Laut dieser prognostizierten Statistik soll die westliche Welt enorm an Menschen verlieren, aber wodurch?

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16 Antworten

Ich halte es für durchaus möglich, dass die Zahl der Menschen in der westliche Welt abnimmt. Wobei man da natürlich schnell ins Schleudern kommt, und sich fragen muss, wer eigentlich gemeint ist: "Die die schon immer hier wohnten", und früher "Volk" genannt werden durften, oder die die sich hier seit neuestem aufhalten.

Weiter ist zu fragen, ob das Schrumpfen der Bevölkerung als positiv oder als negativ zu werten ist? Vor vierzig Jahren war das große Schreckgespenst die Überbevölkerung und die wachsende Bevölkerungszahlen, die "Explosion" dieser Zahlen. Umweltverschmutzung und zu ende gehende Ressourcen waren die in Aussicht gestellt Folgen.

Die Verweigerung der Generation der "Babyboomer", selber Kinder zu bekommen, oder mehr als ein Kind, geht zum Teil auch auf diese Warnungen zurück. Jetzt ist genau das erreicht, was damals wünschenswert erschien, und nun soll es wieder anders werden.

Wenn man die Automatisierung in fast allen Bereichen des täglichen Lebens mit in Betracht zieht, brauchen wir nicht mehr Menschen. Die s.g "Digitalisierung" oder "Revolution 0.4" bewirkt, dass viel mehr Menschen die früher in der Produktion der Güter erforderlich waren, überflüssig werden. 

Wünschenswert ist eine wachsende Bevölkerung nur für die Industrie, das Bankenwesen, und die Exportwirtschaft. Was wir bräuchten ist weniger Menschen, aber davon einen größeren Anteil die Vernunftbegabt sind.

HansH41 06.08.2017, 13:25

"Die die schon immer hier wohnten", und früher "Volk" genannt werden durften, oder die die sich hier seit neuestem aufhalten.

Für unsere Kanzlerin ist das gleich. sie sorgt für jeden, denn "wir schaffen das".

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Susanne88 06.08.2017, 14:20
@HansH41

und früher "Volk" genannt werden durften

Welcher paragraf verbietet dies "jetzt"? Und wie darf das Volk heute genannt werden?

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Schwervelke 06.08.2017, 14:28
@Susanne88

"Verboten" habe ich nicht gesagt, und damit entfällt der Paragraf. 

Es gibt aber das "dürfen". 

Und in Deutschland stolpere ich zunehmend oft über Begriffe, die eine für den Deutschen wohl schlecht verdauliche Konnotation haben, wie "Volk". Wenn sogar eine Frau Merkel mit spitzen Lippen ganze Umschreibungen den Vorzug gibt, bevor sie vom "Volk" spricht, und in Zukunft beim Amtseid der Politiker von alles möglichen, nur nicht mehr vom "Volk" die Rede sein soll, dann ist es Zeit mal drüber nachzudenken, was in Deutschland alles im Argen liegt.

http://www.focus.de/politik/deutschland/aenderung-der-eidesformel-nrw-kabinett-soll-nicht-mehr-dem-deutschen-volke-dienen_id_5708236.html

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Susanne88 06.08.2017, 16:18
@Schwervelke

Also man "darf" nicht, jedoch ist es nicht verboten. Bisher ging ich davon aus, dass man "darf", was nicht verboten ist. Ist denn das "Nichtdürfen" irgendwo aufgelistet, z. B. analog von Gesetzen? Also ich habe, soweit ich mich erinnere, das Wort oft genutzt, ja niemand hat mich drauf hingewiesen, dass ich das nicht darf. Du benutzt es ja auch, aber du darfst nicht?

Wann eine Frau Merkel mit "spitzen Lippen" spricht weiß ich nicht, ich beobachte sie nicht so scharf und ausdauernd, dass mir das auffallen würde. Und wenn, dann würde ich aus "spitzen Lippen" noch nicht ableiten, dass man jetzt nicht mehr "darf". Wenn übrigens jemand anders mit "spitzen Lippen" statt einem Wort dessen Umschreibung vorzieht, dann darf man auch nicht mehr benutzen? Oder nur wenn Merkel dies so spricht?

beim Amtseid der Politiker von alles möglichen,

Zum Beispiel?

nur nicht mehr vom "Volk" die Rede sein soll,

Nur nicht? versteh ich nicht.

dann ist es Zeit mal drüber nachzudenken,

Ich meine: nicht nur dann, sondern überhaupt....

was in Deutschland alles im Argen liegt.

