Religion macht mich krank.

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20 Antworten

Ich bin selbst jemand, der lange Jahre zur Kirche gegangen ist, der sich sehr für seinen Glauben engagiert hat. Ich habe Kindergottesdienste gestaltet und kirchliche Jugendfreizeiten organisiert.

Bis ich dann zur Vernunft gekommen bin.

Dennoch empfinde ich keinerlei Haß gegen die Menschen, die bisher nicht die Kraft hatten, diesen Schritt auch zu gehen. Viele von damals sind immer noch meine guten Freune, auch wenn sie noch an einen Gott glauben.

Es ist immer gefährlich, wenn man sein Urteil über eine Person von dessen Zugehörigkeit zu einer Gruppe abhängig macht. Damit tut man Menschen in den allermeisten Fällen Unrecht. Weil es einfach keine homogenen Gruppen gibt. Und weil jeder Mensch das Recht hat, auf der Basis seiner eigenen Individualität von uns bewertet zu werden. Hier alle über einen Kamm zu scheren, ist ungerecht.

Es gibt sicherlich manche Gläubige, die nicht zu hassen eine Herausforderung ist, aber der muß man sich halt stellen. Es gibt kaum etwas, was Menschen zu so menschenverachtenden Dingen treibt, wie ein fehlgeleiteter Glaube.

Aber gibt bitte jedem die Chance, Dir zu beweisen, zu welcher Gruppe er gehört. Der Kirche und Gott mit Verachtung zu begegnen, ist durchaus angemessen. Dies den Menschen gegenüber zu tun, die sich noch in den Fängen dieses Irrtums befinden, ist es immer unangemessen. Solange bis jemand durch sein individuelles Tun eine andere Bewertung erzwingt.

Laß nicht zu, daß ein Glaube, dem Du nicht mal angehörst, Dein Leben mit Haß vergiftet. Er ist es nicht wert.

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Kommentar von jaezmen
01.09.2013, 18:49

Ich gehe ja nicht gleich mit Hass und Ablehnung auf eine gläubige Person zu. Aber wenn man sein Leben so an jemanden verschwendet für den es keine Beweise gibt dann weiß ich auch nicht weiter.

Meine Cousine war noch nie betrunken, hatte noch nie einen Freund, keinen Sex, nicht mal einen Kuss.- Nur wegen GOTT.

Ich habe noch keinen gläubigen getroffen der Leute nicht verurteilt der nicht glaubt. Ich habe ja keine totale grundablehnung gegen eine Person die glaubt nur an den Glauben der diese Personen zerstört.

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Kommentar von realsausi2
03.09.2013, 00:15

Danke für den Stern. Ich wünsche Dir, daß Du vielleicht etwas gelassener mit dem Problem umgehen kannst.

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Wenn man es wirklich nüchtern angeht ist die Bibel und die Kirche völlig im Gegensatz zudem was man heute unter einem humanistischen Weltbild versteht. Natürlich nicht überall auf der Welt, aber man hat Menschenrechte heutzutage wo wir das genaue Gegenteil in der Bibel lesen. Wir haben Homo-Ehen, wir verachten Sklaverei und Völkermord und sind für die Gleichberechtigung von Frauen und Behinderten. Diese moralischen Werte haben wir nicht aus der Bibel sondern mussten unter der Leitung der Kirche hart erkämpft werden. Unsere moralischen Werte können wir gar nicht aus der Bibel haben weil dort Gott Völkermord begeht, sich gegen Schwule ausspricht, sie gar mit dem Tode bedroht, Frauen die ohne jegliches Mitgefühl missbraucht werden in der Bibel gibt es auch und natürlich auch die aus biblischer Seite gar nicht mal so schlimme Sklaverei die manchmal als Diener übersetzt werden, damit es sich besser anhört. Auch die höchst unethische Vorstellung dass ein Gott an dem man nicht glaubt, dass man da in die Hölle geworfen werden kann oder wie es bei manchen heute heißt "ferner von Gott" sein... das ist für mich als Mensch der seine Vernunft leidenschaftlich einsetzt einfach unbegreiflich. Ich kann nur mit dem Kopf schütteln wenn Leute dies tatsächlich glauben. Ich frage mich auch wirklich ernsthaft wie man eine Bibelstelle die von Gewalt und Hass geprägt ist noch in irgendeinerweise schönreden kann in dem man Einwände verwendet wie "Das war früher zu deren Zeiten eben anders" oder "das ist nur symbolisch gemeint". Ist die Nächstenliebe also auch nur symbolisch gemeint und zur früherer Zeit anders? Allein die Nächstenliebe an sich ist für mich ein Weg dass Gewalt und Verbrechen und Charakterlosigkeit siegen lässt , weil sich die Gutmütigen (mit ihrer Nächstenliebe) mit ihrem Schwanzeingeziehe ins Abseits stoßen. Aber um fair zu sein. Es gibt Leute die kennen die Bibel nur durch die selektive Wahrnehmung d.h. jegliche Gewalt in der Bibel wird ignoriert und nur die positiven Verse oder harmlosen Verse vorgetragen oder behalten, wenn sie denn überhaupt gelesen wird. Ich habe sicherlich keinen Hass und auch keine Intoleranz gegenüber Gläubigen - aber ich rege mich nicht mehr wie du über "Religionslehrer" auf, sondern ich gehe weiter und frage mich wieso man an eine so höchst unethische Lehre wie das Christentum im Sinne von, wer nicht glaubt wird betraft, noch heutzutage glauben kann. Man regt sich über das Mittelalterverhalten der Muslime in manchen muslimischen Staaten auf aber das Christentum ist für mich in sehr weiten Teilen nicht unglaublich so weit davon entfernt, wenn man überlegt wie viele Kreationisten es in den USA und auch schon hier im Internet gibt die die Evolutionstheorie leugnen, die für mich ein großer Schritt in Richtung moderne Welt bedeutet.

