Wenn von christlichen oder westlichen Werten, die angeblich verteidigt werden müssen, die Rede ist, soll der, der das liest oder hört damit positive Werte assoziieren - Nächstenliebe, Gemeinschaftssinn, soziales Verhalten... Dadurch wird die Bereitschaft erzeugt, diese Werte und damit ein gutes Leben zu verteidigen, notfalls mit Krieg. Dies ist ja an sich schon ein Widerspruch.

Der noch grössere Fehler liegt jedoch darin, dass diese "christlichen" Werte überall auf der Welt bereits vorhanden sind und möglicherweise in grösserem Ausmass als hier. Man denke nur an die Gastfreundschaft in anderen Gegenden der Erde. Grundsätzlich wollen alle Menschen einfach mit ihren Mitmenschen gut auskommen und friedlich leben. Dazu pflegen sie die angeblich christlichen Werte.

Wenn man sich die Geschichte anschaut, stellt man fest, dass es seit der sukzessiven Machtübernahme der Christen über die Welt nur Mord, Unterdrückung und Ausbeutung gibt. Die kriegerische Tradition der Griechen und Römer wurde nahtlos weiter geführt - von der römischen Kirche.

Es können also mit diesen christlichen Werten nicht die positiven gemeint sein. Schlauerweise spricht es niemand aus, um welche Werte es sich genau handelt.

In Wahrheit sind jene "Werte" gemeint, die Unterdrückung und Ausbeutung der ganzen Welt ermöglichen:

Gier, Raffsucht, Rücksichtslosigkeit, Unehrlichkeit, Neid... Das sind folglich unsere christlichen, unsere westlichen Werte, die wir auch noch verteidigen sollen!

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Ich denke, der hat mit der zunehmenden Globalisierung begonnen. Nur sie ermöglicht diese Art von Kriegsführung auf wirtschaftlicher Basis.

Würden sich die Menschen darauf besinnen, dass Demokratie nur im regionalen Bereich möglich ist, ebenso wie ein wirklich soziales Zusammenleben, wäre dieser Krieg schnell vorbei.

Auch Waffen wären machtlos gegen eine Weigerung, das globale Spiel mitzumachen.

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Wir sind heute genau die gleichen Menschen wie die damals. Der Faschismus war weit verbreitet und viele Menschen, nicht nur in Deutschland, waren davon begeistert oder folgten ihm, weil es Mode war.

Heute folgen wir genauso dem Konsumismus, obwohl wir wissen, dass Menschen für unsere Produkte gnadenlos ausgebeutet werden, dass ihnen das Land geraubt wird, dass sie wegen der Rohstoffe, die wir konsumieren, getötet werden.

Weit und breit niemand, der sich sich der Ideologie des immer weiter wachsenden Marktes entgegenstellt.

Wir lassen uns manipulieren und merken es genauso wenig, wie die Menschen damals. Jeder kocht sein eigenes Süppchen und kümmert sich nicht um die, die darunter leiden und massenweise sterben.

Teil der Manipulation ist es auch, die Leute von damals als böse darzustellen und Hitler zu dämonisieren. Das waren alles ganz normale Leute, wie es sie auch heute gibt. Hitler war nur einer, der Macht hatte. Heute gibt es Menschen, die unvergleichlich mehr Macht haben und deshalb unvergleichlich skrupelloser sind.

Die Frage lautet nicht: was hätten die damals tun sollen, sondern: was können wir heute tun.

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Es gibt Versuche... Die ICAN hat den Friedensnobelpreis für das Atomwaffenverbot bekommen - ein Vertrag, der von 122 Ländern beschlossen und bis jetzt von 50 Ländern unterschrieben wurde.

Alle grossen deutschen Parteien waren zuerst dafür, doch dann kam Nachricht aus den USA, dass ein solches Verbot mit den Plänen der NATO nicht vereinbar sei.