Ju, ein Wort wieder einsetzen, und wieder ist alles gut? Oder ein Wort weg, und alles ist arg?

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Schwervelke 06.08.2017, 16:50
@Susanne88

Du scheinst ein Problem mit der Semantik zu haben. 

Dagegen hilft viel lesen.

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Susanne88 06.08.2017, 17:04
@Schwervelke

Na klar, auch dies eine beliebte Methode: (Semantisch gesehen) blühenden Unsinn erzählen, aber den Leser als problembelastet abqualifizieren.

Natürlich ahbe ich dein Geschreibsel wörtlich genommen, obwohl es nichts anderes ist fantasiebehaftete Politikerrhetorik.

Aber wenn man sowas mal ernst nimmt, sozusagen wörtlich, dann soll man ein Problem haben.

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Der Grund ist einfach: Die Statistik ist Blödsinn und wertlos.

Die Erklärung des Autors findest du doch bereits unter dem Artikel. Wohlweislich wird aber weder Quelle noch Methodik erläutert. Stattdessen wird von irgendeiner hypothetischen Ebolapandemie gefaselt, die entgegen aller wissenschaftlichen oder geschichtlichen Erkenntnisse mit einer fantastischen Letalität von bis zu 90% daherkommen soll. Und das, obwohl unser medizinisches Wissen unermesslich größer, als noch vor  50 Jahren ist.

Wie bescheuert die Rechnung ist, siehst du zum Beispiel, daß er - nur für Deutschland! -  binnen 10 Jahren eine Depopulation um 50Mio Menschen prognostiziert.

Um das ins Verhältnis zu setzen: Man schätzt, das durch den Zweiten Weltkrieg, den zerstörerischsten Konflikt der Menschheit, 60Mio Menschen gestorben sind, und das schließt noch jeden indonesischen Bauern mit ein.

Bei den sehr ähnlichen Partnerstaaten Litauen und Lettland verliert aus arkanen Gründen eines Bevölkerung, während das Andere dazugewinnt.

Kurz: es handelt sich um nicht faktenbasiertes Gedankenspiel/Doomsday-Szenario, was bereits mit einer nur oberflächlichen kritischen Lesung zu Erkennen ist.

Je höher der Grad an sozialem und technischem Fortschritt einer Gesellschaft desto geringer die Geburtenraten.

Wenn eigene Kinder keine Notwendigkeit mehr sind die eigene Alterssicherung zu gewährleisten sinkt die Bereichtschaft größere Familien zu gründen im allgemeinen.

Je emanzipierter ferner die Frauen einer Gesellschaft sind desto ehr besteht auch die Chance dass sie ihre eigene Karriere über die Gründung einer Familie stellen.

Was du nennst spielt mit rein, ist aber nicht Hauptfaktor.

Ich vermute das durch Überbevölkerung ein Hungersnot besteht und/oder dadurch, dass die Afrikaner nach uns kommen wegen Hungersnot/zu Warm, das die westliche Welt viele Tode hinnehmen müssen.

Westliche Industrienationen sind so strukturiert, daß der Aufwand der Kindererziehung im Wesentlichen durch die Eltern zu tragen ist. Zugleich ist das Wirtschaftssystem Konkurrenzbasiert, mit der Folge, daß Eltern, die mehr Ressourcen benötigen, in wirtschaftliche Konkurrenz mit kinderlosen treten, die weniger Ressourcen benötigen. Wieso einem Familienvater 25 Euro die Stunde zahlen, damit er seine Familie durchbringen kann, wenn der kinderlose derb gleichen Job für 8,50 macht?

In der Folge ist Kinderkriegen eine wirtschaftliche Belastung und ein Armutsrisiko für eine erodierte Mittelschicht. Wo es noch gut funktioniert ist bei den Porsche-Cayenne-Eltern und bei denen, die sowieso wirtschaftlich nichts zu verlieren haben. 

