Reiten im Regen?

... komplette Frage anzeigen

11 Antworten

Mit der richtigen Kleidung ist Reiten im Regel kein Problem. Außer es schüttet, dann bin ich schon sehr froh, dass wir auch eine Halle haben. Doch wenn es nicht schüttet, reite ich lieber draußen und hab den Platz für mich alleine, als in der dann brechend vollen Halle.

Den meisten Pferden macht Regen auch nichts aus. Weicheier gibt es natürlich auch bei Pferden. Und ist es zu nass, ist es halt auch nicht so klasse, wenn man hinterher alles vom Matsch befreien muss - angefangen beim Sattelgurt, dem Sattel, den Stiefeln und allem anderen. 

Wir haben zum Glück eine Halle und auch eine Longierhalle, deshalb kann mein Pferd immer irgendwie bewegt werden, auch wenn ich mal nicht reite. 

Aber es kommt auch immer auf die Haltungsform an. Ein Offenstallpferd kann ruhig mal ein paar Tage nicht geritten werden, solange der Trainingszustand nicht all zu sehr darunter leidet. Es hat Bewegung. Auch ein Pferd, das täglich auf den Paddock und/ oder die Weide kommt, kann mal einen Pausetag einlegen. Doch bei reiner Boxenhaltung und dazu zähle ich auch Paddockboxen, deren Nutzen was Bewegung angeht, meiner Meinung nach gegen Null tendiert, halte ich Pausetage für eine Strafmaßnahme a la Stubenarrest. Ich würde an einem solchen Tag wenigstens ordentlich longieren, oder in den Wald ausreiten, wo man doch ein bisschen durch die Bäume vor dem Wetter geschützt ist. Doch wenn es stürmt, dann scheidet so etwas aus, weil gefährlich. Dann bleibt das Longieren, oder wenigstens das Führen/ Spazieren mit dem Pferd.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

ich reite seid 40 Jahren nur draußen - 10 Jahrevlang hätte ich 500m weiter eine HAlle nutzen können - habe es aber nur 3mal getan - und nicht wegen Regen....!

da die Pferde im Offenstall stehen, paßt das so ganz gut:

ein patschnasses Pferd im strömenden Regen reite ich wirklich nur, wenn es sich gar nicht vermeiden läßt - also ca. max. 1mal im Jahr

bei Nieselregen sehe ich gar kein Problem, zu reiten

bei leichtem Regen reite ich unter den Bäumen/im WAld aus, wenn ich keinen anderen Termin nutzen kann oder einfach viel Lust auf reiten habe.

da größte Problem ist es NACH dem reiten für da Pferd zu sorgen:

im Sommer wälzen sie sich im SAnd und fertig ist's

im Frühling/Herbst: nie scheißnaß reiten, immer eine "belüftende" Neoprenm-Unterdecke benutzen, nach dem Reiten das Pferd mit einen Regendecke eindecken, die mit dick Stroh oder Heu unterfüttert ist, nach einigen Stunden ist das Pferd trocken und gut abgekühlt und kann ausgedeckt werden, wenn es nicht merh regnet, sonst kann die Decke bis zum Morgen drauf bleiben

klappt gut

Im Winter ähnlich, jedoch bei Regen NUR  Schritt reiten

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

mein Pferd lebt im Offenstall, und ich habe nur Ausreitgelände und einen Reitplatz zur Verfügung. Da ich mein Pferd aber auch schon 12 Jahre habe und davor ihren Vorgänger 25 Jahre, bin ich nicht mehr so reitgeil wie früher.

Bei Regen oder drohendem Regen (Regenradar) , aber auch bei Temperaturen über 28 Grad, wie gerade jetzt, gucke ich nach, ob ich bei meiner Schimmelin rote Stellen sehe, rot auf weiß sieht man ja sofort,  (Blut), wenn nein, dann  schüttel ich ihr freundlich den Huf, gebe ihr ein liebevolles Küsschen. Das war´s.

Ich muss mein Pferd nicht reiten. Gott sei Dank. Natürlich versuche ich trotzdem, sie vier - oder fünfmal in der Woche zu reiten, damit sie nicht aus der Form kommt, aber wenn es nicht geht, geht es halt nicht. Aus dem wetterharten Alter bin ich raus.

Bodenarbeit mache ich nicht, da mich das langweilt. Mein Pferd kann ja alles, was es am Boden so braucht. Und einen Salto oder spanischen Schritt muss sie nicht lernen.

Ich verstehe aber, dass eine RB auch reiten will. Dann bleibt nur der Wahlspruch: "es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung."

Ähem....das kann meine Araberin  allerdings nicht unterschreiben.Sie hasst Regen und geht dann ständig in freiwilliger und unwilliger Rollkur. Ne, danke. Dann lasse ich es lieber.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von LightYagami54
18.07.2017, 15:22

Wieso hast du eigentlich einen Expertentitel mit lediglich "Pferden", während die anderen einen mit "Pferden und reiten" haben?
Ist es echt so dass du über reiten Null weißt, sondern nur über Pferde ansich?

0
Kommentar von Baroque
18.07.2017, 15:23

Oh, das kenne ich auch, dass das Pferd den Kopf untern Bauch steckt, damit's ihm nicht ins Gesicht regnet :-)

Ob ich reite oder nicht, entscheiden andere Kriterien als das Wetter.

