Schlechtes Abi oder guten Realabschluss: in Zukunft eine Ausbildung?

9 Antworten

Ich sag mal, wenn du auf der Realschule einen guten 2er Schnitt oder besser schaffen würdest, wäre das definitiv besser als ein schlechter 3er Schnitt auf dem Gymnasium.

Bedenke aber, dass du dann, falls du doch mal studieren wollen würdest, in deiner Auswahl sehr eingeschränkt wärst....

Ich würde zur Realschule gehen da ich nicht glaube das es das ein Miserables Abi ist das Eine Ausbildung hinterlegt. Eine Fachoberschule wie hier auftaucht wäre ein Gedanke wenn du später studieren willst.

Nur, wo derzeit so viele Azubis gesucht werden, ist Realschule Sinnvoller.

Das denke ich auch. Jedoch sagen sehr viele Leute, dass nur das Abi am Ende zählt. Dass auch, wenn man ein Abi mit z.B. 3,5 abschließt, man eher genommen wird, als wenn man einen Realschulabschluss mit z.B. 2,1 hat. Fachabi ist da ja dann auch höher gestellt als der Realabschluss, aber dann wäre es bei mir auch kein gutes Fachabi.

Mein Wunsch ist es später im Büro oder im Sekretariat zu arbeiten, da ich es mag mit Menschen zu kommunizieren usw. und da soll ja auch ein Realabschluss reichen.

Ich weiß, dass man nicht verallgemeinern kann, was am Ende bei einer Bewerbung von dem Arbeitgeber bevorzugt wird, jedoch habe ich sehr oft gehört, dass ein schlechtes Abi wirklich besser angesehen wird, da es ja trotzdem der höchste Abschluss in DE ist.

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@anonymous7575

Hört man weiß ich, weil alle denken, das sie mit Abi und Studium Traumjobs bekommen. (liest man hier immer wieder) Daher sind ja so viele Ausbildungsplätze frei.

Wer dann aber nach dem Studium auf dem Arbeitsamt landet. (und kein Geld bekomm!) Weil das Niveau genau das Gegenteil ist. Nämlich jede Stelle doppelt besetzt werden müsste Schreibt/sagt niemand.

Ich habe mit ner DDR Ausbildung im Technischen Bereich auch in der Holzwirtschaft und als Lokführer arbeiten können und mit uralten Grundlagen der Programmierung Ne Umschulung zum Mediengestalter gemacht und Saß dann auch gut bezahlt an Inbound Hotline für Technik fragen zu Thema Internetzugänge und Problem.

Junior hat nur Abi gemacht, weil er seine Wunschausbildung nicht bekam und dann ne Ausbildung die er aber 3 Jahre vorher auch bekommen hätte.

Der fliegt für die Firma 2 mal im Jahr nach China. Die Produktion auf eine Qualität bringen. Ich wette das auf 100 ehemalige Studis nur einer kommt, der solche Trips bezahlt bekommt.

Das wird im Bereich Sekretärin nichts werden,  aber auch da gibt es Möglichkeiten. Buchführung denke ich und du verdienst viel eher dein eigenes Geld.

Entscheiden musst du das.

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Abi ist natürlich der höchste deutsche Abschluss und vorzuziehen.

Ein Abizeugnis mit 3en finde ich ok (sofern man nicht studieren will), 4en sollten nicht sein, schon mal gar nicht in Deutsch, Mathe und Englisch.

Ein guter Realschulabschluss ist natürlich prima, wenn dieser mit 1en und 2en ist.

Jeder Betrieb wählt anders aus. Eine Mathe 3 auf dem Gym wird trotzdem als besser angesehen eine 1 auf der Realschule.

Wie sind denn deine Noten aktuell? Wäre es eine Option die Q1 zu machen und dann mit dem schul. Teil der Fachhochschulreife abzugehen? Habe ich jetzt gemacht und mit meinem 3er Zeugnis einen kfm. Ausbildungsplatz bekommen (denen waren die Noten nicht so wichtig, sondern die Person).

