Puter 8 kg wie lange braten und welche Temperatur?

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9 Antworten

Ich mache das wie folgt (Elektrisch geheizter Backofen, Puter ca. 8 kg, Füllung Boskop Äpfel ohne Kerngehäuse, Wurzeln, Petersilienwurzel, Sellerie, Zwiebel, keine Folie. Sowie etwas Brühe die ich fertig kaufe von La Croix oder ähnlich gute): Vorheizen 45 Minuten mit 200°, eine Stunde braten mit 200 °, dann eine Stunde 175°, dann 4 Stunden bei 175°. Nach zwei Stunden immer alle halbe Stunde mit dem Geflügelfond übergießen.

Beim Kauf achte ich auf sehr gute Qualität der Pute und kaufe die im Fachgeschäft. Nie tief gefroren.

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Kommentar von Drenter
20.12.2015, 20:28

So werden wir es machen. Danke

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ich mach das lieber mit wenig temperatur dafür länger,würde mal behaupten bestimmt 5 std.bei 140° und nehm immer ein bratthermometer zuhilfe.innen sollte er schon über 30 min.eine temperatur von etwa 90° erreichen

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Ich hab ein Rezept für eine eineinhalb kilo-Pute,obwohl meine immer 2-3 kilo hat. Backofen mit Strom-210 -225 grad. Mit Gas -3-4  . Backzeit : 2 std. Bei acht kilo würde ich mal 3-4 std sagen. Länger würde ich nicht,sonst wird das Tier wieder lebendig. Hahahah 

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Kommentar von CocoKiki2
19.12.2015, 16:28

bei 8 kilo kannste aber nicht 210-225 grad nehmen sonst verbrennt er.

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Hallo Drenter,

in Ergänzung meiner obigen theoretischen Erklärungen würde ich Dir in Deinem speziellen Fall folgendes Vorschlagen:

Unbedingt ein Bratenthermometer kaufen, sonst kann es schief gehen.

Dann 4 Stunden vor dem Essen wie oben beschrieben beginnen.

Nach 2 Stunden alle halbe Stunde mit dem Thermometer nachsehen, ob schon 85 Grad erreicht sind. Dabei aber darauf achten, daß Du nur in Brust oder Keule stichst, auf keinen Fall darfst Du auf Knochen kommen.

Dann auf 130 Grad zurückstellen und weiterbraten bis 1 Stunde vor dem Essen. Dann wieder höher schalten und wie oben beschrieben weiter machen, bis es ca. 90-95 Grad erreicht hat.

Gerade bei Geflügel gibt es nämlich die unterschiedlichsten Garzeiten. Habe schon bei 2 kg Enten Garzeiten von 1,5 bis 2,5 Stunden erlebt. Deshalb lieber länger machen und zwischendurch zurückschalten, weil zu lange Garzeiten auch nicht gut sind, da das Fleisch dann fasrig und trocken wird.