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Wenn du dich darüber beklagst, dass mit gläubigen Menschen grundsätzlich keine faire Diskussion über Religion möglich sei und niemand deine Ansichten respektieren würde, musst du dich fragen lassen: Tust du das denn nicht auch? Bist du fair im Umgang mit Menschen, die einer Wahrheit folgen, die du von vornherein für Irrlehre und Verblendung hältst? Das tat auch einst Augustinus, der später dann doch erkennen musste: „Ich war verirrt und war verblendet, ich suchte dich und fand dich nicht, ich hatte mich von dir gewendet und liebte das geschaffene Licht…..“

Wenn du grundsätzlich schon nicht verstehen kannst, wenn Menschen die Bibel und die Botschaft Jesu für wahr halten und ihr folgen, wie soll dann überhaupt eine Diskussion möglich sein? Du kannst doch nicht leugnen, dass es Milliarden Menschen gegeben hat und geben wird, die ihr Leben für diesen Glauben und diesen Gott gegeben haben. Willst du die alle von vornherein als "hirnlose Zombies" bezeichnen?

Glaube ist nicht nur ein stures Befolgen von Regeln oder verbohrtes Mitläufertum ohne eigene Meinung, Glaube ist immer auch Erfahrung mit dem lebendigen Gott und diese Erfahrungen bis hin zu wunderbaren Geschehnissen kann man nicht einfach mit dem Hochmut „Alles ist Einbildung“ beiseite schieben. Nur weil du als Ungläubige für andere gebetet hast und kein sichtbares Zeichen der Erhörung geschehen ist, kannst du nicht davon die Existenz Gottes abhängig machen. Gott erhört jedes Gebet, das aufrichtig ist und er ist treu, auch wenn wir ihn verlassen und beschimpfen. Aber er weiß auch, wie er es macht, weil nur Er den Überblick hat und wir nur Ausschnitte sehen. Später einmal wirst du vielleicht erfahren dürfen, wie dein Gebet gewirkt haben mag.

Glaube und Wissenschaft widersprechen sich in keinster Weise, da ist wohl einiges im Religionsunterrricht versäumt worden. Glaube hüllt das Wissen ein. Der Glaube an Gott als Schöpfer und Ursprung und Vollender der Wirklichkeit, in der wir leben, wird nicht widerlegt durch naturwissenschaftliche Theorien über das konkrete Entstehen der Welt oder des Menschen. Der Glaube drückt aus, dass hinter all dem, was die Naturwissenschaft beobachtet und erforscht, Gott steht. Der Glaube betrifft nicht das, was man wissenschaftlich belegen kann. Er deutet vielmehr die wissenschaftlichen Erkenntnisse und stellt diese in einen größeren Rahmen.. Die wissenschaftlichen Erklärungen geben keine Antwort auf die Fragen des Menschen nach dem Woher und Wohin. Die Wissenschaft kann die Welt erklären, aber keinen Sinn vermitteln. Und Gott steht unendlich weit erhaben über der Wissenschaft und drängt sich nicht so auf, dass man Ihn nicht auch ablehnen könnte.

Innere Auflehnung und Hassgefühle sind mir wohl bekannt aus meiner eigenen Zeit auf einer Nonnenschule. Damals wie heute glaubte ich, man müsse auch das leben, was man glaubt und es mit Güte und Verständnis zu vermitteln, nicht mit Zwang und schlechten Noten. Die daraus entstehenden Empfindungen – vor allem in der Pubertät – sind verständlich und normal. Dennoch konnten mir solche menschlichen Unzulänglichkeiten oder oft auch Boshaftigkeiten und Ungerechtigkeiten nicht die persönlichen Erfahrungen mit dem liebenden Gott zerstören. Du hast gute Erfahrungen mit einem Pfarrer gemacht, der deinen Unglauben respektierte. Als Theologe wirst du ihm schon zubilligen, dass er nicht ohne Verstand einem imaginären Freund nachläuft. Mir sind die genauen Gründe nicht bekannt, warum er entlassen wurde, keinesfalls wird es seine verständnisvolle Haltung den Schülern gegenüber gewesen sein. Manche gehen mit der Toleranz so weit, dass vom Grund des Glaubens nicht mehr viel übrig bleibt und der Religionsunterricht nur so geführt wird, dass man bei den Schülern zwar gut ankommt, aber das Eigentliche nicht mehr vermittelt wird.