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Schul. Teil der FH Reife am Gymnasium

Meine Noten sind momentan katastrophal und dazu gehe ich in die 9. Klasse. Es könnte sogar sein, dass ich versetzungsgefährdet bin. In zwei Nebenfächern habe ich eine 5 und dazu könnte noch eine 5 in Mathematik hinzu kommen. Leider, leider liegt es größten Teils an meiner Faulheit.

Ich möchte auf eine Realschule wechseln mit dem Gedanken, dass ich mich wirklich anstrenge und dass es dort leichter für mich ist. Ich würde die 9. Klasse wiederholen und nach der 10. Klasse eine Ausbildung im Büro oder so etwas ähnlichem machen.

Ich habe einfach die Angst, dass wenn ich jetzt mit dem Gymnasium weiter mache, dass es mir am Ende nichts bringt, da sich meine Einstellung in den nächsten 3 Jahren nicht ändern wird.

Ich sitze in einer verdammten Zwickmühle und komme nicht mehr daraus.

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@anonymous7575

Tja, aber lernen musst du auf der RS auch. Es denken viele die wechseln, das ist ein Selbstläufer. Ist es aber nicht. Du musst so oder so deine Einstellung ändern. Für mich liest es sich, dass ein Wechsel aber besser wäre.

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@LuClRa

Selbstverständlich. Jedoch habe ich diesen Druck nicht mehr auf mir, wenn ich auf eine Realschule wechsele. Ich weiß dann, dass ich lernen muss, da ich nur noch 1/2 Jahre habe bis zu meinem Abschluss und ich ja eine Ausbildung machen möchte.

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Diese Frage ist echt schwierig zu beantworten, es kommt auf die Faktoren an.

Was genau willst du denn nach der Schule machen? In welcher Branche? In welchem Bereich?

Grundsätzlich empfehle ich dir bei deiner Lage wenigstens das Fachabi zu machen mit guten bis hin zu befriedigten Noten.

Die meisten Arbeitgeber bevorzugen Arbeitnehmer mit den höchsten Qualifikationen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Meine Noten sind momentan katastrophal und dazu gehe ich in die 9. Klasse. Es könnte sogar sein, dass ich versetzungsgefährdet bin. Leider, leider liegt es größten Teils an meiner Faulheit. 

Ich möchte auf eine Realschule wechseln mit dem Gedanken, dass ich mich wirklich anstrenge und dass es dort leichter für mich ist. Ich würde die 9. Klasse wiederholen und nach der 10. Klasse eine Ausbildung im Büro oder so etwas ähnlichem machen.

Ich habe einfach die Angst, dass wenn ich jetzt mit dem Gymnasium weiter mache oder auf eine Fachhochschule gehe, dass es mir am Ende nichts bringt, da sich meine Einstellung in den nächsten 3 Jahren nicht ändern wird.

Ich sitze in einer verdammten Zwickmühle und komme nicht mehr daraus.

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Ich würde dir das selbe empfehlen, was ich gemacht habe. Das Gymnasium bis zur 10. (oder 11. so wie ich) besuchen und dann auf die Fachoberschule. Beim Gymnasium hätte ich am Ende bestimmt nen Durchschnitt von 4-5 gehabt, die Fachoberschule hab ich mit einem Notendurchschnitt von 1,6 beendet.

Der Abschluss auf der Fachoberschule ist leicht zu machen (vor allem wenn man den hohen Anspruch des Gymnasiums gewohnt ist) und zudem ist es der zweithöchste Abschluss in Deutschland nach dem Abi, zudem kannst du so auch noch studieren, wenn du willst.

Was ist denn der Unterschied zwischen der Fachoberschule und einem Gymnasium? Ist es dort um einiges leichter? Wird man an der Fachoberschule mit egal welchem Schnitt angenommen? Gibt es dort genau die selben Fächer? Entschuldige für die Fragerei!

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@anonymous7575

Der Unterschied ist, dass die Fachoberschule 2 Jahre geht. Zudem kannst du zwischen 3verschiedenen Bereichen, bei mir war es Wirtschaft, Technik und Soziales, auswählen. Im ersten Jahr hast du dann überwiegend ein Praktikum in einem Betrieb deiner Wahl, der natürlich was mit deiner gewählten Fachrichtung zu tun hat. Ich hatte z.B. 24 Wochen Praktikum und 12 Wochen Schule im ersten Jahr. Im 2. Jahr hast du nur Schule, dann kommen die Prüfungen.