Möglicherweise wird die westliche Welt an Menschen verlieren. Damit meinst du sicher, dass die Geburtenzahlen rückläufiger werden.

Von Statistiken halte ich gar nichts. Letztendlich ist das auch eine Frage, wieviele Kinder eine Familie ernähren  und den Kindern, Schule, Ausbildung und eine passende Zukunft bieten kann. Aus meiner Sicht ist es unverantwortlich Kinder in die Welt zu setzen, wohlwissend darüber, dass diese Kinder überwiegend mit Verzicht aufwachsen müssen.

Das hat mit steigender Unfruchtbarkeit , vorwiegend beim Mann ,nichts zu tun. Studien die das aussagen sind für mich Müll. Die Unfruchtbarkeit von Männern und Frauen dürfte sich in einem Bereich bewegen, den man getrost unberücksichtigt lassen kann.

Es ist doch zu beobachten, dass die Geburtenzahlen in ärmlichen Ländern weitaus höher sind,als in einer Gesellschaft wie der unseren. Früher gab es weitaus mehr Familien bei uns mit 4 und mehr Kindern, als heute. Das lag daran, dass sich die Kinder später um ihre Eltern kümmerten. Je mehr Kinder, umso besser ging es eben den Eltern im Alter.

Heute sieht das anders aus.Die Alten werden abgeschoben in Heime, weil man für sie keine Zeit mehr hat. Jeder muss selber zusehen, wie er seinen Lebensunterhalt bestreiten kann,all die Kosten schultern die wir Monat für Monat zu zahlen haben. In vielen Familien müssen beide Elternteile arbeiten gehen. Wenn man da noch 5 Kinder zu versorgen hätte, wäre das kaum ohne Fremdhilfe zu bewältigen. Und wer kann sich da noch so eine Hilfe leisten ?

So regelt sich eigentlich die Zahl der Bevölkerung von selber. Die Automatisierung schreitet immer schneller voran. Wo frührer 100 Menschen in einer Halle arbeiteten, braucht man heute viellicht nur noch 5. KLar gibt es heute Arbeitsplätze die es früher nicht gab. Doch der Bedarf an Menschen ist nicht mehr so hoch. Viele derenigen die derzeit zu uns kommen, keine Ausbildung, keinen Beruf , nichts dergleichen haben, werden im Grunde bei uns nicht gebraucht. Wir haben lt. Statistk ca. 2,5 Millionen Arbeitslose. Wahrscheinlich an die 4 Millionen, so man eine ehrliche Statsitik erstellen würde. Wir sind nicht mal in der Lage, diesen Arbeitslosen einen Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen. Wenn dann da noch jede Familie sich eine grössere Kinderschar zulegen würde, wäre das in höchstem Masse unvernünftig.

Weitere Gründe wären für mich noch:

- Allgemein die Gesellschaft, die durch die Politik gezwungen ist, Leistung zu erbringen. Wir leben in einer Leistungsgesellschaft und dies führt dazu, dass viele einfach um ihre Karriere denken und letztensendlich dann schon zu spät ist, um Kinder zu bekommen.Ohne Karriere jedoch kommt man hier nicht weit mit Kindern, irgendwo muss ja das Geld her.

- Ein weiterer Nebenfaktor ist, dass in den westlichen Ländern Homosexualität gern gesehen ist. Dies führt dazu, dass Menschen sich outen und es mehr Homosexuelle gibt, als in anderen Ländern.

- Zum anderen habe ich das Gefühl, dass vor allem Deutschland nicht wirklich kinderfreundlich ist.

pythonpups 06.08.2017, 22:01

Du machst allen Ernstes einen Anteil von unter 10% Homosexuellen an der Bevölkerung (in allen Altersschichten) mitverantwortlich für eine sinkende Bevölkerungszahl? Und selbst wenn dieser Anteil höher wäre, denkst Du denn, dass diese Menschen nennenswert zum Bevölkerungszuwachs beitragen würden, bzw. könnten, nur weil sie sich weiterhin aus Angst vor gesellschaftlicher Ächtung oder gar Strafverfolgung nicht outen würden?

