Soziale Arbeit oder Erzieher?

6 Antworten

Und warum dann nicht den Jugend- und Heimerzieher lernen? Der ist auf deine Altersklasse ausgerichtet.

Verstehe den Gedanekn der Ausbildung nicht os sehr, weil die an dem Beruf scheinbar gar nichts reizt. alles was du beschreibst, sind andere Ausbilungen oder eben das Studium. Umgekehrt ist jede soziale Ausbildung, insbesondere auch der Erzieher eine gute Voraussetzung für das Studium im anschluss. aber dann kannst du auch gleich studieren, bestenfalls dual. Wenn du das Studium nicht packst, kannst du es auch noch mit der Ausbildung probieren.

Das mit dem Jugend u. Heim ist mit in der Ausbildung drin, ich weiß dass es auch eine Ausbildung nochmal speziell in die Richtung gibt aber leider nicht bei mir in der Nähe:/

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Du, nachdem ich mal das letzte durchgelesen habe, was Du hier an Fragen gepostet hast, würde ich die Ausbildung zur Erzieherin nicht empfehlen. Auch bei der Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe sehe ich ein großes Risiko, ebenso in der KJP, da Dich gewisse Situationen triggern könnten.

Insgesamt denke ich, dass ein Studium der Sozialen Arbeit ganz gut für Dich wäre, jedenfalls besser als eine Ausbildung als Erzieherin, da Du diese ja sowieso ausschließt. Und da gibt es, wie Du schon erkannt hast, sehr viel Bereiche mehr, in denen Du arbeiten kannst. Du wirst das auch schaffen können!

Schau doch einfach mal, in welchen Bereich derzeit Leute gesucht werden. Nicht immer kann man sich aussuchen, vorallem wenn man regional beschränkt ist, WO man arbeiten möchte. Erste Anlaufstelle sind regionale Stellenmärkte, z.b. https://www.stellenanzeigen.de/jobboerse/erzieher-in/ wo man Jobangebote im Umkreis finden kann. Da würde ich zuerst schauen!

Ich studiere bereits was anderes

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Soziale Arbeit !!

Vielleicht brauchst du ein Jahr mehr für dein Studium, aber ich denke du schaffst das. Soziale Arbeit ist vergleichsweiße noch ein machbares Studium finde ich. Geh am besten an eine FH. Du hast da mit später vieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeel mehr Chancen.

Im Hinblick auf deine bisherigen Fragen kann ich dir zu keinem der beiden Berufe raten. Von sozialer Arbeit rate ich dir sogar ab. Nicht nur im Hinblick auf die Zielgruppe und deren mögliche Einschränkungen oder Erlebnisse. Sondern vor allem im Hiblick auf deine derzeitige gesundheitliche/psychische Lage.

Woher ich das weiß:Beruf – tägliche Arbeit im Beruf

1. Ich gehe bald in Therapie

2. Bis ich arbeiten würde und die ausbildung bzw das Studium abgeschlossen habe sind mindestens 3 Jahre vergangen

3. Ich verfolge diesen Berufswunsch schon nun seit einigen Jahren, das ist das einzige was mir Spaß machen würde. Und wenn ich das nicht erreiche dann hat man leben überhaupt keinen Sinn:(

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@Psychedelicarts

Doch, das Leben hat auch weiterhin einen Sinn. Du wirst in diesem Beruf mit Menschen zusammenarbeiten, die dich in deinem Krankheitsbild triggern und deine Therapie und Ansätze um jahre zurückwerfen werden. Es spielt dabei keine Rolle, ob 3 oder 10 Jahre vergangen sind. Das Risiko ist bei psychischen Erkrankungen um einiges höher.

Weiterhin wirst du mit Menschen arbeiten (müssen), die dir nicht unbedingt im Positiven begegnen werden. Auch hier besteht wieder ein hohes Risiko.

Bleiben wir beim Krankheitsbild: Es geht vor allem um diejenigen, mit denen du arbeiten wirst. Du hilft ihnen nicht, sondern ganz im Gegenteil,du wirst ihnen schaden, wenn du wieder in alte Phasen und Verhaltensmuster zurückfällst.

