallo,

Ja selbstverständlich  genau wie andere historische Personen auch belegt sind.Drüber hinaus ist durch ihn eine Bewegung in einer Breite entstanden und zwar schon bald nach seinem Leben,welche einer erfundenen Figur niemals zugeordnet werden kann. Auch daß der "Held" in der irdischen Szene als "Versager" da steht zeugt ja davon, daß man keinen "Helden" erfunden hat.
Auch als Legende passt dies nicht, da ja eine nachvollziehbare "Lehre", seine Botschaft, zeitgeschichtlich bald nach seinem Tod von verschiedenen  "Zeugen" , mit unterschiedlichen Sichtweisen beschrieben ist und auch schon Konflikte auslöste. Erfundene Lehren hätten erkennbar redaktionelle Bearbeitungen.
Jesus ist damit weit besser als Buddha belegt und ebenso weit besser als die meisten Personen seiner Zeit. Daß es auch Erzählungen und Legenden um und über ihn gibt tut dem keinen Abbruch. Über (fast) alle historischen Persönlichkeiten bis in unsere heutigen Tage gibt es solche Erzählungen.
Daß vielen Religionsgegnern, welche jede Religion als negativ hinstellen wollen, die Person Jesus ein "Dorn im Auge", ein Ärgernis ist, ist verständlich, da keiner an seiner Lehre vorbei kommt.
Es müssen deshalb von dieser Seite immer wieder krampfhaft lächerliche  Versuche gestartet werden, um diesen Jesus aus der Geschichte weg zu radieren. Aber es gibt keine ernst zu nehmenden Wissenschaftler darunter.
Die manchmal gebrachte Behauptung, es gäbe keine außerbiblischen Belege  (was nicht stimmt) für die (gewesene) Existenz Jesu sticht nicht. Warum sollten die Schriften des NT weniger geschichtlich wahr sein als andere "Belege".

Gruß Viktor

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Kommentar von earnest
15.01.2016, 19:39

Die Schriften der Evangelisten sind deshalb mit Skepsis zu beurteilen, weil sie a) nach dem Tod Jesu entstanden und weil sie b) interessengeleitet sind. 

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Warum stellst du diese alte, die Menschheit schon seit 2 Jahrtausenden beschäftigende Frage, wieder neu? Glaubst du etwa an den seitherigen Erkenntissen der Menschheit zur Person Jesus Christus hätte sich etwas geändert? - Da muss ich dich leider enttäuschen.

Deshalb bleibt es auch dabei, die Einen sagen mit einem gewissen Anspruch und sogar Hinweisen auf historische Fakten - Ja, Jesus Christus hat gelebt und die andere Gruppe versucht, dem zu widersprechen. Der Grund ist meist, dass ihnen Jesus nicht in ihr persönliches Lebensschema passt und sie es schon deshalb auch nicht wahrhaben wollen.

Bei dieser Frage musst also auch du deinen eigenen Weg und Glauben finden.

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Kommentar von earnest
15.01.2016, 16:31

Es wäre sinnvoll, hier zwischen JESUS und CHRISTUS zu unterscheiden.

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Nein. Es gibt keinerlei ausserbiblische Beweise für die Existenz dieser Figur. Keine Dokumente, Haftbefehle, Werkstücke oder Birefe, welche sich nicht bereits auf die bilbische Figur beziehen sind überliefert und andere Beweise hat man inzwischen als Fälschung entlarft.

Zusätzlich ist die Figur Jesus Christus eine beinahe exakte Kopie der altägyptische Götterfigur Horus, was eindeutig beweist dass das Leben von Jesus reine Erfindung ist.

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Kommentar von Eselspur
15.01.2016, 14:53

deine beiden Aussagen sind falsch, die zweite ist allerdings originell und zeigt, dass du überhaupt keine Ahnung hast!)

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Kommentar von Eselspur
15.01.2016, 20:29

Danke für das "Bübchen"! Ich hatte schon fast vergessen,;dass man sich das Argumentieren erspart, wenn man dämlich beleidigen Beleidigungen schreiben kann. Zeigt dein Niveau!

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Immerhin existieren vier Zeitzeugenberichte, die bekannten vier "Evangelien".

Mehr als z. B. über die meisten anderen historischen Gestalten.

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Kommentar von earnest
01.07.2016, 13:42

"ZEITZEUGEN-Berichte"?? 