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Die Babyboomer in der Bundesrepublik sind zwischen 1949 und 1964 geboren, ein Großteil wird also auch noch in acht Jahren leben. Warum plötzlich knapp 50 Millionen sterben werden, erschließt sich mir nicht.

Noch interessanter finde ich, dass Frankreich trotz vergleichbar hoher Geburtenrate (2,01 Geburten pro Frau 2015) 23 Millionen Einwohner abhanden kommen sollen.

Diese Prognose ist, sollte sie ausgedruckt werden, ein klassischer Fall für die blaue Tonne.

Laut dieser prognostizierten Statistik soll die westliche Welt enorm an Menschen verlieren, aber wodurch?

Eine Statistik ist etwas anders. Was du meinst ist eine Prognose. Eine "prognostizierte Statistik" ist eine sinnfreie Wortschöpfung.

Wenn also eine Prognose zu einem Ergebnis kommt, dann sollten die Grundlagen und Annahmen eben die Prognose dargelegt werden. Ansonsten ist sie Quatsch.

Du müsstest also deine Fragen beim Prognoseersteller beantwortet bekommen.

Wenn nicht: vergessen, unnütze Zeitverschwendung, sich weiter damit zu beschäftigen.

Kajawizu 06.08.2017, 14:08

das stimmt zum teil, aber es liegen ja dort genaue zahlen vor und nicht nur eine allgemeine tendenz, wie z.B.  drastischer rückgang ...

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Susanne88 06.08.2017, 14:16
@Kajawizu

Ich verstehe nicht, was du meinst.

Was stimmt zum Teil?

Es liegen genaue Zahlen vor - warum zum geier frägst du dann? Und genaue Zahlen sind richtig? Und Ungenaue dann falsch? Oder was?

"und nicht nur eine allgemeine tendenz wie z.B. drastischer rückgang ...?"    Und was soll das bedeuten? Der Rückgang ist eine genaue zahl, der Rückgang liegt aber in der Zukunft? Das soll wohl heißen, wenn ich für die übernächste Lottoziehung eine genaue Zahl angebe, dann liege ich richtig? Zumindest besser als ein Prognose oder was?

Ich versteh deinen Gedankengänge nicht.

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HWSteinberg 06.08.2017, 14:22

Vieles läuft unter Statistik, z.B. auch Tabellen mit Zahlen wie die gelinkte. Hier ist eine aktuelle Statistik drin sowie Prognosen, wie sich die Zahlen weiterentwickeln. Ich sehe keinen Grund, warum solche Prognosen, so unsinnig sie auch sein mögen, in einer Tabelle analog der aktuellen, nicht prognostizierte Statistik genannt werden dürften

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Susanne88 06.08.2017, 14:28
@HWSteinberg

Den Begriff gibt es nicht, er zudem sinnfrei.

Eine Statistik ist ein Zahlenwerk, das eine bestimmten Umstand abbildet. Eine prognose ist eine Abschätzung einer Entwicklung aug Grund gewisser Annahmen.

DIese Annahmen sollten bei einer Prognose bekannt sein, damit man irgendwas damit anfangen kann. Denn was willst du sonst damit?

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HWSteinberg 06.08.2017, 15:35
@Susanne88

"Den Begriff gibt es nicht, er zudem sinnfrei." -> bitte Belege dafür.

"Eine Statistik ist ein Zahlenwerk, das eine bestimmten Umstand abbildet." In dieser Allgemeinheit kann man nicht widersprechen, vor allem wenn unter Zahlenwerk gelegentlich auch eine einzelne Zahl verstanden werden darf.

"Eine prognose ist eine Abschätzung einer Entwicklung aug Grund gewisser Annahmen." Vollkommen richtig, diese Prognose könnte z.B. in einer Tabelle dargestellt werden, also einer Statistik. Die verlinkte Tabelle besteht insoweit aus einer aktuellen und einer prognostizierten Statistik

"DIese Annahmen sollten bei einer Prognose" dem Prognostizierenden "bekannt sein". Wenn er was publiziert, gibt es nun aber kein Gesetz, dass seine Annahmen mit publiziert werden müssen. Natürlich ist das nicht seriös, aber eben doch erlaubt.