Also ich war ja den Standart des Gymnasiums (vieeel zu hoch) gewohnt und kannte durch meinen Bruder den Standart der Realschule (vieeel zu niedrig) und würde sagen, wenn Gymnasium eine 10 ist und die Realschule die 1, liegt die Fachoberschule meiner Meinung nach so im 4-6er Bereich. Manches war wirklich sehr einfach, manches nicht. Die meisten Realschüler in meiner Klasse hatten es schwer, die, die vom Gymnasium gekommen sind so wie ich hatten es einfach, natürlich haben wir uns aber auch angestrengt. Ich weiß nicht, ob die Realschüler das auch getan haben.

Du wirst an der Fachoberschule (FOS) mit egal welchem Schnitt angenommen, denke ich. Meiner war nicht gut und ich wurde angenommen.

Ich kann dir nicht genau sagen, welche Fächer es alle dort gibt. Auf jeden Fall noch sowas wie Deutsch, Englisch, Mathe, Sport, Ethik, Biologie und/oder Chemie oder Physik (2 von 3, zumidnest bei mir). Und dann halt fachrichtungsspezifische Fächer. Ich hatte damals die Fachrichtung Wirtschaft gewählt und hatte dann noch Sozialkunde, Rechnungswesen und BVWL. Mehr Fächer gabs nicht. xD

Also ich fands echt geil dort. :)

Natürlich ist es in jeder FOS anders, ich kann dir nur meine Erfahrungen mitteilen. Meine FOS befand sich übrigens in Sachsen-Anhalt.

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@Phoenix686

Dankeschön für die so ausführliche Antwort von dir! Hat mit wirklich weitergeholfen.

Und ach, Sachsen-Anhalt, da habe ich mal gelebt. Jetzt quäle ich mich hier in Baden-Württemberg auf einem Gymnasium. :p

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@anonymous7575

Bitte, mach ich doch gerne. :)

Du bist sicher verzweifelt, so gings mir damals auch. Es war die beste Entscheidung meines Lebens, auf die FOS zu gehen. Ich habe einen super Abschluss und bin gerade in der Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten.

Aber ich hoffe mal, in Ba-Wü ist es ansonsten schön? Ich hab nämlich vor, in Zukunft mal in die Ecke zu ziehen. xD Sachsen-Anhalt kotzt mich nur an.^^

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@Phoenix686

Ich bin wirklich sehr sehr verzweifelt. Die schlechten Noten liegen an meiner Faulheit und es fühlt sich so an, als würde ich wirklich nichts dagegen machen können. Ich habe Angst, dass die FOS am Ende wieder zu schwer für mich wird und ich somit einen schlechten Abschluss habe. Ich bin mir nämlich sicher, dass wenn ich auf die Realschule wechsele, sich bei mir ein Schalter umlegt, der mich dazu bringt, wirklich zu lernen. Da ich dann ja 1/2 Jahre bis zum Abschluss habe. Und da die Realschule ja eh leichter sein soll, bin ich mir sicher, dass ich die packen würde.

Ja, in Ba-Wü ist es wirklich sehr schön. Ganz ganz anders als in Sachsen-Anhalt. Ich bin damals von Halle (Saale) in eine unbekannte Stadt hierhin gezogen und das fühlt sich hier an wie auf einer anderen Welt. Bayern ist aber auch wirklich schön. Beide sind bisschen teurer, aber mit deiner guten Ausbildung klappt das bestimmt alles. ;)

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@anonymous7575

Hm na dann solltest du dich wenigstens ein bissl mal anstrengen. ;) Geht ja um deine Zukunft. Ich hab mich in der FOS auch nich voll angestrengt, aber halt genug, um diesen Abschluss zu bekommen.

Lol lustigerweise ist meine Berufsschule in Halle. Das Kino am HBF ist super und der Zoo echt klasse. xD

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