Umfrage: Sollte es kugelsichere Rettungswägen geben?

Das Ergebnis basiert auf 16 Abstimmungen

Nein 56%
Ja 38%
andere Antwort 6%

11 Antworten

Nein
Auch finden ja immer öfter Angriffe auf den Rettungsdienst statt und es wurden dabei schon mehrfach Schusswaffen verwendet.

Solche Angriffe finden aber im seltesten Fall auf Fahrzeuge statt. Die Angriffsziele sind das Personal wenn es Einsatzorte wie Wohnungen betritt. Dafür haben einige Rettungsdienste schon Schuss- oder Stichsichere Westen eingeplant.

Woher ich das weiß:Beruf – Seit über 10 Jahren RA/NFS beim DRK
Nein

Sondergeschützte Fahrzeuge haben gern mal die 1,5-2 fache Masse der Serienfahrzeuge. RTW wiegen heute schon über 3,5 t. Ein sondergeschützter RTW mit > 7,5 t bräuchte einen extrem starken Motor der entsprechend säuft. Die anderen Posten würden die Kosten dann so in die Höhe treiben das du einen RTW-Einsatz nicht mehr für 350 Euro bekommst sondern eher für das Doppelte. Wer soll die Kosten tragen? Für ein Fahrzeug das extrem selten, eigentlich gar nicht, gebracht wird.

Solche Einsätze sind was für polizeiliche Spezialeinheiten und nicht für den RD.

Naja, auf demos oder Veranstaltungen oder so sind immer zwei drei Rettungswägen da. Dann kann man nicht einfach vorrausplanen denn wenn dann geschossen wird und es verletzte gibt können diese dann helfen (natürlich wenn es sicher genug ist um zum Patienten zu gelangen) und befinden sich dann im gesicherten RTW

0
@TimeToAskThis2

Und was machst du mit so einem Panzer im Regelrettungsdienst? Kostenneutral kannst du den jedenfalls nicht einsetzen.

Wenn man sich auf jede Eventualität vorbereiten wollte käme man überhaupt nicht zum Leben.

1
@Nomex64

Ich habe nie gesagt das sie panzer werden müssen, es gibt glaub ich auch andere Dinge wie man das Kugelsicher machen kann. Vielleicht kann man in die Wände irgendwelche Platten einbauen

0
Nein

Nein, denn:

1. Werden, wenn, die Einsatzkräfte zu Fuß mit einer Waffe bedroht,

2. Werden Rettungsdienstfahrzeuge nicht beschossen (gab es noch nie), und selbst wenn: einfach Rückzug, wegfahren, weglaufen, was auch immer, das ist dann nicht mehr unsere Baustelle,

3. Geschützte Fahrzeuge sind dermaßen schwer, dass sich der Kosten/Nutzen-Aufwand nie und nimmer lohnt (deine utopische Annahme, dass Einsatzfahrzeuge beschossen werden gegenüber der Tatsache dass das nie passiert und man täglich hundert Kilometer mit einigen Tonnen zuviel durch die Gegend fährt),

4. In bekannten Gefahrensituationen (allg. Polizei-Lagen) stehen die Fahrzeuge der Feuerwehr ganz weit hinten und in plötzlichen Gefahrensituationen fährt man einfach weg,

5. Ein Fahrzeug pro Wache bringt auch nichts, weil grade das ist im gedachten Falle in einem anderen Einsatz gebunden oder nicht dran oder getauscht oder was auch immer, Einsatzfahrzeuge müssen immer gleich ausgestattet sein, weil eben nicht drauf geachtet wird, welches Fahrzeug gerade zufällig für einen Einsatz der einmal im Jahrhundert passiert, frei ist,

6. Die Einsatztaktik für nicht-polizeiliche Kräfte beinhaltet, sich aus den genannten Situationen heraus zu halten,

7. Die Mehrzahl von "Wagen (sing.)" ist "Wagen (plu.)".

Die Einsatztaktik für nicht-polizeiliche Kräfte beinhaltet, sich aus den genannten Situationen heraus zu halten,

Laut dem was ich über die neuen EInsatzkonzepte bei Terror und Amoklagen gelesen habe sollen RDler durchaus mit der Polizei ins ungesicherte Gebäude vordringen, aber natürlich gilt: EIgenschutz geht vor

1
@14905403

Hab ich ja in meinem ganzen Leben noch nicht gehört. Sind wir nicht für zuständig, ausgebildet, ausgerüstet usw. Das ist Aufgabe der Polizei. Wo wird sowas denn behauptet? Ich kennen keinen Kollegen, der das machen würde.

1
@iwaniwanowitsch

Das passiert natürlich auf freiwilliger Basis, ginge ja auch nicht anders, soll wohl so elaboriert worden sein, als auch beschlossen worden ist dass die SchuPo selber ins Gebäude eindringen soll und nicht mehr auf Spezialkräfte warten soll.

1
@14905403

Hm. Sagt mir gar nichts. In Taktiken der Polizei bin ich aber auch nicht bewandert.

1
@iwaniwanowitsch

als jemand der in beidem geschult ist: ist absoluter Schwachsinn und wird in D so nicht kommen. Das höchste der Gefühle ist ein Einsatzsanitäter der besonders befähigten Einheiten der Polizei (MEK/SEK, BFE‘n, GSG9) aber selbst die werden sich nur im Einzelfall um sowas kümmern.

1
Nein

Nein, die SEKs haben ja schon sowas wie z.B. den Survivor. Für einen RD ist das nicht sinnvoll. Sowas kostet f*cking 2 MILLIONEN EURO! Da laut neuen Einsatzkonzepten allerdings an manchen Stellen RDler in CUF eingesetzt werden sollen, fände ich SK4 Westen bzw. Plate Carrier mit solchen Platten deutlich sinnvoller, in einem Fach im RTW. Das ist auch deutlich günstiger. Und Stichschutzwesten sollte mE zumindest zur Verfügung stehen, ob RDler diese anziehen oder nicht, soll ihnen überlassen werden.

 - (Umfrage, Abstimmung, Meinung)

Interessant, den Survivor kannte ich noch nicht. Gäbe es nicht eine günstigere Möglichkeit einen Rettungswagen sicherer gegen Schüsse zu machen OHNE ihn gleich komplett verpanzern zu müssen? Vielleicht muss er jetzt nicht komplett kugelsicher sein, wenigstens die hinteren Türen und die Seitenwände vom Transportraum etwas sicherer machen

0
@TimeToAskThis2

Das günstigste, und vor allem Sinnvollste wären Schutzwesten (und evtl. Schutzhelme) für die Sanitäter. Die glelichen ,,Pakete'' wie in den Streifenwägen, bloß ohne die MP. Der Rest hat mE keine sinnvolle Verwendung. Die Evakuation per Fahrzeug aus direktem Beschuss erfolgt wenn überhaupt durch die Polizei, und die hat so ein Ding eh.

Aber bevor man überhaupt von Amoklagen und sowas faselt, wären Stichschutzwesten deutlich sinnvoller und deutlich schneller anzuschaffen:

Schutzwesten und Pfefferspray: Rettungsdienst rüstet auf – rettungsdienst.de

0

Wäre aber, wenn jemand angeschossen werden würde und der sich in akuter Lebensgefahr befinden würde, nicht ein voll gepanzerter Rettungswagen viel zu schwer, um rechtzeitig im Krankenhaus anzukommen?

Was möchtest Du wissen?