Sollte man jeden Menschen behandeln wie er es "verdient" hat oder jeden gleich?

71 Antworten

es gibt glaub ich 3 gerechtigkeitsprinzipien, wenn du das meinst, also, gerecht zu sein. das erste ist, alle menschen gleich zu behandeln. die zweite ist, sie nach verdienst du behandeln. die dritte ist, sie nach bedürfnis zu behandeln. du selbst musst entscheiden, wann du welches prinzip anwenden willst. bei medizin gibst du dem menschen die dosis, der sie am nötigsten hat. Eine Medallie bekommt der mit dem größten verdienst, also der sieger, und alle kinder sollten in die schule gehen dürfen. das ist gerechtigkeit.

unvoreingenommen auf einen mir fremden menschen zugehen, das nenne ich jeden menschen erstmal gleich behandeln. auch noch über anfängliche "disharmonieen" hinwegsehen, bzw. sie nicht gleich in das selbsterstellte persönlichkeitsprofil des gegenüber manifestieren ... einen gewissen "basis"respekt zollen.

aber im laufe einer solchen beziehung kristallisiert sich durchaus heraus, ob man mit jemandem auskommt oder ob eben dieser jemand etwas an sich hat, was einem gänzlich gegen den strich geht. auch dort ist es für mich "jeden gleich behandeln", wenn ich denjenigen auf distanz bringe ... wie jeden anderen auch, der mich strietzt. wenn ich mitbekommen, dass ein mensch, den ich leiden mag etwas macht, was so ganz und gar nicht geht (was sicherlich meinen ganz persönlichen moralvorstellungen unterliegt), versuche ich auf ihn einzuwirken, wenn das nicht fruchtet .... wird es eben "offizieller"

"wie du mir, so ich dir" heißt es ja eigentlich oder "wie man in den wald reinruft, so kommt's auch wieder heraus". eigentlich haben menschen es verdient behandelt zuw erden, wie sie andere behandeln. aber wenn sich jemand dir gegenüber schlecht benimmt, du es dann auch tust, bist du ja kein deut besser oder? du solltest andere immer so behandeln, wie du auch behanldet werden willst. wenn du mit einem lächeln auf andere zukommst, dann schenken sie dir auch eins ;-). so sehe ich das ganze. gibt natürlich tausend verschieden ansichten, was sowas angeht.

hi, deinen ansatz finde ich gut...lg :-)))

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Man sollte jedem Unbekannten gleich unvoreingenommen begegnen, doch das heißt noch lange nicht, dass man unbelehrbar sein muss, wenn sich der Grad der Unkenntnis ändert.

wie katwal schon gesagt hat sollte jeder mensch vor dem gesetz gleich sein und unter zwei finde ich so wie er sich benimmt. oder man probiert zum anderen nett zu sein damit er es gleichfalls tut. das prinzip kennst du sicher von muettern. ihre frechen kinder lassen sie mit anstaendigen kindern spielen damit sie auch besser werden. aber es hilft meistens nicht.

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