Deine Probleme mit moralischen Aussagen der Kirche sind zeitgemäß und aufgrund deiner Revolte gegen Gott verständlich. Dennoch ist Kirche verpflichtet, das zu verkünden, was der Welt oft unbequem erscheinen mag. Jeder ist frei, nach diesen Werten zu leben oder nicht. Einigen mag es genügen, nur als Zufallsprodukt durch die Zeit zu gehen, gläubige Menschen sehen sich als bewusste Wahl Gottes und erkennen darin ihren einzigartigen Wert und ihre Würde. Sicher sind Christen keine besseren Menschen, aber sie sind besser dran, weil sie einen Trost haben, der anderen zum Ärgernis wird.

Und was dich so ärgert: Dass gläubige Menschen den Hang haben, andere „bekehren“ zu wollen, liegt vielleicht daran (ich kann hier nur für mich sprechen): Wovon das Herz voll ist, läuft der Mund über.

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Kommentar von jaezmen
01.09.2013, 18:58

Man kann gut mit mir diskutieren. Bloß wenn man mich sinnlos überzeugen möchte an etwas zu glauben wofür es KEINERLEI Beweise gibt, dann sag ich das auch. Aber sture Christen werden da richtig aggressiv- vorallem aber auch MOslems. Sobald man deren Religion in Frage stellt drehen die ab und wollen einen abstechen oder meinen ich verbrenne in der Hölle. Da sehe ich keinen Sinn in einer Unterhaltung.

Wie mitleidig man immer angesehen wird wenn man sagt dass man nicht glaubt, als wäre man benachteiligt. Das ist was mich aufregt.

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Kommentar von shredder89
02.09.2013, 19:43

Zitat:
Du kannst doch nicht leugnen, dass es Milliarden Menschen gegeben hat und geben wird, die ihr Leben für diesen Glauben und diesen Gott gegeben haben.

Oder waren es Millionen? Oder doch nur ein paar Tausend? Was macht das schon - Hauptsache Du glaubst an Deine eigenen Fantasien! :-)

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Das ist deine Lebensgeschichte unter so vielen anderen mit vielen Meinungen, die durch ihre Erfahrungen bestimmt sind. Deine Meinungen sind durch Erleben und Erfahrungen gebildet, nicht durch Wissen, denn Wissen (=Wahrheit) stellt kein Fragen, weil sie es schon weiss, alles ist klar! Da dir Wissen fehlt, stellst du diese Fragen und in deinem Fall hast du den Gegenspieler bereits ausgemacht, es ist die Religion. Du haettest auch Krieg oder das Elend der Welt nehmen koennen, aber das nur nebenbei. Jeder hat so seine Sachen, die ihn kribblig werden lassen. Beachte das nicht, denn das entspringt nur deinen Gedanken, deinem konditioniertem Erleben, was auch immer eine Lebensaufgabe darstellen koennte, was du aber von dir weisen wuerdest. Diese Beschaeftigung mit der Religion in deinem Fall, wird auch die Loesung sein, glaube mir, das was dich krank macht, wird dich heilen! Die Religion ist nur ein Aufhaenger, aber darunter sind die Loesungen bereits parat, vollstaendig vorliegend. Also gut, Religion bedeutet sich zurueck zu erinnern, du moechtest an etwas erinnert werden, was du laengst vergessen hast, siehe selbst die Uebersetzung. Aber diese Einfachheit ist deinen Gedanken fremd, denn sie koennen damit nichts anfangen, also suchst du Flucht in der Ablehnung. Um dich der Sache zu naehern, kannst du deine eigene Religion gruenden, die die dich auffaengt, wenn es nicht so toll laeuft. Sie soll dich doch nur erinnern, daran, wenn du die Lebensmitte verlierst in dich selbst hereinzuschauen, Denn dort ist alles vorhanden, fuer immer und fuer alle Zeit, man kann sagen, die Ewigkeit ist in dir und danach suchst du so verzweifelt jeden Tag und jede Sekunde. Sie wird dich treffen, wenn du erkennst, dass deine Gedanken nur ein Spiel deines Egos sind und dich vom Eigentlichen abzulenken. Aber so sind sie, immer eine Ablenkung parat, in deinem Fall die Religion, dabei geht dein Erleben tiefer, jenseits aller irdischen Erfahrung und Gefuehle, denn du bist das Bewusstsein, welches sich in den Saetzen erkennt, aber die Gedanken werde danach trachten, das selbige zu uebernehmen, damit du die Wahrheit niemals erkennst, aber das ist letztlich deine Aufgabe! Viel Erfolg!

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nachdem was du sagst, lebst du in einer ziemlich unangenehme, bigotten Gesellschaft. Bigotterie ist wenn man so tut, als wäre man sehr religiös, aber in Wirklichkeit ständig andere Menschen verletzt und innen sehr böse ist, und seine Boshaftigkeit gerne im namen der Religion rauslässt. Das sind die Cousinen, die dir vorschreiben wollen, wie dankbar du deinen Eltern sein sollst, dass sind die tanten, die sich das Maul zerfetzen wenn du nicht in die Kirche gehst, und die Pfarrer, die hinten rum Kinder missbrauchen. Das ist Religion in ihrer schlimmsten Fom, das übelste, was Religion zu bieten hat.