Der Prognostizierende ist ja angeblich ein "Professioneller Geheimdienst-Informationsdienstleister" (https://linkezeitung.de/2016/01/22/die-neue-deagel-liste-die-isis-die-halbierung-der-bevoelkerung-und-die-drittelung-des-bip/), der seine Prognose offenbar vom MIT bezieht oder mit ihm abgleicht. Vielleicht mögen die Geheimdienste nicht die Verbreitung genauerer Zusammenhänge.

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Susanne88 06.08.2017, 15:56
@HWSteinberg

Sorry, aber ich kann für einen nichtexistierenden Begriff keinen Beleg bringen.

Natürlich kann eine Prognose auf verschiedene Weise dargestellt werden, auch mittels einer Tabelle. Es ist und bleibt eine Prognose, egal wie diese Prognose dargestellt ist.

gibt es nun aber kein Gesetz, dass seine Annahmen mit publiziert werden müssen.

Nein, gibt es nicht. Wie ich aber schon schrieb: "DIese Annahmen sollten bei einer Prognose bekannt sein, damit man irgendwas damit anfangen kann."

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HWSteinberg 07.08.2017, 11:08
@Susanne88

Sorry, aber ich kann für einen nichtexistierenden Begriff keinen Beleg bringen.

Ich wüsste gerne, warum eine Statistik, die aus prognostizierten Werten besteht, nicht prognostizierte Statistik heißen darf. Wenn ein Begriff in Deinem Wortschatz nicht existiert, solltest Du nicht einfach behaupten, es gibt ihn nicht. Wenn Du das behauptest, musst Du das schon irgendwie begründen, sei es durch Belege (Zitate u. dgl.), durch Darlegung einer internen Widersprüchlichkeit oder völliger Fremdheit der Themenbereiche, aus denen die Begriffskomponenten entnommen sind, ich denke etwa an schmackhafte Statistik (schmackhaft nicht im übertragenen Sinn), oder sonst noch was.

Wenn Du den Begriff aktuelle Statistik anerkennst - das tust Du doch, oder? - müsstest Du auch die Begriffe überholte und prognostizierte Statistik anerkennen. 

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Susanne88 07.08.2017, 14:13
@HWSteinberg

Ach ja, wie auch immer, du darfst doch "prognostizierte Statistik" sagen. Du darfst auch "wahrscheinliche Statistik" sagen, wenn Wahrscheinlichkeiten darin aufgeführt sind, ganz wie es dir beliebt.

Wenn ein Begriff in Deinem Wortschatz nicht existiert, solltest Du nicht einfach behaupten, es gibt ihn nicht.

Das ist eine Umkehr der Beweislast. Es hat derjenige etwas zu begründen, der behauptet, es gibt etwas: Wenn ich behaupte, es gibt die Waldfee, dann bin ich in der Beweispflicht. Nicht andere, welche die Aussage anzweifeln, haben die Nichtexistenz der Waldfee nachzuweisen.

Belassen wir es dabei?

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warum sprechen denn alle von Sinkender Geburtenrate, wenn ich daran denke wie viele in meinem Freundes und Kollegenkreis in den letzten Jahren Nachwuchs bekomnen haben und bekommen. Bei einigen ist es auch schon das zweite. Dieses Tal haben wir meiner meinung nach durchschritten

pythonpups 06.08.2017, 12:50

Ist Dein Freundeskreis repräsentativ? ;)

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Shinigami890 06.08.2017, 18:39
@pythonpups

Naja Hartz 4 empfänger sind das keine, sind halt so Otto Normalverbraucher

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Agentpony 06.08.2017, 13:52

Weil JEDES hypothetische Paar bereits zwei Kinder haben muss, nur um den eigenen Tod demografisch auszugleichen.

