Taufen lassen mit 13?

16 Antworten

Natürlich kannst du das! Sogar Erwachsene können sich noch taufen lassen! Geh einfach mal zu dem Pfarrer oder Pastor deiner Gemeinde bzw. der Gemeinde, in welcher du lebst (zum evangelischen oder katholischen, das solltest du dir vorher überlegen) und frag, was du tun musst, um getauft zu werden. Mit 13 braucht man, soweit ich weiß, noch das Einverständnis seiner Eltern, aber ab 14 bist du religionsmündig und kannst das ganz allein entscheiden. Ich wünsche dir ganz viel Glück zu deinem mutigen Schritt!

Die Taufe ist unabhängig vom Alter möglich, du musst nur wissen, welcher Konfession du angehören willst und dann mit dem zuständigen Pfarrer deines Wohnbezirkes sprechen. Vor der Taufe wird eine Glaubensunterweisung stattfinden, damit du auch weißt, an was du glaubst und ob du diesen Glauben als Wahrheit annehmen und zu deiner Lebensgrundlage machen möchtest. Je mehr du schon an Wissen hast, umso kürzer die Vorbereitungszeit.

Du kannst dich in jedem Alter taufen lassen. Ich würde es mir aber gut überlegen und mich vorher mal gut informieren. Christ sein ist eine Lebenseinstellung und keine Frage von getauft oder nicht getauft.

ja na klar.religiös sein kann man immer genauso wie man sich in jedem alter taufen kann.überlege es dir gut denn das ist eine ntscheidung die für dein gesammtes leben sehr wichtig werdn kann es ist nicht so wie ja ok könnte mir ja überlegen ob ich das mache.ich wurde schon mit 5 monaten oder so getauft und es war eie gute entscheidung meiner eltern.naja jedenfalls ja kannst du aber überlege es dir gut.mach es aber nicht so das du nur zur konfermation getauft werde willst um geld zu bekommn weil das ist nicht ok hoffe ich onnte dir helfen

Natürlich kannst du getauft werden!

Allerdings würde ich heute, mit 43, nicht nur danach gehen, wo ich die fröhlichsten und nettesten Leute treffe, sondern auch, in welcher Art von Gottesdienst ich eine innere Heimat finden kann.

Ich bin ein Anhänger von Liturgie und sehe darin einen jahrtausendealten Schatz, der die Art und Weisen der Anbetung und Verehrung des Herrn ausdrückt.

Ich sehe liturgische Festgewänder, Weihrauch und auch den Zölibat nicht (grundsätzlich) als etwas Unzeitgemäßes an, sondern die Bereitschaft, mit seinem ganzen Leben am Reich Gottes zu arbeiten und eben NICHT den bürgerlichen Weg zu gehen.

Und ich mag die Lieder von Jochen Klepper oder auch Paul Gerhard.

Und Abendmahl ist für mich keine Gemeinschaftsfeier, wo wir uns alle "wohl" fühlen sollen, sondern es ist ein Zeichen der Verwandlung zu Christus hin. In der Feier der heiligen Eucharistie wird Christus erfahrbar, deswegen ist dieses Sakrament mehr als ein Symbol.

Ich bin Lutheraner und könnte ich mir heute eine Kirche aussuchen, gehörte ich einer Episkopalkirche oder der Church of England oder der schwedischen Kirche an. Allerdings habe ich, auch gerade weil ich für mich meine Nische gefunden habe, nicht zur Altkatholischen Kirche konvertiert. Wohl auch deswegen, dass die lutherische Kirche immer auch geistliche Heimat war und ist.

Was "mein Glaube" ist, ist ziemlich wurscht. Würde Glaube alleine zählen, bräuchte ich kein Mensch mit einem Körper zu sein, sondern es würde reichen, ich wäre ein Geist.

Ich bezeichne mich deshalb als einen praktizierenden Christen, der versucht, in Liturgie und Gebet als ein Geschöpf Gottes zu leben und IHM immer wieder für das vergängliche Geschenk des Lebens zu danken. Und im Bewußtsein zu leben, irgendwann, wenn Himmel und Erde sich wieder vereinen, für immer das zu erleben, was ich jetzt nur am Altar erleben darf:Grenzenlose Freude und Zugehörigkeit zum Leib Christi.

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