Ubuntu, Debian oder Arch Linux...?

6 Antworten

Also Arch ist eher keine Anfänger-Distribution, da würde ich von abraten. Du musst ziemlich viel "zu Fuß" und selbsttätig machen. Der Vorteil ist im Endeffekt ein "Maßanzug" und ein sehr performantes System, wenn du alles richtig gemacht hast. Du kannst aber viel Arbeit reinstecken.

Ubuntu und Mint sind, wie auch schon von LemyDanger57 erwähnt, gute Einsteiger-Distros, aber eben "Kleider von der Stange", verglichen mit Arch. Wobei Ubuntu nur in Frage kommt, wenn du auch wirklich den Unity-Desktop haben willst, denke ich. Für KDE wäre dann Kubuntu besser, das ja bereits den KDE-Desktop mitbringt (wenngleich der relativ "Vanilla" ist, also nicht großartig angepasst). K/Ubuntu hat eine sehr große und hilfsbereite Gemeinschaft, alleine deswegen ist es für Ein- und Umsteiger gut geeignet. Auch als Mint-Nutzer kann man davon provitieren, da Mint ja auf Ubuntu aufbaut.

Wobei Mint auf mich immer eher frickelig wirkt. Die Paketverwaltung für Updates finde ich zwar um einiges besser als die von Ubuntu und Mint installiert auch gleich die unfreien Multimedia-Codecs mit (bei Ubuntu und Co. müssen die noch nachinstalliert werden über das Paket "...-restricted-extras"), aber insbesondere Updates auf die nächste Version werden bei Mint offiziell nicht unterstützt. Man kann höchstens die Paketquellen von Hand auf die neue Version anpassen, ein Update machen und Daumen drücken. Neue Versionen kommen "naturgegeben" später raus als die Ubuntus. Alles in allem dürftest du mit Mint aber wenig bis keine Schwierigkeiten haben.

Ich denke, wichtig ist, dass dir dir Community der Distribution zusagt, dass deine Hardware mit der gewählten Distribution "out-of-the-box" läuft (als Einsteiger sollte man nicht noch rumtüfteln müssen), dass du mit den Konfigurationswerkzeugen der Distribution gut klarkommst (Paketmanagement, Systemeinstellungen, Systemwartung). Die grafische Oberfläche, die die Distribution von Haus aus als Standard installiert, ist prinzipiell eher zweitrangig, da man ja selbst weitere Oberflächen nachinstallieren kann. Aber gerade für einen Einsteiger ist es natürlich schön, sich auch darum nicht kümmern zu müssen und für den Anfang eine gut vorkonfigurierte Oberfläche vorgesetzt zu bekommen. 

Debian ist, was Einsteigertauglichkeit angeht, so zwischen Arch und Ubuntu/Mint anzuordnen. Bei Debian musst du vor allem berücksichtigen, dass es sehr strengen Grundsätzen folgt, was die Freiheit und Lizenzen der Software angeht. Das kann aus Usersicht manchmal auch nervig sein ;).

Ich finde es gut, dass du dir erstmal einige Distributionen und verschiedene Oberflächen per Virtualbox angesehen hast.

Falls du dich abseits deiner drei genannten Distributionen noch umschauen möchtest, wäre vielleicht auch PCLinuxOS mit KDE einen Blick wert. Oder Netrunner (Ubuntu-Basis, gibt es auch rollend auf Arch-Basis), ebenfalls KDE. Oder falls es Debian sein soll, schau doch mal nach KWheezy, auch mit KDE Desktop, auch sehr gut angepasst. Zu Gnome-Distros kann ich leider keine Empfehlung geben, da ich mich mit der Oberfläche nicht anfreunden kann und von daher auch keine Distributionen damit weiter verfolge. Ich weiß, siduction gibt es inzwischen mit Gnome vorkonfiguriert, aber siduction ist Debian Sid und von daher würde ich das einem Einsteiger nur bedingt empfehlen, da Sid auch mal etwas stürmischer sein kann (obwohl ich es selbst verwende, allerdings mit KDE-Oberfläche, und es zur Zeit aufgrund Freeze für die nächste Debian Stable sehr ruhig ist), obwohl immer sehr zuverlässig, wenn man mit eingeschaltetem Gehirn updatet ;).