Allerdings hat das italienische Parlament seine Regierung immerhin dazu verpflichtet, den Vertrag zu prüfen. Da laut Umfragen das deutsche Volk zu dreiviertel für ein Atomwaffenverbot ist, wäre es auch hier möglich, die Annahme des Vertrages zu verlangen und durchzusetzen.

https://www.icanw.de/neuigkeiten/mehr-als-50-staaten-unterschreiben-atomwaffenverbot/

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Ja, natürlich! Wenn die Menschen zu-frieden sind, kaufen sie nicht alles so blödsinniges Zeug ein.

Die Wirtschaft lebt vom Krieg unter den Menschen. Das muss nicht immer Krieg mit Waffen sein, der aber der profitabelste Wirtschaftszweig ist. Es genügt auch schon, unter den Menschen Neid zu erzeugen und ihnen einzureden, dass sie dies und das, was der andere hat, auch haben wollen müssen.

Dafür schuften wir uns ab und glauben, wir müssten arbeiten, um uns zu ernähren. Das stimmt aber nicht. Um zu überleben, braucht der Mensch sehr wenig. In Wahrheit arbeiten wir, damit die Wirtschaft wächst und immer weiter wächst. Es wird uns eingeredet, es ginge uns gut, wenn es der Wirtschaft gut ginge.

Schon dieses Wort "Wirtschaft" ist Betrug. Es verschleiert, dass sich dahinter einzelne Menschen verstecken, die in grossem Ausmass Kapital ansammeln. Das Kapital kommt aber von denen, die arbeiten, die Leistung erbringen, die etwas erzeugen.

Heutzutage aber sollten es doch ein paar merken, dass in diesem Wirtschaftssystem die Reichen immer reicher werden und die Armen immer ärmer. Bisher waren die Armen immer weit weg, doch nun ist das nicht mehr so.

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Dazu kam es, weil die NATO sich die Ukraine schnappen wollte und Russland das nicht zuliess, weil es ansonsten sehr bedroht wäre, noch mehr als so schon. Das ist die militärische Seite.

Wirtschaftlich wird vom Westen versucht die Ukraine, das fruchtbarste Land Europas, mithilfe von Monsanto (Gentechnologie, Schädlingsbekämpfungsmittel) zu zerstören und vorher noch ein Maximum an Gewinn heraus zu schinden.

Sanktionen sind eine wirtschaftliche Form von Krieg, indem der Handel und der Geldfluss mit dem betreffenden Land verboten oder eingeschränkt wird, um das Land wirtschaftlich zu schwächen. Die EU hat im Moment gegen 13 Staaten, hauptsächlich im Nahen Osten und Afrika, Sanktionen verhängt.

In diesem Falle tun die Sanktionen gegen Russland der deutschen Wirtschaft mehr weh, als der russischen, denn Deutschland hatte gute Handelsbeziehungen mit Russland aufgebaut. Die Deutschen wollten auch nicht diese Sanktionen, aber der Ami hat es befohlen...

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Das mit der Jungfräulichkeit ist so eine Sache... Die Autoren dieser Bücher meinten beweisen zu müssen, dass Jesus der erwartete Messias sei. Sie tun dies auf zwei Arten:

  1. Jesus ist Gottes Sohn und deshalb nicht von einem Mann gezeugt, sondern von Gott - wie das geschehen sein mag, darf sich jeder selbst überlegen. Jedenfalls ohne die Jungfräulichkeit zu zerstören.
  2. Jesus stammt aus dem Hause David, denn das sagen die Propheten über den Messias aus. Matthäus hat den Stammbaum aufgeschrieben, wonach Josef ein Nachkomme Davids sei und somit auch Jesus.

Nun widersprechen sich diese beiden Beweise leider gegenseitig...

Ich denke, die Jungfrauengeburt ist eine Metapher, um die Einzigartigkeit der von einer Jungfrau geborenen Person heraus zu stellen. Buddha ist übrigens auch von einer Jungfrau geboren worden.

Mohammed nun hat ausgiebig die Schriften der jüdischen und christlichen Religionen studiert und wohl diese Metapher übernommen.

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Die Apokryphen kommen nun mal nur in der katholischen Bibel vor und somit sind sie für die Adventisten nicht gültig.

