Projekt: Fahrrad als Stromgenerator!

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Eine nicht ganz untrainierte Person kann ca. 100 Watt leisten, Extremradfahrer (Tour de France) können kurzzeitig weit über 500 Watt leisten.

Je nach Ladezustand der Batterie und dem entnommenen Strom können 2 Personen so gerade eine Lichtmaschine antreiben, besser wären aber bei größerer entnommener Leistung 3 oder 4.

Die Drehzahl der Lichtmaschine muss durch eine entsprechende Übersetzung groß genug sein.

Es gibt auch kleine Generatoren, die direkt einen Wechselstrom von 230 Volt herstellen, hier entfallen die Verluste für die Lichtmaschine, den Laderegler, die Batterie und den Spannungswandler.

Diese Lösung dürfte sinnvoller sein, wenn der Strom sofort genutzt werden soll.

Die Lichtmaschine beinhaltet bereits einen Laderegler.

Die Generatoren die 230volt erzeugen sind aber teurer als eine 10€ lichtmaschiene vom schrott oder ? :)

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@GaliX622

Finde wenn ich nach "230volt Generator" suche nur komplette geräte mit verbrennungsmotor. Wo finde ich den sowas für meinen gebrauch ?:)

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@GaliX622

Die Generatoren die 230volt erzeugen sind aber teurer als eine 10€ lichtmaschiene vom schrott oder ? :)

Ja, sind sie, aaaber:

Denke an die Verluste des Gesamtsystems.

Angenommen, folgende Wirkungsgrade werden voraus gesetzt:

Mechanik, Drehzahlerhöhung (Übersetzung, Keilriemenverluste) 0,85

Lichtmaschine 0,8

Laderegler 0,9

Batterieladung 0,7

Wechselrichter 0,75

ergibt das als Gesamtwirkungsgrad des Systems 0,3213 .

Aus 100 geleisteten Watt der Muskeln bleiben dann 32,13 Watt übrig.

Die Verluste sind nicht zu unterschätzen !

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@GaliX622

Finde wenn ich nach "230volt Generator" suche nur komplette geräte mit verbrennungsmotor. Wo finde ich den sowas für meinen gebrauch ?:)

Es gibt sie selten mal bei Ebay.

Meist sind das kleine Geräte, so groß wie ein kleiner Motor, die an die Autobatterie angeschlossen, eine Netzspannung erzeugen (Motor und Generator mechanisch gekoppelt).

Ich wüsste nicht, wer solche kleinen Schätzchen heute noch baut.

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@GaliX622

du müsstest dann auch die Drehzahl halbwegs konstant halten. Ich würde das nicht nur deswegen trotzdem über den Umweg Akku (z.B. auch vom Auto) und Spannungswandler machen. Die haben einen relativ guten Wirkungsgrad von 80-90%.

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@shalom

stimmt, dadurch wirkt das ganze system sehr anstregend. Dachte da kann man mehr raus holen als 2x30 watt. :/

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die Leistung ist nicht besonders hoch. Es gibt aber einzelne Fitnessstudios, die so etwas umgesetzt haben. Autolichtmaschinen leisten bis zu einem kW, Personen wie shalom schon geschrieben hat ca. 100W. Damit wäre die etwas sehr überdimensioniert. Für Versuche mit einem Rad könntest du ev. einen Akkuschrauber nehmen, kommt von der Leistung ungefähr hin.

Wenn man auf einen Ergometer sitzt, wird etwa um die 200 Watt benötigt, um den Widerstand zu erzeugen, gegen den man fährt. Hängt natürlich von der gewälten Belastung und von der Geschwindigkeit ab, die man schafft.

Ich bin kein Elektriker, aber ein Stromerzeuger ohne elektrischen Widerstand müsste dann die gleiche elektrische Arbeit liefern, nur dass er umgekehrt keine benötigt, sondern erzeugt. Praktisch könntest du es testen, wenn du die Leistung des Fahrraddynamo bei bewegten Rad misst.

Die "gewonnene", besser umgewandelte Energie könnte man nun direkt nutzen oder kurzzeitig speichern, Strom kann man nämlich bis heute extrem schlecht speichern. Wenn man ein Auto länger nicht fährt, ist die Batterie auch schnell leer. Man könnte es etwa zur Beleuchtung benutzen. oder um beim radeln ein Radio oder die Glotze laufen zu lassen.

wenn du die Leistung des Fahrraddynamo bei bewegten Rad misst.

Die beträgt 2,4 Watt.

Ein Dynamo ist also ungeeignet.

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@shalom

War auch nur `ne Idee.

Nur warum ist es weniger?

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@wolfbock

Man möchte mit dem Fahrrad ja auch noch vorwärtskommen, da braucht man ja nicht auch noch zusätzliche Bremsung! Ω

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