Meiner Meinung nach hat es nicht viel sinn, mit solchen Leuten zu streiten oder über Religion zu diskutieren. Du kannst ihnen höchsten mal ein paar Beispiele von Pädophilen priestern oder von ihrer eigenen Schlechtigkeit an den Kopf werfen, und ihnen sagen: genau deshalb stehe ich nicht auf Religion. Aber grundsätzlich habenAuseinandersetzungen mit solchen Leuten keinen sinn, den sie werden ihre Überzeugungen nicht ändern, und alles, was du mit ihnen redest, ist verschwendete Atemluft...

Ich würde viel lesen, um deine eigenen Überzeugungen zu festigen, aber das ganze nicht raushängen lassen. Du bist jetzt 17, lebst schon in einer anderen Stadt: diese Leute werden dir in deinem leben immer weniger zu sagen haben, und du wirst sie mit der Zeit immer weniger beachten. Wenn es deinen Eltern freude macht, dass du in die Kirche gehst, dann gehe einstweilen noch mit (oder komme erst nach kirchgangszeit nach hause), wenn diese Cousinen und Tanten auch nette Seiten haben, dann versuche, von diesen positiven Seiten zu profitieren, aber vermeide Gespräche über Religion. Es bringt einfach nichts und sie werden deinen Weg nicht bestimmen können, genauso wenig wie du ihre Überzeugung ändern kannst...

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Dir fehlt es an Toleranz. Was du in deinem Leben bis jetzt kaum erfahren hast. Die Klosterschule hat dich geformt. Toleranz nicht zuzulassenso nach dem Motto schwarz oder weiß.Meiner Meinung nach ist es für dich wichtig daran zu arbeiten. Ich persönlich , da ich an Gott glaube würde jetzt Gott bitten mir zu helfen Tolerant sein zu lernen. Das ist dir vielleicht ja nicht möglich. Aber wichtig ist es schon für dich daran zu arbeiten, denn wie du selbst schreibst macht Religion dich krank. Und das ist wie Du merkst nicht gut für dich. Denke mal über deine Gedanken nach. Versuche festzustellen was du denkst wenn du solchen Menschen begegnest die deine Meinung absolut nicht gelten lassen (also auch intollerant sind) ich meine das du solche Menschen besonders anziehst, da du diese Intolleranz auch in dir hast. Sie spiegeln dich selbst wieder. Und wer hat es schon gerne wenn einem ein anderer den Spiegel vorhält. Wenn du dich also ganz besonders über diese Intolleranz aufregst, was aus deinem Schreiben hervorgeht, dann nur deshalb weil du selbst intollerant bist. Ich kann dich nur bitten daran zu arbeiten, indem du versuchst auch die Menschen zu akzeptieren die dich oder deine Meinung nicht tolerieren wollen. Versuche es nach und nach. Lass sie so wie sie sind und sage ihnen o.k. deine Meinung ist die, aber meine ist eine Meinung ist eine andere. Und mach ihnen auch klar , wenn es Menschen sind die du magst, das es nichts damit zu tun hat das du sie jetzt weniger magst, sondern nur das du ihre Meinung in punkto Religion nicht teilen kannst. Vielleicht konnte ich dir etwas helfen. Ich wünsche dir alles gute und viel Erfolg für dich damit dich Religionen auf keinen fall krank machen. Alles liebe Brighet

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Kommentar von jaezmen
01.09.2013, 10:23

Ich bin tolerant, nur eben nicht in diesem Sinne. Auf andere Menschen gehe ich offen zu - ohne sie vorher zu verurteilen oder sie in eine Schublade zu stecken.

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Verdammt! Ich könnte dich echt heiraten, denn du denkst genau wie ich. Es ist schrecklich, sich mit Menschen abgeben zu müssen, die so naiv und unkritisch sind, dass du auch mit einer Wand argumentieren kannst, da die wenigstens keine ignoranten Antworten gibt. Mit deiner zweiten Aussage hast du übrigens auch vollkommen Recht: Es gibt 2 Milliarden Christen auf der Welt (von denen vielleicht ein Teil nicht wirklich gläubig ist), die einfach stumpf an etwas fiktives und oft so maßlos unsinniges glauben. Wenn es eines Tages irgendwas noch wesentlich handfesteres geben sollte, als die anderen Milliarden Gegenargumente gegen eine fiktive Existenzform mit geizigen "Anwärtern" und einem widersinnigen Buch, werden die gläubigen merken, wie viele Atheisten oder Agnostiker oder was auch immer sich rechtfertigen mussten, für etwas völlig "normales". Die Existenz von Gott ist genauso wahrscheinlich wie die Existenz eines fliegenden gläsernen Elefanten oder der Zahnfee. Das gibt mir kein Grund dann trotzdem eine "Zahnfee-Steuer" zu entwerfen, denn das wäre lächerlich oder was ? Falls es aber die Hölle etc. geben SOLLTE, kannst du beruhigt sein, da etwa 5/7 der Erdbevölkerung, wie ich auch, mit dir "brennen". mfg

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Kommentar von jaezmen
01.09.2013, 18:55

<3

Ja das mit einer Wand argumentieren habe ich auch, sie sehen nicht im geringsten ein was man sagt, obwohl man die Personen ja noch nicht mal ''bekehrern'' möchte sondern einfach nur normal diskutieren und evtl auch Einsicht sehen will.

