Stillhütchen benutzen?

6 Antworten

Warte mal, deine Hebamme zwingt dein Baby an deiner Brust ohne Stillhütchen zu trinken?

Ahem, du bist die Mutter dieses Babys.... und es ist dein Körper, deine Brust, deine Brustwarze.... da entscheidest DU.

Auch wenn diese Hebamme möglicherweise einfach nur das Beste will und aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung handelt, so hast DU das letztendliche Bestimmungsrecht und kannst ihr klipp und klar sagen: Dank, aber nein danke.

Ich habe meine Kinder am Anfang auch mit Stillhütchen gestillt. Bei jedem Anlegen habe ich zunächst ohne probiert, doch bevor es für mich oder mein Kind stressig wurde, weil es nicht klappt, war ruckzuck das Hütchen drauf.

Mit der Zeit brauchten wir diese Hilfe immer weniger und dann gar nicht mehr. Letztendlich habe ich meine Kinder ein halbes Jahr ausschließlich und weitere 2 Monate mit Beikost gestillt.

Ich weiß nicht, wem deine Hebamme unbedingt was beweisen will. Richtig ist immer, was Mutter und Kind guttut.

Alles Gute für dich!

Woher ich das weiß:Beruf – Ich bin seit über 30 Jahren Hebamme

Wenn es mit Stillhütchen gut klappt und du auch kein Problem mit den Dingern hast, sehe ich nicht, warum es unbedingt ohne gehen muss.

Ich hatte am Anfang auch Probleme beim Stillen, mein Kleiner hat nicht richtig gesaugt. Da hatte ich auch mal Stillhütchen ausprobiert. So konnte ich zwar sicher sein, dass er den Nippel gut im Mund hat, aber er hat zu kurz gesaugt, und weil dann nicht gleich was kam, hat er es gleich wieder sein lassen.

Also hab ich etwa zwei Wochen lang immer wieder angelegt, versucht zu stillen und zwischendrin abgepumpt und dann die Milch in der Flasche gegeben. Nach zwei Wochen hatte er sein Geburtsgewicht wieder erreicht und ab da ging es von selbst. Er hat wunderbar aus der Brust getrunken (und die Flasche fortan kategorisch verweigert).

Mittlerweile ist er 15 Monate alt und ich stille immer noch.

Also halte durch, der Stillstart ist bei vielen holprig und irgendwann klappt's dann doch noch.

Wenn du mit deiner Hebamme in diesem Punkt uneins bist, wende dich lieber an eine spezielle Stillberatung.

https://www.lalecheliga.de/stillberatung/lll-stillberaterinnen

https://www.bdl-stillen.de/fachpersonal/stillberatungssuche/

Hallo, herzlichen Glückwunsch zum Söhnchen. Alles Gute für Euch beide.

Mein 1. Kind konnte ich nach Anfangsschwierigkeiten (habe einen Sehfehler und hielt das Baby etwas zu tief, minimal, aber das reichte schon, dass es nicht richtig trinken konnte) bis mich jemand darauf hingewiesen hat) Problem erkannt, behoben alles gut, gut stillen. Ich habe ein halbes Jahr voll gestillt und dann langsam die Mahlzeiten ersetzt. Beim 2. Kind ging es gleich sehr gut, aber das Kind zog zu fest an der Brustwarze , so dass die eine anfing wund zu werden. Empfehlung der Hebamme, Quarkwickel, habe ich nicht gemacht, einfach keine Zeit dazu, hatte ja schon noch ein 2-jähriges Kind. Stillhütchen, wollte das Baby nicht nehmen, ich habe dann etwas Muttermilch auf das Stillhütchen getan und gleich hat es hervorragend geklappt. Als die Brustwarze abgeheilt war, ging es auch hervorragend wieder ohne. Auch hier habe ich ein halbes Jahr voll gestillt und dann langsam die Mahlzeiten ersetzt.

Mach es so wie es am Besten funktioniert. Dann habt ihr beide keinen Stress und der junge Mann wird satt.

Alles Liebe für die ganze Familie

Also ich habe die abgrundtief gehasst, die sind mir immer runter gefallen und dann musste man sie natürlich reinigen (habe eine Katze, dann erst recht) ich habe mich dann dazu entschlossen abzupumpen was aber leider auch nur ca 1 Monat ging, von da an gab es aptamil Milch.

Aber wenn du gut damit zurecht kommst, dann sag deiner hebamme die Meinung... Es ist ja gut und recht dass sie euch hilft, aber wenn du nichts gegen das hütchen hasst, was sollte dagegen sprechen?

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