Eigentlich dachte ich ja, dass mein AG mir diese bestellt und dann quasi von meinem ersten Lohn abrechnet

Nein, auf gar keinen Fall, der Dienstherr muss die komplette Schutzkleidung und -ausrüstung stellen!

nur muss ich die mir anscheinend selber holen und bekomme sie dann rückerstattet.

Ist doch um so besser, dann kannst du bestellen was du willst, wenn keine Grenze vorgegeben ist.

Normale S3-Schuhe sind zwar offiziell für den RD zugelassen, aber ich empfinde sie als nicht geeignet, da sie z.T. Flächen aus Gewebe enthalten, welches nicht Flüssigkeitsdicht ist und nuc schlecht ausreichend desinfiziert werden kann.

Ich persönlich tendiere immer zu Haix, da diese nicht umsonst "Feuerwehrschuh Nummer eins" sind. Sie halten einfach ewig und sind bequem (wobei das natürlich subjektiv ist).

Die Empfehlung (natürlich rein subjektiv) ist:

für die Wache: Haix Nevada mit niedrigem Schaft,

für den Einsatz: Haix FireFlash,

Die von dir im ersten Bild gezeigten FireEagle sind für den RD definitiv drüber und werden von vielen Kollegen (sie werden bei uns neuerdings standardmäßig ausgegeben) als unbequem beschimpft und diese gelbe Kappe reibt den Stiefel kaputt.

Von gebrauchter Schutzkleidung würde ich definitiv absehen, man weiß nie, was damit passiert ist.

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Nein, sollst du nicht. Besoffene sterben nicht, wenn sie einschlafen.

Bei besoffenen ist immer alles ein riesen Drama und wenn sie schon gekotzt hat, ist doch super.

Einfach erbärmlich, sowas.

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Zu der Einsatzstelle, die zuerst gemeldet wird. Den zweiten Einsatz arbeitet dann eine andere Wache oder Einheit ab oder es muss überörtliche Hilfe angefordert werden.

Nebenbei: eine Feuerwehr, die nur über ein Löschfahrzeug verfügt, gibt es nicht, da man für das vielfältige Einsatzspektrum und den Dienstbetrieb mindestens auch Hubrettungsfahrzeuge, Hilfeleistungsfahrzeuge und Spezialfahrzeuge (MTFs, Gerätewagen uä.) braucht.

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Naja, das ist ja eigentlich persönlich Empfindung.

Die wenigen, dramatischen Einsätze belasten mich körperlich, nicht seelisch. Diese Einsätze sind in der Unterzahl.

Was belastend ist, ist die Schichtarbeit, die Arbeit bei Hitze in voller Schutzkleidung, nachts für Schwachsinn aus dem Bett geklingelt zu werden.

Was man mitbringen sollte ist: körperliche Belastbarkeit, seelische Ausgeglichenheit, ein stabiles privates Umfeld, Verständnis für medizinische und technische Zusammenhänge, die Fähigkeit, mit verschiedenen Menschen schnell zurecht zu kommen.

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Logischerweise der Führerschein, wie du ja bereits erwähnt hast. Alles was danach kommt, läuft mancherorts verschieden.

-Wenn du ein Einsatzfahrzeug mit Sondersignal führen willst, brauchst du eine Unterweisung in die Paragraphen 35 und 38 StVo,

-wenn du einen Patienten transportieren willst, benötigst du mancherorts einen P-Schein. Bei mir hier benötigen nur die Einsatzkräfte, die Krankentransport für ihre eigenen, privaten Leitstellen fahren, einen. Wenn sie Einsätze für den öffentlichen Rettungsdienst fahren, benötigen sie keinen. Wir bei der Feuerwehr brauchen keinen. Es gibt aber in beide Richtungen andere Regeln: dass man im Rettungsdienst gar keinen benötigt, nur im unqualifizierten Krankentransport oder dass alle Mitarbeiter einen benötigen,

- wenn du Mitglied der Besatzung eines Rettungsmittels im Rahmen des gültigen Rettungsdienstgesetzes sein möchtest, benötigst du die entsprechende Ausbildung, also in NRW zB mindestens RS als Fahrer und RA als Beifahrer,

Du siehst: es gibt verschiedenste Vorraussetzungen, die von den unterschiedlichsten Stellen gestellt werden.

Wenn man einen Rettungswagen einfach nur überführt, ohne der Leitstelle als Einsatzmittel zur Verfügung zu stehen, benötigst du nur den Führerschein.

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Sowas regelt sich jede Feuerwehr selbst.

Wir legen in der Erstphase überhaupt keine Wasserversorgung und arbeiten nur von der Pumpe. Die B-Schläuche sind am Verteiler, welchen der Angriffstrupp setzt eh, angekuppelt, Wassertrupp haben wir gar nicht. Also... Überall alles anders.

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Nein, als Laienhelfer ist die Blutzuckermessung nicht zulässig weil:

1. fehlende Ausbildung in Belangen der Durchführung, Indikation, Interpretation des Ergebnisses, Aufklärung des Patienten,

2. nicht gesichert ist die fachgerechte Lagerung des Gerätes und der Sticks, die STK wird von einem Laien mit Sicherheit nicht durchgeführt,

3. es gibt einweisungspflichtige und einweisungsfreie Medizingeräte, da bin ich aber nicht exakt im Thema und es kommt auf das jeweilige Gerät an, was der Hersteller vorgibt. Ein Laie wird keine Einweisung auf das Gerät haben.

4. fehlende Indikation, ein solches Gerät überhaupt mit zu führen. Ein bekannter Diabetiker hat ein solches Gerät eh dabei und kann es bedienen oder Ersthelfer dabei anleiten. Bei einem Patienten, der keine bekannte Diabetes hat, sollen sich die Ersthelfer halt an die Anweisungen der ersten Hilfe halten. Wenn man alle Eventualitäten abdecken wollen würde, müsste sich jeder Mensch zum Rettungssanitäter ausbilden lassen und mindestens das Equipment eines RTW mit sich herum schleppen.

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Meinst du mit 17 dein Alter? Dann gar nichts. Zu Hause bleiben.

Den Einsatzauftrag ausführen, den dir der Gruppenführer erteilt. Der weiß schließlich, wer in seiner Gruppe ist. Zu Beginn der Laufbahn ist eine gewisse Nervosität normal und deswegen

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Bei dem Wetter Praxis-Ausbildung in Hupf- Kleidung? Ich würde den Ausbilder fragen, ob er noch ganz dicht ist. Die Gesundheitsgefahr ist viel zu groß. Kein normaler Mensch würde so etwas anordnen. Wir selber sagen den Leuten, die wir wegen Hitzeerschöpfung ins Krankenhaus fahren, sie hatten sich schonen sollen, machen dann aber selber Ausbildung in Hupf-kleidung, sowas kannste dir nicht ausdenken 😂

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Wenn die Blutung nicht lebensbedrohlich ist, kann dich ja auch jemand anderes fahren: Freunde, Nachbarn, Verwandte, Taxi...

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Am Gürtel eine Taschenlampe und ein Schlüsselband.

In den Hosentaschen Kuli/Tabletstift, Edding, Erstatzhandschuhe, Pfefferspray und halt die üblichen privaten Dinge: Handy, Kaugummi.

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Ein nicht zu vernachlässigender Teil meiner Arbeitskollegen im Rettungsdienst studiert und betreibt den Rettungsdienst dementsprechend in Teilzeit, also: zu schaffen ist das.

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