Ich habe mal einen alten Mann gehört der steif und fest behauptet hat dass die Erde eine Scheibe ist, dass man, wenn man als Mann mastubiert Rückenmark verliert und dass Frauen nur als Gebährmaschinen verwendet werden sollten und das alles wegen Gott.

Danke für deinen Kommentar, endlich jemand der versteht was ich sagen will.

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Kommentar von shredder89
02.09.2013, 19:53

Zitat:
Falls es aber die Hölle etc. geben SOLLTE, kannst du beruhigt sein, da etwa 5/7 der Erdbevölkerung, wie ich auch, mit dir "brennen"

Deine Botschaft hört ich wohl, allein was ist an ihr so Beruhigendes?

Und warum läßt Du Dich herab, anzunehmen, daß es eine Hölle geben könnte, wo Du doch genau "weißt", daß das nur Mumpitz ist?

Möchtest Du nicht lieber mich heiraten? Ich bin auch Atheist! :-))

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Weil du sie bekehren willst, genau so, wie sie dich bekehren wollen. Du meinst, genau wie sie, die Wahrheit zu kennen und willst sie von deiner Wahrheit überzeugen.

Wenn du alle Leute hassen willst, die Unrecht getan haben, dann musst du die ganze Menschheit hassen. Du musst auch Ärzte hassen, die falsche Behandlungen machen, Richter, die falsche Urteile fällen, Lehrer, die zu unrecht Strafen... die Liste ist endlos fortsetzbar.

Normal? Ja, ziemlich normal... Viele Leute verurteilen andere genau für das, was sie selbst auch tun.

Deinen Hass und deine Intoleranz wirst du nur verlieren, indem du sie machen lässt, was sie für richtig halten und das machst, was du für richtig hältst.

Du kannst niemanden überzeugen - jeder muss es selbst lernen.

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Kommentar von jaezmen
01.09.2013, 20:35

ich will sie ja nicht bekehren. das habe ich niemals gesagt

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Kommentar von shredder89
02.09.2013, 19:36

Ach lies doch mal bitte, bitte meine Antwort. Du liebst doch Märchen? :-))
Mußt nur BEARBEITEN - SUCHEN - und ganz unten meinen Namen eingeben.

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Schon viele gute Antworten, deshalb nur noch ein Aspekt:

Die Fanatiker sind immer die lautesten. Die Mehrheit der religiösen Menschen haben es nicht nötig, ihre extremen Ansichten ständig offensiv an Mann und Frau bringen zu wollen. Deshalb entsteht leider manchmal der Eindruck, dass die Leute, die du meiner Meinung nach zu Recht ablehnst, einen größeren Teil der religiösen Menschen ausmachen, als es eigentlich der Realität entspricht.

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Kommentar von jaezmen
01.09.2013, 18:52

Ich gehe wiegesagt nicht gleich ablehnend auf die Menschen zu die glauben, ich habe auch viele gläubige Freunde, aber sobald man in etwa auf dieses Thema kommt (und ich diskutiere gerne) dann werden sie anders, sie wollen einen überzeugen und schwärmen davon wie glücklich sie mit jemandem sind den sie noch nie gesehen haben.

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Nach dem, was Du schreibst, kann ich verstehen, dass Du wütend auf Deine Religionslehrerin bist. Dass sie Dich für eine einfache Meinungsäußerung dermaßen abstraft, ist einfach nur daneben, und zeigt, dass sie ihren Beruf verfehlt hast. Noten sollen eine Leistung beurteilen und nicht eine Meinung.

Unfair werden Deine Vorurteile allerdings, wenn sie sich auf ALLE Gläubigen beziehen, denen Du begegnest. Du schreibst ja z.B. selbst, dass Dein erster Religionslehrer sehr tolerant war, und ich verstehe nicht ganz, warum Du jetzt auch ihn hassen solltest.

Versuche doch, zu differenzieren, und die Menschen danach zu beurteilen, wie sie selbst sich verhalten und sie nicht nach der Devise "Alle in 'n Sack und Knüppel drauf" abzuurteilen.

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Kommentar von jaezmen
01.09.2013, 05:00

das mach ich ja auch gar nicht bei meiner mutter und meinem alten religionslehrer ist das ok, die haben ja auch keine verkorksten ansichten. aber leider kenn ich NUR solche leute die sich so unterwürfig nach diesen bekoppten regeln halten die in einem buch stehen das über jemanden geschrieben wurde den es nicht gibt.

ich mein ich weiß wovon ich rede, ich war ja wiegesagt auf einer klosterschule. diese leute da (lehrer + nonnen) waren so verblendet. wir mussten so oft andachten oder gottesdienste über uns ergehen lassen. und dann steht da dieser pfarrer und redet von etwas was es nicht gibt und über die hälfte der leute sitzt da und glaubt das. ich meine es gab ja noch ''normale'' leute die das ok fanden oder eben mit mir dann über die worte im gottestdienst diskutierten, aber nicht mal das dufte man. man durfte nichts in frage stellen.

