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Man ist sich einig, aber dadurch ist das nicht unbedingt richtiger. Du kannst den Teig einigermaßen mit Mehl retten. Aber in dem Rezepte stimmen die Relationen nicht. Da sind deutlich zu viel Eier drin! Nun knetest du an dem Teig rum, damit es besser wird und machst den Teig leider zwangsläufig damit zu hart. Durch die Mehlzugabe schmeckt der Teig mehlig.

Du kannst noch versuchen das zu retten durch langes Kaltstellen.

Hier hast du ein feines Butterplätzchenrezept (kannst die Füllung weglassen, wenn du nicht füllen magst): http://goccus.com/rezept.php?id=1571

Da sieht man schon, dass die Relation von Butter, Ei und Mehl eine ganz andere ist.

Und beim nächsten mal nimmst du besser einen 1:2:3 Teig. 100 Gramm Zucker, 200 Gramm Butter, 300 Gramm Mehl, 1 Tütchen Vanillezucker, 1 Prise Salz. Wenn der Teig sich etwas zu krümelig verarbeitet noch 1 Eigelb darunter. Backpulver kann, muss aber nicht mit hinein- wenn dann 1/2 Teelöffel. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Der Zuckeranteil kann noch ein wenig erhöht werden bis auf 150 Gramm wenn man es süßer mag.

In dem Chefkochrezept sind eindeutig zuviele Eier angegeben. Bei der Menge kommen höchstens 1- 2 Eier mit dazu. Wenn du nach den Ratschlägen noch Mehl mit eingearbeitet hast, dürften deine Kekse jetzt pappig mehlig schmecken und der Teig müsste zäh geworden sein.

Woher ich das weiß:Beruf – Gelernte Konditorin alter Schule

ich würde sagen, dass ist ne Ermessensfrage, in der Regel kommen 100 g Mehl auf ein Ei. Jetzt sind die Eier aber nicht immer gleich groß, wodurch man mit mehr oder weniger Mehl ausgleichen muss.

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