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Die Zubereitung von fettem Braten erfordert 3 Phasen. Wichtig ist, daß sich die Temperatur im Backofen zwischen 154-180 Grad bewegt. Unter 180 Grad bildet sich kein Karamel und über 180 Grad bildet sich Kohlenstoff, dadurch bekommt der Braten und die Sauce einen bitteren Geschmack. Siehe unter Maillard Reaktion in Wikipeda-Internet-Lexikon.
Zutaten
1 Gans, Ente, Truthahn oder anderes Geflügel (auch für ganz fetten Schweinebraten geeignet)
1-2 Zwiebeln (je nach Größe des Bratens)
1/2 Stange Stangensellerie oder ein Stück Knollensellerie
1-2 Karotten (je nach Größe des Bratens)
Zubereitung
Wenn möglich mit einem Teelöffel die am Rückenknochen befindliche Lunge herauskratzen, da diese oft einen seltsamen Geschmack abgibt. Wer möchte kann die Gans füllen. Auf jeden Fall innen kräftig salzen und etwas peffern. Je Kilo einen halben TL Salz. In das Innere von Enten 3 Salbeiblätter einlegen, in das Innere von Hühnern 3 Zweige Petersilie. Alle Öffnungen mit Zahnstochern oder dickem Garn gut verschließen.
Dampfphase: Backofen vorheizen ( Ober/Unterhitze 175 Grad, Umluft 170 Grad).
Den Boden des Bräters 2 mm hoch mit Wasser bedecken. Das Geflügel mit der Brust nach unten in das Wasser legen. Schweinebraten mit der Schwarte nach unten. Ca. 30-40 Minuten braten lassen, bis das Wasser verdunstet ist und sich nur noch das ausgetretene Fett in der Pfanne befindet.
Inzwischen Zwiebel, Sellerie und Karotte in ca. 4 mm dicke Scheibchen schneiden.
Karamelphase: Braten entnehmen und das ganze Fett aus dem Bräter abgießen.
Das Gemüße in den Bräter geben und in den Backofen zurückgeben. Auf den Bräter ein Backofengitter legen und darauf das Geflügel mit der Brustseite nach oben. Schweinebraten mit der Schwarte nach oben. Solange braten, bis das Gemüße eine dunkelbraune, aber auf keinen Fall eine schwarze Farbe angenommen hat.
Zwischendurch ca. alle 10 Minuten den Braten entnehmen. Den Bräter schief halten und überflüssiges Fett, das oben schwimmt, aus dem Bräter abgießen. Das Fett darf nie mehr als 2 mm im Bräter stehen, da sich sonst kein Karamel bildet. Wenn Geflügel aus dem Ofen entnommen wird, dann immer kurz hochkant halten, damit Flüssigkeit aus dem inneren des Geflügels in den Bräter laufen kann, das ist gut für die Sauce. Die Karamelphase kann zwischen 45-60 Minuten dauern. Auf keinen Fall Flüssigkeit aufgießen, bevor das Gemüse nicht gebräunt ist.
Saucenphase: Bräter und Braten aus dem Ofen entnehmen, den Braten kurz wegstellen. In den Bräter Flüssigkeit auffüllen (je nach Bratengröße so ca. 1-2 ltr. Wasser oder Brühe) und den Bratensatz mit einem Holzkochlössel lösen.
Das Ganze zurück in den Backofen und bei 170-180 Grad weiterbraten.
Garzeit je nach Größe und Fleischart. Ente 2-2,5 Stunden, Gans 2,5-3,5 Stunden, Schweinebraten 1,5 -3,5 Stunden. Wichtig ist dabei aber die Innentemperatur des Fleisches, also auf jeden Fall mit einem Bratenthermometer arbeiten.
Fisch 65-80
Geflügel (Huhn, Ente, Gans, Truthahn) 85-90
Kalbsbraten 70-80
Kalbshaxe 80-85
Kaßler 65-70 Grad
Lammfleisch 75-82 Grad.
Leberkäse 80-85 Grad
Rinderbraten, Tafelspitz 80-85 Grad
Rindersteaks (51,5=Rare, 54,5=Medium-Rare, 60=Medium, 65,5=Medium-Well, 68=Well-Done, 71=Schuhsohle)
Schweinebraten 80-85 Grad
Schweinekotelett 70-80 Grad
Tintenfische, Muscheln, Garnelen 35 Grad (Typ-V-Kollagen denaturiert)
Wild 75-80 Grad
So ca. 20 Minuten vor Bratende eine Ente oder Gans mit dem Rücken nach oben mit folgender Mischung bepinseln und die Temperatur kurzzeitig auf 220 Grad erhöhen, damit sich eine schöne Kruste bildet. 4 EL Milch, 1 TL Honig, 1 EL Sojasauce, 1 TL Salz, eine Prise Pfeffer ganz kurz erhitzen und damit das ganze Geflügel einpinseln.
Nach 10 Minuten wenden und auch die Bauchseite einpinseln und nochmal bräunen.
Danch das Geflügel zerlegen, danach aber in den Backofen bei 100 Grad zurück. Die Sauce in eine hohes Gefäß geben, einige Minuten sitzen lassen und zuviel Fett mit einem Eßlöffel abschöpfen.

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Wir wollen eine alte Familientradition wieder aufleben lasse und es waren einen riesigen Puter (oder Pute, genau kann ich das jetzt nicht mehr feststellen) für unsere große Familie zu braten.

Da alle Omas und Mütter und Tanten mit profunden Kenntnisse nicht vorhanden sind, frage ich mal hier. Vielleicht sind hier ja kenntnisreiche Köche oder Köchinnen:

Also: 8 kg wiegt das Biest, tot und ausgenommen natürlich. Es soll keine Füllung bekommen .

Also bei wieviel Grad und wie lange?

Vielen Dank für Hilfe.

Man sagt Pro KG 1 Stunde also ca.8 Stunden

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Kommentar von Drenter
19.12.2015, 16:26

Aber wieviel Grad wäre doch wichtig ???

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ganz schönerbrocken. ich würde ihn für 3-4 stundne bei 160 grad backen oder mit alufolie bedecken und ihn bei 200 grad dünsten bis er zart und durch ist und dann, sobald er gar ist, scharf anbacken. auch so 3-4 stunden . pieks einfach mal rein mit einer gabel wenn du dir unsicher bist, dann siehste ja ob er schon gar ist.

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Pro 500 g wird eine Garzeit von 12 bis 15 Minuten kalkuliert.

Die Pute ist perfekt gegart, wenn beim Einstechen in den Oberschenkel klarer Saft austritt.

http://www.essen-und-trinken.de/pute/zubereitung-einer-pute-1021519.html

Demzufolge sind das bei Dir ca. 4 Stunden.

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Kommentar von CocoKiki2
19.12.2015, 16:33

ich würd trotzdem die alufolienmethode wählen...dann wird das viech nämlich so zart, dass die ganze familie fragt wie man das so hinbekomne hat und dann sagt man: ach ich hab halt ein händchen für vögel.

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