der besagte reli lehrer wurde gefeuert weil unsere ehemalige direktorin seine methoden nicht gut fand und ebenfalls nicht gut fand dass er leute toleriert die religion in frage stellen.

ich kenne nur gläubige die einen auf seine seite ziehen wollen, mit allen mitteln. das versuch ich doch auch nicht. nur wenn ich solche beschissenen aussagen höre die totale konservativen ansichten deutlich machen könnte ich denen einfach ins gesicht schreien wie dumm sie sind.

und da fragt man sich warum kaum ein jugendlicher mehr an gott glauben möchte

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Nun zu meiner Frage, warum habe ich diesen ''Hass'' in mir, warum kann ich diesen Menschen nicht mit Toleranz entgegen kommen und sind diese Gedanken die ich habe normal?

Du hasst Menschen, die an Gott glauben und du wurdest ungerecht behandelt, dir gegenüber wurde Intoleranz gepflegt. Kann es sein, dass du den Menschen in deiner Umgebung nicht verzeihen möchtest, dass du dich auch gar nicht zur Wehr setzen kannst, dass du schon vorher gewisse Einstellungen gepflegt hattest, die Hass begünstigen können, dass du also daraus resultierend Hass pflegst?

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Guten Morgen jaezmen, zu Deiner Frage..

warum habe ich diesen ''Hass'' in mir, warum kann ich diesen Menschen nicht mit Toleranz entgegen kommen und sind diese Gedanken die ich habe normal?

ich denke es kann sein, Du hast nicht wirklich Hass auf die Menschen, sondern verachtest Dich selber, weil Du unaufrichtig lieber etwas , was nicht Dein Ding ist mitmachst, anstatt das Recht ( mit 14 J.)der freien Religionsauswahl.. incl. auch gar keiner anzugehören zu nutzen.

Ich kann mir vorstellen, sobald Du Stärke zeigst, also zu Deiner Überzeugung stehst wird Dein sich Dein Gefühl..Du oTon..Diese verblendeten Leute widern mich an.. legen :) denn Du hast dann erfahren selber zu Deiner Meinung zustehen und kannst erst dann Tolerant geben, weil Du für Dich Toleranz von andern erfährst.

wünsche Dir die Fähigkeit zum Handeln m.l.G. ;)h

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Kommentar von jaezmen
01.09.2013, 10:52

Austreten werde ich, habe nur leider kein Geld dafür.. haha aber sobald ich das übrig habe werd ichs tun.

Ich stehe absolut zu dem was ich denke. Nur kapiert das keiner mit dem ich ein ernstes Gespräch über Religion führen möchte. Ich verstehe unter einer Diskussion zB dass sich zwei Parteien austauschen und ihre Meinungen darlegen und sie besprechen und nicht, dass sich eine Partei auf die andere Meinung total abschießt und sie als falsch darlegt.

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(...) und sind diese Gedanken die ich habe normal?

Erstens, ja, sie sind normal - gerade für jemanden wie dich, der schon arg frustrierende Erfahrungen deswegen machen musste. Mach dir um dich mal keine Gedanken. :)

Nun zu meiner Frage, warum habe ich diesen ''Hass'' in mir, warum kann ich diesen Menschen nicht mit Toleranz entgegen kommen (...)

Weil du ihre Beweggründe nicht verstehst. Weil du nicht verstehst, was sie dazu bringt so zu denken oder sich so zu verhalten wie sie es tun. Das ist auch für die Gegenrichtung ein übliches Phänomen.

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Warum du einen solchen Hass auf religöse Eiferer hast, das kann ich dir nicht sagen. Vermutlich hängt es mit deinen Kindheitserinnerungen zusammen.

Du schreibst: >dass du leider auf einer Nonnenschule warst< ... das lässt einige Rückschlüsse zu ...

Die hauptfrage ist:

° weshalb warst bist du in eine Klosterschule geschickt worden?

° war dein Elternhaus a-religiös und die Nonnenschule NUR ein Prestiggrund?

° sind eine Eltern nach außen hin zu religiös gewesen ... und ... haben innerhalb der Familie etc. nicht danach gelebt und gehandelt?

° ist dir sonst im Zusammenhang mit Religion etwas widerfahren, das dich verletzt und das du verdrängt hast?

Wie immer auch ... du solltest daran arbeiten, diesen Hass in dir zum Erlöschen zu bringen ... vielleicht hilft es dir, wenn du dir vor Augen hältst, dass diese Einstellung allen Religionen gegenüber sehr ungerecht und intolerant ist ... wenn du selbst gegen Intoleranz kämpfst, dann musst du selbst Toleranz walten lassen.

Es ist für dich unerheblich, ob andere Menschen an einen Gott glauben oder nicht ... wichtig für dich ist doch nur was du selbst glaubst.

