Unterschied zwischen selbstzünung und fremdzüng?

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6 Antworten

Diesel Selbst und Benzin Fremdzündung 

Es arbeiten beide Verbrennungsmotoren in vier Arbeitsschritten: Ansaugen, Verdichten, Arbeiten und Ausstoßen. 

Beim Ottomotor wird ein Kraftstoff-Luft-Gemisch angesaugt und beim Dieselmotor reine Luft.

Nun wird das Gemisch beim Ottomotor ungefähr auf ein Verhältnis von 7:1 verdichtet (der Druck ist etwa bei 8–18 bar und die Temperatur bei 400–600°C), der Dieselmotor dagegen arbeitet mit einem Verdichtungsverhältnis von etwa 18:1 (wobei der Druck auf 30–50 bar und die Temperatur auf 700–900°C steigt). 

Der Kraftstoff wird beim Dieselmotor dann direkt in den Brennraum gespritzt.

Nun beginnt beim Ottomotor die Verbrennung, der nötige Funke hierzu kommt von der Zündkerze (Fremdzündung). Die Temperatur steigt bei diesem Vorgang auf ca 2000°C. 

Jetzt wird der Kolben im Motor wieder zurückgedrückt und die Verbrennung endet durch die Expansion (Arbeitstakt). 

Beim Dieselmotor wird die Selbstzündfähigkeit des Dieselkraftstoffs beim vorherrschenden hohen Druck ausgenutzt (Eigenzündung). 

Auch hier ist die Verbrennungstemperatur etwa bei 2000°C, wodurch ebenfalls der Kolben nach unten gedrückt wird und somit der Arbeitstakt erfolgt.

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Die Selbstzündung gibt es bei Dieselmotoren. Durch die starke Kompression ist die Luft im Verbrennungsraum sehr heiß. Diese Temperatur reicht aus, dass die chemische Reaktion zwischen Diesel und Sauerstoff von selber beginnt.

Bei Benzinmotoren ist die Kompression nicht so hoch und dementsprechend wird das Benzin-Luftgemisch auch nicht so heiß, dass die chemische Reaktion von alleine beginnt. Jetzt braucht es die Fremdzündung in Form des Zündfunkens. In seiner Umgebung herrscht soviel Hitze, dass diese die Verbrennung auslöst.

Unter ungünstigen Umständen erreicht das Benzin-Luftgemisch aber doch mal Temperaturen, bei denen die Verbrennung von alleine beginnt. Das ist dann auch Selbstzündung, die als Klopfen wahrgenommen wird und dem Benzinmotor schadet.

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Salue

Bei Benzin- oder Gasmotoren wird ein zündfähiges Gemisch von Treibstoff und Luft im Zylinder zusammengepresst und dann durch eine ZÜNDKERZE im richtigen Moment angezündet.  

Bei Diesel- oder Petrolmotoren wird hingegen nur Luft im Zylinder zusammengepresst. Im richtigen Moment wird mit hohem Druck der Treibstoff eingespritzt. Weil es dort durch das Zusammenpressen der Luft heisser als 300 Grad ist, zündet der eingespritzte Treibstoff SELBSTSTÄNDIG.

Alles klar ? Gruss

Tellensohn

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Kommentar von fuji415
28.10.2016, 13:06

Diesel ist die Temperatur auf 700–900°C  die Selbstzündfähigkeit des Dieselkraftstoffs beim vorherrschenden hohen Druck ausgenutzt 

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Fremdzündung, die Entzündung eines Brennstoff-Luft-Gemisches durch Energiezufuhr von außen; Gegensatz: Selbstzündung.



Die Selbstzündung eines Kraftstoffes bezeichnet die Entflammung eines Kraftstoff-Luft-Gemisches ohne Zündquelle












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Hallo TheEvil99

Dieselmotoren brauchen keine Zündkerzen weil sich der eingespritzte Diesel durch die Temperatur selbst entzündet.

Benzinmotoren brauchen Zündkerzen zur Zündung (Fremdzündung)

Gruß HobbyTfz

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Ein Diesel ist ein Selbstzünder durch den Druck im inneren des Motors wird der Kraftstoff entzündet also von selbst.

Ein Benziner macht das nicht der braucht eine Zündkerze daher "Fremdgezündet"

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