sollte man auch dann Germanistik studieren, wenn man in deutsch schlecht war?

12 Antworten

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nein, germanistik wird total unterschätzt. ich hatte eine glatte eins im abi. trotzdem war das eine semester germanistik (ich wurde da eingeschrieben, weil ich in kunst nicht genommen wurde) knallhart. da geht es um phonetik und geschichtshintergründe. die informationsflut ist so groß, dass man drin ertrinkt :-).

ohne leidenschaft für das fach hat es keinen sinn, und um sich besser auszudrücken, hilft es, wenn man einfach gern liest :-).

nun ich bin nicht so die auswendig-lernerin! ich lese gern. aber auswendig lernen ist für mich schwierig. also ich mein so massenhaft stoff mit allen fakten genau im kopf zu behalten des kann ich nicht.

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Deine Note auf dem Zeugnis sagt erst mal garnichts aus. Wichtig ist dass du die Sprache an sich interessant findest und im wahrsten Sinne des Wortes ausführlich studieren willst. Mit Interaktion und Kommunikation setzt man sich in der Germanistik natürlich auch auseinander. Wenn es dir allerdings nur darum geht dich besser ausdrücken zu können, würde ich dir nen Rhetorik Kurs zB an der VHS empfehlen, denn das Feld der Germanisitk ist breit und du wirst im Laufe deines Studiums mit vielen Facetten der Sprache konfrontiert. Wenn dich nur ein Bereich interessiert und der Rest nicht, lass es lieber.

Lass es lieber. Was willst Du damit? Du musst jeden Tag lesen und interpretieren, Du müsstest Dich mit Sprachwissenschaft beschäftigen und grammatikalischen Fragen. Das alles scheint Dir nicht sonderlich zu liegen.

Und, um ehrlich zu sein, die meisten Germanisten finde ich nicht sonderlich gut im Umgang mit der deutschen Sprache ;-)

oh ha! den letzten satz versuch ich grad noch zu verstehen. meinst du jetzt es fehlt ihnen der altags-sprachgebrauch oda wie?

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