Und jemanden dafür zu hassen, weil er an einen Gott glaubt ... das ist schlichtweg ungerecht, im weiteren Sinne auch unmenschlich ... Jeder Mensch soll das glauben dürfen, wozu es ihm drängt ... wichtig ist nicht der Glaube oder eine bestimmte Religion, sondern das wie der der einzelne Mensch mit seinen Mitmenschen und Mitgeschöpfen umgeht - JA du liest richtig: MITGESCHÖPFE und damit meine ich die Tiere, die großen, welche in Tierfabriken unter Qualen leben müssen, bis sie geschlachtet werden ... und auch die kleinen, wie Spinnen und Insekten, welche von uns Menschen einfach zertreten werden, weil sie ihnen nicht gefallen.

Wenn jemand relgiös ist, und tolerant und gut zu seinen Mitmenschen und Mitgeschöpfen, so ist der ebenso ein guter und wertvoller Mensch, wie derjenige, der a-religiös ist ... und tolerant und gut zu seinen Mitmenschen und Mitgeschöpfen.

Wenn du über meine Worte nachdenkst ... so könnten sie dazu beitragen, deinen Hass abzubauen, aufzulösen ... Hass ist niemals gut, egal worauf oder weswegen ... Hass schadet in erster Linie dir selbst ... und deswegen solltest in erster Linie versuchen, deinen Hass zu ergründen und aus deinem Herzen zu verbannen.

Du musst niemanden, den du nicht magst, mit besonders viel Toleranz entgegenkommen ... es genügt völlig, wenn du solchen Menschen aus dem Wege gehst und dein Augenmerk auf andere ... gute ... liebenswerte und dir sympathische Menschen richtest ... das macht dich froh, vielleicht sogar glücklich und dein Leben lebenswert ... ;-)

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Kommentar von jaezmen
01.09.2013, 18:42

Weil es nur diese Schule gab, die andere Schule in unserer Nähe war dazu verschrien dass sie Drogendealer hat und da wollt ich auch nicht hin. Ich hab mir die schule ausgesucht, aber da war ich 10 - da konnt ich das ja noch nicht wissen. Ein wechsel war aus besagten Gründen nicht möglich.

Das einzige was meine Eltern an religiösen Dingen tun ist der Messnerdienst den meine Mutter wahrnimmt, aber das kann sie ja tun, solange sie mich damit nicht reinzieht. Was sie noch nie versucht hat.

Aber ich habe eben auch schon viel Sche*ße erlebt.- Freunde wurden misshandelt, vergewaltigt, wurden abhängig von Drogen, wurden psychisch krank. Ich habe damals noch, obwohl ich eigentlich nicht mehr so richtig daran glaubte zu Gott gebetet (da war ich 14) und habe denen gewünscht dass er ihnen hilft und sie beschützt. Das hat er nicht getan. Und wenn dieser Gott so herzlich sein soll, dann hätte er es zeigen sollen. Wozu ist er denn da? Ich mein klar, das ist kein Wunschkonzert, aber ich habe eigentlich nie für mich gebetet, für gute Noten oder ein Kuscheltier sondern immer fürs Wohl der anderen. Und irgendwann bin ich einfach zu dem Schluss gekommen dass es ihn nicht gibt wenn er nicht ein Mal gehandelt hat und jemandem geholfen hat den ich liebe. Und dann eben noch die anderen genannten Punkte ..

Für mich gibt es keinen Gott. Niemals, und wenn doch irgendwann mal wissenschaftlich bewiesen wird dass es ihn gibt dann ist er ein verdammtes Ars*hlo**.

Ich versuche ja jedem mit Toleranz entegen zu kommen. Mir ist das ja auch egal woran sie glauben, aber sobald man versucht mit jemandem normal zu reden wollen die einen überreden wie geil das doch ist. Dabei ist dieser Gott, falls es ihn gibt für niemanden da. Ich habe viele religiöse Freunde, aber sobald man eben dieses Thema bespricht dann fühl ich mich beformundet usw. denn JEDER (bis auf meine Mutter) den ich kenne und der glaubt will alles und jeden ebenfalls zu hirnlosen Zombies machen.

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Alles dreht sich doch um die Toleranz, also hört, Ihr Lieben, eine Geschichte:

Einst trafen sich ein Mungo und eine Kobra, Erbfeinde seit Urzeiten. „Laß mich dich fressen“, sprach die Kobra, „und Dein Opfertod wird dir das Portal des Mungoparadieses weit öffnen ...“ Und sie stieß geheimnisvolle Zischlaute aus, die der Kobrapriester sie gelehrt hatte, um ihr Opfer einzulullen.

„Hast Du immer noch nicht kapiert“, entgegnete der Mungo stolz, „daß das Mungoparadies gar nicht existiert und daß es an mir ist, Dich zu fressen?“ Und dabei stieß er eine Reihe pfeifender Töne aus, die der Kobra das Blut in den Adern gefrieren ließen ... Und sie belauerten sich und vollführten dabei tänzelnde Bewegungen, wie man sie sonst nur von den tanzenden Derwischen kennt.

„O Herr“, betete die Kobra in ihrer Angst zum Kobragott, „er will mich fressen! Hilf mir in meiner Not!“ Doch es kam keine Antwort – weder vom Kobragott, noch von seinem Stellvertreter auf Erden, dem Priester, der die Ereignisse aus sicherer Entfernung verfolgte. Und so starb die Kobra nach langem Kampf einen sehr einsamen Tod.