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Ich weiß nicht woher deine Vermutungen kommen, aber Bildung spielt auch eine große Rolle. Dadurch, dass Frauen immer länger zur Schule gehen, auch Karriere machen wollen und dadurch die Schwangerschaft rausziehen, bekommen sie auch weniger Kinder und die Geburtenrate geht zurück. Wenn du dir die (ich weiß nicht mehr genau, wie diese Diagramme heißen) Populationsdiagramme anschaust, gehen die Zahlen schon seit Jahren zurück

Es ist viel unspektakulärer.

Die Geburtenraten sinken, desto höher der Lebensstandard ist.

Damit eine Bevölkerung auf gleichem Niveau bleibt, muss jede Frau im Durchschnitt 2,0 Kinder zur Welt bringen. Deutschland liegt darunter, so wie die meisten anderen westlichen Länder auch.

Da wo der Lebensstandard geringer ist und die Frauen oft Analphabeten, liegt der Schnitt bei über 2,0 Kindern pro Frau.

Das muss das Glyphosat sein, was die Fruchtbarkeit herabsetzt, vermute ich.

FloTheBrain 07.08.2017, 10:02

Nein, die Antibabypille und Weichmacher in Plastik. Durch recyceltes Trinkwasser nehmen alle Menschen diese Stoffe auf, die hormonell wirksam sind.

Dazu gibt es schon viele Studien. Als man in London den Anteil an recyceltem Trinkwasser deutlich erhöhte, ist in wenigen Jahren die Unfruchtbarkeitsrate bei Männern um 50 % gestiegen. 

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Viel einfacher. Bildung, insbesondere für Frauen, und Geburtenrate sind in jeder Statistik gegenläufig. Da braucht es gar keine weiteren Horrorszenarien.

Kajawizu 06.08.2017, 12:00

rechtfertigt dies einen derartigen bevölkerungsrückgang in unter einer dekade?

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pythonpups 06.08.2017, 12:51
@Kajawizu

Nein. Das wird nur durch übertriebene Schwarzmalerei gerechtfertigt.

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Das mit der steigenden Unfruchtbarkeit ist völliger Unsinn. Der Grund warum der Westen so kinderarm ist ist der, dass hier in der heutigen Zeit das Thema Familie in den Hintergrund gerückt ist und Karriere im Mittelpunkt steht. Während die Geburtenzahl in Europa also ständig weiter sinkt, gibt es in Asien und Afrika eine völlig verantwortungslose Geburtenexplosion...

"Prognostizierte Statistik" - was soll das denn sein...? :-)

Ansonsten enthält die Statistik keinerlei Prognosen über die weitere Bevölkerungsentwicklung in irgendeinem Zeitverlauf.

Kajawizu 06.08.2017, 12:04

wir reden hier von extrapolationen!

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Kajawizu 06.08.2017, 12:25

du bist ein Rabulist!

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atzef 06.08.2017, 12:32
@Kajawizu

Und du ein substanzloser Schwätzer. Ich warte immer noch auf eine Erklärung dafür, was eine "prognostizierte Statistik" sein soll.

Und wo enthält deine verlinkte Statistik "Extrapolationen" der Bevölkerungsentwicklung?

Die Statistik gibt für deine schräge These rein gar nichts her.

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atzef 06.08.2017, 12:38
@Kajawizu

Wofür? Ich entnehme der Statistik nicht, dass die Bevölkerung der westlichen Staaten massiv schrumpfen soll.

Dazu macht sie keinerlei Angaben. Die bundesdeutsche Bevölkerung schrumpft aktuelle auch nicht, sondern liegt weiterhin bei über 80 Millionen.

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Kajawizu 06.08.2017, 12:38
@atzef

wieso benennst du es nun selbst als statistik, wobei du es doch erst verneint hast?

was gibt dieses progonos. modell dann her?

also nur "unfug"?

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atzef 06.08.2017, 12:40
@Kajawizu

Ich habe nie infrage gestellt, dass das eine Statistik ist. Ich möchte nur wissen, was eine "prognostizierte Statistik" sein soll in dem Zusammenhang.

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Kajawizu 12.08.2017, 18:41
@atzef

doch du hast gesagt es ist eine Statistik, kannst aber keine Vorhersagen finden, aber es sind Prognosen, die Betreiber sagen dies selbst und du kannst es ja an den zugehörigen Jahreszahlen erkennen

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