Raus aus der Pflege möglich?

5 Antworten

Du könntest in der Tagespflege arbeiten. Dort hast du so gut wie gar keine körperliche Belastung. Ansonsten würde ich dir ein Pflegestudium vorschlagen. Da gibt es die drei Hauptrichtungen Pädagogik, Management und Wissenschaft.

Es wäre auch möglich im Sanitätshaus zu arbeiten. Die bieten auch Weiterbildungen zum Thema Port, Wundversorgung und PEG an. Oder du machst eine Weiterbildung zum Pflegeberater und arbeitest zukünftig z.b. bei einer Krankenkasse. Auch der MDK sucht immer wieder Mitarbeiter. Du könntest auch eine PDL Weiterbildung machen.

Allerdings benötigt man für viele Weiterbildungen ein paar Jahre Berufserfahrung. Am besten redest du mal mit einem Dozenten am Fachseminar über deine Möglichkeiten.

Ohne eine Fortbildung wird es wahrscheinlich nicht gehen.

Was mir jetzt spontan einfällt:

  • Pflegeberatung/Casemanagement
  • Wundmanager (z.B. in einem Sanitätshaus)
  • Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen (IHK) --> ich glaube aber, dafür braucht man ein(?) Jahr Berufspraxis
  • Fachkraft für medizinische Kodierung und Dokumentation
  • Stationssekretärin? (Weiß nicht, ob man da reinkommt, wenn dann evt. mit "Büro"-Weiterbildung?)
  • In die Ausbildung?

Kommt ein Studium infrage? Kannst du dir vorstellen, die Fachhochschulreife nachholen, falls du sie noch nicht hast?
Oder etwas Branchenfremdes? (Das geht dann sicher aber nicht mehr ohne weitere Ausbildung/Studium...)

Möchtest Du den in der Richtung bleiben?

Oder ganz die Sparte wechseln? Dann bliebe nichts anderes als eine neue Ausbildung. Aber da Du ja die Ausbildung wenigstens beendest, haste sowas wie ein Ass im Ärmel. Falls mal gar nichts gehen sollte.

Früher wollte ne Freundin auch mal die Ausbildung abbrechen, habe sie überredet die 6 Monate durchzuhalten. Hat sie gemacht. Im selben Jahr fing sie eine Ausbildung zum Goldschmied an. Was völlig anderes. Als sie heiratete und die Kinder groß genug wollte sie wieder arbeiten. Aber als Goldschmied Teilzeit oder so? Also holte sie den ersten Brief aus der Tasche.

Welche Auswirkungen hat die Pflegereform seitens der Pflegeausbildungen für die bereits ausgebildeten Fachkräfte?

GKP = Gesundheits- und Krankenpfleger, AP = Altenpfleger

Die Pflegereform für die Ausbildungsberufe in der Pflege soll 2019 umgesetzt werden, droht zwar zu scheitern, aber wir gehen für die Beantwortung meiner Frage davon aus, dass sie umgesetzt wird.

Ganz grob beschrieben, sollen die Ausbildungen für Gesundheits- und Krankenpfleger, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger und Altenpfleger zusammengefasst werden. In den ersten zwei Jahren werden also identische Inhalte vermittelt. Erst im dritten Ausbildungsjahr kann sich der Azubi spezialisieren (z.B. auf Altenpflege). Neben Vorteilen wie Uniformität in Sachen Löhne (AP verdienen weitaus weniger als Krankenpfleger. Mit der Pflegereform soll dies abgeschafft werden.) oder in Sachen Vermittlung der Ausbildungsinhalte gibt es natürlich auch Nachteile, die berücksichtigt werden müssen. Durch die Uniformität der Ausbildung wird Fachwissen verloren gehen, z.B. in Bezug auf die Altenpflege. Was bisher in drei Jahren über die Altenpflege vermittelt wurde, kann nicht in vollem Umfang in einem Jahr vermittelt werden. Außerdem werden die Grenzen zwischen Kranken- und Altenpfleger immer mehr verschwinden. Auch wenn sich diese Ausbildungsberufe auf den ersten Blick sehr ähneln, müssen diese jedoch klar voneinander abgegrenzt werden, da sich die Berufe bei genauerer Betrachtung immens voneinander unterscheiden. Um einen kleinen Teil davon anzuschneiden, möchte ich den Umgang mit den Patienten erwähnen. Ist es nicht ein großer Unterschied, ob die Pflegekraft den Patienten Herrn Müller ein paar Tage bis Wochen (GKP) oder über Monate (AP) behandelt? Allein hier tun sich riesige Unterschiede zwischen beiden Berufen auf. Die Vermittlung der Kompetenzen bezüglich Patientenumgang muss je nach Beruf (Kranken- oder Altenpfleger) differenziert werden.

Nun aber zu meinen Fragen: Würde man vor der Pflegereform eine Ausbildung zum GKP absolvieren, darf man sich nach bestandener Prüfung als staatlich anerkannter GKP bezeichnen. Wie verhält es sich mit den Krankenpflegern, die bereits in der Ausbildung sind, während die Pflegereform umgesetzt wird? Zum Beispiel ist man im 2. Ausbildungsjahr (GKP) und während des zweiten Ausbildungsjahres wird die Pflegereform eingeführt. Ändert sich etwas für den Azubi oder macht er seine Ausbildung genauso wie die vorherigen GKP zu Ende (ohne Veränderung bezüglich der Ausbildung)? Weiter interessiert mich, ob ein staatlich anerkannter GKP schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben wird als die neuen Pflegekraftmänner und -frauen. Können die bereits ausgebildeten Fachkräfte in irgendeiner Weise benachteiligt oder sogar verdrängt werden? Anderer Abschluss / andere Berufsbezeichnung = andere Chancen und Gehälter? Wäre dies so, würde es immerhin im Konflikt mit dem Ziel der Pflegereform stehen (Uniformität, also gleiche Löhne und keine Benachteiligung).

Ich freue mich auf eure Antworten.

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