Der Mungo aber bemerkte, mit vollen Backen kauend : „Siehst du, wärest du tolerant gewesen, könntest du jetzt noch leben!?“ Hiermit schließt der Chronist seine Schilderung.

Wir aber sind unsicher, nicht wahr? Wird der Tolerante nicht gefressen, nur weil er tolerant ist?

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warum habe ich diesen ''Hass'' in mir

Vielleicht ein wenig Neid auf Leute, die einfach den Glauben so annehmen wie er ist? Die darin auch nicht so tolerant sind, sondern "eine klare Linie" verfolgen? Letztendlich könnte es dir egal sein, wenn es dir egal wäre ... so wie es aussieht ist es das nicht, du verhältst dich wie der damalige Saulus, voller Hass und Neid, weil du vielleicht selbst gern "geblendet" wärst und dir nicht selbst im Weg stehen würdest.

Mein Vorschlag: Geh einfach mit, mach mit, lass dich auf die Gemeinschaft ein. Es hilft dir zu Toleranz, einer neuen Sichtweise und ... Frieden in dir. Vielleicht bleibst du auch dabei oder wirst dieses Erlebnis auch anderen nahebringen.

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Kommentar von jaezmen
02.09.2013, 13:36

ich will nicht zu nem hirnlosen zombie werden und neidisch bin ich nicht. das ist genau das was ich meine, kaum sagt man dass man nicht glaubt gibt es menschen die ach so großes mitleid empfinden und wollen dass man sich ihrer sekte anschließt. neind anke

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Zunächst mal eine Frage, denn das stellst du nicht ganz klar: Hasst du alle religiösen Menschen, oder hasst du nur Strenggläubige? Und was ist für dich ein Strenggläubiger?

Ansonsten: Auch ich bin Atheist, auch ich lehne Religion ab. Aber ich hasse Religiöse Menschen nicht; ich habe Mitleid mit ihnen, weil sie es bis jetzt nicht geschafft haben, sich von der Religion zu befreien, ein freies, selbstbestimmtes Leben zu führen, in dem sie nicht ständig ihre Vernunft unterdrücken müssen.

Soweit zu den gemäßigten Gläubigen. Etwas anderes ist es mit Fanatikern: Zwar hasse ich diese ebenfalls nicht, denn auch sie sind nur arme, fehlgeleitete Personen, aber ich habe auch kein Mitleid mit ihnen. Denn Fanatismus hat schon so unglaublich viel Leid über die Menschheit gebracht, und bringt noch immer unglaubliches Leid über sie; das beginnt bei Intoleranz(wie bei deiner Lehrerin) und reicht dann bis zur offenen Gewalt.

Wenn ich sie von ihrer Religion wegbringen möchte, dann nicht aus Mitleid, sondern um die Welt ein Stück weniger gefährlich zu machen.

Also denke einfach immer daran, was religiöse Menschen sind: Sie haben sich ihre Religion nicht ausgesucht, sie wurden getäuscht, sei es durch Indoktrination in der Kindheit, sei es durch die "Argumente" der Religionsapologeten.

Wenn man das bedenkt, und wenn man dazu daran denkt, dass es nicht gut sein kann für die Psyche eines Menschen, wenn er dauernd bestimmte Gedanken unterdrücken muss, kann man religiöse Menschen dann wirklich hassen?

Ich glaube nicht.

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Kommentar von jaezmen
01.09.2013, 19:10

Ich hasse nicht die Menschen. Ich hasse das was sie leitet. Und ich komme nicht darauf klar wenn diese mir ihren Glauben aufdrücken wollen und keinen Platz dafür lassen was ich denke, ich hasse, dass man immer mitleidig angesehen wird als würde einem etwas fehlen wenn man sagt dass man nicht glaubt

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warum habe ich diesen ''Hass'' in mir,>

Kann ich auch nicht nachvollziehen. Erstens ist Hass nie ein guter Ratgeber, zweitens ist das Thema kein Grund für Hass, bestenfalls für Satire und wohlwollendes Mitleidbekunden!

Mit Hass stellst Du Dich auf eine Stufe mit den radikalsten Vertretern der Spezies "Glaubender".

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Die Frage ist zwar schon etwas älter aber mir geht es genau wie dir
Habe auch ungefähr dieselben Ansichten.
Und wenn ich mir die Antworten so durchlese wie "du bist nur neidisch" dann könnte ich kot*en
Ich weis zwar nicht warum du diesen Menschen gegenüber intolerant bist aber ich musste hier jetzt auch mal meinen Senf dazugeben.
Es war zwar nicht die Antwort auf deine Frage sorry

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"Toleranz ist die Unfähig Ja oder Nein zu sagen" sagte Nietzsche..

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Kommentar von jaezmen
01.09.2013, 01:32

haha gutes zitat :)

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Kommentar von DeutscherIdiot
01.09.2013, 18:45

Nietzsche ist nicht wörtlich zu verstehen als Lebensphilosophie; er ist zu verstehen zum einen als nihilistische Vision, zum anderen als Kritik am hohlen ethischen Absolutismus.

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