Stimmt es, dass selbst eine Zylinderkopfdichtung mit geringerer Stärke der die Verdichtung eines Motors erhöhen kann?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Der Zylinderkopf kommt weiter runter, der Brennraum über dem OT wird kleiner, der Hubraum bleibt identisch, ergo steigt das Verdichtungsverhältnis.

Ja schon klar nur kann mir ganz schwer vorstellen dass das bißchen was ausmacht

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@Giggling493

das ändert nichts an der Tatsache, dass es so ist :) Versuchen Sie es einfach weiter.

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@Giggling493

Wenn ich einen Zylinder habe, Durchmesser und Hub von je 80mm, habe ich einen Hubraum von 402 cm³, bei einer Verdichtung von 10:1 hat der Kompressionsraum 44,7 cm³. Wenn wir eine Dichtung nehmen, die nicht mehr 1mm, sondern 0,5mm stark ist, nimmt der Kompressionsraum um 2,5 cm³ auf 42,2 cm³ ab, damit steigt die Verdichtung auf 10,5:1.

Macht also durchaus was aus.

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@SpitfireMKIIFan

Hui hätte ich nicht gedacht

Ich weiß noch wenn man früher den Block geplant hat liefen die Autos danach wie Sau

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@Giggling493

Wenn man das nicht mit einer dickeren Kopfdichtung kompensiert, ist der Effekt hier der Selbe ;)

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Ja, die Verdichtung wird größer.

Nein du hast dadurch keine 200 PS mehr.

Im umgekehrten Fall ist es sogar so, dass nach dem Planschleifen von Köpfen eine etwas dickere Dichtung eingesetzt wird um den Schliff zu kompensieren.

In ganz wenigen Motoren führt eine dünnere / zu dünne Kopfdichtung zum Totalschafen, da die Ventile am Kolben anschlagen.

Theoretisch ja, sofern es so was gibt. Und eine solche Dichtung dann auch dauerhaft dicht wäre.
Besser wäre den Kopf planschleifen zu lassen und da entsprechend Material abzutragen, oder die Zylinder aufbohren und Übermaß-Kolben einbauen.

bei Diesel gibt es die ZKD in verschiedenen Dicken, bei Benziner normalerweise nicht. Die höhere Verdichtung bringt ab nicht spürbar etwas

Warum gibt es die ZKD beim Diesel dann in verschiedenen Stärken?

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