Das heisst ich gehe davon aus, dass du die sieben Bücher meinst, die von der reformierten Kirche aus dem alten Testament entfernt wurden (Tobit, Judith, 2 Makkabäer, Weisheit, Jesus Sirach und Baruch).

Toleranz ist nicht jedermanns Sache ;-)

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Ich denke, dass die Wahl von Trump ein Versehen in den Plänen der Geldmacht war. Meiner Meinung nach wurde er bewusst als Kandidat aufgestellt, um sicher zu gehen, das Clinton Präsidentin würde. Das ist in die Hosen gegangen und jetzt wird alles versucht, ihn zu diskreditieren (was ja nicht schwer ist) und zu verhindern, dass er 2020 überhaupt noch Präsident ist.

Es wäre so schön gewesen: nach dem ersten afro-amerikanischen Präsidenten die erste Frau. Man hätte der Welt weiter vorgaukeln können, wie offen und liberal die USA seien.

Clinton hätte aber ganz sicher die Kriegstreiberei (seit Ronald Reagan) weiter geführt. Ich denke, deshalb haben die Menschen Trump gewählt, als winzigen Hoffnungsschimmer, dass die Aggressivität gegenüber dem Ausland zumindest abnimmt.

Fazit: ich denke nicht, dass Trump bis 2020 im Amt sein wird, nötigenfalls wird er vorher sterben. Sollte er aber dennoch so lange im Amt sein, wird man eine Wiederwahl, wie damals bei Jimmy Carter, zu verhindern wissen.

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Ja das war definitif rassistisch

Ich musste erst mal googeln, worum es da geht....

Hier ist einer, der es auf den Punkt bringt - die Stimme eines Betroffenen sozusagen. Gute Ansichten hat der Mann, finde ich:

https://www.youtube.com/watch?v=K5KreCM2kHs

Ich finde auch, dass es schlimmeres gibt, aber rassistisch ist die Aktion natürlich.

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Wir sind im Weltkrieg. Hier ist nur zufälligerweise grade kein Schauplatz. Die deutsche Armee ist jedoch zur Zeit in mehreren Ländern tätig.

Im Grunde hat der 2. Weltkrieg nie aufgehört. Über 100 Staaten sind seither mehr oder weniger oft in Kriege verwickelt. In diesem Moment sind 20 Kriege im Gang. Beteiligt sind mehr als 40 Länder.

Die Zukunft zielt auf einen Krieg gegen Russland, ausgekämpft wird der natürlich in Europa. Die Ami wollen die Weltherrschaft nicht verlieren.

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Weil Deutschland neuerdings ja "Verantwortung" übernehmen soll. Damit es das kann, muss man den (jungen) Leuten das Militär schmackhaft machen. Deutschland soll in den Krieg getrieben werden. Dafür braucht man Soldaten.

Was Deutschland, um es zu retten, jetzt unbedingt tun müsste, ist, aus der NATO austreten und die US-Militärs rauswerfen. Es war abgemacht, dass Deutschland nach der Wiedervereinigung in der NATO verbleibt (was heftig diskutiert wurde) in dem Sinn, dass die NATO ein Verteidigungsbündnis sei - was sie heute nicht mehr ist. Sie ist zu einem Angriffsbündnis geworden.

Man kann das alles nachlesen bei Brzezinski ("Die einzige Weltmacht" - er ist amerikanischer Präsidentenberater gewesen) oder die berühmte Rede von Friedman (Stratfor) oder Gespräche und Vorträge von Willy Wimmer (CDU-Politiker) hören.

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Das steht ja unten dran: Auswanderung verursacht durch den Kollaps des westlichen Finanzsystems.

Im Moment siehts aber hier eher nach Bevölkerungszuwachs aus, findest du nicht?

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Sag deinem Lehrer: es gibt nur eine Art von Flüchtlingen - das sind Leute, denen es zu Hause schlecht geht. Die Gründe dafür, seine Heimat zu verlassen, sind so vielfältig wie die Menschen selbst.

Es ist sinnlos, diese Menschen in verschiedene Kategorien einteilen und schubladisieren zu wollen.

Es ist sehr schädlich, Menschen zu trennen und ihnen gruppenweise diverse Stempel aufzudrücken.

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