Pro Contra konfessioneller Religionsunterricht?

11 Antworten

In staatlichen Schulen hat sowas nichts zu suchen. Der Staat ist, auch zur Gewährleistung von Religionsfreiheit, hier zu strengster Neutralität verpflichtet.

Religionsunterricht an staatlichen Schulen ist ein Verstoß gegen die verfassungsgemäße Religionsfreiheit. Sowohl positiv wie negativ.

Pro-Argumente können nur in Missachtung der Religionsfreiheit vorgetragen werden.

Früher war es selbstverständlich, dass in der Schule Religionsunterricht stattfindet. Es gab nur wenige Ausnahmen, dass Kinder nicht in den Religionsunterricht gingen.

Heute gibt es die Alternative von Ethik, so dass jeder auswählen kann, welches Fach er nehmen möchte.

Warum also sollte Religionsunterricht gestrichen werden? Es schadet den meisten überhaupt nicht, wenn sie etwas über ihre Religion erfahren. Viele Kinder sehen ja kaum mal eine Kirche von innen.

Die Alternative Ethik gibt es längst nicht überall, damit auch die Wahlmöglichkeit nicht. An der Grundschule meines Sohnes in HB müssen die Schüler, die nicht am RU teilnehmen wollen, zwecks "Eigenarbeit" in eine andere Klassen gehen. (Der RU liegt mit Bedacht nicht in einer Randstunde.)

Für die Schüler dieser anderen Klasse sind sie nicht von Schülern zu unterscheiden, die wegen eines Fehlverhaltens strafweise vorübergehend vom Unterricht in ihrer eigenen Klasse ausgeschlossen worden sind.

So sieht im "toleranten" Bremen die Wahlfreiheit aus.

Übrigens: Warum der RU nicht in die Schule gehört?

Weil er - im Unterschied zu allen anderen Fächern - eine ideologische (= unwissenschaftliche) Basis hat.

Und: Schüler müssen in der Schule etwas über "ihre" Religion erfahren? Zeigt das nicht vielleicht, dass es gar nicht ihre Religion ist?

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@Maxieu

War mir bisher nicht bekannt, dass Ehtik nicht überall unterrichtet wird. (Hab eben keine Schulkinder mehr). Auch ich selbst musste früher immer in einen anderen Klassenraum, weil ich nicht am RU teilgenommen habe. Damals war es aber noch keine Strafe und wir waren eben meist 3-4 Schüler.

Die Schüler wissen oft nichts bzw. wenig über ihre Religion, weil sie es von daheim nicht kennen und die Eltern auch wenig oder gar nicht mit ihnen in die Kirche gehen. Somi tkönnen diese Kinder gar nicht entscheiden, ob es ihre Religion ist oder nicht

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@Allexandra0809
Somi tkönnen diese Kinder gar nicht entscheiden, ob es ihre Religion ist oder nicht

Würdest Du auch fordern, dass wir Kindern andere Ideologien, wie Kapitalismus, Kommunismus, Faschismus nahebringen, um ihnen die Wahl zu lassen?

Kinder sind von jeglichen Ideologien freizuhalten.

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@realsausi2

Was Du nie schaffen wirst. Du bringst Deinen Kindern immer das bei, was Dir selbst auch wichtig ist. Spielst Du Fußball, so wirst Du versuchen, Dein Kind dafür zu begeistern.

Genauso ist es doch auch mit der Religion. Eltern, denen ihr Glaube wichtig ist, werden auch versuchen, das ihren Kindern zu vermitteln.

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@Allexandra0809

Du bringst Deinen Kindern immer das bei, was Dir selbst auch wichtig ist.

Ich sprach von Ideologien. Von sowas kann man Kinder komplett freihalten.

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Die Aufgabe der Schule ist es Wissen und Erkenntnis zu vermitteln. Das kann das Erlernen von Sprachen, Mathematik und Naturwissenschaften, Wissen über Religionen und auch Diskussion über aktuelle Themen wie Politik, Umwelt, Ethik etc. sein.

Das Erlernen von unbewiesenen Glaubensthemen , die z.T. aus einer kriegerischen bronzezeitlichen Hirtenkultur stammen, sollte hier keinen Platz haben.

Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Religionswissenschaft - also das was man über Religionen wissen kann - ist wichtig, weil Religion ein Teil unserer Geschichte ist.

Das Erlernen von völlig unbelegten Glaubengrundsätzen gehört nicht in die Schule - das sollten die Kirchen bzw. Glaubensgemeinschaften selber organisieren und bezahlen.

Und - ja ich weiß das - es gibt ganz viele Religionslehrer und -lehrerinnen, die schwer in Ordnung und ganz liebe Menschen sind. Aber nur weil jemand persönlich integer ist, wird Religion nicht wahrer....

Zusätzlich kontra Relgionsunterricht: hier werden auch die SchülerInnen wieder auseinander dividiert - jeder erhält seinen eigenen, zu den anderen ziemlich inkompatiblen Relgionsunterricht.

Stellen wir uns mal vor es gäbe einen Physikunterricht nach Newton , einen nach Einstein und einen nach Max Plank? Jeder mit seinen eigenen Glaubensgrundsätzen und Oberphysikern, die sich gegenseitig der Unwahrheit beschuldigen?

Wie wahr...sehr gut verfasst die Antwort...

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... und stellen wir uns vor, die zig Millionen, die für den bekenntnisorientierten Religionsunterricht ausgegeben werden, würden in Ethikunterricht, wie z.B. in humanistische Lebenskunde investiert:

https://de.wikipedia.org/wiki/Humanistische_Lebenskunde

gerne auch in Medienkunde, Zeitgeschichte, aktuelle Politik - es gibt so viele Menschen, die keine Ahnung von Geschichte haben - ich weiß wovon ich rede ....

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