Als Benutzer merkt man so gut wie gar keinen Unterschied. Spannender wird es für einen Administrator (und jemand, der sein System selbst aufsetzt und konfiguriert ist ja zugleich Benutzer und Administrator). Hier gibt es sehr große Unterschiede, allen voran in der Paketverwaltung.

Debian (vor allem Debian stable) benutzt sehr alte, aber extrem stabile Software. Für Server, wo die Stabilität das A und O ist, perfekt, für Desktopbetrieb aber eher ungeeignet. Für Software, die es nicht in den offiziellen Quellen gibt, muss man zusätzliche Quellen einbinden, kein großer Aufwand, aber auch nicht sehr bequem.

Ubuntu nutzt Software, die zum Zeitpunkt des Releases aktuell ist, danach kommen aber kaum größere Versionssprünge bis zum neuen Release. Für zusätzliche Software gibt es PPAs, die vielleicht etwas bequemer als zusätzliche Quellen einzubinden sind, aber der Unterschied ist nicht so groß.

Arch ist eine Rolling Release Distro. Die Software wird also laufend aktualisiert, man erhält zu jedem Zeitpunkt das Neuste, was es gibt. Für zusätzliche Software gibt es das sogenannte AUR (Arch User Repository), das nicht zusätzlich eingebunden werden muss. Offizielle Quellen und AUR zusammen haben wohl mehr Pakete als die allermeisten Distros, die es gibt.

Es gibt übrigens mit Manjaro Linux einen Arch-Abkömmling, das zu Arch etwa so steht wie Ubuntu zu Debian, also: Ein einsteigerfreundlicher grafischer Installer, grafische Konfigurationstools, usw. Die Updates sind gegenüber Arch etwas verzögert, aber trotzdem noch viel früher da also z.B. bei Ubuntu. Der Zugriff aufs AUR ist wie bei Arch möglich.

Hallo

Ich bin Linux Neuling und habe mich für die Gnome oder KDE GUI entschieden. 

Womit Du die Platzhirsche hast und noch keine Entscheidung.

Und bemerke mit den jeweiligen GUI´s keinen Unterschied.

KDE bleibt KDE, ganz gleich auf welcher Distribution man es installiert. Unterschiede gibt es nur bei der Vorkonfiguration des jeweiligen Distributors, zuerst merkt man das an den Übersetzungen in andere, als die englische, Sprachen.

Wenn ich mich beispielsweise für Gnome entscheide welches Betriebssystem soll ich dann nehmen?

Prinzipiell kann das jedes sein, jedoch ist es auch wahr das dieser Desktop bei Ubuntu besser konfiguriert ist als den meisten anderen, ebenso wie KDE, mit Abstand, am besten von openSUSE eingesetzt wird.

Letztlich gefallen einem die Voreinstellungen und man nutzt es wie es ist, oder es sagt einem nicht zu und man muß an der einen oder der anderen Stellschraube nachjustieren um es an die persönlichen Vorlieben anzupassen.

Warum sollte ich mir die Mühe machen und Archlinux auf meinem PC zum laufen bekommen wenn ich auch Debian mit wenig aufwand installieren kann und mir dann die Gnome draufpacke?

Die Vorteile von Arch-Linux liegen ja auch nicht alleine beim Desktop, der ist eher Nebensache.

Also entweder eine Vorkonfiguration gefällt Dir, dann nimmst Du diese Distribution eben, oder Du musst eventuell viele Stunden damit verbringen es anzupassen, bedeutet auch das man unter Umständen 10 Distributionen anschaut bis man die "richtige" gefunden hat.

 Da gibt es keinen "richtigen" Weg, weil es immer eine Subjektive Entscheidung ist!

Linuxhase

Was muss ich tun, damit mein Laptop mit Arch Linux beim zuklappen in Standby Modus geht?