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@Appelmus

Ehrlich gesagt triggert mich nicht viel, also ich hab z.b auch immer Bücher gelesen, die auf wahren begebenheiten z.b. basieren in der echt schlimme Sachen passiert sind. Klar es lässt mich nicht ganz kalt, ich bin dann schon ein wenig schockiert und habe Mitleid, aber ich kann Emotionen ziemlich gut verstecken (bei fremden Personen oder auch wenn es muss). Ich habe grad nicht viel Zeit zu erklären, weil ich gleich los muss, aber hoffentlich kapierst du wie ich das meine

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@Psychedelicarts

Ich kenne die Intensität deiner Störungnicht und weiß nicht, wie exakt sich deine Phasen "darstellen". Selbst mit Therapie bist du nicht gefestigt und riskierst tägliche Rückschläge durch deine Arbeit in der Branche. Du brauchst eine stabile Psyche. Und zwar vor allem während der ersten Berufsjahre nach dem Studium.

Dein Zeitplan ist unrealistisch und selbstzerstörerisch.

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@Appelmus

Was soll ich deiner Meinung dann machen?

Es gibt keinen anderen Beruf der mir gefällt.

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@Psychedelicarts

Umorientieren und den Berufswunsch ggf. später ergreifen. Du kannst andere Berufsbilder doch gar nicht einschätzen. Informiere doch einfach im Berufenet oder im Studienführer über mögliche Berufe und Studiengänge, die nicht unbedingt vorranging aktiv im sozialen Bereich stattfinden. Du kannst ja auch Verwaltungstätigkeiten bei Krankenkassen etc. in die engere Auswahl nehmen.

Nicht immer kann man den Wunschberuf ergreifen, der einem gerade vorschwebt. Manchmal geht es entweder nur auf Umwegen oder eben gar nicht.Du kannst für deine Persönlichkeitsstörung nichts, aber sie wird dich (in welcher Form auch immer) ein Leben lang begleiten.

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@Appelmus

Ich habe mich schon so oft umgeschaut nach Berufen aber da war wirklich nichts dabei :/

Meine berufberaterin meinte auch dass sie mich eher in den sozialen Bereich sieht und in keinem anderen ...

Außerdem kann ich wahrscheinlich aufgrund meines aussehen auch nicht überall arbeiten (Dreads, punk bzw metal klamotten)

Ich will mich auch für keinen Beruf konplett verstellen oder gar meine dreads aufkämmen

Und im sozialen Bereich ist es halt egal wie man aussieht

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@Psychedelicarts
Außerdem kann ich wahrscheinlich aufgrund meines aussehen auch nicht überall arbeiten (Dreads, punk bzw metal klamotten)

Sorry, aber in jedem Bereich musst du dich ggf. optisch etwas anpassen und kannst nicht in Springerstiefeln oder dem schwärzesten Makeup auftauchen. Ich war früher selbst aktive Punkerin, Grufti und zum Ende hin Metalerin. Wie ich mich privat kleide ist das eine. Auf Arbeit kann man seinem Stil treu bleiben und dennoch 10 Schritte zurückrudern.

Und im sozialen Bereich ist es halt egal wie man aussieht

Nein, ist es ebenfalls nicht. Je nach Arbeitgeber, Netzwerpartner, Veranstaltung und Termin muss auch ich regelmäßig T-Shirt gegen feine Bluse und Businessoutfit tauschen.

Und das haben bisher alle aus der Szene erfolgreich gemacht, die ich über all die Jahre kenne und sind sich dennoch privat treu geblieben.

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@Appelmus

Natürlich muss ich mich etwas anpassen das ist ja nicht das Problem, ich will mur nicht auf dreads, piercings und Tattoos verzichten und das ist nunmal etwas was man nicht täglich so einfach abnehmen kann für die Arbeit.

Ich hätte auch kein Problem in dienstkleidung zu arbeiten

Hab mich da wohl etwas unverständlich ausgedrückt

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