Informiere dich doch bitte, wann die Evangelisten (aller Wahrscheinlichkeit nach) gelebt haben. 

Und dann zieh bitte deine Behauptung zurück.

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man weiß es nicht. Es gibt seit neustem sogar Theorien die sagen das er gar nicht existiert hat, immerhin wurden erst über 100 Jahre nach seinem angeblichen "Tod" die ganzen Sagen über ihn aufgeschrieben. man kann es nicht beweisen. das ist über 2000 Jahre her.

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Kommentar von Dummie42
15.01.2016, 15:09

Diese Theorien gibt nicht erst seit neuestem.

Es gibt aber auch Theorien, dass es Homer, Buddha, Muhammad, Karl den Großen, Shakespeare und was weiß ich nicht noch wen, nie gegeben hat.

Es wir sicher damals einen Wanderprediger am See Genezareth gegeben haben, der mehr Aufsehen erregte und mehr Anhänger versammelte, als der Rest dieser damals sehr verbreiteten Prediger. Es ist auch möglich, dass der sich bei der Besatzungsmacht äußerst unbeliebt gemacht hat und dafür büßen musste. Aber natürlich ist der wahre Kern der Geschichte von Legendenbildung so stark umrankt, dass er sich nicht mehr wird entblättern lassen.

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Ja, also gegeben hat es den wirklich, jedoch ist nicht nachgewiesen, ober er wirklich die Taten vollbracht hat die ihm immer angeschrieben werden. Taten wie blinde zu heilen.

Zum Beispiel verehren Muslime Jesus Christus auch, aber nicht als Gottes Sohn. :)

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Kommentar von comhb3mpqy
15.01.2016, 21:12

Auch in der heutigen Zeit berichten Menschen davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Es gibt keine wissenschafltiche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden. Du kannst ja mal im Internet nach "Mensch Gott" oder "Mädchen begegnet Jesus" gucken.

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Du wirst keinen Historiker finden, der ernsthaft die geschichtliche Existenz Jesu in Frage stellt.
Du wirst einige Religioshasser und Journalisten finden, die versuchen einen Bestseller zu schreiben, die das tun.
Bilde dir deine eigene Meinung!

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Kommentar von Eselspur
15.01.2016, 20:21

stimmt, es gibt aber auch die, die irgendwas behaupten.

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Es gibt keine direkten Belege für die Existenz des historischen Jesus.

Keine Dokumente, Haftbefehle, Werkstücke oder Birefe, welche sich nicht
bereits auf die bilbische Figur beziehen sind überliefert

Das ist aber aufgrund der Quellenlage wenig verwunderlich. Der erste
direkte Beleg zum Pontius Pilatus wurde erst 1961 in der Caesarea
Maritima in Form einer Inschrift gefunden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Caesarea_Maritima

Und Pilatus war der römische Präfekt von Judäa.

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Er wurde als historisch bestätigt. Jedoch nur die Person, aber weder die Wunder noch sonst irgendwas übernatürliches.
Außerdem ist das Bild, das man von ihm kennt, falsch. Er hatte keinen langen Spitzbart und war auch nicht dünn. Eher ein etwas moppeliger, volbärtiger Israeli.

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Jesus Christus war der Künstlername. Tatsächlich hieß er einfach nur BRIAN.

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Jesus Christus hat definitv nie real existiert, da er eine Kunstfigur von Paulus ist. 

Ob ein jüdischer Wanderrabbi Jesus von Nazareth je real gelebt hat, ist umstritten, aber vieles deutet darauf hin. 

Der Unterschied zwischen beiden: Jesus von Nazareth war ein jüdischer Mensch, während Jesus Christus ein wiederauferstandener Gott ist.

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Kommentar von comhb3mpqy
15.01.2016, 20:58

Ich kann mich nicht erinnern, deine Behauptung im ersten Satz jemals gehört zu haben.

Paulus hat Jesus mit Sicherheit nicht erfunden, er wollte zuerst die Christen verfolgen, es gab also schon Christen. Aber er hat sein Leben geändert, hat sein Leben für den christlichen Glauben gelebt, wurde verfolgt und (evt) auch getötet. Welches Interesse hätte er gehabt sich Jesus zu erfinden? Meiner Meinung nach gar keins.

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Kommentar von comhb3mpqy
15.01.2016, 22:51

warum sollte er das tun?