Ich habe seit neuestem Arch Linux (Manjaro) auf meinem Laptop laufen. Ich hatte anfangs aber mir auch noch 3 zusätzliche DE's installiert (GNOME,Deepin,Papyros) und KDE als anfangs DE. Mittlerweile habe ich nur noch GNOME da die anderen nicht funktionierten oder meine Spracheinstellungen beeinflussten. Somit habe ich auch alle KDE programme mitrunter geworfen und den Fehler gemacht nicht auf die abhängigkeiten zu achten. Somit gingen auch die (mittlerweile wieder herrgestellten) Systemeinstellungen komplett verloren. Alles funktioniert soweit nur geht mein Laptop nicht in den Standby wenn ich ihn zuklappe woran könnte das liegen und wie kann ich es beheben?

(in den Systemeinstellungen unter Leistung kann ich es nicht einstellen)

...zur Frage

Mikrofon "knistert" in TS wenn ich spreche [Ubuntu Gnome] [Linux]

Hallo Leute,

Ich habe das Problem, wenn ich in TS3 rede knistert es immer wenn ich spreche und weiss nicht warum.

Ich benutze als Headset den Tritton Kunai (Klinkenstecker) und das Audio-Programm ist PulseAudio. Als Betriebsystem benutze ich: Linux Ubuntu 14.04 LTS und als Oberfläche Gnome

Das Headset ist hinten direkt am Mainboard angeschlossen und nicht vorne, da die Qualität noch schlechter ist.

Was kann ich tun, damit es nicht mehr knistert?

Danke im Voraus

Freundliche Grüsse

MisterCreeperHD

...zur Frage

Linux Server (Debian oder Ubuntu) mit oder ohne GUI?

Hey Leute,

ich habe heute mal ein Frage für die Linux-Freaks unter euch. Macht es einen großen Unterschied ob man einen Linux-Server mit oder ohne GUI betreibt, bzw. ist es sinnvoll eine GUI zu installieren, falls man Sie doch mal benutzt?

Ein Kumpel und ich möchten uns einen Server bei hetzner mieten, es wird der EX40. Jetzt sind wir uns aber nicht sicher ob wir eine GUI nutzen sollen. Wir hatten vorher bereits einen EX40 mit einem weiteren Kumpel geteilt. Dieser war jedoch ohne GUI und wir kommen mit beidem klar, sind aber das ständige herumgetippe leid. Deshalb auch die Frage, ich hoffe es kommt etwas brauchbares dabei heraus. Ich möchte eine klare Antwort haben, nämlich ob die GUI die Ressourcen des Servers stark ausnutzt oder nur einen geringen Anteil verwendet. Wir wollen 2 seperate Projekte auf dem Server laufen lassen, beide sind ziemlich performancelastig (einmal ein GTA San Andreas Multiplayer-Server und einmal ein Minecraft-Server mit Bukkit).

Danke schon mal für die Antworten.

...zur Frage

Eigene GUI für Linux programmieren

Hallo, kann man eine eigene GUI für Linux programmieren? Also mit X11 Die GUI soll dann z.B. KDE ersetzen?

LG

...zur Frage

Linux PC läuft langsam/friert oft ein [Ubuntu Gnome] [14.04 LTS]

Hey Leute

Ich habe ein Problem und zwar ist mein momentaner Linux (Ubuntu Gnome) PC extremst langsam bzw. überlastet schnell... Wenn ich jetzt z.B. Minecraft am laufen habe und auf Google Chrome wechsle und ein ein neuen Tab öffne bekomme ich schon den ersten 5s Standbild... und das ist noch nicht alles, wenn ich dann wieder zu Minecraft wechseln will bekomme ich nochmal ein Standbild der länger andauert oder sogar zum totalen Standbild führt.

Mein System sollte aber schnell genug sein diese 2 Anwendungen laufen zu lassen, denn frühere Versionen ging das ziemlich flott.

Mein System

CPU: AMD Phenom II X4 955 Prozessor

GPU: Club3D AMD Radeon HD 7770 Ghz-Version

MoBo: ASUS P4P800 SE

OS: Ubuntu Gnome 14.04 LTS

Ich weiss dieses System ist nicht das neueste aber ich muss noch ca. 2 Monate warten bis ich ein neues kaufen kann.

Danke im Voraus

Freundliche Grüsse

MisterCreeperHD

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?