2
Kommentar von worldtraveler3
18.07.2017, 22:56

finds ziemlich unverfroren von dir, dass du Bodenarbeit nicht machst, weil es dir keinen Spaß macht. Bodenarbeit sollte regelmäßig gemacht werden, um dem Pferd was gutes zu tun.

0

Warum nicht? Nenn mir einen Grund.

Im Sommer gehe ich bevorzugt bei Regen ausreiten. Das hat mehrere Gründe:

- die Halle ist bei Regen stärker frequentiert, weil die anderen wohl meine Meinung nicht teilen und ich mag mich auf mein Pferd konzentrieren und nicht nur andere umschiffen.

- bei Regen sind keine Bremsen, mein Pferd hat somit auch mehr Freude an der Arbeit und tritt sich nicht ständig untern Bauch.

- bei Regen sind keine tausend Spaziergänger mit und ohne Hund, für die man bremsen muss.

- bei Regen ist die Luft nicht so dampfig und Pferd und Mensch fühlen sich beim Sport viel wohler.

Bei Sonne geh ich schon mal unters Hallendach und dusche das Pferd vorher, dass sein Kreislauf besser ist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von LightYagami54
18.07.2017, 15:17

Dachte schon da steht jetzt "Experte für Regen"

0

Besprich das mit dem Besitzer. Ob er mehr wert darauf legt, dass sein Sattelzeug nicht nass wird oder dass das Pferd ordentlich bewegt wird.

Einem  Pferd jedenfalls macht das normalerweise gar nichts aus.

Allerdings finde ich es kein gutes Zeichen, dass Du da bei fremden Leuten nachfragst, statt dich über alle Unklarheiten mit dem auszutauschen, dem das Pferd gehört.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Uff...stand ein paar Jahre ohne Halle und weiß nur: Nie wieder.

Naja...wenn der Platz nicht gefroren war, bin ich geritten. War oftmals so, dass ich stundenlang durchnass war. Ekelhaft. Der erste Winter war eine durchgehende Erkältung, naja, immerhin, mein Immunsystem konnte in den Folgejahren alles ab^^

Also wie gesagt, ich hab versucht, es so durchzuziehen wie es bei schönem Wetter auch war. Sturm und Frost waren die Ausnahme, ebenso starke Gewitter. Aber sonst, keine Gnade. Die Pferde fühlten sich aber ohne Regen wesentlich wohler, waren mehrere, die dann immer versucht haben, den Kopf von der Wetterseite wegzudrehen^^

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Reiten im Regen tut nicht weh. Ist nur unangenehm, wobei das Pferd damit wohl weniger Probleme hat als du. Und es ist etwas aufwändiger ein klatschnasses Pferd nach dem Regen zu versorgen. Zumindest in der kalten Jahreszeit.

Aber wenn du auch mal im Viereck arbeiten willst ist das schon blöd ohne Halle. Dann sollte der Reitplatz mindestens eine gute Drainage haben, damit das Wasser schnell abläuft. Sonst kanns passieren das du selbst nach Tagen ohne Regen noch nicht reiten kannst, weil der Platz unter Wasser ist. Auch bei Frost sollte der Reitplatz eine gewisse Qualität haben. Auf einem steinharten zugefrorenen Platz kannst du nämlich auch nix anfangen. Ich kenne ehrlich gesagt keinen Reitplatz der 90% des Jahres nutzbar ist. Da bräuchte man ein Ebbe-Flut System oder so einen Allwetter-Textilhäckselboden wie ihn zB Uta Gräf besitzt. So ein Reitplatz kostet fast so viel wie eine Reithalle!!!

Ich denke der Stallbesitzer hat mit den 90% ein wenig...sagen wir mal... übertrieben...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo,

Bei meiner rb hat es auch keine Halle. Ich gehe bei jedem Wetter reiten (ausser bei Stürmen natürlich) doch wenn du die richtige Ausrüstung für dich und dein Pferd hast klappt das prima. Man muss ja auch nicht Stunden lange unterwegs sein. Ausserdem wenn man im Wald unterwegs ist, ist man unter den Bäumen auch etwas vor dem Regen geschützt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn es den ganzen Tag schüttet dann muss das Pferd leider mal nen Tag stehen. Normalerweise regnet es aber meist nicht den ganzen Tag - es gibt auch Regenpausen. Die muss man dann halt nützen um das Pferd zu bewegen. Dann macht man halt keinen großen Ausritt sondern maximal ne kleine Runde oder arbeitet am Platz im Schritt/trab (kein galopp weil es dann oft rutschig ist) oder macht Bodenarbeit.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es gibt auch regenponchos für reiter der auch etwas übers pferd geht. Wenn dein pferd nicht allzu schreckhaft ist wäre das ne lösung

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Urlewas
18.07.2017, 20:24

Ich kann die zwar nixht tragen, weil ichetwqs kleinwüchsig bin, aber ich sah shcon, dass da Schlaufen sind, um sie zu befestigen. Da dürfte also nicht mal viel erschreckend herumflattern.

0

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung...

Ich fahre Kutsche und bin deshalb auch nicht in der Halle unterwegs. Bei leichtem Regen wird halt Regenkleidung angezogen, wenn es aber junge Hunde regnet, wird halt auch mal nur betüddelt und die übliche Stallarbeit gemacht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?