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Verschiedene Historiker, die z. T. keine Christen waren, z. B. Josephus (ca. 37-110 AD), Ignatius (ca. 50-115 AD), Justin Martyr (ca. 100-165 AD) und Tertullian (ca. 160-220 AD) waren davon überzeugt, dass sogar die Auferstehung von Jesus Christus tatsächlich geschehen ist. Ihre Schriften bestätigen die Aussagen der 4 Evangelien. Auch andere Historiker des 1. und 2. Jahrhunderts, darunter Tacitus, Sueton, Plinius und Lucian von Samosata, schrieben über den Einfluss, der die Auferstehung auf die Menschen ihrer Zeit hatte. 

Dazu kommt, dass die Bibel das mit großem Abstand am besten belegte und überlieferte Buch der Antike ist. Vom NT liegen etwa 5000 Manuskripte vor, die z.T. bis in die Zeit 350 n. Chr., Auszüge gar bis 150 n. Chr. zurückgehen. Sie weichen nur äußerst geringfügig in einem Tausendstel des Textes untereinander ab.

Zum Vergleich die Daten einiger nichtbiblisch – historischer Werke: Julius Cäsar, „Der Gallische Krieg“: nur 10 guterhaltene Manuskripte aus der Zeit 900 Jahre nach Cäsars Tod! Die „Geschichte“ und die „Annalen“ des Tacitus: nur 2 Manuskripte aus der Zeit 1000 Jahre nach seinem Tod usw. Beides sind allgemein anerkannte geschichtliche Werke, die weitaus weniger gut belegt sind als die Bibel.

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Kommentar von Diimiitrii
15.01.2016, 15:17

Die lieben Geschichtenerzähler scheinen ja damals durch die Gegend gerannt zu sein und haben jedem die Story vom Wiederauferstandenen Jesus erzähl. Nur weil 3 "Historiker" darunter sich überzeugen haben lassen, macht es das nicht wahr.

Dass es Einfluss auf Menschen hat, wenn man ihnen die Story vom Pferd erzählt bestreitet doch auch keiner, das macht sie aber noch immer nicht wahr.

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Kommentar von earnest
15.01.2016, 16:26

Du meinst wahrscheinlich den durchaus umstrittenen Flavius Josephus. 

Nach meiner Erinnerung war er nicht von Jesu Auferstehung "überzeugt", sondern berichtete, Menschen hätten berichtet, Jesus sei am dritten Tag auferstanden.

Ich habe jetzt keine Lust, die anderen Historiker zu recherchieren, vermute aber, daß diese taten, was Historiker normalerweise tun: berichten. Und seriöse Historiker halten sich normalerweise in ihrem Bericht über Berichte zurück, denn: Sie waren nicht dabei. Was bei den Genannten ob ihrer späten Geburt auch schwierig gewesen wäre.

Die Bibel-Manuskripte beweisen im Übrigen gar nichts in Sachen Historizität Jesu.

Deine Zahlenspielereien sind nicht zielführend.

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Flavius Josephus einJüdischer Schriftsteller Berichtet von einer Steinigung des Jakobus , im Jahre 62 ,und stellt ihn als einen Bruder von Jesus vor.

 Tazitus,ein römischer Historiker schreibt über eine Berüchtigte Sekte zur Zeit Nero Namens Christiani,dieser Name stammt von Christus,der unter Tiberius,vom römischen Stadthalter Pontius Pilatus hingerichtetworden war.berichtet er.

 Auch die Apokryphen berichten von Jesus,

Das Thomasevangelium berichtet von Jesus und auch das Judasevangelium berichtet ,das Jesus und Judas enge Vertraute waren und Judas kein Verräter war !

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Andere haben ja schon ein paar Sachen dazu gesagt, ich kann dich ja mal hierrauf hinweisen: Auch in der heutigen Zeit berichten Menschen davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden. Du kannst ja mal nach "Mädchen begegnet Jesus" oder "mensch Gott" im Internet suchen.

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Kommentar von Hamburger02
15.01.2016, 16:31

Das könnte genausogut das Rosa Einhorn gewesen sein. Dafür oder dagegen gibt es die selben Argumente wie für oder gegen Jesus.

Es gibt auch Leute, die wurden ohne wissenschaftliche Erklärung geheilt, obwohl sie Atheisten sind. Kann man daraus schließen, dass die auch Recht hatten?

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